[1003] Erblühende Wüsten [Sousanna/Amalia]

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Amalia
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Re: [1003] Erblühende Wüsten [Sousanna/Amalia]

Beitrag von Amalia » Do 4. Jan 2018, 15:42

Ein Seufzen erhalte den Raum und Amalia blickte wieder zu Boden, es wurde recht schnell klar, dass das Fehlen ihrer Angebeteten sie sichtlich schmerzte. Ein Schmerz, welcher tief in ihr kaltes Herz drang. Ein Blick zu Boden verriet ihre Schüchternheit und ihre Unsicherheit. Ein wahrlich ungewöhnlicher Anblick. Die Meisterin von Schmerz und Pein – Erzogen von Grausamkeit, Genährt durch den Zorn, Gestärkt durch Hass, blickte traurig zu Boden und war schüchtern, wie kleines Kind, welches gerade vor ihrem Schwarm stand.

„Ich hoffe es, das wäre eines, der größten Geschenke“ sagte sie traurig.

Als sie dann die beruhigenden Worte der Schönen vernahm kam ein schmerzliches Lächeln über ihre Lippen. Als dann noch Sousannas Angebot kam wurde sie noch unsicherer. Stotternd verließen die Worte nur noch ihre Lippen „Ich … ich … ich weiß nicht … Ich würde schon gerne … d-doch ich weiß nicht … glaubst du das würde helfen? … ich … ich will sie nicht verletzen. Oder dich in eine Situation bringen die du nicht willst.“

Arme Amalia – sie bot wirklich ein klägliches Bild ohne Axt in der Hand und Blut im Gesicht war sie doch nur eine Frau, eine Frau, welche liebte, eine Frau, welche alleine war.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Sousanna
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Re: [1003] Erblühende Wüsten [Sousanna/Amalia]

Beitrag von Sousanna » Do 4. Jan 2018, 18:52

"Sicher wird sie dir dieses Geschenk machen", lächelte Sousanna so sicher, als wäre sie im Stande, in die Zukunft zu sehen. "Ich bin mir sicher, sie ist nur auch nicht so sicher, wie sie es anstellen soll."

Ruhig setzte sie sich auf und legte der immer noch stammelnden Kriegerin einen Finger an die Lippen, um sie in ihr Gestammel zu unterbrechen. "Schsch", machte sie und zeigte ein beruhigendes Lächeln. "Wenn du bei mir schon so verlegen bist, wie soll es denn dann mit Sofia werden?"
Ihre geschickten Finger waren bereits dabei, die Schnürung ihres Kleides zu lösen. "Mir macht es nichts aus - ich helfe dir gern in dieser Sache. Wir sind doch Freundinnen."

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Amalia
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Re: [1003] Erblühende Wüsten [Sousanna/Amalia]

Beitrag von Amalia » Do 4. Jan 2018, 19:38

Unsicherheit floh aus Amalias Gesicht, war sie doch hin und her gerissen. Zum einen wollte sie weggucken, wollte den Anstand besitzen nicht hinzusehen, wenn die andere sich entkleidete. Doch am Ende siegten Neugierde und ein anderes Gefühl … ein Gefühl, welches Amalia zuvor noch nie hatte …

Amalias Augen wurden größer, als immer eine Schnur nach der anderen sie löste und das schöne Kleid immer lockerer wurde. Unsicherheit machte sich breit und Amalia blickte kurz zu ihrem Kleid – sollte sie es der Ravnos nachmachen? Sollte sie sich entblößen?

„Sousanna …“ kurz glitten ihre Augen über den Körper der Schönheit, ehe sie ihr wieder ins Gesicht blickte „so-soll ich mich auch ausziehen?“ Was auch immer jetzt passierte, Amalia hatte keine Ahnung, was sie nun zu tun hatte.
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Re: [1003] Erblühende Wüsten [Sousanna/Amalia]

Beitrag von Sousanna » Do 4. Jan 2018, 20:30

Langsam erhob sich die Schöne unterdessen, streifte ihr Kleid ab, als wäre sie ein Schmetterling, der endlich frei kam. Und einem frisch entpupptem Schmetterling gleich, war der Anblick der nackten, jungen Frau noch einmal schöner als ihre verhüllte Version. Purer und reiner wirkte sie und umso mehr strahlte ihr sanftes Lächeln.
"Du kannst dich ausziehen, wenn du das möchtest.", erklärte sie sanft und setzte sich gelassen neben Amalia ans Bett. Legte den Kopf leicht zur Seite."Ich werde dich zu nichts zwingen. Tu was du willst... Ich bin da."

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Re: [1003] Erblühende Wüsten [Sousanna/Amalia]

Beitrag von Amalia » Do 4. Jan 2018, 21:08

Amalias Augen wurde riesig und sie konnte es nicht verhindern, dass auch ihr Mund offen stand. Der sonst so kühlen und dunklen Rächerin hat es die Sprache verschlagen, bei solch einer Schönheit.

