Verwirrte Geister [Angelique]

[November 16]

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Gaius Marcellus
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Re: Verwirrte Geister [Angelique]

Beitrag von Gaius Marcellus » Mo 21. Nov 2016, 13:27

Gaius nickte etwas abwesend, ein Geheimnis umgab den Moment für ihn, er wollte es behalten... "Ich will die werte Seinfreda von der Idee unterrichten, womöglich ergibt sich etwas... ich hoffe, ihr Treffen mit dem Primogen verläuft gut, seine Unterstützung wäre sicherlich von Wert." er lächelte

"Mhh... die Begegnung hat Wunden hinterlassen?" fragte er besorgt, das Thema wirkte, als wäre es eigendlich bald vom Tisch... doch nun nahm es eine Wendung, jedoch womöglich eine positive, auf Angelique fixierte, statt auf das Rosenkind. Gaius wirkte und war besorgt um die Malkavianerin. "Träumst du von dem Grauensgesicht oder Geräusche?" der Blick schweifte kurz erschöpft über die bröckeligen Wände...
Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt,
er stand auf allen Wegen,
er winkte und er rief nach mir so laut.

Er sprach mein Leben sei verwirkt,
ich sollt mich zu ihm legen,
ein frühes Grab sei längst für mich gebaut,
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Angelique
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Re: Verwirrte Geister [Angelique]

Beitrag von Angelique » Mo 21. Nov 2016, 14:16

Angelique lächelte gequält. "So wichtig ist sie nun auch nicht, dass ich von ihr träume. Oder meinst du, dass ich Gesichter von ihr hätte?
Nein, sie ist wohl doch nur ein kleiner Fußsoldat der Hölle.
Der große Engel Malkav übersieht sie bisher und teilte mir nicht mit, ob sie in Zukunft Verhehrendes für die Sterblichen bedeutet, noch ob ihr Stern so hell am Firmaent stehen wird, wie der des Lichtbringers."

Grimmig ballte sie ihr Fäustchen. "Aber ich behalte ihre Machenschaften im Auge. Sie soll sich nie sicher sein, ob ich nicht hinter ihr stehe und Zeuge von ihren Untaten werde."

Sie seufzte. Vertrauensselig wie ein Kind bei der Beichte plapperte sie los: "Ach, träumen tue ich eher von meinem geliebten Alerio. Selbst wenn es in letzter Zeit immer wieder andere Gestalten sich in meine Träume drängen. Du, Seinfredas Sohn oder die hohe Dame selbst. Ich wache dann immer verstört auf..."

Mit großen Kulleraugen sah sie zu Gaius hoch: "Sag ehrlich, ist das etwa eine Hexerei der Arikelmißgeburt, um mich in meiner Keuschheit zu versuchen?"
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Re: Verwirrte Geister [Angelique]

Beitrag von Gaius Marcellus » Do 8. Dez 2016, 13:12

Der Salubri hatte mit etwas Sorge den Zorn der sonst so reinen Kreatur in seinen Armen beobachtet. Als sie ihn Fragte weitete er seine Augen verwundert, offensichtlich brauchte er mehrere Augenblicke um ihre Aussagen zuzuordnen... auch nur halbwegs... dann lächelte er gequält
"Nein... ich denke nicht.
Unsere Träume werden unsere Ängste und unsere eigenen Sorgen vor Sünden sein, oder nicht?
Meine zumindest scheinen es zu sein.." merkte er an... nicht auf ihre... Keuschheit... eingehend, oder doch nur am Rande?

"Aber ja... wir scheinen alle eine starke Verbundenheit zu tragen. Das erfreut mich zu hören." er gab ihr eines jener erschöpften aber so verwunderlich ehrlichen Lächeln, wie es die Kainskinder so selten sehen durften, verwundbar und stark zugleich.

"Wenn du nicht von der Toreador träumst, scheint sie dein Wesen aber nicht ganz betroffen zu haben, dies ist eine heilsame Nachricht... ich begann mir bereits Sorgen zu machen. Hüten solltest du dich natürlich dennoch, auch rein auf den normalen Ebenen aller Kainskinder..."
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Re: Verwirrte Geister [Angelique]

Beitrag von Angelique » Do 8. Dez 2016, 13:28

"Träume enthalten immer Botschaften. Schon Jakob deutete dem Pharao die Botschaften GOttes. Und die Frau des Pilatus warnte der HErr im Traum. Und selbst die Heiden wussten um die Macht der Träume, war der Götze des Traums nicht der Bruder des Engels des Todes? Und sind wir, die wir den Tod überwunden haben, nicht beiden näher als die Sterblichen?

Bei dir klingt es so, als kämen die Träume von dir selbst, dabei kommen sie ausschließlich aus der höheren - oder niederen - Welt."
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Re: Verwirrte Geister [Angelique]

Beitrag von Gaius Marcellus » Mo 2. Jan 2017, 16:16

"Mhh... ich weiß nicht... sie scheinen zumindest an meinen Gedanken sich zu laben und zu nähren. An Ängsten und Reue...
Ich... ich verlor zwei Männer jüngst. Männer mit denen ich viele Stunden verbrachte, die mir ganz vertrauten und deren Ende ich nicht vorhersah aber auch nicht verhindern konnte, da es zu weit weg geschah..." Gaius wirkte wirklich etwas... getroffen... betroffen... er hatte schon viele Männer in den Tod geführt, aber keiner war rasch vergessen.

