[1005] Grenzen, wohin das Auge blickt [Lorenzo, offen]

[Februar '18]

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Amalia
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Re: [1005] Grenzen, wohin das Auge blickt [Lorenzo, offen]

Beitrag von Amalia » Sa 3. Feb 2018, 21:07

Ein Summen erfüllt die Nacht. Der Wind trug eine albanische Melodie durch den Wind … und das Rasseln von Ketten. Das Heulen eines Wolfes oder war es Hund? Es klang nahe und bedrohlich. In der Ferne und der Nähe des Gottesackers konnte man die Fackeln der Wachen. Sie stoppten plötzlich und machten nach einem Augenblick kehrt. Scheinbar war da etwas, welchem sie nicht begegnen wollten.
War das wieder ein Knurren? Schritte. Ketten und da ist sie wieder … diesmal lauter. Die gesummte Melodie Albaniens, welche sich den beiden Kainiten langsam näherte.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Federico Augusto
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Re: [1005] Grenzen, wohin das Auge blickt [Lorenzo, offen]

Beitrag von Federico Augusto » Sa 3. Feb 2018, 21:38

Der Elende schien die Blicke der Umstehenden nicht zu bemerken - oder zu ignorieren. Genüßlich hielt er die Nahrung weiter vor sich, widmete sich ihr ganz, als wäre sie der Mittelpunkt seines Lebens. Das Brot stopfte er sich in ungesehene Taschen.
"Für die Kinderlein", sagte er und fuhr fort, das magere Huhn ganz für sich allein zu genießen. Es ableckend mit seiner dunklen Zunge.

Sie konnten die Augen unter der Kapuze nicht sehen, wie sie im Schatten lagen und aus den Augenwinkeln hin und her sprangen. Wie sie die Ghoule musterten, ihre Waffen und Rüstungen, wie sie die Schuhe des Herrn musterten, seinen Leib.
Wer wusste schon, was im Kopf dieser Kreatur vor sich ging?
Von selbst verriet sie nichts davon.

Erst, als er die Melodie hörte, hielt er inne. Sie erstarrte, mitten in ihrer Bewegung, mit der sie die Haut vom Hähnchenfleisch geleckt hatte. Sein Kopf legte sich schief, als ob er so leichter hören könnte. Die Sprache, die Melodie sagte ihr nichts. Es war Kauderwelsch für einen Italiener, beinahe verständlich, wie das Gebrabbel eines Kindes. Aber nur beinahe.

Die Kreatur hastete zurück, rutschte auf den Knien weiter über das Erdreich. Nach hinten, fort von der Melodie, die sich näherte. Sie war erstaunlich schnell in ihrer demütigenden Haltung und versuchte offenbar, die gerüsteten Wachen des Toreador zwischen sich und die Geräuschquelle zu bringen. Sie griff nach den Rockschössen der Männer, warf sich vor ihre Stiefel, winselte um ihre Knie herum. Mehrfach bewegte sich der verhüllte Kopf gegen den Boden, küsste schmatzend die Stiefelspitzen und Enden ihrer Speere.
"Hunde!", flüsterte die Kreatur,"Hunde, mein Herr, lasst sie uns nicht fressen! Schont mich, Herr, rettet mich, ich wollte niemandem etwas zu leide. Haltet die Hunde der Nacht fern, edler Herr, ich flehe euch an."
Es besteht kein Grund, dass Ihr eure Hände beschmutzt, mein Herr. An meinen klebt genug Dreck für uns beide.

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Lorenzo
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Re: [1005] Grenzen, wohin das Auge blickt [Lorenzo, offen]

Beitrag von Lorenzo » So 4. Feb 2018, 16:14

Lorenzo beobachtete den seltsamen Kauz am Boden weiter. Auf seine Aussage, für die Kinderlein, nickte er nur kurz, und machte eine einladende Geste in seine Richtung diese an sich zu nehmen.

Als er die beiden Ghule näher betrachtete, konnte er sehen, dass diese wie einfache Söldner gekleidet und ausgerüstet waren. Diese warfen der Kreatur einen fragenden Blick zu, als Sie das Gefühl hatten, dass Sie von Ihr angestarrt wurden wurden.


