[1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

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[1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Sa 30. Dez 2017, 15:46

Die scheinbar junge Frau in dem langen dunkelgrauen Oberkleid und dem dunkleren Ausgeh-Überwurf näherte sich dem ihr genannten Gasthaus und blieb einen Moment davor stehen. Ein weisses Schleiertuch berdeckte ihr Haar und nur die makellose glatte Haut ihre Gesichtes schimmerte in dem schwachen orangenem Licht, dass aus den leicht geöffneten Fenstern des Wirtshauses drang.

Leise murmelte sie ein paar Worte vor sich hin, bevor sie die Hände kurz zu Fäusten ballte und die Schenke betrat. Unruhig glitt ihr Blick zu den Gästen, obschon sie so tat, als hielte sie den Blick auf den Boden gerichtet.
Ihr Atem ging schneller. Wer ihr nahe war, würde wohl bemerken, dass sie aufgeregt war.
Schnell tapste sie zu dem Wirt hinter der Theke.
Ein Lächeln zwang sich auf ihr Gesicht bevor sie sprach:

„Ich suche…hm…Seresa? Sie soll hier abgestiegen sein?“
Eigentlich wusste sie gar nichts über diese Vampirin, nur dass sie sie hier finden sollte oder jemand der zu ihr gehörte. So vage. Was wenn sie es jemandem falschen sagte?
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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Seresa » Sa 30. Dez 2017, 16:11

Der Wirt runzelte die Stirn, bevor er seinen prüfenden Blick über die Tische wandern ließ und schließlich auf einen relativ mittig stehenden, großen Tisch zeigte. Genauer gesagt auf den Rücken einer schmalen und zierlichen Person, unter dessen Kopfbedeckung kurze braunen Haare hervorschielten. Die Person saß am Rand des Tisches. Ihr gegenüber sah die junge Frau einen älteren Mann sitzen, der gerade ein spätes und schlichtes Abendessen zu sich zu nehmen schien. Die beiden Personen schienen offensichtlich vertieft in ein Gespräch zu sein, denn der ältere Herr nickte seinem Gegenüber öfters zu und lächelte häufig.

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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Sa 30. Dez 2017, 17:55

Die Frau blickte mit einem fragenden Blick von der gezeigten Person zurück zu dem Wirt und wieder zu dem Gast.
Nun, wenn er meinte…

Vorsichtig trat sie näher an den Tisch heran, so dass sie zwischen den beiden dort sitzenden stand und neigte grüßend den Kopf, bevor sie die beiden scheinbaren Herren musterte. Der ältere war eindeutig nicht diese Seresa, der andere jedoch schien bei näherer Betrachtung tatsächlich weichere weibliche Züge zu haben.
Eine kleine Frau, wirkt wie ein Jüngling und kleidet sich so. Hatte er gesagt.
Ihre blauen Augen blickten der vermeintlichen Vampirin entgegen und warteten darauf, dass sie ihrer gewahr wurde.

„Verzeihung, ich möchte nicht stören, aber seid Ihr Signora Seresa?“
Flüsterte sie vorsichtig, damit die umstehenden Tische sie nicht hören konnten. Obwohl sie derzeit noch nichts verfängliches gesagt hatte.
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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Seresa » Sa 30. Dez 2017, 18:13

Seresa nickte und schien ihr Gegenüber für einen Moment zu mustern.

„Ja, das ist mein Name, werte Signora.“

Die Brujah beschrieb eine einladende Geste mit ihrer Hand.

„Bitte setzt Euch doch, so Ihr es wünscht.“

Der Platz gegenüber von Seresa war freigeworden, da der ältere Mann zur Seite gerutscht war. Scheinbar war eine solche Situation nicht unüblich. Er schenkte der jungen Frau keine weitere Aufmerksamkeit, sondern widmete sich nun voll und ganz seinem Essen.

