[1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mo 8. Jan 2018, 22:59

"Hmm...Ihr habt eine äußerst...erstaunliche... Vergangenheit." Kommentierte der Drache und schien sie wie neu zu mustern, als würde das was sie erzählt hatte, ihr Äußeres verändern. Aber wahrscheinlich veränderte es einfach seine Sicht auf sie.
Es kam ihm so sehr bekannt vor. Was für ein Zufall, dass sie nun schon die zweite Kainitin in kürzester Zeit war, die ihm so etwas erzählte. Kam es so oft vor, dass andere Vampire sich der potentiellen Kinder annehmen? Entweder um sie zu retten oder sie zu rauben? Rauben war ein deutlich schlimmeres Schicksal. Beim anderen konnte man noch froh sein überhaupt überlebt zu haben. Etwas positives daran sehen. Doch wie konnte Seresa das? Nun...sie hatte auch keine Wahl.

„Eure eigentliche Erzeugerin konnte euch also nicht schützen?“ fragte er oder stellte es mehr fest und urteilte bereits, dass sie dann vielleicht auch nicht die beste Erzeuger gewesen wäre, wenn sie nicht in der Lage war zu beschützen was ihr wichtig ist.

Als er zusah, wie Seresa sich ihre Brust wieder festband, runzelte er wieder leicht die Stirn.

„Wenn sie euch stört...ich kann euch anbieten sie zu entfernen.“ sagte er plötzlich etwas aus dem Zusammenhang des vorigen Gesprächs gerissen, aber sein Blick lag eindeutig auf der Brust der Brujah.
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Seresa
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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Seresa » Mo 8. Jan 2018, 23:57

Seresa blickte einen Moment sichtlich verwirrt auf den Tzimiscen, bevor ihr Blick selbst auf ihre Brust wanderte. Dann blickte sie einen Moment stumm auf den nackten Körper Tomas und musterte ihn.

„Bitte missversteht meine Frage nicht, werter Toma, weiß ich durchaus Euer großzügiges Angebot zu schätzen. Jedoch weshalb sollte ich dies wollen?!“

Die Brujah blickte den Drachen weiter fragend an.

„Versteht mich bitte nicht falsch, werter Toma. Ich bewundere durchaus Eurer Hände Arbeit.“

Sie blickte kurz zu Martha, nickte ihr höflich zu und blickte dann wieder zu Toma.

„Doch wahrlich, ich bezweifle, dass dies der richtige Weg für mich wäre. Ja, ohne jedweden Zweifel ist das Kämpfen und Klettern einfacher, wenn sie nicht im Weg sind, doch was käme als Nächstes, werter Toma?! Die Entfernung meiner Narben, um meine Vergangenheit zu vergessen?! Die Korrektur meines Gesichtes, um nicht wie ein junger Bursche zu wirken?! Spitze Krallen, wie die Euren, damit ich leichter klettern kann?“

Seresa schüttelte nur leicht den Kopf.

„Es gibt einen Grund, weshalb der Herr mich so haben wollte, wie ich bin. Unperfekt und gewöhnlich. Kein strahlendes Licht in der Dunkelheit. Mit allem gebotenen Respekt Euch gegenüber, werter Toma, würde ich es schlicht nicht wagen, seinen Plan mit mir in Frage zu stellen.“

Die Brujah nahm die Tunika auf und zog sie über den Kopf.

„Um jedoch Eure offene Frage redlich zu beantworten, werter Toma. Es gibt Dinge, welche weitaus größer sind, als wir selbst. Vor solchen Dingen kann Euch wahrlich nichts und niemand schützen. Es bleibt Euch nichts anderes übrig, als Euer Knie zu beugen und sie zu erdulden, wenn Ihr weiterleben wollt.“

Seresa schien ihrer gewollten Erzeugerin tatsächlich keine Vorwürfe zu machen, dass sie sie nicht schützen konnte, wusste sie selbst nur allzu gut, was sie wahrhaft erdulden musste.

„Ich vermute jedoch nicht nur ich habe eine ungewöhnliche Vergangenheit.“

Ihr Blick wanderte über Tomas Körper und seine Veränderungen an ihm. Dann nahm sie ihren Waffengurt auf und band ihn sich um die Hüfte.

„Womöglich seid Ihr eines nachts gewillt, mir etwas mehr über die Eurige zu erzählen.“

Eine höfliche Verneigung in seine Richtung folgte, bevor sie schwieg.

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Di 9. Jan 2018, 20:39

Toma neigte den Kopf, sah sie etwas verwirrt an als sie davon sprach warum sie so etwas tun sollte. Für ihn stellte sich diese Frage überhaupt nicht und ebenso unverständlich betrachtete er sie.

