Kunstwerke und ihr wahrer Preis [Seresa, Toma, Fluff]

Fluff und Briefe

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Seresa
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Kunstwerke und ihr wahrer Preis [Seresa, Toma, Fluff]

Beitrag von Seresa » Mi 3. Jan 2018, 21:31

Toma, Seresa und Tomas Dienerin Martha befanden sich im Haus des Tzimiscen. Der Drache hatte seine Dienerin zu einem Kunstwerk geformt, welches er Seresa zum Preis für ihre ehrliche Meinung betrachten und sogar - im wahrsten Sinne des Wortes - begreifen lassen würde. In der Mitte stand Martha, die bis auf ihre Schuhe vollständig entkleidet war. Hinter Martha stand Toma und vor ihr in Unterarmlänge Abstand Seresa.

Seresa streckte und hielt ihre geöffnete Hand mit der Handfläche nach oben Martha entgegen. Die Geste schien um die Hand der jungen Frau zu bitten. Darum zu bitten, dass sie die ihre freiwillig in Seresas Hand legen würde. Derweil war der erste Ekel aus Seresas Blick verschwunden. Während sie die Rillen auf der Haut des Armes ihres Gegenübers näher betrachtete, schien sie geduldig zu warten, ob die junge Frau ihr ihre Hand reichen würde. Zwingen würde Seresa sie jedoch nicht.

Martha schaute verwirrt. Irgendwie erschrocken. Sie wandte den Kopf nach oben, sah Toma an, bat um Hilfe in dieser Situation, weil sie nicht wusste, was von ihr erwartet wurde. Doch der Drache runzelte ebenso die Stirn und betrachtete Seresas ausgestreckte Hand. Die Geste war nicht unbekannt, doch er verstand nicht warum sie das tat. Doch er blickte zurück auf Martha und gab ihr mit einem Zeig zu verstehen, dass sie zu Seresa gehen sollte.

Toma: „Sie bittet um deine Hand.“

Marthas Blick ging zurück zu Seresa, nicht weniger verwirrt. Da ihr Herr ihr jedoch nicht gesagt hatte, dass sie es nicht tun sollte, tat sie also einen Schritt vor, vorsichtig und streckte ihre Hand ebenso aus, berührte die kalte der anderen Frau.

Doch statt der erwarteten Grabeskälte war Seresas Hand nur leicht kühl. Das Blut zirkulierte durch ihre Adern. Es war nicht viel, was Seresa für ihr Gegenüber tun konnte und doch schien es ihr in diesem seltsamen Moment der Nacktheit und des Ausgeliefertseins der jungen Frau, das Einzige zu sein, was sie ihr an Trost spenden konnte. Um ihre Unsicherheit und ihrer Verletzbarkeit, ob Seresas gestatteten Berührungen, abzumildern.

Martha war überrascht über die warme Hand. Das hatte sie nicht erwartet. Sie fasste die Hand etwas fester. Sie versuchte stark zu sein, wie bisher, sie hatte es doch alles durchgestanden. War jetzt hier, weil sie ein besonderes Kunstwerk war. In einem Versuch Stolz zu zeigen hob sie den Kopf etwas und doch nicht so hoch als dass sie Seresa damit lächerlich machen würde. Die andere war immer noch ein mächtiges Kind der Nacht. Abwartend blickte sie ihr entgegen. Doch immer noch unsicher. Anscheinend war sie sich nicht sicher ob Seresa wirklich nett sein wollte.

Seresas Blick wanderte zum Gesicht der jungen Frau, während sie vorsichtig, fast zärtlich über ihren Handrücken strich. Dann wanderte ihr Daumen, langsam in Richtung der vorderen Fingerglieder der Hand. Vorsichtig strich Seresa über ihre Klauen, als hätte sie Angst die junge Frau zu verletzen, würde sie zu viel Druck anwenden oder sie gar damit zu erschrecken. Seresa schien geduldig mit Martha zu sein. Schien ihr Zeit zu lassen, sich an die Brujah und ihre Berührungen zu gewöhnen, während Seresas Daumen zurück über den Handrücken der Frau, hoch zu ihrem Handgelenk wanderte.

Martha sah einfach stumm zu. Sie wusste nicht ob das nun normal war. Sie wusste, dass sie angestarrt werden würde. Doch solche Berührungen hatte sie bisher nur von Toma erhalten. Und nach dem angeekelten Ausdruck in dem Gesicht der Vampirin hatte sich Martha keine große Zuwendung erhofft. Sie schien jedoch deutlich ruhiger zu werden. Die Anspannung viel ab und auch die Atmung wurde ruhiger. Toma indes sah dem ganzen schweigend und höchst interessiert zu.

Seresa wandte den Blick ab. Ihre zweite Hand fasste unter Marthas Handgelenk und stützte es, während die Finger der freigewordenen Hand vorsichtig über die Verzierung an ihren Handgelenken strichen. Dann wanderten ihre Finger vorsichtig nach oben. Befühlten die Rillen an ihren Armen, um zu spüren, ob sie tatsächlich nahtlos umlaufend waren, so wie es ihr auf den ersten Blick erschienen war. Auf Seresas Gesicht spiegelte sich sichtliche Überraschung wieder. Als sie an der Schulter angekommen war, hatte Seresa ihre Hände von der jungen Frau genommen und das Selbe an der anderen Seite wiederholt. Mit der einzigen Ausnahme, dass sie nun die Klauen genauer betrachtete und nicht dabei in das Gesicht der Frau blickte. Als sie erneut oben an der Schulter angekommen war, lächelte Seresa, während ihr Blick für einen Moment anerkennend auf Toma ging. Jedoch sagte sie kein Wort, sondern wandte sich stumm wieder dem Kunstwerk zu. Dann strichen ihre Finger sanft über den Kragen der Frau und erkundeten ihn. Danach ließ sich Seresa mit einer unerwartet geschmeidigen Bewegung vor der jungen Frau auf die Knie nieder. Seresa setzte sich entspannt und aufrecht auf ihre Fersen, während sie zu Martha aufblickte und mit ihrer Hand erneut eine Geste beschrieb, die andeutete ihren Fuß auf den Oberschenkel von Seresa abzustellen. Die Geste war begleitet von einem auffordernden, wenn auch bittenden und sanften Lächeln.