„Wie kann ich der werten Signora helfen?“

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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Sa 30. Dez 2017, 18:36

Die Frau verneigte sich sogleich leicht, dankend und erherbietig und setzte sich auf den freigewordenen Platz Seresa gegenüber.
"Verehrte Seresa, entschuldigt die Störung...ich wurde geschickt euch eine Einladung zu überbringen." erklärte die Frau und legte ihre Hände vor sich zusammengelegt auf den Tisch. Ihre Finger waren gewöhnlich feminin aber ihre Nägel spitz zugefeilt.
Ihre Augen huschten kurz zu den anderen Gästen um sie herum, doch da keiner zu ihnen herüber zu schauen schien, setzte sie das Gespräch fort.
"Mein Herr, Toma Ianos Navodeanu, wünscht euch zu sprechen. ...Sofern es eure Zeit erlaubt, würde er euch in einer Woche zur Mitternachtsstund in seinem Haus erwarten."
"...sofern ihr Interesse daran habt." setzte sie noch eilig hinzu. Das hätte sie beinahe vergessen. "Eine Antwort, die ich überbringen kann, ist gewünscht."
Sie hatte nie Probleme damit gehabt mit anderen zu sprechen. Eine solch einfache Einladung zu überbrnigen hätte ihr leichter fallen müssen, doch die Tatsache, dass sie einem anderen Wesen wie ihr Herr gegenüber saß und dass sie bloß keinen Fehler machen wollte, setzte sie enorm unter Druck.
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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Seresa » Sa 30. Dez 2017, 20:39

Seresa nickte höflich und dankend ihrem Gegenüber zu.

„Habt Dank für Eure Worte und Eure Mühen, werte Signora. Sofern Ihr Euch einen Moment gedulden möchtet.“

Die Brujah würde ein Zeichen der Zustimmung der jungen Frau abwarten, bevor sie dem älteren Mann zunickte und den Tisch verlassen würde. Während sie weggewesen war, hätte der ältere Mann eine durchaus charmante und höfliche - wenn auch oberflächliche Konversation - mit der Botin betreiben.

Einzige Zeit später kam Seresa wieder. In ihren Händen ein Wachstäfelchen, welches in einfache Leinen geschlagen war.

„Verzeiht, dass Ihr warten musstet.“

Mit einem höflichen Nicken, hätte sie es der jungen Frau überreichen.

„Bitte überreicht dies Eurem Herrn, dem werten Toma, als Antwort, die Ihr überbringen könnt.“

Sofern die junge Frau keine weiteren Wünsche oder Botschaften geäußert hätte, hätte sich Seresa höflich verabschiedet und hätte sich an den Tisch zurückgesetzt und ihr Gespräch fortgeführt.


~*~


Toma würde später folgendes auf dem Wachstäfelchen lesen können, sofern er es öffnete.
Werter Toma,

habt Dank für Eure Einladung und die Möglichkeit eines privaten Gesprächs.

Es wäre mir eine Ehre, so Ihr mich in einer Woche zur Mitternachtsstunde in Eurem Haus, als Euren werten Gast empfangen würdet.

Hochachtungsvoll,
Seresa

~*~


Eine Woche später, klopfte es kurz vor der Mitternachtsstunde bestimmt an der Türe des Tzimiscen. Seresa hatte ihren den Umhang hinter die Schultern zurückgestreift, ihren Rücken geradegemacht und die Hände geöffnet seitlich hängengelassen.

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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Sa 30. Dez 2017, 22:35

Die junge Frau nickte einfach ergeben als Seresa sie bat zu warten. Das war was sie ohnehin tun sollte. Das Gespräch mit dem Mann nahm sie dann jedoch nicht wirklich auf. Sie lächelte ihm zwar zu aber doch hatte dieses Lächeln etwas falsches. Gezwungenes. Sie antwortete dem Mann kaum und hoffte einfach dass Seresa bald wieder kam.
Als es endlich so weit war und sie die Wachstafel entgegen nahm, erhob sie sich von dem Stuhl und neigte den Kopf zum Dank und Abschied. Zuhause angekommen deckte sie das Leinen von der Wachstafel und las Toma die Antwort der Brujah vor. Ein einfaches Ja wäre dafür auch ausreichend gewesen aber Vampire waren wohl alle etwas absonderlich, dachte sie dabei.
---
In der Nacht des anberaumten Treffens wurde der Brujah die Tür von einem der Wachen des Tzimisce geöffnet, der sich lediglich vor ihr verbeugte und dann zur Seite trat und ihr die Tür aufhielt. Im Inneren des durch Herdfeuers warm erleuchteten Aufenthaltsraumes wartete Toma bereits auf sie.

Der Drache trug eine Art schwarze Tunika, was seine weisse Haut noch stärker betonte, die jedoch an den Seiten geschlitzt war und ledeglich von einem Gürtel um die Taille gehalten wurde und so viel mehr Blick auf seinen Körper freigab als es verdeckte.
Große Veränderungen konnte Seresa auf den ersten Blick nicht an ihm feststellen, außer dass seine Unterarme dicker wirkten als beim letzten Mal. Nicht durch Fett, sondern als würde etwas unter der Haut stecken, der Knochen anders sein, als normal, vielleicht.

