[1005] studiu de corp [Seresa]

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1005] studiu de corp [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » So 4. Mär 2018, 20:54

"Ich sage auch nicht dass ihr es ohne Absicherung tun müsst. Ich lasse euch ja sogar diese Möglichkeit. Habt jemanden dabei, eure Diener oder sonst wen. Auch muss nicht ich es sein der euch pflockt, was ohnehin nur im Notfall der Fall sein sollte."

Er schüttelte den Kopf und schnaubte entnervt, als er sich wieder aufrichtete und die Hände vom Tisch nahm.

"Natürlich würde ich mich auch nicht ohne andere Anwesende in Ketten legen lassen, doch darum ging es mir gerad auch nicht....Ihr zeigt keinerlei Anerkennung, dass ich euch darauf vorbereiten wollte, dass ich euch etwas erstaunliches zeige...und dass ihr diesem Opfer nicht mehr als eines Blickes würdigt. Stattdessen beschwert ihr euch oder merkt an was hätte besser sein können. Wenn ihr euch nicht so zieren würdet, hätten wir diesen Umstand hier gerade nicht mal!" Wo er gerade noch versucht hatte wieder ruhiger zu werden, redete er sich doch wieder in Rage und Seresa konnte sehen wie die Pupillen schmal wie Schlitze wurden und sich die Hände des Tzimisce zu Fäusten ballten, während er die Zähne bleckte.
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Re: [1005] studiu de corp [Seresa]

Beitrag von Seresa » Mo 5. Mär 2018, 02:25

„Derzeit ist sie ein toter, aufgeschnittener Mensch auf einem Tisch.“

Seresa deutete auf den Leichnam, während sie seinen Blick hielt.

„Nichts, was ich - bei allem gebotenen Respekt Euch gegenüber - nicht bereits einmal gesehen hätte, werter Toma. Sicherlich und ohne jedweden Zweifel habt Ihr sie gekonnt aufgeschnitten, aber weshalb hätte ich bezweifeln sollen, dass Ihr so etwas könnt?! Welche Art der Anerkennung hätte ich Euch denn für diese Tatsache Eurer werten Meinung nach zukommen lassen sollen?!“

Die Brujah hielt noch immer seinem Blick stand.

„Zumal Ihr mich nicht zum Tisch herangebeten hattet, um Eurer Arbeit beizuwohnen. Und bei allem gebotenen Respekt, möchte ich Euch daran erinnern, dass Ihr selbst gesagt hattet, dass Ihr selbstverständlich keinen Kainiten hier habt. Ich selbst tat nicht mehr, als Euch darauf hinzuweisen, dass ich keine exakte Formulierung gestellt hatte und ich Euch vertraue, wenn Ihr sagt, dass sich ein Mensch ebenso eignet.“

Seresa schwieg für einen kurzen Augenblick.

„Um Euch ebenfalls daran erinnern zu dürfen, sagte ich Euch bereits zu Beginn, dass mein Tier leicht reizbar ist. Wenn Ihr also meint, ich würde mich ohne einen berechtigten Grund und nur um Euch zu verärgern zieren, dann schickt Eure Wachen und Eure Dienerin hinaus. Ich werde mich entkleiden, mich auf den Tisch legen und aufhören mich zu zieren. Ich werde zulassen, dass Ihr meinen Körper öffnet und Ihr mein Innerstes begreift. Aber Ihr werdet mich dabei nicht festbinden oder pflöcken. Ihr werdet Euch mir ausliefern, sowie ich mich Euch ausliefere. Ihr werdet bewusst das Risiko eingehen, dass mein Tier erwacht und ich Euch vernichte.“

Sie legte demonstrativ ihre Hände an ihren Waffengurt.