Als Seresa vor ihr auf die Knie ging, schaute Martha erschrocken und irritiert. Auch Toma blickte Seresa fragend an aber mischte sich nicht ein. Die junge Brujah war schon sonderbar. Martha blinzelte ein paarmal, dann beugte sie sich hinab um ihre Schuhe von den Füßen zu streifen, schließlich wollte sie die Kleidung der Frau nicht beschmutzen. Doch dann zögerte sie ihren Fuß tatsächlich auf Seresa zu stellen. Das war doch zu viel. Das konnte sie doch nicht tun.

Seresa umschloss mit ihrer Hand von hinten das Fußgelenk der jungen Frau. Würde den Fuß ohne Gewalt, aber mit sanftem Druck zu ihrem Oberschenkel führen und ihn dort platzieren. Ihr Blick wanderte fasziniert von der linken zur rechten Seite und wieder zurück, während die Finger ihrer Hand, die Rillen nachfuhren. Weshalb sie deshalb den Fuß abgestellt haben wollte zeigte sich schnell, da sie scheinbar interessiert daran war, ob die Rillen durchgehend nach oben gingen. Etwas was sie scheinbar nur herausfinden konnte, wenn sie beide Hände benutzte, denn anderenfalls hätte die junge Frau auf dem Tisch sitzen müssen oder auf einem Bein stehen. Ganz offensichtlich waren dies jedoch keine Optionen, die sie nutzen wollte. Als ihre Finger über den Oberschenkel der Frau strichen, wurden Seresas Berührungen vorsichtiger, bis sie schließlich bei den Händen angelangte. Dann nahm sie ihre Hände vom Bein der Frau und blickte auf. Wiederholte die bittende Geste für das andere Bein.

Ohne sich zu wehren ließ Martha Seresa ihren Fuß positionieren. Wenn sie es so wollte. Sie würde nicht widersprechen. Auf keinen Fall. Sie blickte nicht herab zu ihr, sondern wandte den Blick ab. Sah einfach woanders hin, während diese seltsame Frau ihr Bein abtastete. Erinnerungen kamen in ihr hoch und ihr Gesicht wurde röter. Als Seresa mit dem einen Bein fertig war und nichts weiter tat sah Martha doch zu ihr. Diesmal wechselte sie bereitwillig selbst das Bein.

Seresa schmunzelte, ob der Röte ihrer Wangen, während sie für einen Moment in Richtung Toma schielte. Dann senkte sie den Blick und schüttelte nur leicht amüsiert den Kopf, bevor sie ihre Berührungen gewohnt ruhig wiederholte. Als sie geendet hatte, wartete Seresa geduldig, bis die junge Frau wieder mit beiden Beinen auf dem Boden stand, bevor sie sich mit einer geschmeidigen Bewegung erhob. Als sie vor ihr stand, streckte Seresa ihre Hände aus und berührte mit den Fingerspitzen ihren Knochengürtel. Wanderte über jeden einzelnen Knochen von oben nach unten in den Reihen. Dann legte sie ihren Zeigefinger auf den obersten Knochenring und schritt langsam zu ihrer Seite, den Blick noch immer auf ihren Gürtel gerichtet, bevor sie schließlich leicht hinter ihr im Rücken stand, direkt vor Toma. Ihre Hand ruhte in der Seite der Frau, während der Unterarm der jungen Frau Seresas Körper berührte. Seresa blickte zu Toma auf und schien abzuwarten, ob er seine beschützende Haltung bei seinem Kunstwerk beibehalten würde oder ob er zurücktreten würde, so dass sie sich alles ansehen konnte. Auch den Rücken der Frau, welchen er noch vor ihr verborgen hatte.

Toma stand nicht aus Schutzgründen hinter ihr. Mehr als ihr Herr, ihr Schöpfer. Sie gehörte ihm. Das zeigte er damit. Natürlich ging er aber zur Seite als Seresa begann um Martha herum zu gehen. Auch wenn er es nicht von der Brujah erwartet hätte, so schätzte er doch ihren Forschungsdrang. So sehr schien sein Werk sie also nicht abzustoßen. Gut. Er bewegte sich an die Seite zum Tisch und lehnte sich abwartend dagegen. Martha indes stand still und steif da und ließ sich weiter berühren. Ihr Rücken war unterhalb ebenso wie vorn von den kleinen Knochen geziert. Oberhalb zogen sich ebenfalls rote Striemen über ihr Fleisch. Besonders ein dickerer senkrechter, der ihrer Wirbelsäule folgte. Über ihren Hintern zogen sich ebensolche Linien. Von der Wirbelsäule kommend sich zu den Seiten hin aufspaltend.

Seresa führte ihre Umrundung fort, bis sie schließlich erneut im Rücken Marthas stand. Sie legte ihre Hände auf den Schultern der jungen Frau ab, bevor sie weiter mit fasziniertem, inzwischen fast neugierigem Blick, den Körper Marthas erforschte. Als sie mit dem Rücken und Hintern fertig war, legte Seresa erneut ihre Hände auf die Schultern Marthas. Dann strich sie langsam über ihren Hals nach oben, vorbei an ihren Ohren, hin zu ihrer Stirn. Vorsichtig strich sie über die falschen Haare der jungen Frau. Schien sie sanft hin und her zu schieben, um zu sehen, ob sie sich wie echte Haare bewegen würden. Als Seresa fertig war, legte sie ihre Hand auf Marthas rechte Schulter, bevor sie um sie herumging. Ihre linke Hand, verweilte auf ihrer Schulter. Seresa blickte mit ihren braunen Augen in die Blauen des Kunstwerks. Für einige Momente geschah nichts. Die Brujah schien nur dazustehen und sie anzusehen. Dann aber berührten ihre Fingerspitzen fast zärtlich forschend die Stellen der Haut zwischen den zusätzlichen Händen über ihrer Brust.

