[1004] Dämonen [Amalia]

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1004] Dämonen [Amalia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 23. Feb 2018, 19:15

"Jeder besitzt immer etwas was er anbieten kann und wenn es nur eine Leistung oder gar das Leben ist." Der Drache grinste. "Nicht, dass ich nun soetwas fordern würde, das wäre für diesen Moment zu viel." erklärte er und fügte nach einer kurzen Pause hinzu:

"Seht...es interessiert mich selbst. Wenn ihr mich versuchen lasst die Narbe an eurem Finger zu entfernen, dann müsst ihr mir nichts dafür geben. Jedoch werdet ihr dabei meiner Kräfte ansichtig, was es nur gerecht machen würde, wenn ich etwas von euren Besonderheiten auch sehen oder erfahren würde."

"Ihr sprecht von einer Abmachung. Ein was für was gleichwertiges.
So erzählt mir, wie ihr mich in der damaligen Nacht verbrennen konntet oder was auch immer das war, was ihr tatet. Wie können sich eure Hände wie Feuer anfühlen?"
fragte er neugierig und lehnte sich etwas zurück, darauf wartend was Amalia ihm erzählen würde.
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Re: [1004] Dämonen [Amalia]

Beitrag von Amalia » So 25. Feb 2018, 02:18

Amalia war überrascht … der Drache wusste es Geschäfte zu machen, er wusste genau, was er haben möchte und nutzte ihre Unwissenheit für seine eigenen Zwecke … Gott wie sie ihn verachtete … aber … er war nun mal nützlich … und verfügte über beeindruckende Fähigkeiten

“Mhhh … ein guter Punkt … und ein guter Tausch … das Wissen über eure Kunst, gegen das Wissen der meinen. Nun … da wir beide gerne wissen möchten, ob eure Fähigkeiten bei mir funktionieren werde ich euch, eure Frage beantworten … zumindest versuche ich es.“

Kurz räusperte sich die Zweigesichtige ehe sie fortfuhr

“Es ist so … als würde eure Hand kochen … dieses Kochen … übertragt ihr, wie auch immer, dass weiß ich selbst nicht so genau, auf die Stellen, wo ihr eine andere Person berührt … ich weiß für jemanden der es nicht kennt … mag es komisch klingen … doch so würde ich es erklären. Ich finde es ein wenig komisch, doch wie vermochte dieser Toreador es mich als eine Tochter Kains zu erkenne? Es sind Mächte unseres Blutes … und als solche schwer zu erklären.“

Ein Lächeln lag auf Amalias Lippen … ein gefälschtes Lächeln.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Re: [1004] Dämonen [Amalia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » So 25. Feb 2018, 18:27

Aufmersam hörte er zu und während sie von dem Kochen sprach hob er seine eigene Hand und blickte auf diese als würde er sich gerade vorstellen wie es sich anfühlen würde.
Dann sagte sie etwas weiteres das seine Aufmerksamkeit fing und er blickte zu ihr.
„Ein Toreador erkannte euch als Kainit? Wie? Und wer?“ Kräfte von anderen waren ja ebenso interessant.
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Re: [1004] Dämonen [Amalia]

Beitrag von Amalia » Di 27. Feb 2018, 17:17

Amalia lächelte, doch als das Gespräch auf den Toreador kam, zog sich vor Verwunderung eine Braue nach oben.

“Der Toreador … ach es war dieser Wicht … dieser Lorenzo. Ich weiß nicht wie er es geschafft hat … er weiß nichts von meinem … „Nachteil“ … von daher … habe ich keine Ahnung … jedoch werde ich noch hinter dieses Geheimnis kommen … Nun wisst ihr aber von meiner Kraft … also …“

Der Blick der Salubri war kalt, und das Lächeln wurde breiter, als sie ihre Hand zu dem Drachen legte.

Hoffnung?
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Re: [1004] Dämonen [Amalia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 2. Mär 2018, 17:52

Natürlich er...es gab auch keine anderen Toreador derzeit in Genua, doch hätte es gut sein können dass jemand neues aufgetaucht war. Nichtsdestotrotz war das interessant. Sofern die Rose nicht einfach nur geraten hatten, denn unauffällig war die Salubri auch nicht.

