[1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

[Oktober '17, November '17, Dezember '17]

Moderatoren: Toma Ianos Navodeanu, Acacia

Benutzeravatar
Toma Ianos Navodeanu
Tzimisce
Beiträge: 1415
Registriert: Mo 3. Okt 2016, 12:41

Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mo 1. Jan 2018, 13:43

Der seltsame Kragen der Dienerin schien tatsächlich nicht Teil der Kleidung zu sein, sondern unter dieser entspringen. Es war ein breiter Kragen, keine schmaler Rundhalsausschnitt, sondern zog sich von Schulter zu Schulter.
Es wirkte nicht wie Stoff, es war nicht weich, es war hart. Nicht so sehr, wie die Knochenzierungen des Tzimisce, aber eben fest, was sie gut sehen konnte, als die Dienern sich bewegte vor ihr, da es sich nicht wirklich bewegte unter ihrer Bewegung.

Das Blut in den Kelchen der Vampire war menschliches, das konnte Seresa genau riechen.
Und während sie noch daran roch, hatte Toma bereits seinen raubtierhaften Mund geöffnet und begann die warme Flüssigkeit über seine Zunge laufen zu lassen.

Interessiert musterten seine gelben Augen die junge Brujah, als sie von Vertrauen, Wissen und Erkenntnis sprach. Ein dünnes Lächeln teilte das Gesicht des Drachen, als sie ihn und seine Dienerin ansah und von den Veränderungen sprach.

Sein Blick wanderte zu der Frau zu seinen Füßen und wieder zurück zu Seresa.
„Ihr seht sie an weil ihr sie interessant findet, oder nicht?“
„Nicht alles muss einen effektiven praktischen Nutzen haben. Die Schönheit ist ebenso etwas wundervolles. Einfach etwas zu nehmen, was keinen Nutzen mehr hat und ihm einen neuen zu geben, das ist doch sinnvoll oder nicht? Und schön? Es besser zu machen, bedeutender...interessanter? Damit nichts verschwendet wird...“
Sein Blick lag einen Moment wieder auf der jungen Frau, bevor er wieder zu Seresa zurück ging.

„Zeigen? Was meint ihr mit zeigen? An jemand anderem?“
Er neigte leicht den Kopf auf eine Seite und lächelte mit einem Ausdruck höchster Neugier in den schwarzen Augen-
„Zu erst würde ich euch ledeglich berühren. Äußerlich. Meine Hände würden euren Körper abtasten. Eure Haut, eure Muskeln, euer Fett und Knochen. Sehen wie ihr gebaut seid. Wie eure Knochenform sich verhällt, wie euer Fleisch darüber liegt. Ob es Besonderheiten dabei gibt. Ich würde euch überall berühren, denn ich möchte alles erfassen. Jede Gliedmaße, jede handbreit Haut. Jede Stelle eures Körpers. Kopf, Beine, Arme, Brust, Bauch, Scham, Hintern...“
er machte eine allumfassende Geste um ihre Person. „Alles eben.“

„Was danach käme, wäre euer Innerstes...möchtet ihr das sehen? Wie eine solche Öffnung eures Körpers aussehen würde?“
Das Grinsen wurde breiter.

„Ändern werde ich euch nicht, wenn ihr das nicht wünscht...“
Ihre anderen beiden Wünsche waren schwieriger, er wusste, dass er sich nicht zurückhalten konnte, wenn er etwas wirklich erstaunliches sah.
Ihr jetzt aber nicht nachzukommen würde sie womöglich vertreiben...ihr Vertrauen jedoch zu missbrauchen würde es ebenso...