„Also sagt mir, werter Toma, seid Ihr bereit Euer Unleben auf einen solchen offensichtlichen Irrsinn zu verwetten, nur damit wir einen in Euren Augen offensichtlich lästigen Umstand wie diesen hier gerade nicht hätten?!“

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1005] studiu de corp [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Di 6. Mär 2018, 17:18

„Doch nicht für mich!“ Rief er aufgebracht. “Keine Anerkennung für mich! Für die wundervolle Komplexität eines Körpers, für seine, wenn auch imperfekte Schönheit!“
Warum sah das nur nie einer? Warum setzte er aber auch überhaupt Hoffnungen in jemanden der einfach nicht so war wie er?

Er schloss die Augen und stieß Luft durch die Nase aus. Er war enttäuscht, furchtbar enttäuscht, was hatte er sich aber auch gedacht. Wie konnte er auch mehr erhoffen…

"Ich bat euch nicht heran. Ihr batet herantreten zu dürfen. Ich lud euch nicht ein, meiner Arbeit beizuwohnen, sondern eurem Wunsch zu entsprechen das Prozedere einer inneren Untersuchung vorher ansichtig werden zu dürfen." Knurrte er weiter als er die Augen wieder öffnete.

"Ich habe euch gesagt ich würde es nicht ohne Diener machen so wie ich das auch nicht von euch verlange.“
„Ich sagte euch auch, dass der Pflock immer die Lösung für den Notfall ist.
Hört auf mich also unsinnig herausfordern zu wollen!"


"Wenn es nicht das aufschneiden ist, wovor ihr euch ziert, sondern die Ketten. Was erhofftet ihr dann heute zu sehen? Was dachtet ihr bringt es euch? Wonach wolltet ihr eure Entscheidung fällen?“
Fragte er zurück und starrte ihr grimmig in die Augen.
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Re: [1005] studiu de corp [Seresa]

Beitrag von Seresa » Di 6. Mär 2018, 21:24

Seresa hielt seinem Blick und seiner Verärgerung stand. Ihre Stimme war ruhig und sanft, als sie mit ihm sprach.

„Werter Toma, ich sagte Euch bereits damals, als ich Eurer Hände Arbeit wahrlich begreifen durfte, dass Eure Kunst für mich in ihrer Art und Weise gänzlich fremd ist.“

Der Blick wanderte kurz zu Martha und dann wieder zurück zum Drachen.

„Mein Verstand vermag nicht umgehend zu begreifen, was Euren Augen binnen weniger Wimpernschläge vergönnt ist zu sehen. Wie ich bereits damals sagte, benötige ich für gewöhnlich einige Momente, um mich daran zu gewöhnen, was ich sehen soll und es wahrlich zu verstehen. Deshalb hatte ich darum gebeten näher treten zu dürfen. Wie ich bereits damals sagte, ist meine erste unbewusste Ablehnung oder mäßige Wertschätzung, meiner Unerfahrenheit in solchen Dingen geschuldet.“

Sie hielt noch immer seinem Blick stand, während ihre Hände ruhig aufeinander ruhten.

„Es geht jedoch nicht um Ketten, werter Toma. Es geht um Vertrauen.“

Seresa schwieg für einen Moment, während sie noch immer zu ihm sah.

„Dem Vertrauen zwischen Euch und mir. Mit allem gebotenen Respekt Euch gegenüber, werter Toma, seid und bleibt Ihr ein außergewöhnlich leidenschaftlicher Vertreter unserer Art.“

Ein leichtes, amüsiertes, aber wohlgesonnenes Lächeln umspielte ihre Lippen, während sie ihm höflich zunickte.

„Eine Eigenart, welche ich durchaus zu verstehen weiß, bin ich durch mein Blut nur allzu gut damit vertraut. Doch Leidenschaft beherbergt auch immer Impulsivität und Kompromisslosigkeit in ihrem Sein und Tun. Bitte missversteht mich nicht, werter Toma, ich sehe dies nicht als eine schlechte Eigenart an, aber ich weiß fürwahr um ihre Tücken. Deshalb war es mir wichtig zu verstehen, was Ihr gedenkt mit meinem Körper zu tun. Deshalb wollte ich sehen, wie Ihr dabei vorgehen würdet. Deshalb wollte ich begreifen, worauf ich mich wahrlich einstellen muss.“

