Liebesbriefe aus Blut [Ramon, Sousanna]

Fluff und Briefe

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Gaius Marcellus
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Liebesbriefe aus Blut [Ramon, Sousanna]

Beitrag von Gaius Marcellus » Do 31. Aug 2017, 18:32

Spät in der Nacht, fast schon am Morgen, erreichte ein junger Bote das Lager der Katharer. Er war keine 12 Jahre alt, sah nicht nach viel aus, außer nach Erschöpfung. Er suchte den Anführer des Lagers. Stellte sich als Bote aus der Festung des hl. Martin vor, auch wenn er nicht wirklich so aussah, und berichtete, dass er ein Schreiben für den großen Ramon habe. Es handle sich um eine Einladung.
Als er den Brief jedoch übergab zog er sich ziemlich rasch erstmal an den Rand des Lagers zurück, sehr rasch, aber offensichtlich unwissen. Später bat er um einen Schlafplatz, etwas zum Essen und berichtete, dass ihm diese Reaktion geheißen wurde - übergeben, erstmal auf Distanz, dann lieb fragen, wieso wisse er nicht. Ach und später eben sagen, man erwarte den großen Herren morgen Abend, wenn er wolle.



Der Brief war schön gefaltet, sonst aber wenig geziert, er hatte einen feinen Geruch an sich und in unsicherer Schrift war darin ein Botschaft für den geliebten Ramon verewigt.

"Min geleibter Ramon,

Mann hat mich angegriven, als ihc in genua Geshäfte gemahct habe. Die Fampirin hat mich biehnae vernichtet und der wolwehrte Gaius mich gerehttet. Nun verwiele ich auf seinr Veste, um gehielt zu werten.
Bitde besuch imch hir. Nur du kanst mir Trost schpenden und mir die Siherheit geben, dei ich jetzt brauche.

In Libe,

SouSsanNa"
Wenn das Gefühl für Recht und Sitte schwindet, wenn der Schrecken die Sinne trübt, dann sind die Kräfte bald versiegt. In dem alten Blute lebt die Kenntnis des wahren Maßes, und aus ihm brechen die neuen Sprossen der Gerechtigkeit hervor.

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