Der Tanz der Cherubin [Furfur]

[November 16]

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Gaius Marcellus
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Re: Der Tanz der Cherubin [Furfur]

Beitrag von Gaius Marcellus » Fr 16. Dez 2016, 18:00

"Solltest du solche Kultstätten finden, teile es mir mit, ich kann dir auch tatkräftig zur Seite stehen...
doch suchst du jede Art des heidnischen Kultes? Auch jene der Geißel oder gar jene, die der Prinzessin nachgesagt werden? Oder nur die deutlich verderbten, welche auf Sünden aufbauen?

Ich hoffe dir auch in anderen Belangen helfen zu können, werter Bruder. Ich kann dir nichts versprechen, doch womöglich lässt sich betreff des Aufenthaltortes der Verräterin und Clavicula etwas für dich tun..."

Nach einigen kurzen Augenblicken der Ruhe ging Gaius auf eine verwandte und doch andere Ebene ein.
"Du bist ein bekannter des werten Ankilla Benedetto? Seine Clansschwester Seinfreda sprach in guten Worten von ihm... ich würde ihn gern kennen lernen. Gemeinsam gibt es bestimmt vieles, dass für die Stadt zu erreichen ist." Gaius lächelte mit einer gewissen Aufforderung im Blick, nicht konkret und Momentbezogen, aber ein Angebot erhoffend... die Gefälligkeiten die sich sein Clansbruder erbeten hatten, wirkten ja eben so um ein Vielfaches größer... auch wenn die Präsenz solcher Ebenen den jungen Krieger durchaus zögern ließ. Wenn sein Clan, oder ein Vertreter davon, womöglich bald im Krieg mit den Königen enden würde... das wäre... katastrophal.
Die Vorstellung, dass bei den Aufrechten der Kappadozianer mehr Menschenfreund und Heiler sein könnte als der Salubri hingegen, versetzte selbst ihn fast zum Schmunzeln.
Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt,
er stand auf allen Wegen,
er winkte und er rief nach mir so laut.

Er sprach mein Leben sei verwirkt,
ich sollt mich zu ihm legen,
ein frühes Grab sei längst für mich gebaut,
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Il Canzoniere
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Re: Der Tanz der Cherubin [Furfur]

Beitrag von Il Canzoniere » Mi 4. Jan 2017, 00:47

Ein langezgener, verächtlicher Blick traf Il Palladino als er fragte welche Kulte er jage und ob er differenziere. Nicht einmal zu einer Antwort hierrauf ließ sich der talismanbehangene Krieger herab. Als ob die Frage allein schon falsch sei.

Stattdessen nahm er lediglich dessen Angebot war: "Falls ich einen Kult aufgespührt habe und schnelles Handeln notwendig sein sollte komme ich auf dich zu, damit wir gemeinsam zuschlagen können."

Zu der Aussage das Gaius in den Punkten Clavicula und Phosoa etwas tun könne nickte er und seine eben noch beleidigte Miene glättete sich ein wenig zur Besänftigung.

"Der Fette und ich arbeiten in gewissen Punkten zusammen, ja. Aber wenn du ihn kennenlernen willst..." er nickte in die Richtung des dicken Mönches "...dann musst du ihn schon selbst fragen. Ich bin nicht seine Hofdame." zwar rau aber gar nicht unhöflich schien er es zu meinen. So als ob er das Konzept von "einander vorstellen" nicht völlig durchstiegen hätte - oder als ob es ihm schlichtweg gleichgültig sei.

Den Kopf hatte er bereits wieder zum Hof und den dort laufenden Ankündigungen, Verneigungen und Höflichkeitsritualen gewandt. Als ob er seinem Bruder das wichtigste gesagt hätte. Auch wenn es schien als warte er noch ab ob Gaius noch etwas anderes auf dem Herzen habe.

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Re: Der Tanz der Cherubin [Furfur]

Beitrag von Gaius Marcellus » Fr 13. Jan 2017, 09:47

Gaius nickte, er war gespannt, was mit diesem Bluthund noch alles zu erleben sei. Besonders hilfreich schien er ihm jedoch nicht bisher... über seine Bezeichnung des Ankilla musste sich der Liktor doch reichlich wundern... entweder waren sie also doch enge Freunde, oder der Salubri vor ihm war fast eine Schande für sein Haus...