„Meine Berührungen werden manchmal womöglich grob sein, ich habe schließlich nicht vor mit euch ein zärtliches Lustspiel zu tätigen, eine unwissentliche Verletzung kann ich daher nicht ausschließen. Euch Schaden zuzufügen des Schadens willens, liegt jedoch nicht in meinem Interesse. Das könnte ich auch so, wenn ich wollte.“ erklärte er. Es war immer ein schwammiges Spiel. Ab wann war es eine Verletzung, ab wann Schaden? Er konnte ihr nichts versichern, nur sagen, was seine Intention war.
This is my design

Benutzeravatar
Seresa
Brujah
Beiträge: 861
Registriert: Sa 29. Jul 2017, 23:49

Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Seresa » Mo 1. Jan 2018, 18:25

Über Seresas Lippen war ein Lächeln gewandert, als Toma von einem zärtlichen Lustspiel gesprochen hatte. Als Toma schließlich geendet hatte, war das Lächeln noch immer auf ihren Lippen, während sie fast amüsiert den Kopf schüttelte.

„Nein, werter Toma, mit einem zärtlichen Lustspiel habe ich wahrlich nicht gerechnet, auch wenn wir darüber gesprochen hatten, beide nackt zu sein.“

Das Lächeln auf Seresas Lippen verblasste langsam, jedoch wirkte sie noch immer freundlich und entspannt.

„Mir ist durchaus bewusst, dass ihr erkunden und wohl - im wahrsten Sinne des Wortes - begreifen wollt.“

Die Brujah schwieg für einen Moment und ließ das Wort begreifen nachklingen. Dann zuckte sie mit den Schultern.

„Dass Ihr nicht gedenkt mir wissentlich Schaden zuzufügen, darüber hatten wir bereits gesprochen und ich bin gewillt Euch in diesem Punkt zu glauben und zu vertrauen. Wie Ihr bereits heute, sowie auch damals sagtet: Ihr könntet es auch so, wenn Ihr es wolltet. Und wahrlich, daran hege ich noch immer keinen Zweifel, werter Toma.“

Seresa verneigte ihr Haupt respektvoll vor dem Tzimiscen.

„Was Euren Teil dieser vertrauensbildenden Geschichte angeht, so mag ich nicht verneinen, dass es durchaus interessant zu sehen wäre, wie es im Innersten eines unserer Art oder eines Menschen aussieht. Ist schließlich jedwedes Wissen überaus kostbar und reizvoll zugleich. Allerdings geht es mir dabei tatsächlich derzeit in erster Linie darum, dass ich verstehen und sehen will, was Ihr gedenkt in mir zu tun, wenn wir darüber sprechen, dass ich Euch eines Nächtens ganz und gar freiwillig den Zugriff auf mein Innerstes gestatten würde. Selbstverständlich spreche ich davon, dass Ihr es mir zuerst an jemand anderem zeigt, schließlich ist es mein Wunsch zu begreifen, was Ihr vorhabt, um mein Tier für Euch sicher in Fesseln legen zu können. Damit Ihr ohne Gefahr für uns Beide in mir erforschen und begreifen könnt. Deshalb mein Vorschlag an Euch. Ihr zeigt mir an einer anderen Person, wie Ihr vorgehen werdet, wenn Ihr mich eines Nächtens öffnen würdet und wie Ihr mein Innerstes berühren würdet. Ich gestatte Euch hierfür im Gegenzug mein Äußeres vorab zu untersuchen. Denn wahrlich eine äußerliche Untersuchung vermag ich mir durchaus vorzustellen, wie sie aussehen würde und wie sich Eure Finger auf meiner Haut anfühlen würden. Hatten wir dahingehend ja bereits erste Schritte unternommen.“

Die Brujah schwieg erneut für einen Moment.

„Und wie wir Beide am Hafen festgestellt hatten, vermögen Eure Berührungen mein Tier nicht zu wecken, auch wenn Ihr Dinge tut, zu denen ich nicht willentlich zugestimmt hatte. Zumindest solange, wie ich mit solch wahrhaft plötzlich aufkeimenden Wissensdrängen von Euch rechnen kann und Euer Tun nicht fälschlich vorausahne.“

Sie blickte den Tzimiscen an. Ihre Worte selbst waren vorwurfsfrei, waren aber trotzdem ein Hinweis darauf, dass sie womöglich nicht so reagiert hätte, hätte sie in ihrer Vorausahnung fehlgelegen.