Seresa konnte spüren wie die Frau unter ihren Berührungen erzitterte. Mal mehr mal weniger. Aber sie konnte fühlen, dass sie angespannt war. Vor allem wenn sie sich in ihrem Rücken aufhielt, wo sie sie nicht sehen konnte. Sie atmete hörbar und als Seresa ihren Po berührte keuchte sie leise überrascht auf. Als sie ihren Hals und ihr Gesicht berührte, schloss sie die Augen und es schien als genieße sie diese Berührung plötzlich. Das Haar war dick. Nicht nur dünne Haut, sondern auch fleischig aber platt. Sie waren durchblutet und dadurch warm das konnte Seresa fühlen. Leicht bewegen wie richtiges Haar ließen sie sich jedoch nicht. Als Seresa wieder vor Martha trat blickte diese unsicher in die braunen Augen und angeregt sog sie die Luft ein als Seresa fort fuhr sie zu berühren.

Die Finger der Brujah spielten um die falschen Finger an der Brust der Frau herum. Schien neugierig ergründen zu wollen, wie es sein konnte. Dass Seresa sie dabei zu erregen schien, schien die Brujah selbst nicht weiter zu stören, fand sie es scheinbar eher interessant. Zumindest hätte man so ihr sanftes Schmunzeln auf den Lippen deuten können, während ihre Finger noch immer das Geheimnis versuchten zu begreifen. Als sie es scheinbar nicht alleine schafften, wanderte Seresas Blick weg von den Augen Marthas, hin zu den Händen, während sie nun auch die andere Hand untersuchte mit ihren Fingern und Augen. Trotz allem, blickte sie immer wieder rückversichernd zu Martha hoch. Als sie Hände auf ihrer Brust keine weitere Auskunft mehr gaben, kniete sich Seresa erneut vor dem Kunstobjekt hin. Dieses Mal setzte sie sich jedoch nicht auf ihre Fersen, sondern blieb kniend. Seresa legte ihre Hände seitlich an die Oberschenkel von Martha, bevor sie langsam nach oben über die dortig falschen Hände strich und die dortige Umgebung erkundete.

Erregung oder Angst. Vielleicht auch beides. Aufregung und Unsicherheit. Wie hätte sie auch ruhig bleiben können dabei? Es war ihr unangenehm und gleichzeitig aber auch so reizend. Sie wurde nie von jemand anderem so berührt wie es Toma tat und er sah zu. Taten das alle Vampire? Gefiel ihnen so etwas? Oder spielte sie nur aus Spaß mit ihr? Die Hände auf Marthas Körper waren warm, wurden sie doch auch von ihrem Blut versorgt. An den Handgelenken abgetrennt wurden sie samt Knochen Muskeln und Blutgefäßen mit Marthas Körper verbunden. So waren sie jetzt eins. Sie hatte sich noch immer nicht ganz daran gewöhnt. Als Seresa erneut vor ihr kniete weiteten sich ihre Augen erneut. Seresas Hände an ihren Schenken zu fühlen war durchaus aufregend. Vor allem so nah ihrer Scham. Ihr Gesicht musste mittlerweile glühen.

Toma: „Mir scheint ihr habt ein Interesse an meiner Kunst gefunden."

Toma kommentierte von der Seite und grinste. Es war erstaunlich welche Genauigkeit die Brujah in die Untersuchung legte. Es war fast eine Schande, dass sie an die Gelehrten verloren war.

Seresa hatte ihre Hände schließlich für einen langen Moment auf den falschen Händen verweilen lassen.

Seresa: „Nun, werter Toma, noch habe ich sie nicht gänzlich betrachtet.“

Ein Grinsen erschien nun auch auf ihren Lippen, bevor sie aus ihrer knieenden Haltung vor Martha zu ihr aufblickte. Dass ihre Hände noch immer auf den Oberschenkeln ruhten hatte wohl durchaus seinen Grund gehabt. Sie hatte ihr die Zeit geben wollen, sich gedanklich darauf einzustellen, welche Stelle an ihrem Körper Seresa noch nicht erforscht hatte, jedoch gedachte als nächstes zu tun, würde sie jetzt nichts Anderweitiges von Toma oder ihr gesagt bekommen. Ihr Blick wanderte zu Toma und ihr Lächeln wurde fast schälmisch.

Seresa: „Oder habt Ihr gar ihre ganz und gar reizvollste Stelle tatsächlich ausgelassen bei Eurer Schaffenskunst, werter Toma?“

Seresa schien die Antwort des Tzimiscen nicht abzuwarten. Stattdessen drangen ihre Berührungen die ganz ruhig waren, in das noch unerforschte Gebiet vor. Ihr Blick war auf Toma gerichtet und schien widerzuspiegeln, dass sie keine Scheu hatte, auch diese empfindsamen Stellen zu berühren. Dann wandte sie ihren Blick vom Drachen ab. Die Gier, die sich in Seresas Blick wiederspiegelte, war die Neugier und ihre ganze Körperhaltung spiegelte wieder, dass sie nicht empfand, dass sie gar etwas Ungebührliches tat. Stattdessen schien sie schlicht bewundernd zu fühlen und zu sehen, was Toma mit seinen Händen Arbeit tatsächlich geschaffen hatte.

Toma: „Reizvollste Stelle.“

Der Tzimisce seufzte.

Toma: „Ihr klingt wie ein Mensch.“

Bemerkte er, jedoch ohne sie damit beleidigen zu wollen. Er stellte nur fest. Er wollte noch sagen: „Nur zu.“ doch da war Seresa schon längst dabei zuzulassen. Obwohl Martha es geahnt hatte war die tatsächliche Berührung dann jedoch so aufreizend, dass sie aufstöhnte und sich Mühe geben musste aufrecht stehen zu bleiben. Da ihre Knie durch die ganze Anspannung wirklich zu zittern angefangen hatten. Ihr Körper war an dieser Stelle wie überall noch voll funktionstüchtig und reagierte damit so wie es ein Mensch eben tat. Toma schien sie also nicht kaputt gemacht zu haben. Große Änderungen gab es aber auch nicht. Lediglich die allumfassende Symmetrie war auch hier erzeugt worden.

