Krähenkrächzen [Angelique]

[November 16]

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Caterina
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Re: Krähenkrächzen [Angelique]

Beitrag von Caterina » Sa 29. Okt 2016, 00:20

Caterina konnte nicht anders, sie musste einfach losprusten bei der durchaus gelungenen Imitation der Sprache des Abschaums. Aus einem so ‚unschuldigen Gesicht‘ diese Worte zu hören war einfach zu herrlich!
Auch die abschätzige Bemerkung über den Kult der Jagd war wie eine Gauklerkomödie.

Noch immer kichernd beugte sich die Toreador zu Angelique hinunter und nahm ebenfalls die Hand vor den Mund: „Wenn wir allein sind, bin ich gern ein Du für dich.“
Dann richtete sich Caterina wieder auf und zwinkerte dem Mondkind zu: „Doch vor allen kainitischen Verrückten müssen wir uns wohl Siezen“

„Ist das in Ordnung für den kleinen Sünderschreck?“, wieder ignorierte die Mailänderin den Hundeblick.
Vielmehr lud sie das kleine Wesen ein, mit ihr zu spazieren: „Wir finden schon noch eine gute Gestalt für diese speziellen Zwecke“.
„Kommt jetzt, ich sterbe vor Neugier. Wo wart ihr und euer Roger vor nicht allzu langer Zeit? Habt ihr den Herrn besucht?“, ehrliches Interesse stand im Gesicht der Frau geschrieben.
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Angelique
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Re: Krähenkrächzen [Angelique]

Beitrag von Angelique » Sa 29. Okt 2016, 14:26

Angelique lächelte noch immer, als sie antwortete: "Ich war auf Pilgerfahrt nach Iberia, den Jakobsweg entlang. Unterwegs spürte ich, wie die Liebe meines Unlebens starb, gemeuchelt von Verwandtenhand. Darüber plauschte ich schon mit Herrn Matteo. Daher bevorzugen wir nur noch Briefverkehr unter uns. Ist seine Tür inzwischen repariert?"

Trotz der Neutralität, in der sie dies alles vortrug, hörte man Bitterkeit heraus. Der Blick, der dabei sezierend schräg nach oben das Kind Arikels betrachtete, war überaus unheimlich. Er wurde aber schnell wieder sanft und fröhlich, als Angelique den Kopf leicht schüttelte und die Lippen bewegte, als spräche sie lautlos mit sich selbst.

Sie grinste, wieder ganz in der Rolle des gefallenen Mädchens, und drehte eine Pirouette, dass das Röckchen nur so flog. "Au, ja, laß es uns so machen. Ich will gern das Arsenal erweitern, dass mir für die Jagd zur Verfügung steht." Viel zu verrucht für das niedliche Gesichtchen schaute sie die schaurige Schönheit an und sagte kokett: "Wer weiß, vielleicht kann ich auch dir das eine oder andere zeigen, was hilfreich für deine Jagd ist und obendrein Spaß bereitet?"

Als sie mit der kleinen Gestalt sich zum Spazieren anschickte, fiel etwas vor ihre Füsse. Eine kleine, hübsch geschnitzte Rose. Als sie ihren Blick nach oben lenkte, sah sie auf dem Flachdach der Taverne, in deren Gasse sie sich befanden, eine Gestalt im Schatten aufragen, eine Armbrust lässig über der Schulter gelehnt. Roger schien Angelique nicht aus den Augen zu lassen.
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Caterina
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Re: Krähenkrächzen [Angelique]

Beitrag von Caterina » Sa 29. Okt 2016, 21:36

„Auf Pilgerreise?“, die Toreador konnte eine gewisse Überraschung nicht verbergen. Diese Himmlischen nahmen das Gefasel anscheinend wirklich ernst.
Als das Mondkind von der Liebe sprach, war sofort klar, dass Alerio damit gemeint war. Caterina war schon immer an der Verbindung der beiden interessiert, doch getraute sich die Mailänderin nicht zu fragen.

Lieber lächelte sie Angelique an: „Die Tür ist wie neu, wahrscheinlich besser als neu. Und euer Dominus scheint deswegen nicht gram. Aber genau aus solchen Gründen will ich nichts von euren ‚Geschäften‘ wissen.“
Kurz flackerte ein schelmisches Grinsen auf: „Scheinen eure Treffen doch ziemlich explosiv zu sein.“

Bei der niedlichen Drehung änderte sich die Mimik der Toreador nur wenig, denn was das Mondkind hier anbot durfte man nicht ausschlagen.
Nun war es an Caterina in die Hände zu klatschen: „Oh ja, lasst uns die Waffen gemeinsam erweitern. Auf dass die Genuesen immer eine von uns in Gedanken haben wird!“
Kurz kicherte die Mailänderin. Träumereien waren einfach zu schön!