Als Lorenzo die Ketten hörte, gemischt mit Wolfsgeheul oder das eines wilden Hundes, wollte er sich aufmachen. Als er aber dann die gesummte Melodie hörte, und die Stimme wieder erkannte, immerhin träumte er seit jener Begegnung von diesem Halbgesichtigen Dämon, blieb er stehen um das was geschehen würde zuzulassen.
Er weinte Tränen, Tränen aus Blut
Die Wangen entlang bahnten sie sich Ihren Weg
Liefen das Kinn entlang um dann das Oberhemd mit Blut zu benetzen
Und ein Lachen so kalt wie Eis umrandete sein Gesicht
Es füllte den Raum wie ein Chor schaurigster Stimmen

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Amalia
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Re: [1005] Grenzen, wohin das Auge blickt [Lorenzo, offen]

Beitrag von Amalia » So 4. Feb 2018, 19:48

Da waren sie. Zwei Hunde traten aus dem Schatten der Nacht. Große, gewaltige Bestien, welche langsam auf die Gruppe zugingen. Geifer tropfte aus ihrem Maul und die Augen waren kühl und lauernd auf die vier Personen gerichtet.
Doch da war noch jemand. Etwas führte die Ketten, an welchen die Hunde befestigt waren. Die Kette führte zu einer Frau. Das Rasseln der Ketten, das Summen der Frau und die Geräusche der Hunde waren zermürbend. Langsam näherten sich die Gruppe den Männern und langsam formte sich das Antlitz Amalias aus der Finsternis, welchen diesen Ort umgab. Schön wie ein Engel und schrecklich wie ein Monster. Die Zweigesichtige lächelte kühl, als sie die Gruppe erblickte. Die Melodie verstummte und ein sanfter Akzent erfüllte die Nacht, während der Schrecken weiter auf die Gruppe zuging. Ein kurzes Wort auf Albanisch folgte und die Hunde setzten sich neben ihre Herrin. Die kalten Augen der Salubri waren durchgängig auf Lorenzo gerichtet.

“Lorenzo mein Lieber, was treibt dich denn in diese unheilige Nacht? Was für eine schöne … Überraschung. Ich wollte euch noch etwas fragen, doch verratet mir zuerst, wer euer Freund hier ist.“

Amalia war ruhig, ihre Hunde saßen aufrecht und waren aufmerksam. Sie beobachteten, sie warteten, sie lauerten.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Re: [1005] Grenzen, wohin das Auge blickt [Lorenzo, offen]

Beitrag von Lorenzo » So 4. Feb 2018, 20:33

Lorenzo war sichtlich von den Hunden überrascht wie auch angetan. Man konnte seine Faszination in seinem Blick erkennen. Furcht war das Einzige was man nicht darin lesen konnte.
Als er Amalia erblickte und klar war, dass er den Richtigen Verdacht hatte, dass Sie es war die sich Ihnen nähert, schenkte er Ihr jenes kaltes Lächeln, welches er Ihr beim letzten Hoftag hatte zukommen lassen.

Als Sie dann stehen blieb und Ihn direkt Ansprach, zog er eine Augenbraue hoch und zeigte auf den Kainiten, welcher am Boden herumkroch.

„Ich weiß nicht wer er ist, wohl nur ein Bettler der nach Essen sucht, aber sagt was wolltet Ihr mich fragen ?“ Dabei wartete er gespannt darauf was Sie wohl von Ihm Wissen wollen würde.
Er weinte Tränen, Tränen aus Blut
Die Wangen entlang bahnten sie sich Ihren Weg
Liefen das Kinn entlang um dann das Oberhemd mit Blut zu benetzen
Und ein Lachen so kalt wie Eis umrandete sein Gesicht
Es füllte den Raum wie ein Chor schaurigster Stimmen

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Re: [1005] Grenzen, wohin das Auge blickt [Lorenzo, offen]

Beitrag von Federico Augusto » So 4. Feb 2018, 20:53

Die Gestalt, die sich hinter einem der Wächter Lorenzos verkrochen hatte, erstarte bei ihrer Erwähnung erneut.
Das Loch in ihrer Kapuze hatte sich auf die Tiere gerichtet, die sie unverhohlen und erwartungsvoll anstarrte. Als rechnete sie mit einem Schnappen, einem Beißen, einem Kläffen, das sie...erschrecken würde.
Noch immer lag ihr Gesicht im Schatten, noch immer weigerte es sich, sich dem Mondlicht preis zu geben. Sie war gut darin, es zu verbergen, gerade im rechten Augenblick auf den Boden zu sehen, einen Buckel zu machen oder sich unterwürfig zu verneigen, und so neugierigen Blicken auszuweichen.

Vorerst blieb sie stumm auf ihren Knien, ängstlich vor den Hunden und den fremden Männern um sie herum. Als das Gespräch auf sie zu kommen drohte, verbeugte sie sich rasch, berührte mit der Stirn wieder das Erdreich und sagte:
"Niemand!", stieß sie hervor, "Ich bin ein Niemand, Sohn eines Niemands, Herrin, auf der Suche nach nur einer milden Gabe, um die nächsten Tag zu überleben."
Es besteht kein Grund, dass Ihr eure Hände beschmutzt, mein Herr. An meinen klebt genug Dreck für uns beide.