Seresa: „Werter Toma, ich bin ganz sicher alles andere als ein Mensch.“

Während sie sprach, berührten ihre Finger weiter fast verspielt Martha.

Seresa: „Sie errötete, ob meiner Hände an ihrem Oberschenkel. Sie keuchte, ob meiner Hände an ihrem Hintern. Doch seht selbst, werter Toma, sind es meine Hände an ihrer reizvollsten Stelle, welche sie wahrlich zum Stöhnen und Zittern bringen. Was ist also falsch an meiner Aussage, werter Toma, wenn ich Euch fragte, ob Ihr ihre gar reizvollste Stelle ausgelassen habt. Für sie scheint sie dies zu sein.“

Seresa legte die freie Hand auf ihren Oberschenkel und drückte ihn etwas bei Seite, während die andere Hand weiter die Standfestigkeit Marthas testete.

Seresa: „Uns sollte doch Beiden klar sein, dass ihre reizvollste Stelle für mich eigentlich genau…“

Die Brujah strich vorsichtig über die Stelle, an welcher sie normalerweise aus der Oberschenkelvene trinken würde. Diese war jedoch unter einer der Hände verborgen.

Seresa: „Eigentlich genau hier wäre.“

Toma: „Hm... reizvoll im Sinne von sensibel... Ja... Natürlich ist es das für sie."

Martha hatte sich mittlerweile die Hände vors Gesicht geschlagen um ihr Antlitz zu verbergen und atmete hektisch während Seresa weiter mit ihr spielte.

Martha: „Bitte...“

Sie hauchte leise und es war nicht ganz klar ob sie bitte nicht oder bitte mehr meinte.

Toma: „Die reizvollsten Stellen für uns wären in der Tat andere. Das ist was ich meinte.“

Kommentierte Toma weiter doch sein Ausdruck drückte immer mehr Missfallen aus.

Toma: „Genug jetzt. Sie ist kein Spielzeug.“

Seresa zog abrupt ihre Hände zurück. Sie wollte den Tzimiscen nicht reizen, hatte er schließlich zugelassen, dass sie seine Kunst im wahrsten Sinne des Wortes begreifen durfte. Seresa umschloss stattdessen sanft die rechte Hand Marthas, gab ihr einen Kuss darauf und berührte mit ihrer Stirn, ihren Handrücken.

Seresa: „Habt Dank, werte Martha. Ihr seid wahrhaft bezaubernd.“

Mit diesen Worten erhob sich Seresa und ging langsam zum Tisch zurück. Dort angekommen, verneigte sie tief ihr Haupt vor dem Tzimiscen.

Seresa: „Bitte verzeiht, werter Toma. Es war wahrlich nicht meine Absicht Euch zu reizen.“

Er nickte, ihre Entschuldigung akzeptierend. Währen dessen hatte Martha den Blick gehoben und schien noch nicht ganz zu begreifen. Unbefriedigt war sie hier stehen gelassen worden und doch war sie gleichzeitig erleichtert. Beschämt blickte sie zu Boden als Toma auf sie zu kam. Seine Hand legte sich auf ihren Kopf.

Toma: „Geh. Ich brauch dich nicht weiter heute Nacht."

Mit ihren blauen Augen sah sie zu ihm auf und verneigte sich dann, ebenso vor Seresa bevor sie den Raum durch eine angrenzende Tür verließ.

Toma: „Nun, ihr habt ihr sie nun ganz und gar gesehen. Was sagt ihr?"

Der Tzimisce fragte abschließend und Seresa antwortete ihm wahrheitsgemäß.

~*~
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[1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: Kunstwerke und ihr wahrer Preis [Seresa, Toma, Fluff]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 5. Jan 2018, 18:54

Nächte später lud der Tzimisce Seresa erneut ein um den ersten Teil ihres Handels zu absolvieren.
Neben Toma war auch Martha wieder anwesend und ein Wachdiener. Der Tzimisce und das Mädchen empfingen die Brujah unbekleidet. Martha errötete leicht beim Anblick der Vampirin.
(siehe: Eine Frage des Vertrauens)


Seresa: „…So es Euer Wunsch ist, können wir direkt anfangen. Möchtet Ihr die Untersuchung hier durchführen, werter Toma? In Gegenwart Eurer Diener?“

Sie blickte kurz zu Martha, lächelte ob ihrer Röte und nickte ihr höflich zu. Die Brujah selbst schien es nicht wirklich zu stören. Sie wusste nur nicht was der Tzimisce vorhatte. Seresa hatte derweil den Knoten an ihrem Umhang gelöst und trug ihn über den Arm geschlagen, als wollte sie Toma fragen, wo sie ablegen durfte.

Als Seresa seine Diener erwähnte blickte der Tzimisce zu Martha und Urs, die abwartend stillsaßen oder standen und ihn ansahen.

Toma: „Sicher. Warum nicht? Sind sie euch unangenehm?“

Verneinend schüttelte die Brujah den Kopf.

Seresa: „Nein, werter Toma, sie sind mir wahrlich nicht unangenehm.“

Toma: „Gut.“

Als nun alles gesagt war, jeder bereit war, wies Toma Seresa die Sitzbank am Tisch, um ihre Kleidung abzulegen. Schweigend schaute er sodann zu, wie sie sich entkleiden würde. So wie auch die anderen beiden zusahen. Martha tat zwar so als würde sie nicht starren, aber ihre Augen huschten immer wieder zu der Vampirin zurück. Derweil erfüllte das Feuer das in der Herdstelle wie so üblich brannte, den Raum auch mit einer angenehmen Wärme. Gerade für die ewig kalten, mochte es ein wohliges Gefühl sein.