Als sie sich gefangen hatte, wurde die Frau etwas ernster. Die dunklen Augen betrachteten das teuflische Kind, während die gesprochenen Worte zu Angelique schallten: „Es ist immer gut, eine vollkommen andere Ansicht zu adaptieren. Und du, liebstes Kind Malkavs bist definitiv anders.“

So begannen die Beiden den Weg aus der Gasse, bis die geschnitzte Rose vor Caterina zu Boden ging.
Noch bevor die Frau sich dem Kunstwerk widmete, sah sie sich um und erkannte Roger.
Sie neigte freundlich den Kopf und deutete einen Knicks an.

Erst dann betrachtete sie das Holzstück und erkannte die geschnitzte Rose. Ein erfreutes Lächeln paarte sich mit einem leisen Juchzer.
Dann beugte sich Caterina hinab und nahm die Rose an sich. Mit dem Schnizstück in der Hand und diese wiederum auf das tote Herz gelegt wandte sich die Kainitin nochmal zum Krieger.
„Danke“, das Wort war leise doch überdeutlich gesprochen. Der Vasall des Mädchens sollte ihre Wort zumindest von den Lippen lesen können.

Schließlich hielt Caterina dem Mondkind die Hand hin. Vielleicht, würde sie diese ja annehmen.
Als die beiden Damen sich dann bewegten fragte die Mailänderin interessiert: „Wo bekommt man solche Männer her?“
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Re: Krähenkrächzen [Angelique]

Beitrag von Angelique » So 30. Okt 2016, 09:16

Angelique wurde versonnen. "Roger? Auf den Schlachtfeldern des Reiches wachsen sie, diese stacheligen Rosen, gedüngt von Blut und verwesenden Leibern.
Ein großer Mörder, wie so viele der nachgeborenen Jungen aus adligem Haus. Erst des Kaisers Edikt, die Miles zu etwas Besonderen zu machen, was nicht nur mordet, plündert und schändet, sondern die Bauern schützt, hat auch mich bewegt, etwas Besoderes aus Roger zu machen. So wie die Rose, die er dir schenkte, vorher ein Stück Holz war, in dem der Schnitzer eine Rose sah, so sah ich in dem abgestumpften Söldner einen Paladin des HErrn. Eine Herkulesarbeit, das sage ich dir, als Kind des Pöbels, das selbst nur einige Bildung und Umgangsformen aufgeschnappt hat, aus einem adligen Schlächter einen echten Edelmann zu machen."

Sie lächelte leise. "Ich kenne ihn mein ganzes Leben lang, seit wir über die Lavendelfelder meiner Heimat liefen und dem Flug der Flamingos zuschauten. Zwei Kinder, die nicht verstanden, was Standesunterschiede bedeuteten. Oh, schöne Zeit der Unbeschwertheit, du kommst nie wieder."

Sie war richtig melancholisch bei den Worten geworden. Doch dann grinste sie wieder. "Wenn du willst, kannst du ihn freien, wenn er das auch will. Er ist soooo sanft und doch so fordernd." Sie zwinkerte ihr zu. "Und unermüdlich ist er durch die Kraft des Blutes auch."

Spielerisch drohte sie dann mit dem Finger. "Doch setze keine Künste ein, die sein Wesen verformen, ich würde das wissen. Ihn nicht leerzutrinken versteht sich hoffentlich von selbst."
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Re: Krähenkrächzen [Angelique]

Beitrag von Caterina » So 30. Okt 2016, 11:18

Gespannt hörte die Toreador Angelique zu, als diese etwas von ihrer Vergangenheit preisgab. Seit Kindheitstagen waren die beiden vereint? Stellte sich die Frage, wann das Herz des Mondkinds seinen letzten Schlag getan hatte.
Doch diese Neugier sollte noch nicht so früh befriedigt werden.

Auf das seltsame Angebot des kleinen Teufels war Caterina wiederum nicht vorbereitet.
Sollte die Mailänderin lachen? War dies ein verworrener Test einer Himmlischen?
„Ich danke dir für das Angebot“, begann die Frau. Dann nahm sie wieder eine ihrer Locken in die Hand und zwirbelte diese. Gedankenverloren erklärte die Sünderin schließlich: „Ich spiele zu gerne, als das mir der körperliche Akt Spaß machen würde.“

Die Schultern wurden kurz hochgezogen: „Die Schönheit liegt vielmehr im Kontrollverlust der Männer. Wenn sie sich vollkommen hingeben und Realität nicht von Phantasie unterscheiden können.“
„Mir wurde so etwas nie zuteil und nun ist es auch schon egal.“, weder Kummer oder Bedauern waren zu vernehmen. Die Mailänderin beschrieb einfach einen Fakt.