Neben dem Tzimisce kniete eine Frau, die Seresa schon gesehen hatte, es war die Botin, der letzten Woche. Die junge Frau hatte die Hände in ihren Schoß gelegt und den Blick zu erst kurz auf den Boden gerichtet, als Seresa eintrat und dann wieder auf die Brujah, jedoch schien sie sie nicht wirklich anzusehen, sondern nur in ihre Richtung zu blicken.
Ein seltsamer Rand verzierte den Kragen ihres beigen Kleides, was aus der Ferne wirkte wie ein äußerst stark verzierter Saum und Kragen. Bei genauerer Betrachtung würde sich jedoch schnell herausstellen, dass dieses seltsame Gebilde aus ihrer Haut selbst entwuchs.

„Guten Abend, werte Seresa. Es freut mich, dass ihr meiner Einladung gefolgt seid. Euer kleienr Hinweis bei unserem letzten Treffen hatte mich neugierig gemacht. Doch zu erst:Wünscht ihr einen Trunk?“ fragte Toma höflich und neigte den Kopf minimal.
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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Seresa » So 31. Dez 2017, 00:45

Seresa hatte beim Eintreten flüchtig der Wache zugenickt. Dann war ihr Blick kurz über die auf dem Boden kniende Frau gewandert, als wollte sie diese ungewöhnliche Situation einschätzen, die sich ihr gerade bot. Schlussendlich schien sie sich jedoch nicht weiter daran zu stören und war auf direktem Wege in Richtung Toma gegangen. Als sie schließlich bei ihm angekommen war, hatte sie höflich ihr Haupt vor dem Tzimiscen verneigt. Nachdem er geendet hatte, wandte sie sich an ihn.

„Seid gegrüßt, werter Toma. Es ist mir eine Ehre und aufrichtige Freude Euch wiederzusehen. Habt erneut Dank für die Einladung in Euer Heim, als Euer werter Gast. Bitte verzeiht, dass ich Euch in Gegenwart der werten Amalia nicht mehr als einen kleinen Hinweis geben wollte, sollten manche Dinge wahrlich nicht unter mehr als vier Augen besprochen werden.“

Sie blickte den Tzimiscen um Entschuldig bittend an.

„Ich gestehe, ich wäre einem Trunk nicht abgeneigt, sofern Ihr mit mir trinkt, werter Toma.“

Erneut eine höfliche Verneigung des Hauptes, während ihre Augen unauffällig und unaufdringlich über ihren Gastgeber wanderten. *

„Menschlich oder tierisch, sofern es Euch beliebt.“

Ein kleiner Zusatz, welcher weder aggressiv, noch bewusst beleidigend oder provozierend klang. Es wirkte vielmehr wie eine beiläufige Bemerkung, welche ein Mensch in ähnlicher Art und Weise getroffen hätte, hätte man ihn danach gefragt, ob er etwas zu trinken wünscht.

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*Wahrnehmung + Ausmerksamkeit:
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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » So 31. Dez 2017, 14:12

Als sie Toma näher betrachtete viel ihr jedoch nicht viel mehr auf als zuvor. Seine Augen waren wie vermutet gelb geworden.
Doch konnte sie durch dessen freizügige Kleidung diesmal etwas mehr von seinem Oberkörper ausmachen. Der Drache hatte eine Taille die jede Frau neidisch machen würde und sein Brustkorb schien deutlich kürzer als der eines Menschen, als würden ihm ein paar Rippen fehlen, was seine Körpermitte noch zu strecken schien.

Toma drehte sich halb zu seiner Dienerin um und gab ihr einen Wink mit der Hand, was ihr bedeutete sich zu erheben.
"Bring uns zwei Kelche" verlangte er und die Frau verneigte sich ergeben und verließ für einen Moment den Raum.

In der Zeit wies der Drache auf die Plätze am großen Tisch und bedeutete somit seinem Gast sich doch zu setzen.
So würde er sich ihr auch zu ihr gesellen, nachdem sie sich gesetzt hätte.

"In der Tat. Das war eine weise Entscheidung nicht zu viel zu sagen." stimmte der Drache ihr bezüglich der Nacht am Hafen und Amalia zu. "Nun, was ist sodenn eure Idee? Möchtet ihr es doch wagen? Habt ihr Vertrauen gefasst?" Vertrauen in sich selbst und ihn?

