[1007] Wenn der Blutvogt zweimal klingelt [Livia]

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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[1007] Wenn der Blutvogt zweimal klingelt [Livia]

Beitrag von Brimir » Mo 9. Apr 2018, 23:57

Einer von Titus Männern geleitete einen Nordmann zu Livia, als diese eines Tages mal wieder zu Gast auf der Feste ist. Der wilde Krieger kam unbewaffnet und ging auf ein Knie, als er bei der Neugeborenen ankam. Den Blick hielt er gesenkt, während er die auswendig gelernte Botschaft überbrachte und auf eine Antwort wartete.

"An
Livia Alesia, Neugeborene aus dem Hause Merkurs,
Kind des Roman Sertus, Ankilla aus dem Hause Merkurs,
Kind der Lucretia Maria, Ankilla aus dem Hause Merkurs,
Kind der Olivia, Ahn aus dem Hause Merkurs,
Kind der Aelia Eudoxia, Ahn aus dem Hause Merkurs,
Kind des Gaius Maecenas, Ahn aus dem Hause Merkurs,
Kind der Artemia von Syrakus, Ahn aus dem Hause Merkurs,
Kind der Maatkare, der Geliebten des Mondes, Ahnherrin aus dem Hause Merkurs,
Kind Seths, des Kometen Merkurs,
Kind Zillas, der Allschönen,
Kind Kains, des Ersten

ich sehe es als meine Pflicht mir ein eigenes Bild von den neuen Vasallen und Gästen Genuas zu machen, die auf dem letzten Hoftag vorstellig wurde. Aus diesem Grund lade ich dich herzlich ein mich in 7 Tagen um Mitternacht in Luccoli zu besuchen.

Meldet dich beim Hauptmann der hiesigen Miliz. Er wird dich zu mir geleiten. Solltest du Fragen haben, mir eine Nachricht im Vorfeld bringen lassen wollen oder einen anderen Zeitpunkt wünschen, so steht dir mein Diener heute Nacht zur Verfügung.

Möge die Jagd dir wohlgesonnen sein

Brimir Böggvisson, Ancilla vom Clan des Tieres,
Ältester meines Blutes,
Blutvogt von Genua,
Mondsenator von Luccoli, Macelli, Borgio Incrociati, Borgio di Bisagno, Vegoli und Zinestedo
erster Wächter des Elysiums
Kind von Böggvir 'Bärenklaue' Olafson, Ancilla, Blutvogt von Locarno,
Kind von Espen 'Sturmrufer' Kjellsson aus Seeland, Ahn,
Kind von Wetzel 'Klingenwind',
Kind von Manasco,
Kind von 'Panaka', Ahnherrin,
Kind von Ennoia, erste ihres Blutes und Enkelin Kains"
"Eines Jeden Rücken ist ungeschützt, es sei denn, er hat einen Bruder."
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Re: [1007] Wenn der Blutvogt zweimal klingelt [Livia]

Beitrag von Livia » Di 10. Apr 2018, 11:18

Eigentlich war Livia nur bei der Martinsfeste, um die Übergabe einiger Spenden zu überschauen, doch dann trat jemand mit einer Botschaft an sie heran. Etwas irritiert war sie dem Knappen gefolgt und hatte sich dann einem Nordmann gegenübergesehen... höchst verwirrenderweise. Als dieser Nordmann dann auch noch SO einen Text auswendig sagen konnte, mit all ihern Ahnen... war sie durchaus sehr beeindruckt. Auch sein restliches, höchst demütiges Gebaren, war eine Überraschung - wenn auch eine Wohlige. Zugleich meinte Livia die Botschaft zu verstehen... nicht ein Machtbeweis, nein eher eine Ansage der Dimension der Standesunterschiede, welche zwischen dem Mensch und ihr, aber auch zwischen ihr und dem Blutvogt standen.
Die Merkurianerin lächelte also höflich aber zurückhaltend, bat die Ritter des Ordens den Mann zu verpflegen und ließ ihm ihre geehrte Annahme der Einladung übermitteln.
Eine EInladung ins Revier des Wolfes, die Höhle des Löwen Genuas... eine prickelnde Freude und klamme Sehnsucht erfassten sie.