Die Worte Sousannas waren für Amalia nur ein dumpfes Rauschen, so verzaubert war sie von dem Anblick des schönen Körpers. Ihre Augen wanderte über die Schönheit und als sie sich setzte brachte Amalia stotterte Amalia

"D-Du bist wunderschön" woraufhin sie wieder zu Boden blickte einmal mehr atmete sie tief durch ehe sie bestärkt nickte "Ok ... kann-kannst du mir aus dem Kleid helfen? Aber vorsicht ... was du siehst könnte dich erschrecken" wieder blickte sie zu Boden, wissend, dass ihr Körper nicht annähernd so rein und sanft sein würde, wie Sousannas oder gar Sofias.
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Re: [1003] Erblühende Wüsten [Sousanna/Amalia]

Beitrag von Sousanna » Fr 5. Jan 2018, 14:00

Es trieb der Ravnos ein hübsches Lächeln auf die ohnehin schon schönen Züge. In den dunklen Augen schien keine Hässlichkeit am Körper ihrer Freundin zu existieren.
Mit einem warmen Nicken rückte sie noch näher und begann mit von unzähligen Schandtaten geübten Fingern, die Hilflose aus ihrem Kleid zu befreien. Ihre Lippen lagen dabei dicht an Amalias Wangen und diese konnte den sanften Atem auf ihrer Haut fühlen. "Es ist alles gut", raunte sie ihr zu und lächelte sie schließlich an.

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Re: [1003] Erblühende Wüsten [Sousanna/Amalia]

Beitrag von Amalia » Fr 5. Jan 2018, 14:24

Und so streifte Amalia ihr Kleid ab und drehte sich mit schüchternem Lächeln zu ihrer Freundin. Zögerlich und zitternd legte sie ihre Hand auf die Schulter der Schönen und fühlte erst nur die weiche Haut der Schulter, ehe die Hand weiter in den Nacken wanderte, die Zweigesichtige ihre Augen schloss und mit bebenden Lippen einen hastigen Kuss auf die Lippen der Ravnos drückte. Dann blickte sie kurz wieder zu Boden, ehe sie schüchtern lächelnd ihrer Freundin ins Gesicht blickte

„S-So? Oder habe ich was falsch gemacht? War ich zu voreilig?“ Den Blick wieder Boden wandernd blickte sie kurz zu der Brust der Hübschen, ehe ihre Schüchternheit sie wieder übermannte und sie unwissend zurücklies.

Folter – Mord – Grausamkeit. Das war Amalias Metier, doch Liebe und Zärtlichkeit und die Kunst der richtigen Berührung … das war ihr zur Gänze unbekannt.
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Re: [1003] Erblühende Wüsten [Sousanna/Amalia]

Beitrag von Sousanna » Sa 6. Jan 2018, 12:31

Ein zärtliches Lächeln umspielte die Lippen der schönen, ehe auch sie ruhig und nicht zu forsch die Hände über Amalias Leib wandern ließ. Ihre Berührungen waren angenehm, prickelnd und doch ließen sie die Andere eine tiefe Sicherheit spüren. Die Sicherheit, dass zumindest Sousanna sehr genau wusste, was sie da tat.
"Das war gut", lobte sie ruhig, strich mit ihren warmen Lippen über das Kinn der Salubri und hielt die ganze Zeit über den Blick des saphiereren Augens. "Aber du darfst ruhig länger küssen. Du wirst nicht davon verbrennen." Und damit gab die Byzantinerin nun selbst einen Kuss warm und weich wie Honig. Süß und Lockend.

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Re: [1003] Erblühende Wüsten [Sousanna/Amalia]

Beitrag von Amalia » Sa 6. Jan 2018, 13:44

Amalia erstaunte förmlich, als sie die Lippen der Schönen spürte und von ihren Berührungen umgarnt wurde. Auch wenn es für sie fremd und seltsam war, so genoss sie doch die Berührung und die Wärme der Ravnos. Als dann der Kuss folgte war die Bestie gebändigt, eingelullt in der Magie, der Sanftheit und der Schönheit des Moments. Amalia fühlte sich sichtlich sicherer und so legte sie ihren Arm um die Mitte der Schönheit aus Byzanz.

Sie spürte wie ihre Beine wackelig wurde, auch wenn sie den Grund nicht wusste – oder gar das Gefühl verstand, welches sie da gerade erlebte. Langsam löste sie den Kuss und sank auf das Bett, wo sie ihre Freundin mit großen Augen und einem nun gestärkten Selbstbewusstsein anlächelte.

„Ich wusste gar nicht, dass ein Kuss so schön sein kann“ gestand Amalia, welche nun wieder direkt in die Augen der Frau blickte.
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Re: [1003] Erblühende Wüsten [Sousanna/Amalia]

Beitrag von Sousanna » So 7. Jan 2018, 11:11

"Dann lass mich dich die Kunst der Liebe lehren.", hauchte sie und gab der nun unter ihr liegenden Amalia noch einen Kuss, der mit noch mehr Leidenschaft und Lust geschwängert war. Jahre der Existenz als Sünderin hatten sie zu einer reinen Versuchung werden lassen, so sie es wollte. Und in diesem Fall, wollte sie Verführen. Wollte jene erste Nacht einer fremden Frau rauben. Wollte die Gewissheit, dass sie es gewesen war, die Amalia in die körperlichen Vergnügungen einweihte.
Ihre Lippen liebkosten den bleichen Leib der Tochter der Nacht, verschafften ihr Freuden, die die andere nie geahnt hätte.

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