[1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

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Amalia
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » Mi 13. Dez 2017, 04:01

Amalias Blick haftete wie Leim an Bardin. Durchringend und lauernd. Sie lächelte breit, ehe sie das Wort "Oh. Das ist sie. Nun meine Mutter sprach viele Sprachen. Sie kam gut in Kruja zurecht. Wieso sie mich in einer so entfernten Stadt zeugte ... weiß ich nicht. Das Schicksal führte mich in ihre Arme ... und was ich hier mache ... nun was denkt ihr? Ich gebe euch einen Tipp. Es hat nichts mit Musik zu tun." Amalia lächelte breit und lachte kurz "Aber nein. Ich mag zwar wie eine große Kriegerin wirken. Doch "kämpfen" tue ich selten. Es gehört wohl zum Clan. Vasallin bin ich erst, seitdem der Krieg vorbei ist. Ein kleiner Verlust der Freiheit." Sie lächelte wieder etwas "Und ihr? Ich kann mir vorstellen, das ihr weit gereist seid. Wie kam es dazu?"
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Livia
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » Do 14. Dez 2017, 20:05

Livia hob unwissend die Arme "Ich weiß nicht, wohlwerte Herrin. Vermutlich seid ihr hier, um Heilung und Schutz für diese geschundene Domäne zu stellen? Die Sarazenen scheinen viele Wehrlose entführt zu haben, Männer ermordet, Frauen geschändet und Kinder geraubt zu haben..." Ihr Blick blieb auf der Kriegerin ruhen. "Aber wenn ihr kein Krieger seid?" Sie wirkte etwas enttäuscht. "Es ist selten, auch unter unsereins, dass jene die im Leben Frauen waren, im Tod zu wehrhaften Kriegerinnen aufsteigen..."

Als sie von Freiheit sprach, blickte Livia sie einen kurzen Moment verständnis- womöglich mitleidsvoll an. "Vasall? Was meint ihr damit? Wessen Vasall seid ihr, wessen nicht und wieso ein kleiner Verlust?" Sie wirkte ratlos, aber interessiert.

Nachdem sie Amalia etwas Zeit eingeräumt hatte eröffnete sie dann ihre eigene Aktivität. "Ich bin gar nicht so weit gereist, Herrin. Ich war zuletzt in der Tat in Ravenna." Sie lächelte mild. "Auch wenn ich eure hohe Herrin Erzeugerin nicht kennen lernen durfte." Schob sie rasch nach. "Ich reise so viel.. weil... nun... ich würde mir gerne einen Platz suchen, an dem Kainiten der niederen Clane anerkannt werden und in Frieden existieren und sich eine solche Exostenz aufbauen können." Sie hob lächelnd die Schulter. "Und weil ich hörte, Genua benötige frisches kainitisches Blut..."

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Amalia
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » Di 19. Dez 2017, 17:46

Amalia lachte freundlich "Nun ... sagen wir so ... ich war im Leben nicht das Idealbild einer Frau. Die Waffe wurde mir in die Hand gelegt und ich folge ihrem unheiligen Ruf. Nun wenn ihr mir zugehört habt, wisst ihr wessen Vasall ich bin. Doch mit einem solchen Titel kommen auch Pflichten ... sagen wir ... ich binde mich nicht gerne über Schwüre und Ähnliches."

Sie wartete, bis die Sängerin ihren Satz beendet hatte und nickte langsam und verstehend "Jaaa ... die Leiden der geringen Clane. Ich selbst sah mich in meinem früheren Problem mit änlicher Natur konfrontiert. So wisset, dass mir die Höhe des Clans zweitrangig ist. WIchtig ist die Person hinter dem Clan. Doch hier in Genua, solltet ihr wenige Probleme mit Anfeindungen haben. Ihr werdet bestimmt etwas erreichen, mit einem solch schönen Gesang." Amalia fixierte die Fremde mit ihrem Blick "Schließlich mussten wir alle irgendwo mal klein anfangen."
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » Di 19. Dez 2017, 23:07

Livia nickte "Ja, ich hoffe, hier ist man nicht so streng und erkennt uns als die nutzbaren Vasallen an. Die wir zu sein vermögen... wenn wir uns bewähren." Erläuterte sie beflissentlich.