---

Jene Nacht in sieben Tagen kam schnell, sie der Blutvogt hatte das Treffen auf einen Neumond gelegt - ein Zeichen? Oder lediglich, weil die Nacht in dieser Zeit am dunkelsten war? Womöglich wäre sein Gemüt dann auch am ruhigsten? Was wusste die Merkurianerin schon über die Gangrel, vor allem über jene, die nicht nur einfache Tiere waren...
Es war eine Überwindung, aber weder wollte die Fremde vor dem Blutvogt mit ihren Gaben prahlen, noch sie verraten, also betrat sie das Dorf ganz normal - ohne Geleit, ohne weiteren Schutz, nur in zügigem Schritt durch die kalte und dunkle Nacht.
Dort suchte sie den Wachhauptmann auf und teilte ihre Ankunft mit, um sich, unmerklich nervös, zum Herren dieser Lande bringen zu lassen.
Nur eines war in dieser Nacht anders als am Hofe - Livia trug kein stolzes Kleid, sie trug einen großen Umhang, der primär ihre Arme sichtbar hielt und nur in windigen Momenten ihre schlanke Silouette erahnen ließ.

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Re: [1007] Wenn der Blutvogt zweimal klingelt [Livia]

Beitrag von Brimir » Di 10. Apr 2018, 16:34

Manch einer sagte den Gangrel ja auch eine Freundschaft mit Werwölfen nach, die inniger wurde, je älter das Tier war. Da wäre es wirklich nicht verwunderlich einen Neumond in den Wälder zu wählen. Wer weiß schon, was an Kreaturen dort leben durfte und welche Freunde der Ancilla wirklich hatte? Der Weg jedenfalls war begleitet von Geräuschen im Dickicht, wo normale Tiere in Anwesenheit eines Kainiten doch fort blieben. Aber das Gefühl beobachtet zu werden und die Schatten zwischen den Bäumen blieben bis zum Eingang des Dorfes.

Der Hauptmann schien Livia bereits erwartet zu haben. Sie wurde am Eingang Luccolis von ihm persönlich begrüßt und als sie das Tor verlassen hatten und außerhalb der Reichweite der anderen beiden Milizen folgte sogar mit einer deutlichen tiefen Verbeugung - offensichtlich waren nicht alle eingeweiht. Der Hauptmann brachte sie zu einem großen Haus, welches von außen in das Dorfbild passte. Erst als sie drinnen war änderte sich das:

Das Gebäude war ein einziger durchgehender Raum. der im hinteren Teil einen abgehangenen Schlafbereich hatte. In der Mitte glühte gedämpft ein kleines Feuer. Seitlich davon über zwei Drittel der Länge waren Tische und Bänke aufgebaut und am Kopf davon - zwischen Feuer und Schlafbereich - stand ein großer Holzstuhl, verziert mit nordischen Symbolen. Und auf eben jenem thronte der Ancilla. Er hatte eine feine schwarze Tunika angelegt, darüber einen riesigen Wolfspelz. offen Waffen oder Rüstungsteile trug er nicht und abgesehen von einem Mann in der Ecke, der ebenfalls aus dem Norden stammte und die Zweihandaxt hielt mit der auf dem Hof Hinrichtungen durchgeführt worden sind, waren die Beiden alleine.

Etwas jedoch hatte sich am gangrel verändert. Sollte Livia ihn genauer betrachtet haben, war ihr sicher die seltsame Farbe von Bernstein in seinen Pupillen aufgefallen, die stark an die Farbe von Wolfsaugen erinnerten. Doch heute waren es tatsächlich die Augen eines Wolfes mit dennen Brimir sie anstarrte und schweigend mit einer Geste dazu einlud nach vorne zu kommen.

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Re: [1007] Wenn der Blutvogt zweimal klingelt [Livia]

Beitrag von Livia » Di 10. Apr 2018, 17:33

Die Merkurianerin hatte sich genähert, wie alle Kainiten, etwas furchtsam, sehr schnellen Schrittes und mit ständigem Blick in alle diese Richtungen.
Etwas verloren in der Dunkelheit und nur durch den Pfad auf dem rechten Weg gehalten.

Den Hauptmann der Garde dann jedoch konnte sie wieder mit mehr Freude grüßen - erneut diese extreme Ehrerbietung...
Als Livia das getarnte Langhaus betrat, staunte sie dafür einen Lidschlag offensichtlich, ehe sich ihre Züge wieder glätteten, sie war wirklich kurz beeindruckt. Angetan?
Dann wurde sie des Nordmanns, des Ankilla, des Blutvogtes gewahr... war er nun der höchste Amtsträger der Domäne? Neben der Prinzessin und dem Leiter des Mondsenates wohl mindestens...
Als sie seine wölfischen Augen auf sich ruhen spürte, nahm sie das Zeichen ohne zu zögern auf und näherte dem Jarl. Einige Schritte vor ihm blieb sie stehen und verneigte sich tief vor dem Würdenträger. Als der kühle Herr ihr kurz darauf ganz in Art ihrer gemeinsamen Majestät zunickte, grüßte sie ihn mit ruhiger aber doch weiblicher Stimme, sie war zwar aus dem Clan der Schlangen, aber wenig Tierhaftes schlummerte in Livia - wenig sichtbares.

