[1006] Schönste Nacht in Zweisamkeit [Alain]

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Sousanna
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Re: [1006] Schönste Nacht in Zweisamkeit [Alain]

Beitrag von Sousanna » So 11. Mär 2018, 20:18

Etwas daran ließ Sousanna noch irriterter dreinblicken. Sie war es sicher nicht gewöhnt, nicht sofort in ihrer Gänze begehrt zu werden. Und jemand, der nicht komplett blind war, würde auch sehen können, dass das ihren Stolz sacht ankratzte. Zumindest zeigte sich ein leises Schmollen um ihre vollen Lippen.
Und so war sie nicht ganz anschmiegsam wie zuvor, als sie sich zu ihm setzte und den Blick auf sein Gesicht richtete. "Hab ich etwas falsch gemacht?", wollte sie wissen.
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Alain le Beau
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Re: [1006] Schönste Nacht in Zweisamkeit [Alain]

Beitrag von Alain le Beau » So 11. Mär 2018, 20:52

"Im Gegenteil, ganz im Gegenteil" versichert Alain beruhigend. Er legt ihr die Hand um die Schultern. "Nur dass mich die Melancholie ergreift, wenn ich an meine Heimat denke. Ah, Bretagne. Ah, Aremorica." Mit sanftem Druck zieht er Sousanna zu sich heran und machte eine langsame, zeichnende Geste mit seiner anderen Hand. "Stellt euch vor: Weiße Strände und blaue Wellen, über denen die Möwen ihre Kreise ziehen. Grüne, dichte Wälder voll geheimer Blumenlichtungen." Sein Gesicht wendet sich ihr zu. "Und bis heute dachte ich auch, die schönsten Frauen der Welt. Nun, jeder irrt einmal, nicht wahr?"

Alains kühle Hand gleitet an Sousannas Ohr entlang, durch ihre Haare. Zieht ihren Kopf näher an seinen. In seinen Augen kann sie lesen, dass sie sich geirrt hat. Sein Begehren ist nicht weniger geworden. Er hat es nur unter Kontrolle, wie ein Schmied sein Schmiedefeuer. Und wie ein Schmiedefeuer glüht es heißer als jeder Waldbrand.
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Re: [1006] Schönste Nacht in Zweisamkeit [Alain]

Beitrag von Sousanna » So 11. Mär 2018, 21:14

Noch immer etwas schmollend drein blickend, ließ sie sich an ihn ziehen doch im bei seinen Worten konnte die stolze Dame in ihr gar nicht anders als wieder verzückt und verträumt zu lächeln. Katzengleich schmiegte sie sich an ihn. Es fehlte gerade noch, dass sie nicht zu schnurren anfing.
"Es klingt traumhaft", raunte sie und schenkte Alain einen Blick voller Versprechen und Geheimnisse. Vielleicht auch voller Ideen, was man alles auf Blumenlichtungen anstellen konnte.

Dann lachte sie leise. Melodisch und angenehm klang es. Vermutlich hatte sie etwas erwidern wollen, doch dann nahm ihr die Intensität des Augenblicks den Atem. Ihre zarte Hand legte sich an seine Wange. Er mochte sein Begehren unter Kontrolle haben. Sousanna konnte oder wollte sich nicht mehr zügeln. Ihre Leidenschaft brannte wild und unbeherrscht. So fanden ihre Lippen die seinen, um sie in einem Kuss zu vereinen, den nur eine seit Jahrzehnten der Sünde verschriebenen Tochter der Wanderer so verschenken konnte.
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Re: [1006] Schönste Nacht in Zweisamkeit [Alain]

Beitrag von Alain le Beau » So 11. Mär 2018, 21:43

Und so sinken die beiden zurück auf die Kissen, in enger, leidenschaftlicher Umarmung...

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Die Geschichte vom Sünder im Beichtstuhl

Als der Sünder beichten wollte, da rannte er nicht einfach die Tore der Kirche ein. Nein. Zunächst begutachtete er eine Weile deren Form, legte die Hand an das fein geschnittene Holz, ließ sie über die Steine gleiten. Während er um das Gebäude schritt, folgten seine Finger jeder Einbuchtung, jedem kleinen hervorstehenden Stück, bestaunten die Rundung an der romanischen Apsis, suchend und tastend. Und wieder zurück, sich nun langsam dem Eingang nähernd, immer wieder mit dem Buchenholz spielend, mal fester, mal weicher im Druck. An der Pforte angekommen, strichen seine Hände erst links, dann rechts, dann an beiden Seiten über die Flügel, bis sie sich schließlich dem Knauf in der Mitte näherten. Fast zögerlich berührten ihn die Fingerspitzen, so, als wollten sie das kalte Messing locken. Dann ein festerer Griff. Die Wärme der Hände übertrug sich auf das Metall.