Dann lächelte sie wieder: „Gerne bereite ich eurem Mile jedoch ein unvergessliches, unschuldiges Erlebnis.“
Während der Worte bewegten sich alle Finger flink unter den wachsamen, dunklen Augen.
Schließlich zwinkerte die Frau dem Mädchen zu: „Sein Blut bleibt, wo es ist.“

Zum Schluss kam noch eine Frage, die aufkam. Mit leicht gerunzelter Stirn sah Caterina die Malkavianerin an: „Was meinst du mit Künsten, die das Wesen verändern?“
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Re: Krähenkrächzen [Angelique]

Beitrag von Angelique » So 30. Okt 2016, 12:21

Angelique schien weit in die Ferne zu sehen. "Als wir fielen, entkleidete der HErr uns unserer Engelsleiber und damit all unserer gewaltigen Kräfte. Aber den Geist und seine Engelskräfte ließ ER unberührt, damit wir zu IHm zurückfinden mögen. Und so ist es ein Leichtes, uns nach der Wiederauferstehung dieser Kräfte als erstes zu erinnern."

Eindringlich sah sie die Stiertänzerin Kretas an: "Hüte dich vor den Kräften des Ersten Hauses Luzifers! Die Löwen mit dem Liktorenbeil und die Schatten des Abyss gebieten noch über die Befehlsgewalt der Höllischen Legionen. Sie lassen dich gehorchen und brechen deinen Willen. Lieber möchte ich, das mein Herz auf Turkopolenart gepfählt wird, als dass es in Ventrueketten geschlagen würde!"

Sie grinste wieder fröhlicher. "Du nascht nicht von in Wolllust Entbrannten und hast Teil an Ihrer Sünde? Nimmst diese in dich auf, damit sie nicht schuldiger werden? Dir entgeht ein Genuß, Schwester! Kein Blut schmeckt besser als das in Ekstase vergossene! Eine kleine Belohnung des HErrn für unsere Mühen."

Ein unschuldiges Liedchen danach trällernd, setzte das Mondkind einen morbiden Kontrapunkt zum eben Gesagten, während sie ein unsichbares Himmel- und Höllespiel hüpfte.
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Re: Krähenkrächzen [Angelique]

Beitrag von Caterina » Mo 31. Okt 2016, 23:37

Ungläubig sah die Toreador auf Angelique. Diese Worte waren sogar für das Mondkind überaus seltsam!
Als das Mädchen schließlich endete, wurde sie von den dunkelbraunen Augen seltsam gemustert.
Leise doch bestimmt fragte die Mailänderin: „Was war das eben?“
Caterina würde sich die Erklärung sehr genau anhören, war dies doch ein äußerst sonderbares Verhalten.

Auf das fröhliche Grinsen und den lüstigen Erklärungen zuckte die Frau jedoch wieder nur mit den Schultern: „Ich nehme überhaupt nichts in mich auf. Bisher waren die Glücklichen, denen meine Fähigkeiten zuteilwurden zu wichtig. Ich getraute mich nicht, das Verhältnis in Gefahr zu bringen.“

Eine kurze Pause, in der Caterina sichtlich nachdachte entstand, schließlich grinste auch die Toreador verschmitzt: „Eigentlich ließ ich dieses Unleben an den Mauern Genuas hinter mir.“
Angelique konnte nun erkennen, wie sich neue Gedanken der Sünderin formten. Es wahren eindeutig wollüstige Gedanken, denn die Zunge leckte gedankenversunken und genüsslich über die vollen Lippen.

„Schon hab‘ ich etwas Neues für die Jagd!“, Caterina lachte fröhlich.
Während dieser Worte ging die Mailänderin beschwingt neben dem hüpfenden Kind.
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Re: Krähenkrächzen [Angelique]

Beitrag von Angelique » Di 1. Nov 2016, 09:44

Angelique grinste fröhlich. "Achte nicht auf meine paranoiden Warnungen, Schwester. Das tut sonst auch keiner. Außerdem erkläre ich nur das Offensichtliche."