„Warum nicht?“ fragte er stattdessen zurück.
„Was, wenn es Gottes Wille war, dass ihr euren Weg zu mir fandet? Warum lässt er meinem Blut die Möglichkeit Körper zu ändern, wenn es nicht in seinem Sinne wäre? Warum führte er euch zu mir? Immer wieder. Was wenn es euer Schicksal sein sollte euch zu ändern durch mich?“ stellte er ihre Sichtweise in Frage und blickte sie dabei herausfordernd an.
„Woher glaubt ihr so genau zu wissen was sein Plan für euch ist?
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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Seresa » Di 9. Jan 2018, 23:02

Die Brujah legte schweigend den Umhang um ihre Schultern und senkte den Blick. Dann zog sie ihre Schuhe an und setzte ihre Kopfbedeckung auf.

„Ich weiß es nicht, werter Toma.“

Seresa wirkte betrübt, während sie den Tzimiscen ansah.

„Womöglich habt Ihr recht. Ich werde über Eure Worte nachdenken, werter Toma. Bitte verzeiht, wenn ich mich nun für die heutige Nacht von Euch verabschieden muss. Ich danke Euch vielmals für die erwiesene Gastfreundschaft. Es würde mir zur Ehre gereichen, von Euch zu hören, sobald Ihr gewillt seid Euren Teil der Vereinbarung einzulösen.“

Sie verneigte sich höflich vor dem Tzimiscen.

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mi 10. Jan 2018, 19:42

Toma nickte ihr zum Abschied zu. Er war etwas enttäuscht, dass sie sich seinen Fragen entzog, aber vielleicht blieb es ja in ihrem Kopf und sie dachte darüber nach.
"Das werde ich tun. Bis dahin wünsche ich euch eine angenehme Nacht, werte Seresa."
Finitus
Zusammenfassung:
Eine unbekannte junge Frau sucht Seresa in dem gasthaus auf in dem sie tagt. Die Frau wurde von Toma geschickt um ihr eine Einladung zu überbringen. DIe Brujah sagt zu und findet sich eine Woche später bei dem Tzimisce ein. Toma ist interessiert daran, was Seresa mit Lösung ihres Vertrauensproblemes meinte, als sie sich am Hafen mit Amalia trafen.
Seresa unterbreitet ihm ein Angebot. Er dürfe sie äußerlich untersuchen, dafür müsse er ihr an einem Menschen zeigen, wie er eine innere Untersuchung durchführen würde, damit Seresa sich ein Bild dieses Prozesses machen kann und besser entscheiden ob es in Ordnung ist.
Der Tzimisce sagt zu. Bevor die beiden wieder auseinadner gehen, kommt das Gespräch auf Martha, Tomas neue DIenerin zu sprechen, deren ungewöhnliches Aussehen, Seresas Interesse weckt. Toma bietet ihr an ihr sein Kunstwerk zu zeigen, wenn sie dafür verspricht die volle Wahrheit zu sagen und nichts schönzureden.
Unter dem Kleid kommt ein veränderter und verzierter Frauenkörper zum Vorschein. Man könnte es auch entstellt nennen. Oder Kunstwerk. Ein lebendes Kunstwerk aus Fleisch und Knochen.
Seresa ist zu erst geschockt, doch da sie Toma nicht beleidigen will, weil sie fürchtet er könnte eine unschöne Wahrheit negativ aufnehmen, fasst sie den Entschluss sich Martha erst einmal genau anzusehen. Toma erlaubt ihr auch sie zu berühren, was Seresa sodann tut. Ausgiebig befühlt sie den Leib der jungen Frau, die darauf mit Scham und sogar Erregung reagiert.
Toma unterbricht sie dann und schickt Martha weg. Seresa gibt ihre Meinung wieder und Toma ist äußerst begeistert, als er feststellt, dass sie ihn besser verstanden hat, als er je gedacht hätte.
Abschließend verabreden sie sich zu dem ersten Schritt ihres Handels: Seresas Körper zu untersuchen.
Drei Nächte später findet diese auch statt. Toma empfängt die Brujah und auch Martha ist wieder mit dabei.
Nach und nach tastet er sodann Seresas Körper ab. Körperteil um Körperteil, wobei er nicht gänzlich 'äußerlich' bleibt.
Seresas Körper stellt sich als nicht groß sonderbar heraus, aber interessante Narben zieren sie, auf die sie Toma danach noch anspricht.
Seresa erzählt von dem Ursprung dieser Narben, ihrem Erzeuger.
Als sich Seresa wieder ankleidet spricht sie Toma auch noch auf ihre Brust an, die sie abbindet. Er bietet ihr an sie zu entfernen, darauf reagiert sie verwundert und ablehnend. Gott habe sie so geplant. Da stellt Toma diese Sichtweise und den vermeintlichen Plan Gottes in Frage, was die Brujah nachdenklich stimmt. SIe verabschiedet sich und man macht aus sich zur Einlösung von Tomas Teil des Handels wieder zu treffen.
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