"Die Nacht zum Gruße,

Verehrter Brimir Böggvisson,

Ancilla vom Clan des Tieres,
Ältester seines Blutes,
Blutvogt von Genua,
Mondsenator von Luccoli, Macelli, Borgio Incrociati, Borgio di Bisagno, Vegoli und Zinestedo,
erster Wächter des Elysiums,

Kind von Böggvir 'Bärenklaue' Olafson, Ancilla, Blutvogt von Locarno,
Kind von Espen 'Sturmrufer' Kjellsson aus Seeland, Ahn,
Kind von Wetzel 'Klingenwind',

Kind von Manasco,
Kind von 'Panaka', Ahnherrin,
Kind von Ennoia, erste ihres Blutes und Enkelin Kains"

Sie hatte sich offensichtlich die Mühe gemacht, seine stolze Linie zu erlernen, aber etwas war besonders daran, wie sie es sagte... es war schwer zu sagen, aber wie sie die Namen des Blutvogtes, seines Erzeugers, Großerzeugers und dessen Erzeugers aussprach... es hatte etwas Auffälliges - unbestimmt, unbestimmbar, aber wohlig, respektvoll und angemessen?

"Ich danke euch für die Einladung in euer Revier, verehrter Herr und bin sehr erfreut, den großen Jäger Genuas kennen lernen zu dürfen. Es ist mir eine ebensolche Freude, mich euch persönlich vorzustellen:

Ich bin Livia Alesia von Genua, Neugeborene aus dem Hause Merkurs,
Kind des Roman Sertus, Ankilla aus dem Hause Merkurs,
Kind der Lucretia Maria, Ankilla aus dem Hause Merkurs,
Kind der Olivia, Ahn aus dem Hause Merkurs,
Kind der Aelia Eudoxia, Ahn aus dem Hause Merkurs,
Kind des Gaius Maecenas, Ahn aus dem Hause Merkurs,
Kind der Artemia von Syrakus, Ahn aus dem Hause Merkurs,
Kind der Maatkare, der Geliebten des Mondes, Ahnherrin aus dem Hause Merkurs,
Kind Seths, des Kometen Merkurs,
Kind Zillas, der Allschönen,
Kind Kains, des Ersten"

Auch ihre eigene Ahnenlinie sagte sie voller Andacht und Respekt auf - die niederen Clane wussten um die Besonderheit dieser Namen um so deutlicher - aber diese spezielle Betonung fehlte. Ja, dabei wurde es auch etwas klarer, hatte sie unterschiedliche Akzente in der Sprache?
Für den Moment ging sie nicht weiter, der Gangrel hatte Geladen, er sollte das wahre Gespräch beginnen können. Nun... und er war der Blutvogt.

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Re: [1007] Wenn der Blutvogt zweimal klingelt [Livia]

Beitrag von Brimir » Do 12. Apr 2018, 11:56

Der Wikinger hatte einen Moment gewartet, bevor er ihr das Wort erteilte. Nicht zu lang, um es nicht zu überreizen, aber auch nicht zu kurz, um nochmal den Unterschied im Alter und Status klar zu stellen. Die aufgesagte Ahnenreihe zauberte dem Gangrel ein zufriedenes, aber wölfisches Lächeln auf die Lippen. Ein anerkennendes Nicken folgte, ehe er wieder den Mund öffnete und auf eine langweilige Wiederholung der Ahnenreihe verzichtet wurde.

"Ich, Brimir Böggvisson, Ancilla vom Clan des Tieres und Blutvogt Genuas, heiße dich in meinem Heim als mein Gast willkommen."

Gerade der letzte Teil schien eine besondere Bedeutung für den Nordmann zu haben und sogleich Pflichten und Rechte für Beide zu bedeuten.

"Ich habe bislang nur ein Mitglied deines Clans mal kurz bei ihrer Vorstellung gesehen... aber ich kam nicht dazu mich mit ihr zu unterhalten und mehr über euer Beider Blut zu erfahren, ehe sie wieder abgereist ist. Einen Umstand, den ich dieses Mal gerne verhindern würde... und ich freue mich, dass du mir diese Möglichkeit gewährst. Zumal... ich eine sehr konkrete Frage über ein Mitglied deines Blutes habe... und ich hoffe, dass du mir dabei weiter helfen kannst. Aber dazu später mehr."

Brimir machte eine Pause.