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Re: [1005] studiu de corp [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mi 7. Mär 2018, 21:55

Ihre Worte beruhigten ihn durchaus. Langsam weitete sich die Pupillen des Drachen wieder und seine Haltung wurde lockerer.
"Vertrauen hilft euch aber nicht, wenn euer Tier ausbricht, wenn ihr den Pflock nicht zulasst. Natürlich könnte ich darauf vertrauen dass ihr euer Tier zurückhalten könnt. Das wäre ja auch was ich erwarten würde. Aber ihr sagt immer wieder wie schwer es für euer Blut ist.
Doch auf Ketten und Pflock vertraut ihr auch nicht. Wenn ich euch pflocke, lasse ich euch auch wieder gehen. Dahingehend müsst ihr mir vertrauen. Und wie gesagt könntet ihr es auch jemand anderen tun lassen. Und wenn ihr das tun würdet, dann wäre die Angelegenheit viel einfacher.
Doch gänzlich ohne Ketten und Pflock darauf vertrauen, dass ihr ruhig bleibt? Das habt ihr selbst gesagt. Das ist närrisch.


Ihr fürchtet meine Impulsivität und Kompromislosigkeit? In der Tat nicht dumm, doch wie hätte eine Schau das euch klarer gemacht ob ihr mir vertrauen könnt in der Hinsicht?“
Wenn sie besonderer wäre. Wirklich erstaunlich in ihrer Form, dann hätte er weniger gezögert, weniger gewartet. Dann hätte er sie vielleicht einfach dazu gewzungen. Doch er glaubte nicht mal dass Seresa ihm großartig Erkenntnisse liefern würde, sie schien gewöhnlich. Doch die Möglichkeit überhaupt kainitische Körper zu bekommen, würde er nie verstreichen lassen.

„Wenn es also nach mir gehen würde, würde ich euch festketten. Würde euch so aufschneiden, wie ihr hier seht und dann eure Organe nach und nach abtasten um zu sehen wie verändert sie sind. Was wirkt noch menschlich, was kainitisch? Was ist vielleicht völlig anders.“
Seine Hand griff in den geöffneten Leib der Frauenleiche und strich zu erst über die mittlerweile toten doch noch prallen Organe „Es ist immer so bedauerlich wenn es stirbt.“ bemerkte er mehr zu sich selbst als zu Seresa und schob seine Hand zwischen Darm und Magen und wühlte scheinbar in dem Bauchraum herum. Doch eigentlich betastete er und fühlte die Struktur des Gewebes.
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Re: [1005] studiu de corp [Seresa]

Beitrag von Seresa » Do 8. Mär 2018, 12:59

Die Brujah hatte sich näher zum Tisch begeben und verfolgte aufmerksam das Tun des Drachen.

„Es ist wahrlich schwer mein Tier zurückzuhalten, werter Toma. Dennoch möchte ich Euch mit allem gebotenen Respekt daran erinnern dürfen, dass ich Euch nicht in jener Nacht am Hafen, als die werte Amalia von einem gänzlich sonderlichen Tier sprach, gepackt hatte und Euren Körper ins Meer geworfen habe, als Ihr Eurer Leidenschaft nachgabt.“

Seresa nickte höflich dem Tzimiscen zu, ohne ihn tatsächlich dabei anzublicken. Ihre Stimme klang seltsam distanziert und sachlich, als sie weitersprach.

„Davon ab ist es mir wie Ihr sicherlich wisst, nicht erlaubt mich innerhalb der Stadtmauern zu nähren. Was bedeutet, dass ich mein Unleben weiter riskieren müsste, sollte ein Pflock von Nöten werden. Wie Ihr sicherlich verstehen werdet, werter Toma, gibt es durchaus genügend gute Gründe für mich, sich nicht wissentlich und willentlich gegen die Anweisungen ihrer höchst verehrten Majestät zu wenden.“

Die Brujah schwieg für einen kurzen Augenblick.