Ein schweres Atmen. Der Sünder trat ein. Den Knauf nur mit Bedauern loslassend, drang er in den Altargang vor, die Kirche außer ihm völlig verlassend. Und doch war sie warm und hieß ihn mit Gottes Gnade willkommen. Ja, hier konnte auch der schlimmste aller Schurken Erlösung finden, das schien dem Sünder sicher. Er tauchte die Hand tief in das Weihwasser und benetzte sich selbst damit. Nun schien er mutiger. Mit schnellen Schritten eilte er dem Altar zu, strich dabei über die Reihen der leeren Bänke und jede Berührung schien ihm einen kleinen, süßen Schlag zu verpassen. Endlich kniete er und senkte sein Haupt.

"Mutter Gottes", flüsterte er in Ekstase. "Vergib mir und nimm mich in deine Arme. Denn ich habe gesündigt." Er hob den Kopf, der Figur entgegen und öffnete den Mund, streckte die Zunge heraus, als wolle er von dem Messwein trinken, trinken, bis dass er in den roten Fluten versunken wäre. Die Arme wanderten gen Himmel und er meinte, von irgendwo die Stimme Mariens zu vernehmen, die ihn zu sich rief. Es war ein heiliger, ein besonderer Moment.

Er schritt rasch zum Beichtstuhl, öffnete diesen mit einer geschickten Bewegung und begab sich hinein. Er wurde erwartet. Und nun begann die Litanei der Sünden aus ihm herauszuströmen, erst langsam, dann immer schneller, wieder langsamer, wieder schneller, von den Zärtlichkeiten, die er einst mit der Nachbarstochter ausgetauscht hatte, zu dem Griff, den ihn der junge Nordmann gelehrt hatte, zu den Weisheiten der alten Witwe. Ja, der Sünder hatte viel gesündigt und hier wurde es deutlich. Und dann, nach einer halben Ewigkeit der Beichte, erreichten er und das lauschende Ohr gemeinsam den Punkt, an dem sie erschöpft zurücksanken. Die Sünden waren gebeichtet, die Seele frei.

Ein heiliger Moment.


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Alain spielt mit Sousannas Haaren, während sie dort in dem Bett liegen, die Decke nur halbwegs über ihre weißen Leiber gehüllt. "Ich bewundere deine Selbstbeherrschung", sagt er mit einem müden Lächeln. "Andere hätten viel früher nachgegeben." Da schwingt ein Ton von Schalk in seiner Stimme mit, den Sousanna nicht völlig einordnen kann. Aber in diesem Moment ist ihr das vielleicht auch herzlich egal. Zwei Künstler erkennen sich eben, wenn sie sich treffen. Und beide sind Meister ihrer Kunst.
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Re: [1006] Schönste Nacht in Zweisamkeit [Alain]

Beitrag von Sousanna » So 11. Mär 2018, 22:04

Die Wangen der Byzantinerin hatten sich gerötet. Noch immer ließ ihr schwerer Atem ihre Brust heftig wogen, während sie sich mit dem Kopf an seine Brust gebettet hatte und unter ellenlangen Wimpern zu ihm empor lächelte. Für einen Lebenden war er unendlich begabt. Beinahe als hätte er selbst Jahrzehnte der Sündhaftigkeiten hinter sich - als hätte auch er Lehrmeister und Lehrmeisterinnen gehabt, die wahre Götter waren. Beinahe wie sie selbst.

Noch immer strichen ihre Finger weich wie Seide über seinen Leib, während sie etwas irritierter zu ihm empor sah. Die Erwähnung der Selbstbeherrschung, die unbestreitbare Erfahrung in der Kunst der Liebe, die Auseinandersetzung mit Amalia... Hatte sie da etwas übersehen? Von ihren eigenen Gedanken abgelenkt, leckte sie sich über die Lippen. "Was meinst du denn mit Selbstbeherrschung?", wollte sie etwas misstrauischer wissen.
Sacht hob sie ihren Oberkörper etwas vom Bett, um ihm noch einmal eine perfekte Ansicht ihres so wohlgeformten Leibes zu bieten und mit einem überraschten Lächeln auf ihn hinabzusehen.
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Re: [1006] Schönste Nacht in Zweisamkeit [Alain]