„Was also Eure Berührungen angeht, werter Toma, so bin ich durchaus bereit, sie äußerlich auf meinem Körper zu spüren, sofern dies noch immer Euer Wunsch wäre. Seien sie auch gänzlich allumfassend und von durchaus gröberer Natur.“

Erneut nickte sie dem Tzimiscen höflich zu, bevor ihr Blick für einen Moment auf die junge Frau wanderte und dann wieder zurück zu Toma.

„Bitte verzeiht, sollte mein Blick ungewöhnlich lange auf Eurer werten Dienerin verweilt sein. Es war nicht meine Absicht, Euch oder ihr gegenüber unhöflich zu sein, werter Toma.“

Seresa senkte um Verzeihung bittend ihr Haupt.

„Ich gestehe, es ist wahrlich ungewöhnlich und unbegreiflich für mich. Habe ich schlicht so etwas noch nie zuvor gesehen und mein Verstand vermag wahrlich nicht zu erfassen, wie es sein kann.“

Benutzeravatar
Toma Ianos Navodeanu
Tzimisce
Beiträge: 1415
Registriert: Mo 3. Okt 2016, 12:41

Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Di 2. Jan 2018, 01:24

Als sie sprach erinnerte auch er sich daran, dass sie die Punkte bereits besprochen hatten. Nun es schadete nicht noch einmal sicher zu gehen. Zu mal sie ja nach dem Vorgehen gefragt hatte und seine Zusicherung.

Ihr Wunsch der Vorführung des Prozesses, wie er sie aufschneiden und berühren wurde, ließ ihn erfreut lächeln. So weit war sie also bereit zu gehen. Das gefiel ihm. Das Leben des Vorführungsobjektes schien ihr wohl sodann nicht viel zu bedeuten. Eine gute Voraussetzung, dass sie sich nicht zu sehr Zieren würde. Dass sie doch härter im Nehmen war, als angenommen.
Und ja, sie hatte Recht, seine grobe Berührung am Hafen hatte sie ohne Jammern akzeptiert. Diese Tatsache hatte er gar nicht richtig wahrgenommen. Damals schon nicht und hätte sie es nicht erwähnt, hätte er dem keine besondere Bedeutung beigemessen, bis jetzt.

„Mir gefällt euer Vorschlag. Er zeugt zwar nicht gerade von Mut, aber Umsicht und Interesse für Neues und Gewagtes. Ich nehme ihn an. Ich zeige euch an einem Menschen, den ich dafür bereitstelle, wie ich die Untersuchung eures Körpers im Inneren vollziehen würde und ihr könnt überlegen ob ihr damit zurecht kämt. Im Gegenzug stellt ihr mir euren Körper für eine Äußere Untersuchung bereit.“
Die Pupillen waren stückweise größer geworden und eine unverhohlenen Neugier lag in ihnen.


Als sie über seine Dienerin sprach wanderte der Blick auf die junge Frau herunter und sogleich zurück zu Seresa, mit einem plötzlichen Ausdruck perfider Freude. Es wirkte unheimlich.
„Ihr braucht euch nicht zu entschuldigen. Dafür ist sie da…unter anderem.
Und dabei habt ihr bisher kaum etwas von ihr gesehen…Möchtet ihr sie sehen?“
fragte er lauernd, lockend. Er gab seiner Dienerin ein Zeichen sich zu erheben und das Mädchen stellte sich auf die Beine. Sie war etwas größer als Seresa aber noch nicht so groß wie Toma. Sie hielt den Blick gesenkt, wartend.
This is my design

Benutzeravatar
Seresa
Brujah
Beiträge: 861
Registriert: Sa 29. Jul 2017, 23:49

Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Seresa » Di 2. Jan 2018, 02:00

Seresa nickte ihrem Gegenüber zu, bevor sie sich erhob, etwas auf Toma zuging und ihm ihre zierliche Hand entgegenstreckte.

„Einverstanden.“

Die Brujah hätte gewartet, bis Toma ihre Hand zum Handel eingeschlagen hätte und sie wieder losgelassen hätte. Seresa hätte Tomas Hand ohne Zögern umschlossen. Ihr Griff wäre fester gewesen, als man für eine Frau ihrer Statur angenommen hätte, erinnerte er mehr an den Griff eines starken Mannes, der versuchte nicht zu stark zuzudrücken, um seinem Gegenüber nicht wehzutun.