Seresa faltete geschickt den Umhang und legte ihn schließlich ab, bevor sie begann sich zu weiter zu entkleiden. Die Kopfbedeckung fand ordentlich gefaltet ihren Platz auf dem Umhang. Ebenso wie der Waffengurt, welchen sie mit geübten Griffen aufrollte. Seresa streifte ihre Schuhe ab und kniete sich dann hin, um die wollenen Wadenwickel abzuwickeln und dann aufzurollen. Danach streifte sie ihre Tunika über ihren Kopf und faltete auch diese auf ein ordentliches Maß zusammen. Um Seresas Brust waren beige Leinenwickel zu sehen, die ihre Brust eng an ihren Körper zu pressen schienen und erklärten, warum Seresa durchaus männlicher erschien, als sie es tatsächlich war. Sie hatte durchaus Brüste. Nicht klein, nicht groß. Sehr gewöhnlich und passend zu ihrem hageren Körper, der immer mehr sichtbar wurde, je mehr sie von der Kleidung ab und auf den Stapel legte. Neben den sauber gefalteten Wickeln, fand auch schnell ihre Leinenbrouche den Weg zu der restlichen Kleidung, bevor sie schließlich gänzlich nackt war. Nicht ganz nackt, nur ein kleines braunes Lederbeutelchen hing noch an einem Lederband um ihren Hals. Seresa zögerte einen Moment. Schien hin und her gerissen zu sein. Dann legte sie es jedoch vorsichtig auf ihren Sachen ab und ging auf den Tzimiscen zu. Nun, ohne die Lagen ihrer Kleidung, nahm man ihren grazilen und aufrechten Gang durchaus bewusster war.

Sein Blick glitt über ihren entblößten Körper. Ohne jede Wertung. Über so etwas war er hinaus. Nur wenige Körper empfand er selbst als wirklich hässlich oder wunderschön. Seresas Körper war menschlich, so wie er erwartet hatte. Das einzige wo er reagierte war, als er ihre abgebundene Brust sah. Interessiert hoben sich die Augenbrauen.

Toma: „Verbergt ihr eure Brüste, weil ihr euch als Mann tarnen wollt oder stören sie euch?“

Sie trug für gewöhnlich Tunika, Waffengurt, Beinlinge und Wadenwickel und der Drache wunderte sich über ihre abgeschnürten Brüste?! Seresa blickte kurz verwundert zum Tzimiscen und zuckte dann mit den Schultern.

Seresa: „Das Kämpfen und Klettern ist einfacher, wenn sie nicht im Weg sind.“

Toma: „Nun wenn sie euch stören, könnte ich helfen…doch lasst uns dazu später kommen.“

Bot er zwar an und verschob das Thema doch erst einmal. Sie waren jetzt aus einem anderen Grund hier und die Zeit wollte genutzt sein. Das erste was er an ihr berührte war ihr Gesicht. Wie das letzte Mal legten sich seine Finger an ihre Wangen, nur sanfter diesmal, als durch seine letzte Begeisterung ausgelöst. Seine Finger, die ebenso kalt waren wie ihr Körper, kreisten über ihre Haut. Nahmen die Form ihrer Wangen wahr, die Textur ihrer Haut. Dann strichen die Zeigefinger an den Seiten ihrer Nase entlang, umspielten ihre Nasenflügel, fuhren deren Form nach. Drückten sanft dagegen, bevor sie wieder auseinander fuhren und ihre Wangenknochen abtasteten...über ihre Schläfen fuhren und über die Augen, über die Stirn wieder zurück zur Mitte, entlang dem Nasenrücken…

Seresa hatte aus Reflex ihre Augen geschlossen, als der Tzimisce sich mit seinen Fingern ihren Augen genähert hatte. Entspannt und ruhig stand sie vor ihm, während sie ihm gestattete die Form ihres Gesichtes zu erkunden. Ihre helle Haut fühlte sich kalt und tot an unter seinen Fingern. Seresa schien keinen gesonderten Wert darauf zu legen, dass sie menschlich erschien. Schien mit sich und ihrem Dasein in dieser Form zufrieden zu sein. Mit den Wangenknochen, die sanft heraustraten und ihrer breiteren Nase, die etwas plattgedrückt war. Ein einfaches Gesicht, welches man so schnell vergessen konnte, wie man es gesehen hatte.

…dann war ihr Mund an der Reihe. Ihre Lippen. Er fuhr deren Form entlang, erst die Ober- dann die Unterlippe. Drückte dagegen, erhöhte den Druck um ihre Elastizität zu testen. Zog leicht daran und schien wohl versucht in ihren Mund einzudringen, wenn sie es zuließe. Sollte sie die Zähne geschlossen halten, würde er es aber nicht erzwingen und weitertasten.

Seresa öffnete ihre Augen, als sie den Drang von Tomas Fingern spürte. Für einen Moment zögerte sie, dann jedoch öffnete sie bereitwillig und weit ihren Mund und ließ zu, dass der Drache dort erforschte, was auch immer er zu berühren wünschte. Ihre Fangzähne blieben jedoch bei seinen Berührungen verborgen, schienen sie Seresa noch nicht ausreichend zu reizen, als dass sie sie unwillentlich ausgefahren hätte.

Zwei Finger drangen in die weiche aber trockene Mundhöhle der Brujah ein, berührten ihre Zunge und Seresa konnte deutlich die spitzen Krallen fühlen, die sie leicht, nicht schmerzhaft, berührten. Sie fuhren über ihre Zähne…erst unten, dann oben, befühlten die Nadelspitzen Eckzähne, die jedoch noch so unscheinbar eingezogen waren.

Toma: „Würdet ihr sie ausfahren?“

Auf die Fragen zogen sich seine Finger etwas zurück, damit sich die Fänge nicht in seine Haut bohrten, sollte sie seinem Wunsch nachkommen.