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Re: [1005] Grenzen, wohin das Auge blickt [Lorenzo, offen]

Beitrag von Amalia » So 4. Feb 2018, 22:11

Als Lorenzo sie wieder so kühl anlächelte bekam er keine Antwort. Er blickte in ein Gesicht, welches nichts zeigte außer Kälte. Ein zermürbender Anblick, welcher dem Toreador geschenkt wurde. Schnell würde klarwerden, dass Amalia nicht in der Stimmung war zu lächeln … oder selbiges hinzunehmen. Sie war die Meisterin – Lorenzo war nein Nichts. Es dauerte einen Moment, ehe sie antwortet. Eine Stille, welche bedrückend war. Amalia ging noch näher zu Lorenzo, blickte ihm in die Augen. Blau und Weiß. Ein Blick, welcher tief eindrang in Lorenzos Seele

“Sag mir mein mik warst du in letzter Zeit in Domus? Ich hörte dort … interessante Neuigkeiten … weist du etwas darüber?“

Ihr Blick lag noch einen Moment auf dem Mailänder, ehe sie sich dem Bettler zuwand, sie zu ihm runterkniete und ihn mit ihren Blicken durchbohrte.

“Nehmt eure Kapuze ab. Nehmt sie ab und ich verspreche euch, dass ihr belohnt werdet“

Mit diesen Worten nahm sie ein paar Münzen in die Hand. Es war eine kleine Summe, aber trotzdem so viel, dass jeder normale Bettler ihrem Wunsch nachkommen würde, wären die Münzen doch genug gewesen um davon mehr als nur einen Tag zu leben.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Re: [1005] Grenzen, wohin das Auge blickt [Lorenzo, offen]

Beitrag von Lorenzo » So 4. Feb 2018, 22:34

Lorenzo hielt Ihrem Blick stand, und versuchte das Gefühl von Unbehagen, durch eine Arrogante Ausstrahlung auszugleichen.*

„Nun lasst uns dies doch an einem anderen Ort besprechen, wo nicht andere unserer Art, dabei zuhören können, dann teil ich euch sehr gerne mit, was ich darüber Weis.“ dabei deutete er auf die Lampengestalt am Boden.

Als sich Amalia wieder der Lampengestalt zuwandte, konnte man kurz, ein amüsiertes gehässiges Grinsen, auf Lorenzos Lippen sehen, während er den Unbekannten anblickte.

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Manipulation und Ausflüchte*
RPBotBOT - heute um 22:26 Uhr
@Lorenzo (Daniel) rolled 37. (6 + 10 + 4 + 2 + 9 + 6 = 37) = 4 Erfolge
Er weinte Tränen, Tränen aus Blut
Die Wangen entlang bahnten sie sich Ihren Weg
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Und ein Lachen so kalt wie Eis umrandete sein Gesicht
Es füllte den Raum wie ein Chor schaurigster Stimmen

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Re: [1005] Grenzen, wohin das Auge blickt [Lorenzo, offen]

Beitrag von Federico Augusto » Mo 5. Feb 2018, 20:10

Die Kreatur beobachtete das Geschehen zwischen dem freigiebigen Spender und dem Neuankömmling. Der Frau, die sich benahm wie ein Mann. Die Lumpengestalt sagte aber nichts darauf. Dumm war sie nicht, sie wusste, wie man schwieg. Wie man schwieg und zuhörte.
Ob er ihre Narbe anstarrte und ihr entstelltes Gesicht, war nicht erkennbar. Sie wand sich aber ersichtlich unter diesem Blick, unter diesem Gesicht, das ihrem so nahe kam.

"Ich verdiene keine Höflichkeit", sagte sie mit ihrer Stimme, der Stimme eines ausgewachsenen Mannes. "Kein Ge-Ihre und Ge-Euche, edle Dame, ich bin ein Niemand von Nirgendwo, edle Herrin, und verdiene eure Höflichkeit nicht. Nennt mich Hund, Köter, Elenden, Siechen, aber nicht Ihr und Euch, edle Dame, ich..."

Erst, als sie des Geldes gewahr wurde, unterbrach sie ihr Gestammel. Wie hypnotisiert erstarrte sie mitten in ihren Ehrfurchtsbekundungen. Ihre Zunge schien wie eingefroren. Wo sie zuvor ohne Unterlass geplappert hatte, schwieg sie plötzlich.
Schweigen wehte durch die Nacht. Selbst der Atem der Wachen und der Hunde schwieg für einen Moment, der kaum länger als ein Herzschlag dauerte. Es war, als stürbe jedes Geräusch im unmittelbaren Umfeld der drei Kainskinder einen plötzlichen Tod. Ausgelöscht war selbst das Hämmern der Herzen, das Hecheln der Hunde. Selbst die eigenen Gedanken und das Flüstern der Nacht schien wie in Watte gehüllt und in einer Kiste fort geschlossen worden zu sein.

