Die Vampire der WoD

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Toma Ianos Navodeanu
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Die Vampire der WoD

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mi 9. Nov 2016, 13:56

Die Vampire der WoD

Ursprung
Die Vampire in der World of Darkness sind die Nachkommen Kains, des ersten Mörders. Sohn von Adam und Eva, der seinen Bruder Abel erschlug und dafür von Gott verflucht wurde. Auch seine Kinder und Kindeskinder tragen diesen Fluch in sich. Das Kainsmal. Sie können nicht sterben, können nichts essen oder trinken außer Blut und nie wieder unter der Sonne wandeln.

Ausgestoßen aus dem Paradies, traf Kain im Lande Nod auf Lilith, erste Frau Adams, die ihn zu den Kräften verhalf, die seinen Kindern noch heute inne wohnen.

Kain erschuf sich 3 Kinder, die wiederum Kinder erschufen. 13 Kinder, die sogenannten Antediluvians/Vorsintflutlichen. 13 Clans entstanden aus ihnen. Und ein jeder wurde von Kain verflucht, nachdem diese 13 ihre Eltern töteten.
Kain in seiner Trauer verließ seine Nachkommen und man munkelt noch heute, dass er immer noch irgendwo schläft und sollte er jemals erwachen, wird Gehenna anbrechen und die Welt untergehen.

Die Mehrheit der Vampire glaubt an Kain als Ursprung ihrer Existenz, daher nennen sie sich auch Kainiten oder Kainskinder, während die Menschen Sethskinder sind.


Eigenschaften
Vampire sind tot. Ihre Körper sind tot. Das Herz schlägt nicht mehr, die Lunge atmetet nicht und auch alle anderen Organe haben ihren Dienst eingestellt.
Die Haut ist leichenblass und jede Flüssigkeit in ihren Körpern wurde durch Blut ersetzt. D.h. wenn sie weinen, weinen sie Blut.

Doch sind sie in der Lage Atmen zu imitieren, die Lunge zum Arbeiten zu zwingen, wann immer sie wollen. Auch das Blut, dass sie trinken kann durch ihren Willen in bestimmte Bereiche zirkulieren.

Blut ist Leben und der ultimative Rausch. Nichts ist für einen besser als Blut, nicht mal Sex, für den sie ohnehin keinen Fortplanzungstrieb mehr haben. Auch die Menschen erleben einen Sinnevernebelnden Rausch, wenn sie gebissen werden, der sie willig und später den Biss vergessen macht.
Durch über die Wunde lecken kann die Bissstelle "geheilt" werden.

Blut gibt dem untoten Wesen die Möglichkeit seine unheiligen Kräfte einzusetzen.
Besitzt ein Vampir zu wenig Blut kann er auch in eine Hungerraserei fallen.

Vampirblut versklavt und ist doch das wundervollste, was ein Mensch jemals kosten darf. Schmeckt es am Anfang recht widerlich, verstärkt sich das Band mit jedem Trunk mehr und der Mensch wird nach späestens drei Fütterungen alles tun, um es nie wieder hergeben zu müssen. Zudem macht es den Menschen stark, unsterblich und gibt ihm nach einer langen Zeit der Fütterung auch clansspezifische Kräfte.

Wenn die Sonne aufgeht, müssen sie ruhen. Sie fallen automatisch in einen Starreschlaf und erwachen aus diesem nachdem die Sonne unterging.
Nach jedem Erwachen sieht der Vampir wieder so aus, wie an dem Tag als er starb.
Abgesehen von schwer heilbaren Wunden, die länger brauchen zu heilen.

In der WoD haben die Vampire kein Problem mit Knoblauch oder fließend Wasser. Heilige Symbole können nur schädlich sein, wenn wahrer Glaube dahinter steht und dieser ist selbst in den frühen Tagen des Mittelalters selten. Klauen und Vampirzähne verursachen schwer heilbaren Schaden, ansonsten stecken die untoten Körper deutlich mehr ein, als ein Mensch.

Vampirzähne lassen sich nach Belieben ein- und ausfahren. Sodass sich der Untote auch unter die Menschen mischen kann ohne gleich als Vampir entlarvt zu werden.

Sie können im dunklen nur etwas besser sehen als Menschen. Um in der Dunkelheit wie am Tag zu sehen benötigt es spezielle Kräfte, die nicht alle Vampire ihr eigen nennen.

Ab dem Tag ihrer Vampirwerdung teilen sich die Vampire ihre Existenz mit einem zweiten Wesen, das Tier oder Biest, ein Urinstinkt von Raubtieren, der sie vor Gefahren schützt und aber auch schwer zu zähmen ist. Jeder Vampir hat andere Möglichkeiten mit dem Tier in seiner Brust zurecht zu kommen.
Im Allgemeinen gibt es zwei Kategorien:

Die Selbstbehrrscher und die Instinktler.
Ein Vampir der sein Tier nicht herauslassen will, sondern es unterdrückt, es an der kurzen Leine hält und der Herr über es sein wil, verlässt sich auf seine Selbstbeherrschung.

Ein Vampir der das Tier als Teil seiner selbst ansieht und es willkommen heißt. Schafft es mit ihm zusammenzuarbeiten, indem es auf seine Instinkte hört.

Das Tier ist auf jeden Fall nicht zu unterschätzen. Bricht es hervor spricht man von der Raserei. Ein Vampir in Raserei ist ein furchteinflösender Gegner, der nicht halt macht, bis er den Grund für seine Wut vernichtet hat. Dabei pfeift es auf die ganzen tollen Kräfte des Vampirs und stürzt sich einfach blind mit Zähnen und Klauen auf sein Opfer. Ein Instinkt Char, kann seine Raserei kontrollieren, kann das Tier lenken, auf andere Opfer z.b.

Vampire sind unsterblich. Sie leben ewig, wenn sie nicht gewaltsam vernichtet werden. Sie altern nicht (ebenso wie Ghule) und beim Zeitpunkt ihrer Vernichtung holt sich der Körper die Zeit zurück, die er verloren hat und altert bis zu dem Alter, das er haben müsste. Sehr alte Vampire zerfallen demnach zu Asche.

Vampire können nicht krank werden. Doch sie können Träger von Krankheiten sein, die sie durch das Trinken von den Menschen aufgenommen haben.


Verwandlung
Ein Mensch wird durch den "Kuss" zum Vampir. Der Erzeuger raubt dem auserwählten Menschen all sein Blut und gibt ihm stattdessen etwas von seinem. Dadurch erhällt der Neugeborenen, das Kind, auch ein Blutsband zu seinem Erzeuger, was ihn emotional an ihn bindet.


Gesellschaft
Was ein jeden von ihnen durch die Nacht treibt ist so vielfältig, wie die Welt selbst. Verschiedene Wege, Moralvorstellungen, Wesenszüge und Verhaltensweisen stehen den Spielern zur Verfügung um ihrem Charakter Tiefe zu geben.
Was auch regelmäßig zu Konflickten unter den Verdammten führt, was im Angesicht einer ständigen Gefahr von Raserei ein stetiges Balancieren auf einem schmalen Grat ist.So haben sich gewisse Verhaltensregeln und Gesellschaftsformen etabliert, um irgendwie miteinander auszukommen. (Mehr zu Etikette hier. Mehr zu Ämter und Rangordnung hier.)
"Messer rein...Gedärme raus...Messer rein...Gedärme raus..."

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