Als sie ihm ihre Hand reichte, nickt er ihr zu und nahm diese wieder in seine.
"Erschreckt euch nicht und haltet ruhig." verlangte er, auch als Warnung.
Er berührte mit seinen Fingern ihre vernarbte Fingerspitze und strich ein wenig kreisend darüber.
Es kitzelte, es kribbelte. Seltsam bei einer so unbedeutenden Berührung. Es musste sich wohl so anfühlen, als würde sich die Haut ablösen, sich bewegen zwischen ihren Fingern.
Es war nur ein kurzer Moment, ein paar Sekunden, dann ließ er los, zumindest die Stelle ihres Fingers die er so eben berührt hatte und hielt sich ihre Hand aber weiterhin vors Gesicht um den Versuch zu begutachten.

"Hm..."
machte er und ließ sie frei.
"Sieht gut aus, oder?"

Wenn Amalia sich ihren Finger wieder ansehen würde, würde sie keine Narbe finden. Wenn sie je darauf geachtet hatte, würde ihr höchstens auffallen, dass die feinen Rillen die ihren Fingerabdruck bildeten ebenso mehr geglättet wurden.


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Re: [1004] Dämonen [Amalia]

Beitrag von Amalia » Sa 3. Mär 2018, 03:54

Während der Prozedur sah Amalia mehr als neugierig dem Drachen bei der Arbeit zu und als er schließlich fertig war, und ihre Hand betrachten konnte, traute sie ihren Augen nicht. Er hatte es tatsächlich geschafft, er war im Stande jene Narben zu heilen, welche Amalias Körper verunstalteten, welche keine Zierde waren, welche keine Geschichte trugen. Ungläubig betrachtete sie den Daumen, jenen Daumen, welcher gerade noch eine kleine Narbe besaß. Ein freudiges Lachen verließ die Kehle der Salubri, ein Lachen, welches man so nicht von ihr erwartet hatte.

“Werter Toma … ihr seid wahrlich ein Meister eures Faches, ich hätte nie gedacht, dass jemals die Nacht kommen würde, in der mir so etwas wiederfährt … Sehr faszinierend … wirklich fantastisch … ich kann mein erstaunen kaum in Worte fassen.“

Dann wurde sie wieder etwas ernster … obwohl sie nicht aufhörte, ihren „neuen“ Daumen zu betrachten. Nach einem Moment blickte sie dem Drachen wieder in die Augen.

“Nun … reden wir über Forschung … wenn ihr noch Interesse habt. Gibt es etwas was ihr wissen möchtet? Oder etwas anderes, was ihr mich gedenkt zu fragen?“

Amalia war gut gelaunt … doch ließ sich ihr Verstand davon nicht beirren. Sie traute Toma alles zu … doch würde er längst nicht alles von ihr erfahren.
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Re: [1004] Dämonen [Amalia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Sa 3. Mär 2018, 12:29

Als sie ihn lobte lächelte er geschmeichelt und schien sich etwas stolzer aufzurichten.

"Etwas das ich euch fragen will...hm...in der Tat bin ich sehr an dem interessiert, was wohl anscheinend eine Besonderheit eures Clans zu sein scheint...euer drittes Auge." gespannt hatte sich der Tzimisce zu ihr geneigt und den Blick starrend auf ihre Stirn gelegt. Man sah es nicht. Wie bei Gaius, aber es musste da sein.
"Gaius zeigte es mir mal, aber wir kamen nie dazu dass ich es hätte einmal berühren dürfen..." erzählte er in Gedanken.

"Daneben würde mich an eurer Forschung interessieren, wie ihr vorgeht. Was ist für euch kein normaler Schmerz, wie verursacht ihr Schmerz, abgesehen von eurer Feuerkraft? wie würdet ihr einen Kainiten foltern? Und warum habt ihr euch überhaupt dieses "Handwerks" angenommen?"
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Re: [1004] Dämonen [Amalia]

Beitrag von Amalia » Di 6. Mär 2018, 13:29

Amalia hörte dem Drachen aufmerksam zu und als er von dem dritten Auge der Salubri sprach erhoben sich ihre Brauen. So unüberlegt ging also ihr Bruder mit der wichtigsten Eigenschaft der Salubri um … was hatte er noch gezeigt? Hatte er wenigstens die Kunst des Enochäisch für sich behalten? Und so jemand wollte Ältester sein ...
Es dauerte einen Moment ehe die Salubri erneut das Wort erhob.