"Was für Pflichten habt ihr? Gerade in dieser Stadt... in anbetracht eurer Vasallität? Seid ihr eine hohe Botschafterin, eine Gesandte oder mit anderen Diensten versehen?" Fragte sie ehrfürchtig und neuigierg zugleich.

"Wieso, hohe Dame, kennt ihr jene Qualen? Es scheint mir euer Clan gehört zu den Höchsten und Edelsten selbst der Hohen? Selbstlos, Exklusiv und mit einzigartigen Mächten versehen..." Erläuterte sie weiterhin in tiefer Ehrfurcht vor der grausam aussehenden Kriegerin.

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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » Di 19. Dez 2017, 23:26

Amalia hörte aufmerksam zu und als sie erneut Fragen bekam grinste sie lauernd und lachte leicht "Nun welche Aufgaben noch auf mich zukommen oder ich gar schon habe, werde ich erstmal für mich behalten. Schließlich möchte ich euch nicht später auf meiner Liste haben ..." hier blickte die Zweigesichtige wieder mehr als bedrohlich und lies offen, welche Liste sie meinte.

Bei der Frage nach den Qualen lächelte Amalia wieder freundlicher "Ja ... die Erhebung in diesen Clan war tatsächlich ein Aufstieg, mehr als ihr denkt. Seht nicht alle Mitglieder eines Hohen Clans sind immer Hoch im Stand. Ich habe die menschlichen Abgründe gesehen und im Dreck gelebt. Ich habe gesehen, wie Frauen ihren Körper verkauft und Morde begangen haben. Ich habe Dinge getan, welche ich bereue und andere, welche ich genoss. Ich habe Dreck gefressen und Gnade war ein Fremdwort. Mein Rachedurst war ein wütendes Inferno. Er brannte so stark in mir, dass er mich selbst in die dunkelsten Tiefen des kalten Winters erbarmungslos verfolgte. Eine dunkle Zeit, doch mit meinem Tod wurde ich erhoben. Nun hat sich meine Lage verbessert, auch wenn man nie ganz aus alten Mustern kommt. Ich bin stolz, dass ich erwählt wurde Teil des edlen Geblüts zu werden. Ich hoffe das beantwortet eure Frage werte Livia?" Amalia lächelte freundlich und blickte, als sie Sprach über den Horizont des Meeres.
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » Mi 20. Dez 2017, 15:48

Auf Amalias Drohung ging Livia nicht mit mehr als einem gehorsam schüchternen Nicken ein. Die Kriegerin hatte gesprochen.

"Ich verstehe... eure menschliche Vergangenheit tut mir leid. Ich hoffe das neue Leben bringt euch neue Hoffnungen für alle Zeiten und mildert die alten Erinnerungen soweit ihr es wünscht." Sie nickte lieblicher blickend. "Gerade jene dunkle Erinnerungen verfolgen uns oft lange... vieles lässt sich auch im Tod nicht einfach vergessen." Nun wirkte sie wieder verschüchterter, aber wohl nicht um Amalias Willen. Doch wenig später fasste sie sich und nahm der Salubri Blick wieder auf.

"Wenn ihr Hilfe braucht... ob in weltlichen oder kainitischen Angelegenheiten... so verdiene ich mir gerne meine Sporen durch Nutzbarkeit." Bot sie schlussendlich wieder fester an.

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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » Sa 23. Dez 2017, 18:39

Amalias Blick lag konstant auf der fremden Liedermacherin, und beobachteten jede Regung ihres Gesichtes. Bei der Angebotshilfe lächelte Amalia mild

"Wobei gedenkt ihr denn, mir zu helfen? Was glaubt ihr könnte mein Problem sein?" Hier lächelte sie beschwichtigent. Sie wollte der Fremden nicht den Eindruck geben, dass sie sie beleidigt hatte ... sie war neugierige ... eine Neugierde, die befriedigt werden wollte.
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » Sa 23. Dez 2017, 20:10

"Nichts spezifisches. Was auch immer ihr wünscht, welche Herausforderungen euch begegnen. Womöglich kann ich von Hilfe sein." Sie lächelte mild. Verstand die Salubri sie nicht? Nun... das Angebot stand, so offen wie es war.