„Ihr versteht also, dass es einerlei ist, wer den Pflock führt oder wer zu meinem Schutz anwesend wäre oder nicht. Zumal ich - bei allem gebotenen Respekt Euch gegenüber - derzeit aus gutem Grund Niemanden in Genua ausreichend vertrauen würde in dem Punkt, dass er oder sie sich nicht an meinem wehr- und schutzlosen Körper vergehen oder mich verkaufen würde. Die Gründe hierfür hatte ich Euch heute bereits genannt. Sofern Ihr also mein Inneres untersuchen wollt, werdet Ihr und ich darauf vertrauen müssen, dass es mir gelingt mein Tier ruhig zu halten.“

Erneut machte sie eine kurze Sprachpause.

„Jedoch hattet Ihr meine Worte missverstanden, werter Toma. Es wäre einzig Irrsinn es in der heutigen Nacht unter den gegebenen Umständen zu versuchen.“

Noch immer folgten ihre Augen den wühlenden Bewegungen des Drachen.

„Wie ich Euch bereits sagte, werter Toma. Bei einer äußeren Untersuchung war mir durchaus bewusst, wo sich Eure Hände auf meinem Körper befinden würden. Manche möchten sich wohl durchaus darüber streiten, ob es sich noch immer um eine äußere Untersuchung handelt, wenn sich Finger in einem Körper befinden.“

Seresa zuckte leicht mit den Schultern und es schien sie nicht weiter zu kümmern, denn ihre Stimme war vorwurfsfrei und noch immer überaus sachlich.

„Es geht darum Euch und die Dinge, welche Ihr tut richtig einzuschätzen, werter Toma. Zu verstehen, was Ihr vorhabt zu tun. Wie Ihr dabei vorgehen würdet. Schlicht zu begreifen, worauf ich mich wahrlich einstellen muss.“

Für einen Moment blickte sie schweigend auf das Gewirr um Tomas Hand, bevor sie sich mit einer Frage an ihn wandte.

„Gestattet die Frage, werter Toma, was Ihr damit meint, wenn Ihr sagt wie verändert sie sind. Wenn es stirbt.“

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Re: [1005] studiu de corp [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 9. Mär 2018, 00:02

Er hörte ihren Worten zu und musste zugeben, dass sie recht hatte. Nicht gänzlich, aber doch...

„Was ist mit euren Dienern? Vertraut ihr denen nicht? Natürlich wären sie doch die erste Wahl oder nicht?“ fragte er während er den Darm der Frau herum schob.

„Hm...“ machte er nur als sie seine äußerliche Untersuchung erwähnte. Natürlich hatte er sich da weiter vorgewagt als es abgemacht war. Es war im Eifer des Abends...manchmal konnte er sich wirklich nicht zurückhalten...doch warum auch. Sie war ihm doch schon ausgeliefert gewesen, hatte seine Hände zugelassen.

Auf ihre Frage hin, riss er ein rundliches aber schon schrumpeliges Organ aus dem Körper.
"Lebendes Gewebe und totes. Ihr kennt den Unterschied? Wenn ihr meint ihr habt schon geöffnete Leichen gesehen?“ Er drückte das tote Fleisch zusammen. „Es fehlt an Masse, frische, Feuchtigkeit...es fühlt sich einfach anders an. Als würde etwas fehlen. Das Leben selbst wohl....Das Leben ist schleimig und warm...der Tod trocken und kalt.“ sinnierte er während er die Masse in seiner Hand ansah.
„Lebendes Gewebe, bewegt sich, wächst, verändert sich in jeder Sekunde, auch wenn man es kaum sieht...totes...verändert sich zwar auch, wird doch aber nur zu Erde...durchaus sinnvoll, doch unnütz für mich. Was stirbt lässt sich nicht mehr in eine andere Richtung verändern...