“Nun werter Toma … über meine Methoden können wir gerne reden … natürlich nur gegen entsprechende … Gegeninformationen. Über mein Auge … möchte ich erst einmal nicht reden, wäre einem Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt nicht ganz abgeneigt.“

Kurz räusperte sich die Bestie ehe sie wieder etwas sagte. Mit einem leichten Grinsen fuhr sie fort.

“Nun … wie gehe ich vor … das ist unterschiedlich. Ich bin immer ein großer Freund, von langwierigen Dingen. Die Fingernägel ziehen und dann die Wunden salzen zum Beispiel … das ist eigentlich immer ein guter Anfang …“

Es folgte eine recht ausführliche Beschreibung von Schmerz, welcher weit hinter normalen oder gar humanen Vorstellungen lag. Schmerz in seiner reinsten Form. Der Drache würde merken, dass das Wissen und die Fähigkeiten der Salubri dieses Gebiet wahrlich gemeistert hatten.

“Mit dem Kainiten, stellt ihr mir eine interessante Frage. Ich wüsste es tatsächlich nicht … ich würde vermutlich mit Weihwasser oder Kohlen anfangen. Man kann sie natürlich auch aushungern lassen oder ähnliches. Vielleicht habe ich ja eines Tages das Glück jemanden auf meinem Tisch liegen zu haben … wenn es soweit ist, könnte ich euch bescheid geben … eure Fähigkeiten wären in dem Punkt bestimmt auch … interessant. Die Frage wie ich zu dem Handwerk gekommen bin ist berechtigt auch wenn die Antwort simpel ist, mein Pfad lenkt mich … er befiehlt mir quasi meine Art zu leben, somit habe ich Pfad mit Beruf verbunden. Und in Kruja … brauchte man immer jemanden, der andere zum reden brachte. Aber wie sieht es mit euch aus? Was ist das Gebiet eurer Forschung?“

Das Grinsen wurde breiter, scheinbar fand Amalia Gefallen daran mit jemandem zu reden, der nicht Trost suchte, mit jemanden, wo man auch über unschöne Dinge sprechen konnte.
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Re: [1004] Dämonen [Amalia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mi 7. Mär 2018, 21:23

Aufmerksam hörte er ihr zu und konnte sich den Schmerz vorstellen, den die Methoden der Folterin wohl auslösten. Oh ja er kannte so einigen Schmerz den man einem Körper zufügen konnte, den ein Körper und der Geist ertragen konnten. Eher unfreiwilliger Natur, schließlich legte er keinen Wert auf Schmerz, er war nur ein Übel das man ertragen musste, wenn man da hin kommen wollte, wo der Tzimisce hin wollte.
Doch ihm war deshalb Schmerz auch nicht egal. Er litt genauso wie jeder andere darunter, er ertrug nicht alles einfach so. Er trat dem Schmerz zwar mutig entgegen, weil es so sein musste, doch er wünschte sich durchaus, es würde ihm noch wenige ausmachen, dann wäre es ein Hindernis weniger auf seinem Weg.

„Ihr zermürbt eure Opfer also. Es ist nicht einfach nur Schmerz den ihr zufügt? “ ob er das gut oder schlecht fand war nicht wirklich ersichtlich.
„Aber ihr hattet nie einen Kainiten als Opfer? Aushungern ist sicher etwas, was uns plagt, doch würde es wohl hauptsächlich nur uns reizen und schwächen bis es zu unserer Vernichtung führt. Ich weiss nicht ob euch das viel bringen würde. Das Tier redet bekanntlich nicht besonders gern.“ gab der Tzimisce seine Meinung kund. „Als Kainskind werdet ihr doch sicher selbst wissen was euch schmerzen würde, oder? Kohlen? Feuer ist unsere Urangst, doch reizt es auch nur das Tier, nicht den Geist des Vampirs.“
„Nehmt mich zum Beispiel. Eure Kraft schlug mich in die Flucht, weil es mir natürlicherweise Angst machte, doch war es nicht der Schmerz der mich in diesem Augenblick schreckte, sondern die Angst vor Vernichtung.“ gab er mit einem grummelden Ton wieder.
„Dennoch könntet ihr mir mit der Drohung von Feuer keine Informationen entlocken. Ein vernichteter Kainit redet auch nicht mehr.
Bei einem Kainskind müsstet ihr euch in der Tat etwas mehr einfallen lassen.“

Sie kam ihm jung vor. Ambitioniert. Auf dem Weg zu lernen und auszuprobieren, doch noch so viel was sie beachten musste.