Seresa: „Natürlich.“

Seresa nickte und schloss sowohl die Augen, wie auch den Mund. Einen Moment später öffnete sich beides erneut. Ein Paar hübsche und lange Reißzähne waren nun in ihren oberen Zahnreihen zu sehen. Für einen Moment überlegte sie, ob sie Toma fragen sollte, ob er das tatsächlich tun wollte. Auf der anderen Seite hatte er sie darum gebeten. Wenn er bereit war, ihr soweit zu vertrauen, dass er seine Finger in ihren Mund legte, während ihre spitzen Fangzähne drohend darin sichtbar waren, war sie geneigt ihm diesen Mut respektvoll anzuerkennen und ihn nicht zu verunsichern in seinem Tun.

Entweder war der Tzimisce sehr mutig oder sehr dumm, aber oft gingen diese Dinge auch Hand in Hand. Wie jeher hielt er es: Risiken sind notwendig. Und er vertraute Seresa tatsächlich, dass sie ihn nicht beißen würde. Sollte sie es tun, hätte das immerhin auch für sie Konsequenzen. Seine Finger fanden ihren Weg zurück in ihren Mund und strichen vorsichtig über die Fänge der Brujah. Alles wie es sein sollte, nichts erstaunliches aber immerhin hatte sie welche. Normal passend für einen Vampir. Er zog die Finger zurück und fuhr mit einer sanften Bewegung über ihr Kinn, bis zu ihrem Ohr. Hier unterließ er es aber seine Finger auch noch hineinzustecken, passten sie ja sowieso nicht. Er strich über die Ohrmuschel und die Wölbungen. Erst bei dem linken, dann dem rechten Ohr. Unterschiede. Kein Gesicht war wirklich gleich auf beiden Seiten. Er hatte sich schon immer gefragt warum das so war. Weil der Mensch einfach imperfekt war? Weil es eben doch solche Wesen wie ihn brauchte, um wahre Schönheit zu erschaffen?

Für Seresa war es fremdartig den sanften Druck von Tomas Finger an ihren Fangzähnen zu spüren. Solang sie sich erinnern konnte, hatten ihre Zähne noch nie solche Berührungen erfahren. Schlugen sie sich für gewöhnlich hart und unbarmherzig einfach in das Fleisch ihres Gegenübers. Nun die Berührungen an einer solch intimen Stelle zu fühlen, war fremdartig und doch auf eine gewisse Art und Weise faszinierend, hatte sich noch niemand bisher getraut gehabt, dieser Stelle ihres Körpers wahrlich freiwillig zu kommen. Als er schließlich seine Finger aus ihrem Mund nahm, schloss Seresa diesen wieder und ihre Fangzähne fuhren zurück. Unter Tomas Fingern gab Seresas Gesicht seine Geheimnisse preis. Betrachtete man nur ihre linke Seite, so wirkte das Gesicht durchaus ernst und kontrolliert, während die rechte deutlich weicher und freundlicher wirkte. Je nachdem welche Veränderungen jemand wie der Tzimisce machen hätte können, hätten sie auf eine interessante Art und Weise durchaus ein anderes Bild von der Brujah erzeugen können.

Toma fuhr noch durch ihr kurzes Haar, bevor sich seine Hände auf ihre Schultern legten und ihren Hals hinauf und hinunter fuhren. Ihn sanft umschlossen und dann doch leicht zudrückten. Der Tzimisce hatte Gefühl, hatte geschickte Hände und wusste was er tat. Doch ersticken konnte man die Kainitin ohnehin nicht. Seine Daumen fuhren über ihre Kehle und drückten dagegen. Weiter hinab zu der kleinen Kuhle zwischen ihrem Schlüsselbein und diese entlang.

Ihre kurzen braunen Haare wirkten so, als wären sie bösartig mit einem scharfen Messer abgeschnitten worden. Kein sauberer, feiner Schnitt, bei dem auf die richtige Länge geachtet worden war. Mehr so, als wären die Haare vor ihrer Verwandlung zum Zopf gebunden gewesen, bevor man sie wüst abgeschnitten hatte. Als Tomas Hände ihren Hals berührten, versteifte sie sich kurz. Die Berührung an ihrer wenig geschütztesten Stelle, schien ihr nicht sonderlich zu gefallen, dennoch ließ sie den Tzimiscen gewähren.

Immer weiter abwärts glitten die Hände des Drachen und umfassten nun ihre Brüste. Fest und tastend, drückten sich die dünnen Finger in diese weichen Wölbungen, um ihre Form, Weichheit und inneres Gewebe zu prüfen. So wie er sie berührte hatte der Anblick durchaus etwas normal erotisches, wie es zwischen zwei Menschen der Fall gewesen wäre. Kurz kniffen seine Finger auch noch zu, bevor sie sich schon wieder entfernten und weiter hinunter wanderten.

Das kurze Kneifen in ihrer Brust kommentierte die Brujah mit einem leisen Einziehen der Luft. Oder war es gar ein leises Fauchen?! Es wirkte nicht bedrohlich, schwang eine leichte Erregung, ob dieser Berührung durchaus mit. Sie waren tot, doch deswegen reagierten ihre Körper noch immer auf Reize. Wenn auch deutlich schwächer, als als Mensch. Ihre Fangzähne blieben jedoch eingefahren, während sie mit ihren Augen seine Hände auf ihrem Körper betrachtete. Da sie nicht atmete, wirkte dieser jedoch seltsam fest und steif.

Toma hielt kurz inne, seine Hände seitlich an ihren Brustkorb gelegt unterhalb ihres Busens und sah sie an, doch als sie keine Anstalten machte weiter zur reagieren, auf aggressive Art womöglich, senkte er den Blick wieder und strich ihre Rippen entlang. Sein Griff war hier stark, eindrückend, fühlten sich die Finger doch über die einzelnen Rippen. Ebenfalls alles gewöhnlich hier, unförmig wie immer, aber nun gut. Seine dürren Finger rutschten weiter, über ihre schmale Taille, über ihren flachen Bauch, da ging er in die Knie vor ihr. Fühlte den Muskeln nach, umkreisten den Bauchnabel und drückte in die Bauchdecke. Nun wirklich tastend, nicht sinnlich oder verführerisch, sondern suchend.