Benutzeravatar
Toma Ianos Navodeanu
Tzimisce
Beiträge: 1415
Registriert: Mo 3. Okt 2016, 12:41

Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Di 2. Jan 2018, 13:29

Der Drache blickte einen Moment auf die ihm dargereichte Hand, bevor er sie mit einem ebenso festen Griff erwiderte. Zumindest dachte er das, dass sein Griff fest ist, hatte er doch auch einige Kraft. Da er aber von dem Handschlag einer Frau ausgegangen war, hielt er sich sogar ebenso zurück und war völlig überrascht, ob der Kraft mit der die zierliche Kainitin zudrückte.
Was sich auch in seinem Blick widerspiegelte.
Probehalber hielt er sie länger gefasst als nötig gewesen wäre und drückte nach und nach fester zu, sehend ob sie mitziehen würde und vor allem es überhaupt konnte oder ob das die Grenze ihrer Kraft war. Was dennoch eine erstaunliche Kraft war.
Kainitische Körper waren eben doch immer wieder faszinierend.
This is my design

Benutzeravatar
Seresa
Brujah
Beiträge: 861
Registriert: Sa 29. Jul 2017, 23:49

Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Seresa » Di 2. Jan 2018, 13:59

Mehr aus Schutzreflex heraus, war Seresas Griff kurz minimal stärker geworden, nur um dann bewusst wieder lockerer zu werden. Der Reflex spiegelte jedoch wieder, dass noch Luft nach oben war, sollte sie tatsächlich das Kräftemessen annehmen. Doch statt die unausgesprochene Herausforderung anzunehmen, blickte Seresa ihr Gegenüber etwas verwirrt an, während sie ihren Kopf schief legte und die beiden Hände fragend ansah, bevor ihre Augen wieder zu Tomas wanderten.

„Bitte verzeiht meine offenen und direkten Worte, werter Toma. Ich hatte Euch meine Hand gereicht, um einen Handel zu besiegeln, nicht um - bei allem gebotenen Respekt Euch gegenüber - Euch zu beleidigen oder gar mit Euch ein Kräftemessen zu veranstalten. Dafür sollten Euch, wie auch mir selbst, wahrlich unsere Hände zu wertvoll sein.“

Die Brujah nickte dem Tzimiscen höflich, aber bestimmt zu.

Benutzeravatar
Toma Ianos Navodeanu
Tzimisce
Beiträge: 1415
Registriert: Mo 3. Okt 2016, 12:41

Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Di 2. Jan 2018, 14:11

Er hätte es riskiert. Immerhin konnten sie eine Verletzung auch einfach wieder heilen.
Doch da sie nachgab, ließ auch er nach, löste seine Hand von ihrer. Ein schmales Lächeln legte sich auf sein Gesicht. Es war nicht ganz ersichtlich ob es froh war oder verstimmt.
„Verzeiht. Der Handel ist besiegelt. Ich war nur von eurer Kraft überrascht und wollte sehen wie weit ihr gehen könntet.“
Womöglich könnte sie sogar stärker sein als er. Beachtlich...aber Brujah waren ja anscheinend alle beachtlich.
This is my design

Benutzeravatar
Seresa
Brujah
Beiträge: 861
Registriert: Sa 29. Jul 2017, 23:49

Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Seresa » Di 2. Jan 2018, 14:42

Ein mildes Lächeln erschien auf ihren Lippen.

„Dessen bin ich mir wohl bewusst, werter Toma.“

Nicht umsonst, hatte sie sich verbal an ihn gewandt. Sie wusste nur allzu gut, dass sie leicht falsch eingeschätzt wurde. Dass das was die Augen sahen, nicht mit dem übereinstimmte, was ihr Blut ihrem Körper befähigte zu tun. Seresa verneigte höflich den Kopf vor dem Tzimiscen.