„Meine Forschung...“ begann er auf ihre Frage einzugehen. „dreht sich um das Ziel meiner Existenz. Alles wonach ich strebe, weshalb ich lebe, zielt darauf perfekt zu werden.“ erklärte er bereitwillig und lächelte träumerisch. „Doch zu Perfektion gibt es keine Wegbeschreibung. Sie sieht jeder von uns anders und ich probiere meinen Weg zu finden, meine perfekte Form und dazu sammel ich auch alles Wissen was ich über andere Kainiten finden kann. Was sie besonders macht, wie ihre Verwandlung sie beeinflusst hat. Was Schwächen und was Stärken sind. Und Übung. Wie jedes Handwerk bedarf es Übung.“

„Was euer Auge angeht...“ fuhr er fort und belegte die Salubri und besonders die Stelle ihrer Stirn wo das Auge sein musste, mit einem lauernden Blick. „Ich bin nicht einfach an einem Gespräch interessiert....solltet ihr weitere Narben entfernt haben wollen, so wäre das meine Forderung dafür. Ich möchte es berühren!“ stellte der Tzimisce klar und lächelte.

„Noch eine Frage zurück: Was ist das für ein Pfad dem ihr folgt?“ fragte er abschließend.
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Re: [1004] Dämonen [Amalia]

Beitrag von Amalia » Mo 12. Mär 2018, 03:35

Amalia lauschte den Ausführungen des Drachens mit großem Interesse und einer guten Spur Faszination. Er war durchaus ein sehr interessanter Zeitgenosse, welch ein Jammer, dass das erste richtige Treffen der beiden so … unglücklich verlief, sie hätten schon früher diese Gespräche führen sollen.

“Werter Toma, ihr überrascht mich wirklich. Ihr habt recht … solche Gedanken habe ich auch schon gehabt … nun wenn ich Glück habe wird sich vielleicht bald die Gelegenheit dazu bieten … es gibt noch so viel zu lernen … und zu forschen …

Den letzten Satz sagte sie zwar mehr zu sich selbst, als zu dem Drachen, doch er konnte es problemlos verstehen. Scheinbar war die Salubri in ihren Gedanken versunken, aus welchen sie erst wieder rausschreckte, als Toma das Wort wieder erhob und über seine Forschung redete. Wieder hörte sie mehr als aufmerksam und gewillt zu … wie viel Wissen wohl in diesem Mann stecken mochte?

“Faszinierend … wirklich faszinierend … ihr müsst schon lange auf dieser Erde wandern, um euren Weg zur Perfektion zu finden. Ihr habt recht … es ist wie der Kampf mit einer Waffe, wie das Benehmen zu Tisch … wie alles in unserer Welt … der Vorteil, den wir haben ist, dass wir genug Zeit haben … um für alles zu üben … ewige Zeit um zu lernen … um zu meistern.“

Wieder versank die Zweigesichtige in ihren Gedanken ehe der Drache anfing ihre Stirn zu betrachten. Sein Vorschlag … war nicht das, was sie gerne gehört hätte und so dauerte es einen Moment, ehe sie antwortete.

“Das ist wahrlich eine große Sache, über welche ich nachdenken muss … euch mein Auge berühren zu lassen … versteht mich nicht falsch, doch es ist so, als würde ich euch meinen Nacken zeigen und meine Axt in die Hand drücken. Ich werde darüber nachdenken … mhhh noch ist es zu früh um solch eine Entscheidung zu treffen. Ich hoffe ihr versteht das ...“

Obwohl sie sein Angebot erst ausschlug … war sie wahrlich hin und her gerissen, sie wollte wie er neues Wissen sammeln, doch war das Vertrauen in den Drachen noch immer nicht hoch genug, für Dinge, welche doch schon so intim waren. Als Toma sie nach ihrem Pfad fragte, guckte sie ihn verwirrt und verwundert zu gleich an. Das war in der Tat eine Frage, welche sie nicht von ihm erwartete.

“Ääähm ich folge dem Via Spinae … ich weiß nicht, ob euch dieser Pfad geläufig ist, warum fragt ihr?“

In der Tat, eine interessante Frage, die er stellte.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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