"Sie sehe ich derzeit oft des Nachts... ihre Qualen, ihre Leiden... durch mein Blut schlägt er zurück auf mich..." er seufzte "Kommen diese Träume nicht daher?
Natürlich nicht die göttlichen Weissagungen, Visionen und Anweisungen... aber so nah spricht die heilige Jungfrau nicht zu ihrem Diener" er lächelte erneut betrübt "Und auch kein altes Rauschen der ewigen Generationen vor uns..."
Für die Malkavianerin mochte das womöglich anders sein.... waren ihre Träume daher anders?
"Wenn Träume also Angst verbreiten und Kräfte zehren...
Und wir die Hoffnungsträume nur selbst bauen können...
sind sie dann gegeben oder geschaffen? Aus uns selbst geboren?"
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Re: Verwirrte Geister [Angelique]

Beitrag von Angelique » Mo 2. Jan 2017, 16:58

Endlich einmal einfache Fragen, dachte sich Angelique. "Gegeben, natürlich. Von GOtt, von Engeln, Teufeln oder Feen oder Totengeistern. Der Schlaf überschreitet die Grenze zu den anderen Welten, man begibt sich in ephemerale Reiche und die astrale Ebene. Manche von uns sollen so etwas willentlich und in der wachen Nacht können.

Die Geister der Toten, die dir im Traum erscheinen, haben bestimmt Botschaften für dich oder wollen dich necken, wenn sie denken , du trügest Verantwortung für ihr Schicksal.

Träume, die Kraft zehren, sind ein Angriff von Dämonen oder Todesgeistern, die dir schaden wollen.
Hoffnungstäume zeigen dir dagegen, was der HErr großartiges mit dir vorhat.
Sündige Träume, die deine Saat dir rauben, stammen dagegen von Succubi wie der gräßlichen Katherina.""

Diese Dinge schienen wirklich kindlich einfach in der Weltsicht Angeliques zu sein.
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Re: Verwirrte Geister [Angelique]

Beitrag von Gaius Marcellus » Fr 13. Jan 2017, 09:41

Gaius nickte langsam "Ich weiß nicht... oder sie tod sind... oder nun derart im Glauben, dass sie mich darüber strafen, für die Bindung die ich ihnen auferlegt habe..." er seufzte melancholisch, welcher Art der Schmerz des Verlustes? "Mein Clan kämpft seit ewigen Zeiten gegen die Dämonen... so ist dieser Kampf womöglich mit dem Blute weiter vererbt... oder ich habe den Kampf schon aktiver aufgenommen, als ich dachte." schnaubte Gaius aufblickend...

"Catherina... sie ist doch nur ein Küken, wie könnte ein Küken schon einen anderen Weg als den der Menschen gehen? Oder ist sie älter als sie wirkt... als Mündel... was meinst du sucht solch ein Kainskind zu verderben? Den doch recht feinsinnigen Matteo? Die Sethskinder?" in der Tat waren genau jene zwei Diener gefallen, die zuvor an Catherina gestoßen waren... nun sie hatte sicher nichts damit zu tun... aber dennoch?
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Re: Verwirrte Geister [Angelique]

Beitrag von Angelique » Sa 14. Jan 2017, 13:34

Bockig verschränkte Angelique die Ärmchen vor der nicht vorhandenen Brust und zog eine Schnute.
"Ich sah, was ich sah. Und das war eine Inkarnation der höllischen Lillith. Obzön, widerwärtig und mannstoll. Und sie wollte mir ans Leben."

Sie redete sich wieder in eine Haßpredigt:

"Nur weil sie jung ist, soll sie nicht fähig sein, der Sternenbrut falschen Wegen zu folgen? Ich sah Menschen, sogar Kinder, die schwarze Seelen wie die Nacht hatten.
Menschen können dem Demiurgen in allem verderbtem Materiellen folgen, umso mehr Perfecti, die ohne Funken Sophia von Erschaffer wie Erschaffenen erhoben wurden."

Sie legte die Hand auf besagte unfrauliche Brust und schaute mit weisen (irren?) Augen den väterlichen Freund an. "Ich selbst war noch sterblich und hatte kaum das heilige Blut direkt vom quellenden Born meiner geliebten Perfecti getrunken, als sie mich bereits auf das Unleben im Dienste des HErrn vorbereitete. Auf den Kampf gegen die Sünder. Mich Dinge lehrte, die Mädchen niemals lernen durften, erst recht in meinem Alter nicht.

Beurteilst du mich deshalb auch, wie ein Küken? Selbst als Küken haben wir Fänge.

Und gerade der Matteo mit seinem Feinsinn macht ihn zum unwiderstehlichen Ziel für die GOttlose. Waren nicht selbst die größten Philosophen der Heiden willig versucht zu sodomitischer Unzucht von Hetären und Lustknaben?"
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Re: Verwirrte Geister [Angelique]

Beitrag von Gaius Marcellus » Mo 23. Jan 2017, 14:42

Gaius nickte "Ich verstehe deine Sorgen. Ich hoffe, dass du dich irrst... was sie angeht. Gerade um ihres Mentors Willen. Aber deine anderen Worte... zu den Träumen. Ich will ihnen nachgehen. Womöglich zu neuen Erkenntnissen kommen daraus..." er schüttelte müde den Kopf.
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Re: Verwirrte Geister [Angelique]

Beitrag von Angelique » Di 24. Jan 2017, 13:52

Angelique setzte sich hin und deutete einladend auf ihren kleinen Schoß.

Lächelnd sagte sie: "Du bist müde. Ruhe einen Moment dein Haupt wie in der Mutter Schoß und schließe die Augen. Ich will dir ein beruhigendes Lied singen. Vielleicht gibt dir das für ein paar Momente Frieden."
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