[Fluf - Arianna] Rot wie Feuer, Gold wie Bernstein, Wild wie ein Tier

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Arianna
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[Fluf - Arianna] Rot wie Feuer, Gold wie Bernstein, Wild wie ein Tier

Beitrag von Arianna » Di 22. Aug 2017, 04:13

Arianna war wieder auf der Jagd, früh hatte sie die Spuren eines Händlers gefunden gehabt. Als das Mädchen ihn fand, hatte dieser sein Lager näher an der Stadt aufgeschlagen als es Arianna lieb war, da sie die Dächer in der Entfernung zwischen den Bäumen sah. Lautlos huschte sie durch das Geäst der Bäume und blieb auf einem dickeren Ast oberhalb des Lagers hocken. Es musste ein kleiner Händler sein, denn er reiste alleine und mit recht wenig Gepäck.
Der Mann mittleren alters und mit einem dunklen Vollbart saß an einem Lagerfeuer und stocherte mit einem Ast in der Glut rum, während über diesem in einem Topf so etwas wie Suppe zu köcheln schien. Wie eine Katze auf der pirsch hockte Arianna auf dem Ast und analysierte die Umgebung und ihre Beute. Der Mann wirkte kräftig, sie würde ihn überraschen müssen um ihn erfolgreich angreifen zu können. Ein Esel der beim Transport der Waren half war ein einem nahen Baum gebunden, wirkte jedoch etwas unruhig.
Das Mädchen beobachtete das Tier einen Moment lang bevor es sich wieder dem Mann zuwandte. Sie wog ihre Möglichkeiten des angreiffens auf ihren Erfolg hin ab und entschied sich für die listenreichere Variante.
Arianna kletterte in einiger Entfernung von den Bäumen und machte sich mit Unschuldsmiene auf dem Weg zum Lager des Händlers. Der Esel hob den Kopf und röhlte etwas nervös weshalb der Mann den Kopf drehte. "Wer ist da?", fragte er dass das Mädchen ins Licht des Feuers trat. "Tut mir Leid wenn ich sie erschreckt habe, mein Herr.", sagte sie höflich und verbeugte sich leicht. "Na nu, noch so später unterwegs, junge Dame?", fragte der Mann. "Ich hab mich leider etwas verlaufen, als ich auf der suche nach hübschen Blumen war.", erklärte Arianna. "Wäre es in Ordnung wenn ich mich etwas bei ihnen Ausruhe, bevor ich zum Dorf weiter gehe?", wollte sie wissen und setzte das netteste Lächeln auf. "Aber sicher doch. Setz dich, Mädchen.", damit deutete er Arianna an neben ihm Platz zu nehmen.

Arianna nahm mit katzenhaft geschmeidigen Bewegungen unweit des Mannes Platz, wahrte jedoch eine größere Distanz zum Feuer. Daher saß sie mehr in seinem Rücken als neben ihm. "Willst du nicht näher ans Feuer kommen?", fragte er und drehte ihr den Kopf zu. "Nein, danke. Ich friere nicht.", entgegnete das Mädchen weiterhin höflich. "Möchtest du etwas essen?", "Nein, danke.".

Langsam und vorsichtig robbte sie auf den Mann zu, während sich dieser wieder dem Essen zuwandte. Der Mann beugte sich über den Topf und schöpfte etwas Suppe in eine Schüssel. In diesem Moment packte Arianna ihn an den Schultern und entblöste ihre Zähne als sie seinen Hals ins Visier nahm. Der Essel röhlte erschrocken auf und zerrte an seinem Seil. Ebenso wie der Mann den Kopf herum riss und die Zähne des Mädchen sah. "Was in aller-!?", seine plötzliche Bewegung überraschte Arianna und so konnte sich der Mann los reisen. Er stolperte auf, und lief in Richtung des Dorfes.

"So ein Mist.", fluchte Arianna als sie sich aufrappelte und dem Mann hinterher huschte. Sie erstarrte jedoch als sie in der Ferne die Fackel einer Patrouille sah.
Diese entdeckte auch der Mann, weshalb er die Hände an den Mund hob, während er auf den Schein zu rannte. "Hilfe!", rief er. Arianna handelte schnell und ohne nach zu denken. Mit einem Satz packte sie den an der Schulter und riss ihn mit einem Ruck zurück. Während sie ihm mit der anderen Hand den Kopf vom Hals riss.
Verwirrt schauten sich die Männer der Nacht-Patrouille nach dem Hilferuf um, entdeckten jedoch nichts.

Arianna hingegen, hockte vor dem Körper des toten Mannes und starrte auf ihre Blutverschmierten Hände. Was habe ich getan!?, in ihren Augen funktelte das blanke Entsetzen über ihre eigenen Tat. Sie begann zu weinen, während sie verzweifelt versuchte das Blut von ihren Händen zu reiben, es jedoch nur mehr verteilte. Das ist ein wahrer Alptraum! Schwarze Tränen rann über ihre Wangen und es dauerte einige Stunden bis sich Arianna wieder halbwegs besinnen konnte.

Noch immer liefen ihr Aschetränen über die Wangen, während sie begann ein Loch zu graben um den Leichnam zu verbuddeln um die Spuren los zu werden.

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