Bevor Seresa antworten konnte, kam die Frau zurück und trug zwei Kelche aus weisslichem Material in den Händen.
Der betörende Geruch nach frischem warmen Blut stieg aus den Gefäßen auf.
Sich verneigend reichte sie Seresa einen Kelch und Toma den zweiten. Dann ging sie wieder in die Knie und setzte sich nah neben Toma, sodass sie dessen Beine berührte.

Dieser hob seine Kelch um Seresa zuzuprosten. "Auf unser Überleben des Krieges?"
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Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Seresa » So 31. Dez 2017, 16:56

Seresa nickte dankend, aber mehr beiläufig der jungen Frau zu. Diener anderer Kainiten hatten sie nie sonderlich interessiert, war ihre Aufmerksamkeit meist ausschließlich auf den Gastgeber oder die Gastgeberin gerichtet. Doch was sie aus ihren Augenwinkeln wahrnahm, sorgte dafür, dass Seresas Augen für einen Augenblick weg von Toma wanderten. Von der Frau unbemerkt, jedoch sehr wohl für den Tzimiscen sichtbar, blieb ihr Blick für einen Moment länger an dem ungewöhnlichen Kragen der Dienerin hängen.* Als Toma dann jedoch zu ihr sprach, griff auch sie nach dem Kelch und prostete ihrem Gegenüber zu.

„Auf unser Überleben und eine interessante Zukunft.“

Die Brujah nickte Toma höflich zu, führte den Kelch dann zu ihren Lippen, bevor sie die Augen schloss und daran roch, als wäre sie ein Mensch, der Wein einschätzte. Dann nahm sie einen Schluck daraus und stellte den Kelch mit einem dankenden Lächeln neben sich ab.

„Ja, ich denke ich habe Vertrauen gefasst, wenn vielleicht auf eine andere Art und Weise, als Ihr denken mögt, werter Toma.“

Seresa schwieg für einen kurzen Moment.

„Eure Begeisterung und die Fragen gegenüber der werten Amalia, ob dieses Wesens, welches auf dem Schlachtfeld zu finden war, brachten mich dazu, wahrhaft zu glauben, dass Euch vor allem an Wissen und Erkenntnis gelegen ist. Nun, womöglich ist es gesamtheitlich betrachtet dann doch etwas mehr als nur Wissen und Erkenntnis.“

Ihr Blick wanderte für einen kurzen Moment zu seiner Dienerin, dann zu seinen Armen und schließlich zurück zu seinen Augen.

„Auch wenn ich durchaus gestehen muss, dass ich den Sinn und Zweck der Veränderungen noch nicht gänzlich verstanden habe.“

Seresa zuckte leicht mit den Schultern.

„Womöglich kommt die Sehnsucht nach etwas Neuem auch mit den Möglichkeiten. Wer vermag es aufrichtig verneinen zu können, etwas Ähnliches zu tun, hätte er oder sie die Möglichkeit dazu. Was jedoch die Option angeht, von welcher ich sprach.“

Die Brujah tippelte mit ihren Fingerspitzen etwas unsicher auf dem Tisch.

„Ich weiß, der Gedanke, welcher mir gekommen war, klingt womöglich etwas ungewöhnlich und fasst diese Überlegung bitte nicht als Beleidung oder gar als einen Versuch auf, Euch in welcher Weise auch immer zu benutzen oder gar zu hintergehen, denn bei allem gebotenen Respekt, ist es dies wahrlich nicht. Jedoch fragte ich mich, ob es womöglich dabei helfen würde Vertrauen zu schaffen, wenn Ihr gewillt wärt, mir zu zeigen, was Ihr gedenkt mit meinem Körper zu tun und wie Ihr dabei vorgehen würdet. Ich würde sehen, worauf ich mich wahrlich einstellen muss.“

Seresa blickte ihrem Gegenüber in die Augen, schien jedoch seine Reaktion auf den Vorschlag genau zu verfolgen. Bevor er jedoch antworten konnte, fügte Seresa noch etwas hinzu.

„Ich würde Euch im Gegenzug hierfür gestatten meinen Körper äußerlich zu untersuchen, sofern Ihr mir zusichert, dass Ihr nicht gedenkt Änderungen an mir vorzunehmen. Dass Ihr mich nicht wissentlich oder unwissentlich dabei zu verletzen werdet. Dass Ihr eine Bitte um Unterbrechung meinerseits akzeptieren werdet.“

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*Aufmerksamkeit + Wahrnehmung:
@Seresa (Ria): 4d10 >=6 f1 = (1 8 8 7, 2 successes) = 2

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