"Ich hoffe, wir werden eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit haben... was die Ankilla derer die sich Könige nennen angeht, die dich behindern, so bin ich wenig mit ihnen vertraut... der Seneschall wollte wohl längere Zeit ein Gespräch mit dir? Eure einschätzung und erfahrung, direkt und indirekt, zu den beiden, wären hilfreich um diese Jagd zu tun..."
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Re: Der Tanz der Cherubin [Furfur]

Beitrag von Il Canzoniere » So 15. Jan 2017, 14:41

Furfur nickte knapp, verzog sein Lächeln zu einer Grimasse. "Ja. Er wollte mich sicher kennenlernen. Wissen warum ich seine Freundin jage. Aber solch weltlich verhafteten Intrigenspinnern wird der Blick auf den wahren Krieg immer verborgen bleiben. Sie kümmern sich nur um sich selbst und die Angelegenheiten ihres eigenen Blutes. Während wir für sie bluten. Und wir werden weniger Gaius... weniger. Lass dich nicht in diesen Sumpf hier hineinziehen. Auch wenn sie es alle versuchen. Halte Ausschau nach dem Feind. Ich weiß das er hier irgendwo steckt. Dafür habe ich ein Gespühr."

Sein Blick wanderte zu dem anderen hinüber "Benedetto ist maßlos. Er fragt immer weiter. Sucht Geheimnisse. Wenn der Feind an ihn herantritt, ihm Dinge verspricht, dann wird er nicht lange zögern. Er wird überlaufen. Deswegen halte ich mich so dicht bei ihm wie ich es ertragen kann. Sorge dafür das sein Werk unserer Sache dient. Nicht ihrer. Er hat seine guten Seiten. Manchmal ist er geradezu demütig. Und er zweifelt weniger als die meisten in der Stadt. Aber er ist... anfällig. Hab ein Auge auf ihn, wenn ich weg bin. Wenn ich unsere Angelegenheiten hier endlich aufgeklärt habe."

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Re: Der Tanz der Cherubin [Furfur]

Beitrag von Gaius Marcellus » So 15. Jan 2017, 15:37

Gaius hob die Braue, und nickte dann abschließend, die Gemahnung an den Schwund seines Clans ließ ihn zögern und kurz die Augen schließen... warum zeugten sie nicht, warum zeugten sie nicht einfah wie alle anderen auch?
Doch Gaius ließ sich diesen Zweifel nicht anmerken, da FurFur zu Godeoc nichts neues zu sagen vorhatte nahm er dessen vorherige Beendigung des Gespräches langsam wieder auf.

"Mich kannst du im Domus Medicorum erreichen, wie erreiche ich dich, wenn ich dich suche oder Neues erfahren habe?
Doch... die neue Geißel...?" er blickte sein Gegenüber noch einmal fragend an, wie jener auf diese neue Geißel reagieren würde. Oder deren Bezug zur Prinzessin.
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Re: Der Tanz der Cherubin [Furfur]

Beitrag von Il Canzoniere » Fr 27. Jan 2017, 12:30

Die Augen Furfurs verengten sich einen Moment als Gaius die neue Geißel ansprach. Abfällig schnaufte er.
Trotzdem antwortete er zuerst auf die erste Frage seines Clansbruder:

"Du kannst einen der Krieger Gottes in Contratra Predis ansprechen und meinen Namen nennen. Von dort findet jeder Bote seinen Weg zu mir. Auf die ein oder andere Weise."

Dann wandte er sich der Geissel zu. Er runzelte die Stirn: "Ich kenne den Kult nicht wirklich. Ich erkenne das sie die Kluft der Frauen des Herrn tragen. Aber was ich sehe...das ist Ketzerei. Es ist als ob sie diese Nonnenkluft als... Verkleidung tragen würden. Wie Schauspieler auf einer Bühne. Und wo ist ihr Herr? Wieso verhandelt irgendjemand mit einem Ghul? Berichte mir von diesem Kult. Kennst du ihn? Ich möchte deine Meinung zu ihm hören. Ist er gefährlich? Für die Kinder des Herren? Für unsereins?"