Sie überlegte kurz. Dann fuhr sie mit demselben unschuldigen Lächeln fort: "Oder meinst du das Pfählen auf Turkopolenart? Das wird häufig mit dem Pflöcken verwechselt. Der Unterschied besteht darin, dass Pflöcken horizontal anzuwenden ist, Pfählen dagegen vertikal. Pflöcken benötigt einen sehr spitzen, kurzen Pfahl und möglichst einen Hammer, um Kraft aufzubringen, den Rippenkasten zu durchdringen, beim Pfählen muß man eine stumpfe, eingefettete Spitze verwenden, damit die Organe nicht sofort todbringend verletzt werden. Der größte Unterschied ist, dass man beim Pflöcken als Mensch sofort tot, als Kainit sofort in Starre ist, beim Pfählen Stunden oder Tagen exquisit leidet."

Diese gräßlichen Beschreibungen aus dem Mund eines scheinbar unschuldigen Kindchens waren verstörend. Offensichtlich verstand sie viel zuviel von Hinrichtungsmethoden.

"Wir wären ein gutes Team, fürwahr. Ich dachte zuerst, du würdest auf dem Pfad des Himmels wandeln, so wie ich. Aber, ohne dich zu beleidigen, wie ich hoffe, erscheinst du mir eher wie ein Epikureer, wie es in den alten Tagen üblich in deinem geehrten Klan war. Ein bezaubernder Succubus, der die Begierden der Sterblichen weckt. Wir könnten einander ergänzen: Du könntest die Sünden wecken, ich könnte sie läutern, ein Perpetuum Mobile des Blutflusses, wie im menschlichen Kreislauf."

Dabei wirkte sie sehr aufrichtig und bußfertig. Ihre nächsten Worte dagegen sagte sie mit einem verruchten Blick, der zu ihrer gelbmarkierten Kleidung passte:
"Und gemeinsam könnten wir die schlimmsten Sünder knacken, zerbrechen und nach unserem Willen geformt wieder aufbauen."
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Re: Krähenkrächzen [Angelique]

Beitrag von Caterina » Di 1. Nov 2016, 17:49

Wegen der ‚Warnung‘ ließ Caterina nicht einfach locker.
„Aber was meinst du damit und wie kommst du darauf? WER will meinen Willen brechen und ist das erste Haus Luziffers? Und was bitte ist der Abyss?“, neugierig, doch mit harter Miene würde sich die Mailänderin nur mit einer Erklärung von diesen Worten wieder abbringen lassen.
Zu seltsam war das ganze Schauspiel gewesen.

Die Ausführungen über das Pfählen verstörten die Frau wirklich etwas. Nicht weil der Vorgang selbst störte, eher, weil eine Himmlische dies mit solch fröhlichen Lächeln beschrieb.
„Immerhin wieder etwas gelernt.“, dachte sich Caterina, während die Informationen abgespeichert wurden.
Schließlich blieb eine Frage stehen, die sie dem Mondkind sogleich stellte: „Auch Kainiten leiden am Pfahl ohne zu sterben? Können die sich nicht befreien?“

Die Stirn, die schon leicht gerunzelt war wurde immer weiter hochgezogen, als das Kind weitersprach. War dies eine Prüfung oder ein Hinterhalt.
Skeptisch betrachtete die Toreador Angelique.

Als diese schließlich endete begann die Frau Stellung zu nehmen: „Mit eurer Einschätzung habt ihr wohl recht. Und genau desswegen wisst ihr, dass wir euren Vorschlag niemals in die Tat umsetzen können.“
Angelique sollte dies auch auf keinen Fall wollen. Sprach hier der Wahnsinn?
Eine Tugendhafte wollte mit einer Sünderin zusammenarbeiten. Dazu konnte Caterina keine gute Miene machen!

Etwas unsicher, ob sich die Frau so weit vorwagen sollte, fragte sie jedoch: „Sagt, soll das eine Prüfung sein?“
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Re: Krähenkrächzen [Angelique]

Beitrag von Angelique » Mi 2. Nov 2016, 22:46

Angelique schien ihr gar nicht zuzuhören, sondern murmelte etwas zu sich selbst. Als sie das Kind Arikels schließlich anschaute, wirkte sie ungemein unheimlich, als sie mit fiebrigen Augen unter den Locken hervorstarrte. "Prüfung, ja, nur nicht für dich, Welpe, sondern für sie. Geprüft, gewogen und für zu leicht befunden. Dabei will sie doch nur das Unmögliche. Das kann doch nicht so schwer sein, oder?" Das Grinsen, das folgte, war nicht Angeliques. "Willst du wirklich, wirklich auch eine Prüfung? Willst du wirklich, wirklich wissen, was der Abyss ist? Der Preis wäre nicht hoch. Die kleine Marie zahlt ihn Nacht für Nacht..."
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