Ein Klirren und Klingeln zerriss die Stille. Im nächsten Augenblick hielt die Gestalt die Münzen in die Höhe, die sich eben noch in Amalias Fingern befunden hatten.
Sie hatte sich bewegt, offenbar, denn sie war einen ganzen Satz zurück gewichen. Rascher, als man es ihr zugetraut hätte. Rascher, als man für möglich gehalten hätte. Die Bewegung war kaum zu sehen gewesen, geschmeidig wie eine schwarze Katze in der Nacht, wie ein herabstürzender Adler, hatten sich behandschuhte Finger des Geldes bemächtigt und hielten es nun ganz nah unter die Kapuze, die die Kreatur noch immer tief ins Gesicht gezogen hielt.
Die goldenen Genueser in ihren Fingern glänzten im Mondlicht.

Diebstahl:
@Augusto (Paul): 9d10 >= 7 f1 = (2 5 9 8 3 4 3 2 10, 3 successes) = 4 (3+1 WK)
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Amalia
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Re: [1005] Grenzen, wohin das Auge blickt [Lorenzo, offen]

Beitrag von Amalia » Mo 5. Feb 2018, 21:39

Amalia lauschte den Worten des Toreadors und wollte ihm schon schelten, dass er ihr nicht direkt gesagt hatte, dass das Wesen, welches da vor ihr kauerte, ein Kinde Kains ist. Ihr Blick ging gerade zu Lorenzo und sie wollte ihm gerade zur Rechenschaft ziehen, als das Wesen sie um die Münzen, welche sie ihr geben wollte erleichtert hatte. Fassungslos blickte die Zweigesichtige auf ihre lehre Hand, ehe sie wieder zu dem Nosferatu blickte. Der Hass in ihr begehrte auf und wollte raus, wollte die Fresse dieses Wurms zu blutigen Matsch treten, doch würde das nur wieder ein Bruch der Tradition sein. So nahe an Burgus, würde sie nicht so eine Dummheit begehen. Amalia baute sich zu ihrer vollen Größe auf und ihre Statur verriet bereits, dass diese Frau, deutlich kräftiger war, als ein normaler Mann oder gar eine schlichte Frau. Ihr Gesicht verströmte puren Hass, Verachtung und als sie den Mund öffnete, sah man deutlich ihre Fänge. Sie spuckte förmlich ihre Worte gegen den Bettler:

“Du dreckiger, unwürdiger bir bushtre. Glaubst du Wurm wirklich, dass du mich bestehlen kannst? Mich, die “Kafshë Krujë”? Mich, eine Vasallin Mailands? Mich, ein Mitglied eines Hohen Clanes? Ich werde dir schon Respekt lehren.”

Amalia machte einen Schritt auf den Mann zu. Ein Pfiff und schon standen ihre Hunde neben ihr. Die Haare sträubten sich und der Geifer tropfte. Knurren und Angriffshaltung. Langsam wanderte ihre Hand zu ihrem Rücken und was sie hervorholte zeugte erneut von der Stärke, welche diese Frau innehatte. Amalia hatte ihre Axt gezogen und guckte nun zu dem Bettler. Mordlust lag in ihrem Blick, Hass, der Wunsch dieses unwürdige Geschöpf zu zerschmettern.

“Nimm deine Kapuze ab, oder ich werde dich packen, deine Hände brechen, deine Arme brechen, deine Beine brechen und die Kapuze von deinem Kopf scheiden. Dann werde ich dir deinen Brustkorb zertrümmern und dich hier liegen lassen.“

Amalia tat noch einen Schritt näher. Nun konnte er sich in ihrem Auge spiegeln, nun konnte er in den verkümmernden Rest blicken, der wohl mal eine Seele war. Nun sah er das verbrannte Fleisch ihres Gesichtes deutlich vor sich. Nicht auszudenken war es, was diese Frau zu tun vermochte, nicht auszumalen, wie sie jeden einzelnen Knochen im Körper des Bettlers brach. Ein grauenvoller Anblick, ein Anblick, welcher für viele das letzte war, was sie je sahen. Es würde klarwerden, dass seine Verbindung zu Kain der einzige Grund war, warum er noch lebte.

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Körperkraft+Einschüchtern #Spezialisierung (Bruiser -1SW): @Amalia (Max): 8d10 >= 5 f1 = (8 9 3 6 5 3 8 7, 6 successes) = 6
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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