Als sie den penetranten Blick der Salubri nicht mehr gut ertragen konnte erläuterte sie. "Beispielsweise eure Liste oder andere Aufgaben."

Kurz pausierte sie. "Ich selbst suche natürlich nach Wegen mich für die Domäne einzubringen, Teil zu werden." Sie lächelte milde.

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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » Mi 27. Dez 2017, 23:54

Amalia lächelte "So so ... Was auch immer ich wünsche ..." Aus der Freundlichkeit wurde Lauern, das Lauern einer Jägerin, das Lauern einer Bestie. Plötzlich erhob sich die Zweigesichtige und gab einen kaum hörbaren Pfiff von sich - und die Monster stiegen empor. Hinter Amalia hörte man leises Knurren Vrasës und Zemërim - Mörder und Zorn - waren aus ihrem Schlummer erwacht und bereit ihrer Herrin zu dienen.

"Nun werte Livia. Wie steht es um eurer Ethik? Um eurer Moral? Wärd ihr bereit Dinge zu tun ... die andere als Mord bezeichnen würden? Wie glaubt ihr, könnt ihr mir auf meiner heiligen Mission helfen? Wenn vor euch ein Dämon in Form eines alten Mannes oder eines Kindes steht ... würdet ihr bereit sein das Nötige zu tun um schlimmeres zu verhindern? Ich brauche keine Leute, welche "womöglich helfen können". Ich brauche gewissenlose Soldaten, welche tun, was man ihnen sagt. Welche sich die Hände schmutzig machen, für den Kampf des gerechten Glaubens ... oder wollt ihr mir sagen, das Glaube nicht stark genug ist? Wir sind die Bringer des Lichtes und jene, welche gegen uns sind, sind gegen Gott." Amalias verstümmelte Fratze war nun das einzige was die Bardin sah, ihre Muskeln und ihre Körpergröße wirkten umso erschreckender. Das Knurren wurde lauter, fast so, als würde Hunde ihrer Herrin zustimmen.*

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*Körperkraft+Einschüchtern (Spezial): @Amalia (Max): 8d10 >=5 f1 = (10 2 9 4 4 4 2 7, 3 successes) = 3+1 = 4
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » Do 28. Dez 2017, 01:45

Livia zuckte mehr als duetlich zusammen, so ahtte sie das nicht gemeint, so hatte sie sich das nicht vorgestellt. Was auch immer in der Kriegerin vor ihr vorging, es hatte wenig mit Livias Angebot zu tun. Die Salubri schien verrückt!

Livia hatte sich ebenso gestrafft, obwohl sie stand, wirkte sie noch kleiner als zuvor. "Ich eh... also ich... nein." Stammelte sie gegenüber der wirren Fragekaskade ihrer Peinigerin.

"Ich meinte nicht derartig... ich weiß nicht genau, wovon ihr Sprecht, Herrin. Und nein, ich bin niemand der ein gut geeigneter gewissenloser Sodlat ist und skrupellos töten, dazu bin ich zu schwach im Willen und Leib." Zuckte sie unterwürfig. "Verzeiht Herrin, ich wollte mich nicht in ein falsches Licht rücken oder eure Queste, was auch immer sie sein mag, damit erniedrigen..." Sie wandte ihr Gesicht zur Seite, wie um bereit zu sein Ohrfeigen oder andere Schläge zu ertragen, als hätte sie diese Pose bereits häufig eingenommen, die Hände etwas verkrampft an ihrer Seite - mit innerer Gewalt dagegen verwehrt sich emporzuheben zur Verteidigung, eine weitere Unterwerfungsgeste.

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