Verehrte Mutter [Acacia, Sousanna]

Fluff und Briefe

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Gaius Marcellus
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Verehrte Mutter [Acacia, Sousanna]

Beitrag von Gaius Marcellus » Do 31. Aug 2017, 19:26

Die Nacht begann sich langsam dem Ende zuzuwenden, als ein Bote der Ritter vom heiligen Martin am Elysium erschien. Erst im Eingang der Halle legte er seinen unauffälligen Mantel ab und ließ so das Zeichen seines Ordens für die Innenstehenden sichtbar werden. Er war auf der Suche nach einem Ansprechpartner, Truchsess, Hauptmann - etwas menschliches in jedem Fall, vor die alabasterne Schönheit wollte und sollte er nicht treten, wenn sie es nicht wünschte. Sie würde eh nich da sein, hatte man ihm geheißen.

Jenem Stellvertreter übergab er ein gesiegeltes Schreiben seines Ordens.


"Verehrte Acacia della Velanera,
Ancilla vom Blute Lasombras,
Erste der Lasombra,
Hüterin des Elysiums,
Mondsenatorin von Plateolonga,
Kind von Alexander, Ahn vom Blute Lasombras,
Kind der Marcellina, Ahnin vom Blute Lasombras,
Kind des Eli, Ahn vom Blute Lasombras,
Kind des Saadi, Ahnherr der Schatten,
Kind des Tubalcain, Ahnherr der Schatten,
Kind Lasombras, Erster seines Blutes,

ich schreibe auch auf Bitten der von uns beiden geschätzten Sousanna. In der letzten Nacht sah Sie sich einem Angriff durch eine rasende Kainitin ausgesetzt. Der Angriff konnte abgewendet werden. Sie ist nun zur Regeneration auf der Ordensfestung. Die schweren Verletzungen werden auch meine bescheidenen Heilkünste und Blutvorräte noch einige Nächte in Anspruch nehmen, aber sie dürfte bald wieder in der Lage sein Ihrer eigenen Wege zu gehen.
Für ihre Sicherheit in den Hallen des heiligen Martin ist gesorgt und sie ist jederzeit für Euch erreichbar. Ob der delikaten politischen Situation ist Euer Erscheinen vor Ort vermutlich nicht zu empfehlen, wenn Ihr aber einen Wunsch ein Treffen an einem anderen Ort arrangiert zu sehen empfindet oder andere Ideen habt, so äußert Diese gerne.

In Verbundenheit, hochachtungsvoll
Gaius von Genua, Neugeborener vom Blute Saulots, Liktor von Genua, Mondsenator von Domus, Kind des Matthias von Bath, Ahn vom Blute Saulots."

In jenem Briefe lag ein weiterer Brief. Das gleiche Papier, von außen unauffällig. Er war nicht von Schreiberhand, wohl persönlich.

"Ferehrte Acacia,

Verzeit, dass ich Euhc so snöde belestige und verzeit meine schrift, die so wenig kunstfol ist, doch di Zeit drengt und ich mus Euch unbediengt ereichen. Eine Tocter der Naht hat mich in Genua grundlos Angegrivven und vast vernichdet. Der wohlwerte Gaius konte mich eretten, doch nun bin ich schwerferlezt auf siener Brug und es soll zu verhandlungen kommen.
Ich weis, dass es mir niht zusteht, eine solche Bitte zu stellen, unt dass Ihr gewis sehr bescheftigt doch ich flehe Euhc um eine Unterredung an.

Um gehielt zu werden, mus ich nohc einige Ziet auf der Marttinsveste verwielen. Ihr könt mich dort jederzeit erreihcen.

Jete Nahricht von Euch wirt mir eine groser Trosd in diesen finstren Näcten sein.

Hochahtungsfoll und in Dehmut,

SouSsanNa"
Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt,
er stand auf allen Wegen,
er winkte und er rief nach mir so laut.

Er sprach mein Leben sei verwirkt,
ich sollt mich zu ihm legen,
ein frühes Grab sei längst für mich gebaut,
ein frühes Grab sei längst für mich gebaut.