"Willst du etwas trinken? Und dann würde es mich freuen, wenn du mir von dir und deinem Clan erzählen könntest."
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Re: [1007] Wenn der Blutvogt zweimal klingelt [Livia]

Beitrag von Livia » Do 12. Apr 2018, 15:44

Die Augen der jungen.. Setitin.. nahmen des Blutvogtes Gruß geweitet auf und lächelten mit ihrer Miene. Er hatte eine ungewöhnliche Art zu sprechen, nah- und fern zugleich...

"Gerne nehme ich die Ehre eurer Gastfreundschaft und euer Angebot des Trunkes an, verehrter Herr dieser Hallen." Noch einmal ließ sie den Blick leicht - wie anerkennend oder neugierig aufnehmend - schweifen.
Langsam folgte sie den lokalen Weisungen des Gangrel, wo dieser sich zum Sprechen hinbegeben würde - und wenn es vor seinem Jarlsthron war, dann sollte dem so sein.

"Es ehrt euch, dass ihr euch diese Mühen gebt, auch die neuesten und jüngsten Mitglieder der Domäne kennen zu lernen. Die Chance euch kennen zu lernen, den Jäger von Genua, erfreut mich sehr - ich hörte euren Namen als einen der Ersten, bevor ich gen Genua aufbrach und ich hörte nie Schlechtes."
Seine Frage bedachte sie einen Moment, wollte wohl eine Gegenfrage stellen, als er eine Schwester ihres Blutes erwähnte, aber zögerte und nahm zuerst die Frage des Veteranen an. Also begann sie zu erzählen, als Geschichte.

"Mein Clan... das Haus Merkur, nein, der Clan Sets... ist ein alter Clan, der sich auf Kains einziges weibliches Kind, Zilla, beruft.
Er, wir.. stammen aus dem fernen Ägypten, Minor und Maior gleichermaßen.
In dieser Ferne ist der Clan ein ehrwürdiger Clan der Herrschenden über die sandigen Lande am Nil.
Unser Vater im Blute ist Set, der seit tausend Jahren schläft.
Unser Tier ist die Schlange und ist der Schakal, deren Macht durch unsere Adern fließt."
Kurz pausierte sie, hatte langsam ein Erzähltempo gefunden und auch eine Art Rythmus. Sie versuchte die Hintergründe des Clans als Epos zu vermitteln.
"Der Clan verehrt seinen Begründer, den Vorsintflutlichen, als Erwählten Gottes und Gott zugleich, der uns den Weg durch die Unterwelt zu weisen mag...
Auch heute noch herrscht dieses Blut am Nil in großer Macht, doch bei den Kindern Seths ist der Glaube der Pharaonen verloren gegangen, verdrängt worden..." Die Gangrel würden wissen, wie sich dies als Clan anfühlte.
"Die Kinder Ptolemäus - die allschönen Kleopatren und die Götter Griechenlands - brachte der große Alexander.
Die Götter Roms und später den Glauben an Jesus Christus - brachte der machtvolle Augustus Ocativanus.
Und in diesen Zeiten, sind es gar die Lehren des Islam, die an dieser Wiege der Zivilisation gelehrt werden, nachdem die Muslime die große Bibliothek Alexandrias dem Feuer übergaben.

Mit den fremden Menschen kamen stets auch die fremden Clane und vermischten sich - auch das Blut des Set vermischte sich mit der Welt."

Schloss sie die epische Erzählung, nicht alle Undeutlichkeiten bereinigend, aber wohl die Geschichte ihres Clanes berichtend.

"Ich jedoch... bin aus dem Hause Merkurs.
Meine Ahnin stammt aus Italia, aus Syrakus, sie gleicht der jungfräulichen Jägerin Artemis, die man Diana nennt.
Mein Ahn stammt aus Italia, aus Rom, er ist Gaius Maecenas, der an der Seite des machtvollen Augustus Octavianus nach Alexandria kam und die Völker von Tiber und Nil verständigte. Sie waren Fremde und mit fremden Göttern, doch erkannten sie in Set eine Botschaft, den großen Kometen des Gottes Merkur.

Seither ist das Hause Merkurs aus dem Blute Italias gezeugt... unter anderen Göttern, unter anderen großen Clanen - in der Welt als niederer Clan der Händler, nicht mehr als hohe Herrscher des Nils."

Leicht neigte sie ihr Haupt, lächelte etwas unsicher, ob dem Nordmann ihre Cantierung gefallen haben möge? Und nahm vorsichtig dessen Blick auf sich wahr... wie üblich sonnte und gruselte sie sich zugleich in der Aufmerksamkeit des so ungewöhnlichen Herren vor ihr, langsam sprach sie die abschließenden Worte.

"Und dieses Blutes bin auch ich, Livia Alesia, geboren in Bari, freigesprochen in Rimini und zuhause in Genua."

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