Beitrag von Alain le Beau » Mo 12. Mär 2018, 09:41

Der rotgelockte Jüngling zuckt mit den Schultern, eine lockere, entspannte Geste. "Sagen wir einfach, ich hatte Partner, die... früher die Kontrolle verloren haben." Dann reckt er die Arme und setzt sich am Kopfende des Bettes auf. Die Augen geschlossen, zieht er den exotischen Duft des Raumes ein. Sein weißer, schlanker Leib hebt und senkt sich sichtbar im Genuss der Gerüche.

Ohne seine Augen wieder zu öffnen, sagt er leise: "Ich hatte dir eine Geschichte versprochen, nicht wahr?"
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Re: [1006] Schönste Nacht in Zweisamkeit [Alain]

Beitrag von Sousanna » Mo 12. Mär 2018, 10:31

Die Sünderin war zu zufrieden mit dem gesamten Verlauf der Nacht, als dass sie noch Lust gehabt hätte, ihn weiter zu befragen. Sollte er Blutsauger, Ghul oder Wolfling sein - solange er noch ein Weilchen blieb und vielleicht wiederkam, kümmerte sie das herzlich wenig. Jeder Meister der Kunst war ihr willkommen.
So erwiderte sie seine Geste und entschied sich den Kopf erneut an seine Schulter zu betten, um sich an ihn zu schmiegen und in einem Lächeln sündiger Seligkeit die Augen zu schließen. "Das Kompliment kann ich nur zurück geben...", schnurrte sie leise.

So er die Düfte einatmete würde ihm auffallen, dass es eben jene fremdländische Düfte waren, die auch die Schöne in seinen Armen schon am Hafen umgeben hatten. Nur viel unterschwelliger, dezenter.

"Hmmm", machte Sousanna leise und schien sich wohlig an ihm zu räkeln. "Du hattest mir sogar eine gute Geschichte versprochen." Selbst mit geschlossenen Augen war ihr Lächeln beinahe sichtbar.
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Re: [1006] Schönste Nacht in Zweisamkeit [Alain]

Beitrag von Alain le Beau » Di 13. Mär 2018, 20:08

"Nun", sagt Alain leise. "Diese wird dir gefallen."

Die Geschichte von Ys

Als die Welt jünger war beginnt der Tzimisce, während er Sousanna mit seinen kühlen, blauen Augen anblickt und die Menschen weiser, da lag in der Bucht von Douarnenez im schönen Cornouaille die Stadt Ys. Schon damals war diese Stadt alt, so alt, dass das Meer Stück für Stück an sie herangekrochen war und nun, wenn die Flut kam, ihre Mauern von allen Seiten umschloss.

Zu dieser Zeit herrschte König Gradlon über Ys. Gradlon war ein schwacher, alter Mann, der schon vor langer Zeit seiner Mannes- und Geisteskraft verlustig gegangen war. Doch eines lag ihm mehr als alles andere am Herzen. Seine Tochter Dahut.


Alain seufzt leise. "Ah, Dahut... Dahut. Sie, in der sich Schönheit und Klugheit mit Lebensfreude und Stärke vereinten." Sein Blick bekommt erneut diese melancholische Qualität, scheint weit durch Sousanna hindurch zu blicken.

Dahut wusste um die Vergänglichkeit allen Lebens und wie wertvoll jede einzelne Sekunde der Freude ist, welch großen Verlust auch nur ein einziger Moment der Langeweile darstellt. Und so umgab sie sich jeden Abend mit der fröhlichsten Gesellschaft, welche sie finden konnte. Wohlgestalte Höflinge und wunderschöne Damen, Musiker, welche ihre Kunst aufs Schönste verstanden und Schausteller, wie sie die Welt sonst nie gesehen hat.

Natürlich missfiel diese Zurschaustellung von Glück und Freude denjenigen, die ihre eigenen Sehnsüchte verleugnen. Winwaloe, der finstere Berater des Königs, flüsterte dunkle Worte in dessen Ohr, von Sünde und von Schändlichkeit. Und obgleich Gradlon seine Tochter noch immer liebte, beschloss er, sie fortan in seiner Nähe zu behalten, fern von Freude und Fröhlichkeit.


Der Tzimisce schüttelt den Kopf, voller Bedauern.