Offenbar schien er das Schwert das sein Gesprächspartner trug doch nicht einfach übersehen zu haben.

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Re: Der Tanz der Cherubin [Furfur]

Beitrag von Gaius Marcellus » Fr 27. Jan 2017, 16:43

Der Krieger nickte seinem Älteren zu, die Krieger Gottes...
"Ich habe mit dem Kult der Jagd, mit seinen... Sprecherinnen... einige Gespräche geführt, kam ihnen aber noch nicht sehr nahe. Sie scheinen ihr Ornat wahrlich nur als Täuschung zu tragen, oder vielmehr als Anpassung an unsere Zeit. Sie verehren den Heiligen Hubertus, den Schutzpatron der Jäger, doch sind sie anderen Formen der Jagdverehrung nicht fern. Sie wandeln auf den Wegen der Jäger selbst, dem Tier verwandt. Ihr Lebensinhalt scheint die Herausforderung zu sein und das Kräftemessen, wie Samson es tat. Sie sind unsereins keine tödliche Gefahr, solange man sie nicht angeht - wohl aber können sie die Herausforderung suchen. Gegen die gläubigen Christen führen sie keinen Groll, generell scheinen ihnen die Sethskinder nur von geringer Bedeutung zu sein... sie jagen jene, die der Gesellschaft als Verbrecher schaden." dabei hob Gaius die SChultern, wie um zu bekräftigen, dass diese Informationen zwar nicht schlecht, aber auch sicherlich nicht allumfasend waren - er für sie nicht seine Hand in die Flammen legen würde. "Sie waren jedenfalls machtvoll genug vier vom Clan der Jagd zu vernichten und sprachen bisher stets friedlich mit mir, auch wenn sie gegen die Ghule der werten Drachin Melissa vorgehen."

"Wieso ihr Herr sich nicht zeigt, weiß ich nicht. Ich kenne ihn auch nicht und kann nichts zu ihm sagen. Doch hoffe ich mehr zu erfahren." wirkte der andere Salubri optimistisch. Dann setzte er ab und wartete, wartete was sein Clansbruder sagen würde... über einen irgendwo wenig aktiven, aber relativ deutlich unchristlichen Orden?
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Re: Der Tanz der Cherubin [Furfur]

Beitrag von Il Canzoniere » Do 2. Feb 2017, 14:48

Furfur blieb stumm. Er nickte knapp ob der Aussage seines Clansbruders und schien dann einen Moment darüber nachzudenken.

"Ich danke dir."

War das einzige was er nach einer Weile diesbezüglich herausbrachte. Dann nickte er in Richtung des Hofes, der mit ungebremster Geschwindigkeit weiterging. Offenbar schien dort der Punkt erreicht an dem die Vasallen ihre Eide ablegen sollten. Furfur machte keine Anstalten diesem Eid nachzukommen, schien aber zu glauben das Gaius dem weniger abgeneigt sein könnte als er.

Mehr zu sagen schien er, in dieser Umgebung, ebenfalls nicht zu haben.

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Re: Der Tanz der Cherubin [Furfur]

Beitrag von Gaius Marcellus » Do 2. Feb 2017, 15:32

Auch Gaius nickte nur noch und nahm seine Chance wahr...

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Zusammenfassung: Am Hof sprechen FurFur und Gaius in der Geheimsprache der Salubri und lernen sich kennen. Beide wirken wie Krieger, FurFur deutlich strenger und härter - er ist Jäger aller non-christlichen Kulte. Sie gehen ohne tiefe Änderungen aus dem Gespräch hervor, man kennt sich, kann den anderen im Notfall um Hilfe bitten (va. gegen nicht-christliche oder dämonische Kulte) und hat viel Wissen ausgetauscht. Gaius hat zumindest Informationssuche zu FurFurs Themen in seine Interessenliste aufgenommen.
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