Seresa musterte den Tzimiscen aufmerksam, als er auf ihrem Bauch herumdrückte. Fragend blickte sie zu ihm hinunter. Sie hatte schon zuvor überlegt gehabt, ob sie über das Wetter oder sonstige unverfängliche Dinge mit ihm sprechen sollen, jedoch wollte sie ihn bei seiner Untersuchung nicht stören. Seresa verzog nicht das Gesicht, als der Tzimisce auf ihrer Bauchdecke herumdrückte. Jedoch wollte sie ihn nicht dauerhaft von oben herab anblicken und so wanderte ihr Blick zu Martha, während sie geduldig abwartete, was Toma zu finden suchte.

Was er ertasten wollte, waren die Organe unter dem Gewebe. Durch die geringere Größe dieser, zumindest sollte das bei Vampiren so sein, war im Bauchraum mehr Platz als bei einem Menschen und ließ sich so weiter eindrücken. Die wirklichen Organe zu erfühlen, war hingegen schwer, weswegen er eine Öffnung des Bauchraumes auch anstrebte. Da er nichts Besonderes erfühlen konnte, ging er weiter. Tiefer. Seine Hände fuhren über ihren Hüftknochen, drückten sich in ihr Fleisch, das diesen umschloss und wanderten tiefer und mittiger. Berührten ihre Scham. Und anders als Seresa, die sich diesen speziellen Ort bei Martha für den Schluss aufgehoben hatte, ertastete Toma ihn nun gleich. Eine Hand rutschte zwischen ihre Beine. Ebenso wie bei Livia hatte er hier auch nichts Besonderes erwartet und da er an sie dachte, kam ihm auch der Gedanke, dass Seresa auf den nächsten Schritt vielleicht auch nicht gut reagieren würde.

Toma: „Aus Erfahrung möchte ich euch darauf hinweisen, dass das nun etwas unangenehm werden könnte. Ich euch aber nicht verletze.“

Warnte er sie vor und sein Finger – mit dem spitzen Nagel – befand sich an einer eindeutigen Stelle.

Seresa schwieg für einen Moment und blickte nur zu Toma hinab. Äußerlich war - wie Seresa bereits erwartet und vermutet hatte - eine äußerst schwammige Formulierung. Die Vorstellung Krallen in sich zu spüren, war sicherlich keine, der man sich unbedingt gerne hingab. Zumal dort eigentlich keine Finger etwas zu suchen hatten. Vor allem aber keine Krallen. Seresa zögerte einen Moment und betrachtete dem Tzimiscen zu ihren Füßen. Auf der anderen Seite war sie bereits tot. Eine Verletzung dort, war letzten Endes nicht schlimmer als eine Verletzung anders wo. Die Vorstellung, dass der Drache tatsächlich gedachte zu tun, was Seresa sich bereits dunkel ausgemalt hatte, ließ sie mit einer Mischung aus Faszination, ob seiner Dreistigkeit und seinem Forschungsdrang und einer angespannten Erregtheit, ob der seltsamen Situation zurück. Zumindest hatte er sie gewarnt, wenn auch nicht gefragt.

Seresa: „Ich danke Euch aufrichtig für die Vorwarnung, werter Toma.“

Dann stelle sie bereitwillig ihre Beine etwas breiter. Etwas unsicher, jedoch offensichtlich dennoch gewillt, dem Drachen Zugang zu den nicht gänzlich äußerlichen Stellen ihres Körpers zu gewähren.

Totes trockenes Gewebe, machte das Prozedere schwerer, als es bei einer Menschenfrau gewesen wäre, doch er passte tatsächlich auf. So gefährlich die Kralle anmutete so leicht konnte sie durch ihre schmale Form, aber auch sich zwischen dem Gewebe entlang gleiten. Anhand der Enge schlussfolgerte Toma, dass Seresa als Mensch wohl nie ein Kind geboren hatte. Doch jungfräulich war sie auch nicht mehr. Es war nur ein kurzer Moment, dann war das Gefühl in ihr wieder verschwunden, auch wenn ihr selbiges wohl noch mal an anderer Stelle widerfahren würde. Alles in allem hatte es nicht mehr als ein paar Sekunden gedauert und die Hände des Drachen waren schon längst wieder auf Wanderschaft gegangen und fuhren nun ihre schmalen aber doch sehnigen Beine hinunter. Spürten den Muskeln nach und fühlten die Knochen. Bei dem einen, wie dem anderen. Athletisch, aber nicht ungewöhnlich.

An der Innenseite des rechten Oberschenkels konnte Toma jedoch eine Narbe sehen. Genauer gesagt zwei. Es schien, als wäre ein spitzer Gegenstand nebeneinander in das Fleisch eingedrungen und hatte eine Markierung hinterlassen. Wenn der Tzimisce den Abstand und die Tiefe der zwei runden Narben richtig einschätzen mochte, wirkte es fast so, als hätte jemand aus ihrer Oberschenkelvene getrunken und etwas in die Wunde gerieben, so dass sie zwar gut verheilt war, jedoch dennoch diese punktförmigen Narben hinterlassen hatte.

Wie überaus seltsam. Warum hatte der Vampir die Wunde nicht sauber zugeleckt? Wollte er dass sie die Narben behielt? Als Markierung? Damit sie sich immer daran erinnerte? Neugierig glitt sein Blick einen Moment hinauf zu Seresa. Er würde sie dann einmal fragen.

Nachdem beide Beine abgetastet waren erhob der Tzimisce sich wieder von den Knien und nahm eine von Seresas Händen in seine. Seine Hände waren so viel größer als ihre, dass sie fast kindlich wirkten im Vergleich. Seltsam mit den Daumen tastend drückte er dann auf ihrem Handrücken herum. Schob und zog die Haut hin und her. Befühlte Die feinen dünnen Knochen darunter. Dann weiter hinauf. Ihren Unterarm hatte er schon einmal gefühlt. Hier hatte sich auch nichts verändert.... Den Oberarm entlang, die Muskeln abtastend und die Schulter herum. Selbiges beim anderen Arm.