Die weise Prinzessin aber wollte ihre Gefangenschaft nicht hinnehmen. Obgleich sie niemals die Krone hätte tragen dürfen, so war sie doch die wahre Erbin von Ys, Bewahrerin seiner Schönheit, der Stern seiner Nächte. Und wies sie ihre Bediensteten heimlich an, das großartigste Festmahl herzurichten, welches Cornouaille je gesehen hätte. In die Winde aber sprach sie: Wer an diesem Abend zu mir kommt, der soll mein Liebster sein und mit mir auf ewig herrschen."

Als die Sonne über den weißen Zinnen versunken war, da stahl Dahut die Schlüssel ihres Vaters von dessen dürrem Hals und schlich hinaus zu den Stadttoren, um ihren Liebsten zu empfangen. Dreimal pochte es an das Tor. Dreimal drehte Dahut den Schlüssel. Und dreimal knarrte die Kette, als sich die alten Pforten öffneten.

Dort stand ihr Liebhaber. Er war schön wie die Sünde, gewandet in das roteste Rot, und mit seiner Hahnenfeder am Hut. Dahut schloss ihn in die Arme. Dann strömten die Wellen hinein in die Stadt Ys, denn es war Flut. Und noch bevor die Nacht geendet war, war Ys in der Bucht von Douarnenez versunken.


Stille. Die feinen Lippen bewegen sich nicht mehr, sind fest aufeinandergepresst. In Alains Auge steht eine blutige Träne. Dann fährt er mit zitternder Stimme fort. "Manche sagen, dies sei die Strafe für Dahut gewesen. Winwaloe habe den König gewarnt und dieser sei im letzten Moment entkommen, indem er Dahut von sich fortstieß." Er ballt die Hand zur Faust. "Aber die, welche dies erzählen, sind Narren!"

Er nimmt Sousannas Kinn in seine Hände. "Denn die Wahrheit ist: Dahut schritt mit ihrem Liebhaber in den Bankettsaal, unberührt von Wasser und Wellen. Und noch heute speisen und trinken, lachen und vernügen sie sich dort. Tief, tief unter den Wellen liegt Ys. Ein Paradies auf Erden."
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Re: [1006] Schönste Nacht in Zweisamkeit [Alain]

Beitrag von Sousanna » Di 13. Mär 2018, 20:52

Ab dem Moment, da er zu sprechen begonnen hatte, war Sousannas Blick fest auf dem Erzähler gerichtet. Schon immer hatte man ihr Herz mit Geschichten dazu bringen können, höher zu schlagen. Und heute, heute brachte sie diese Geschichte dazu, sich fast menschlich zu fühlen.
Verträumt war auch ihr Blick, da er von der Schönheit Ys und Dahuts berichtete. Dann da das Schicksal des Mädchens, das sie enger in Alains Arme trieb. Beinahe als fürchte sie sich selbst davor, jemals eingeschlossen zu werden. Hilflosigkeit stand in den großen Augen, in denen die Unschuld eines Rehs lag.
Je weiter er sprach, desto mehr schienen sie rötlich zu schimmern und beinahe wirkte es, als hätte sie vor Entsetzen vergessen, zu atmen. Etwas zuckte um ihren Mundwinkel herum.

Wie viel Erleichterung dann spiegelte sich in Sousannas Gesicht wieder, da er ihr Kinn in seine Hände nahm und die erlösenden Worte sprach.
Ganz und gar verzaubert lächelte sie ihn an und eine Weile herrschte Schweigen, ehe sie zu hauchen vermochte: "Oh, was gäb ich darum, dort zu sein. Ewiges Paradies. Ein Liebhaber schön wie die Sünde. Immer nur Lachen und Vergnügen." Eine sanfte Melancholie schien sie erfasst zu haben.
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Re: [1006] Schönste Nacht in Zweisamkeit [Alain]

Beitrag von Alain le Beau » Di 13. Mär 2018, 21:07

"Ich wusste, ihr würdet mich verstehen." Alain lehnt sich erneut zurück und blickt über ihren Körper. "Es gibt eine Sprache, die mehr sagt, als alle Worte. Ihr sprecht sie. Fließend." Die Hände hinter dem Kopf gefaltet und mit einem Lächeln fügt er beiläufig hinzu: "Ich bin Alain, Kind des Konrad von Wolmar, Neugeborener aus dem Clan des Drachen. Und ich bin nach Genua gekommen, um mein eigenes Ys zu erbauen."
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