„Anders als wir.“ fuhr er fort und hob einen Zeigefinger.
"Wir scheinen tot und doch verändert sich unser Körper selbstständig weiter. Langsam, sehr langsam zwar,...zumindest bei den meisten...aber heilt er dafür schneller zu diesem Zustand zurück.
Gefangen zwischen einer Starre des Todes und der Lebendigkeit des Menschseins, so scheint es. Eine Form dazwischen und daher so gänzlich anders beschränkt in seinen Möglichkeiten als der menschliche Körper.“


Seresa mochte spüren dass der Tzimisce hier ganz in seiner Welt war. Nicht nur das ausprobieren und aktive formen von Körpern, sondern auch das darüber nachsinnen...wo liegen die Grenzen unserer Existenz?
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Re: [1005] studiu de corp [Seresa]

Beitrag von Seresa » Fr 9. Mär 2018, 14:13

Seresas Blick wanderte kurz zu dem Gesicht des Drachen.

„Ich habe keine Diener, werter Toma. Raffaele ist mein Begleiter und ich werde ihn weder wissentlich noch willentlich einer solchen Gefahr aussetzen.“

Die Brujah schwieg für einen langen Moment, während sie offenließ, ob sie damit Toma oder sich selbst meinte.

„Ich gestehe, ich kenne den Unterschied zwischen lebendem und totem Gewebe nicht, werter Toma. Ich hatte mich bisher nie für solch Feinheiten interessiert. Die Menschen hatten einen Grund tot zu sein. Sie hatten ihren Zweck erfüllt. Es gab damals fürwahr keinen Anlass sich näher mit ihnen zu beschäftigen.“

Dann wanderten ihre Augen schweigend zurück auf seine Hände, die das herausgerissene Organ hielten und darauf herumdrückten. Dann nickte sie jedoch schließlich.

„Doch ich sehe, worin die Faszination für Euch liegt. So ihr die Frage gestattet, werter Toma, was meint Ihr damit, wenn Ihr sagt, gänzlich anders beschränkt in seinen Möglichkeiten als der menschliche Körper?“

Ihre braunen Augen wanderten zurück zu den goldenen des Tzimiscen.

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Re: [1005] studiu de corp [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Sa 10. Mär 2018, 16:56

Toma blickte die Brujah abschätzig an als sie von ihrem Diener als Begleiter sprach.
"Ihr solltet euch ihnen nicht so nahe stellen...Begleiter...
Wenn sie nicht in der Lage sind sich um euch zu kümmern, vor allem in euren schwersten Momenten, dann sind sie nicht zu gebrauchen.
Was bringt euch ein Begleiter? Er wird irgendwann sterben, oder muss es, wenn ihr ihn mit eurem Blut füttert."


Als sie nähere Fragen zum Körper stellte, öffnete er schon den Mund und wollte zu einem weiteren begeisterten Schwal ansetzen, aber schloss dann doch den Mund und grinste nur etwas wissend.
"Das, werte Seresa, ist etwas was ihr selbst ergründen müsstet, wenn ihr es wissen wollt. Ich habe Jahre damit verbracht und verschenke nicht all mein Wissen."
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Re: [1005] studiu de corp [Seresa]

Beitrag von Seresa » So 11. Mär 2018, 12:27

„Natürlich tut Ihr dies nicht, werter Toma.“

Seresa schwieg für einen kurzen Moment.

„Ich gestehe, es wäre mir eine ausgesprochene Ehre, wenn Ihr - sofern ich eines Nächtens daran Interesse äußern würde - meine Wissenssuche als erfahrener Mentor begleiten würdet. Für die heutige Nacht soll es mir wahrlich mehr als genügen, so Ihr mir die Ehre erweisen und mich über jene Dinge in Kenntnis setzen würdet, welche Ihr für Beachtenswert oder Erwähnenswert im Zusammenhang mit der inneren Untersuchung haltet, um die unangenehme Überraschung einer Raserei zu verhindern.“

Die Brujah nickte dem Tzimiscen höflich zu, bevor ihr Blick ausdruckslos zurück auf das herausgerissene Organ in Tomas Händen wanderte.

„Ihr werdet Dinge aus meinem Körper entnehmen, um sie zu begreifen, werter Toma?“

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