Seresas Finger hatten sich zu einer leichten Faust geschlossen, als der Drache jenen Unterarm befühlte und betrachtete, welcher ihm noch fremd gewesen war. Hatte Toma eine lange Narbe erkennen können. Eine feine Linie, die von kurz oberhalb des Handgelenkes, fast bis hinauf zu ihrer Ellenbeuge auf der Innenseite ihres Unterarms verlief. Scheinbar zugefügt von einem spitzen Messer oder ähnlichem Gegenstand.

Er hatte nicht erwartet, dass ihr anderer Arm anders wäre als der erste, so ging er fast schon zu schnell darüber hinweg. Doch als er die Narbe bemerkte tastete er sie sorgfältig ab. Fuhr sie entlang und fragte sich was ihr hier zugestoßen war. Doch er wollte sie jetzt nicht fragen. Noch war er nicht fertig.
So trat er um sie herum und legte seine Hände in ihren Nacken.
Er bemerkte ihre Anspannung doch ließ sich davon nicht aufhalten. Ein Finger strich von ihrem Haaransatz über ihren Nacken ihre Wirbelsäule herunter. Langsam... einzeln, tastete er die Wirbel ab und schien sie zu zählen.

Als Toma dann schließlich in ihrem Rücken stand, schloss Seresa die Augen. Ein Raubtier im Nacken zu wissen, während man ungeschützt vor ihm stand. Die Brujah zwang sich die Fänge wieder einfahren zu lassen, sie sich automatisch ausgefahren hatten, ob der inneren Anspannung. Bisher hatte sie sehen können, was er tat. Nun war sie wahrlich ausgeliefert und es missfiel ihr sichtlich.
Seresa blieb aufrecht stehen. Ganz so, als würde ihre Körper von einem unsichtbaren Faden aufrecht und unter Spannung gehalten. Ihre Augen öffneten und schlossen sich, als würde sie nicht recht wissen, was und wie sie mit der Situation des Tzimiscen in ihrem Rücken umgehen sollte. Schließlich gab sie auf ihr Fangzähne zu unterdrücken. Für einen Moment blickte sie auf Martha, wandte dann aber den Blick von ihr ab. Seresa war sich sicher, dass sie in diesem Moment keinen sonderlich angenehmen Anblick abgab, wirkte sie deutlich angespannt.

Martha hatte die ganze Zeit zugesehen und wer sie aufmerksam beobachtet hätte, hätte wohl gemerkt dass sie ebenfalls angespannt war, ihre Beine stärker zusammen drückte und sich hin und wieder auf die Lippe biss. Als Seresa sie so direkt ansah senkte sie ebenfalls den Blick. Doch unangenehm hatte sie den Anblick nicht genannt es war ihr nur unangenehm beim starren erwischt zu werden. Toma indes griff fester in das Fleisch auf Seresas Rücken und fuhr ihre ganze Länge auf und ab. Ihre Körperform war tatsächlich weniger typisch weiblich was man von hinten auch noch einmal gut sehen konnte.

Ein amüsiertes Kichern erklang von Seresa, als Toma ihren Rücken entlang strich. Es sorgte dafür, dass sich ihre angespannte Haltung etwas auflockerte. Etwas schien die Brujah zu amüsieren. Ob es die Hände von Toma auf ihrem Rücken und ihrer Seite waren, die sie kitzelten oder ob es Seresa Amüsiertheit ob Marthas Verlegenheit war, konnte dabei nicht eindeutig zugeordnet werden.

Als sie kicherte hielt er verwundert inne und sah über sie hinweg zu Martha, die aber immer noch saß wo sie war und nichts tat. Da schob er ihre Reaktion auf seine Berührung. Doch mit dem Rücken war er nun ohnehin fertig. Zum Abschluss fassen seine Hände nach ihrem Hintern. Gruben sich in die weichen hinteren Rundungen wie sie es auch bei den vorderen getan hatten. Ein Po war aber doch recht unspektakulär. Ebenso wie an anderer Stelle fuhr auch hier eine Hand dazwischen und Seresa musste noch einmal Bekanntschaft mit Fingern in ihrem Körper machen... Dann war es vorbei. Seine Hände lösten sich von ihrem Körper und er umschritt sie einmal komplett, bis er auch wieder vor ihr stand.

Seresa hatte sich mit den vorderen Zähnen auf die Unterlippe gebissen, während der Drache ihren Hintern betastete. Sie war unsicher und verlegen. Wie konnte sie nun einen Rückzieher machen, nachdem sie ihm bereits so viel anderes gestattet hatte. Worte formten in ihrem Kopf. Erklärungen, Ausreden, Ausflüchte nur um nicht… Toma hatte ihr dieses Mal keine verbale Vorwarnung gegönnt. Kein Abwarten. Kein Hinweis... Ein überraschtes Keuchen verließ ihren Mund, als sie seine Finger erneut in sich spürte und dann war es doch schon wieder vorbei gewesen. Seresas Arme verschlossen sich für einen Moment ausgestreckt und gekreuzt vor ihrer Brust und ihr Blick war gesenkt. Das war nicht höflich von dem Tzimiscen gewesen. Aber insgesamt war die Untersuchung weniger schlimm für sie gewesen, als sie befürchtet hatte. War seinen Preis wert gewesen, so hoffte sie zumindest. Als Toma schließlich vor Seresa stand, entspannte sich ihre Haltung langsam wieder und ihre Fangzähne fuhren ein, während sie die Hände locker an der Seite hängen ließ und ihm in die Augen blickte.
Der Tzimisce verneigte sich leicht vor ihr.

Toma: „Nun, wir sind fertig. Habt Dank. Es war sehr unproblematisch mit euch. Ihr könnt euch wieder ankleiden, wenn ihr das wünscht. Gern würde ich aber noch etwas fragen.“


So ging der Abend weiter in: Eine Frage des Vertrauens
"Messer rein...Gedärme raus...Messer rein...Gedärme raus..."

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