„Sofern es Euch zur Ehre gereicht und es Euch und Eurer Forschung helfen würde, wäre ich womöglich durchaus gewillt im Anschluss an Eure erste Untersuchung, etwas für Euch zu umgreifen oder zu halten, während Ihr meinen Körper erneut untersucht.“

Seresa musterte für einen Moment die Reaktion ihres Gegenübers auf dieses Angebot, bevor sie auf seine langen und klauenhaften Finger blickte.

„Nur sollten es um Eurer selbst willen, womöglich nicht Eure Hand sein, die Ihr dafür bereit wärt zu opfern. Schließlich benötigt Ihr sie noch um mir zu zeigen, was Ihr gedenkt mit meinem Körper zu tun, wenn Ihr ihn geöffnet habt.“

Damit verneigte sie höflich ihr Haupt und ging zurück um den Tisch. Sie nahm den Kelch in ihre Hände, drehte ihn für einen Moment unschlüssig und nahm dann einen Schluck, während ihr Blick auf der jungen Frau verweilte. Als sie ihn abgestellt hatte, blickte sie erneut zu Toma. Noch immer stand Seresa am Tisch.

„Was die Schaffenskunst Eurer Hände jedoch angeht, werter Toma.“

Sie blickte kurz zur Dienerin und ein sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen, während sie den Tzimiscen in die Augen blickte.

„Wenn ich eines wahrlich lernen musste im Umgang mit Euch, dann ist es, dass nichts ohne einen gewissen Preis kommt. Oder seid Ihr gar tatsächlich an meiner redlichen Meinung, ob Eurer Kunst interessiert?“

Ihr Blick war prüfend auf den Drachen gerichtet.

„Wenn dem so wäre, würde es mir wahrlich zur Ehre gereichen, so Ihr sie mir zeigen würdet.“

Sie sah kurz zur Dienerin und dann wieder zu Toma.

„Sofern es Euch und Eurer werten Dienerin zur Ehre gereichen würde natürlich.“

Benutzeravatar
Toma Ianos Navodeanu
Tzimisce
Beiträge: 1415
Registriert: Mo 3. Okt 2016, 12:41

Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Di 2. Jan 2018, 19:59

Der Drache neigte den Kopf erst nach links, dann nach rechts. War sie wirklich so stark, dass sie implizierte seine Hand zu brechen?
„Sie heilt doch wieder…aber natürlich würde ich für solche Tests nicht in erster Linie meine Hand benutzen.Ein interessanter Vorschlag auf jeden Fall. Durchaus möglich, dass ich darauf zurück kommen werde.“ Schloss er das Thema dann auch erst einmal ab.

Schweigend sah er zu wie sie trank und ihn und seinen kleinen Diener musterte. Ja, da waren sie ja stehengeblieben…
Als sie ihn nach einen Preis fragte, lächelte er denn und wiegte erneut den Kopf etwas als er nachdachte.
“Der Preis…sagt mir einfach die Wahrheit. Seid ehrlich und versteckt eure Meinung nicht hinter einem Schwall geschönter Worte.“
In der Tat hätte er sie ihr einfach so gezeigt. Kostenlos, denn seine Werke zu präsentieren war ihm eines der schönsten Dinge, direkt nachdem sie zu schaffen. Doch anscheinend verstand Seresa das noch nicht. Doch war es auch ganz gut für ihn, wenn er jedes Mal etwas dafür verlangen könnte…
This is my design

Benutzeravatar
Seresa
Brujah
Beiträge: 861
Registriert: Sa 29. Jul 2017, 23:49

Re: [1003] Eine Frage des Vertrauens [Seresa]

Beitrag von Seresa » Di 2. Jan 2018, 21:21

Seresa hatte Toma zugenickt, als er meinte er würde womöglich auf die erweiterte Untersuchung zurückkommen.

„Die Wahrheit?!“

Seresa schien kurz zu überlegen, aber dann hatte sie erneut zustimmend genickt. Das war ein Preis mit dem sie durchaus leben konnte. Die Frage war nur: Konnte er es auch.

„Gut. Ich gebe Euch mein Wort, dass ich Euch die Wahrheit sagen werde. Euch meine redliche Meinung sage und sie nicht hinter einem Schwall geschönter Worten verstecken werde.“

Gesperrt