[1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

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Amalia
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[1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » Mi 29. Nov 2017, 19:22

Seine Schritte wurden beflügelt von dem Knurren und Hächeln der Hunde, und der Stimme einer Frau, welch Befehle auf einer fremden Sprache gab. Gehetzt und verfolgt brachten ihm seine Füße in den spätherbstlichen Wald. Doch so sehr er auch rannte er konnte seine Verfolger nicht abschütteln und so dauerte es nicht mehr lange als einer der Hunde ihm den Weg abschnitt und der andere ihn von hinten zu Boden rang. Zähnefletschend stand das Monster über ihm und hielt ihn dort, wo er war, gefangen.

Schwere Schritte näherten sich und nach einem kurzen Pfiff wurde der Mann befreit. Amalia lächelte ihre Hunde an streichelte sie kurz, als sie an ihnen vorbeiging. Sie ging auf den Mann zu und wartete geduldig bis jener sich erhob. Ihre Miene war eisern und das Lächeln, welches sie kurz ihren Jägern schenkte war verschwunden.
Amalias Blick durchbohrte ihr Opfer, welches, da sie weiter auf ihn zu ging, nun mit dem Rücken, an einen Baum gepresst war. Da öffnete sie den Mund und mit einer sanften, viel zu ruhigen Stimme sagte sie „Nun Bushtre du glaubst wirklich, dass ich so etwas nicht herausfinde? Das mir niemand sagt, was du während des Krieges mit der armen Frau gemacht hast?“ Ihre Stimme war schneidend und der albanische Akzent den sie hatte, verlieh der Stimme etwas Besonderes. Sie blinzelte nicht, sie verzog nicht eine Miene und der Mann sank langsam auf die Knie. Seine Augen flehten, sprachen vor Verzweiflung, während das verbrannte, zerstörte etwas, was einem Gesicht glich, ihm immer näherkam „Du weist also um deiner Tat? Interessant“ Ohne eine große Anmerkung von etwas packte sie den Mann am Hals und hob ihn hoch. Seine Augen zuckten nach links und rechts und suchten eine Möglichkeit der Salubri zu entkommen. Die Hunde standen zu beiden Seiten und richteten den Blick ebenfalls konstant auf den Mann. Bamm Der erste Schlag traf den Mann und er fiel zu Boden. Amalia beugte sich über ihn als ihn der zweite Schlag traf.

Die gesamte Zeit über war es still. Nur das Schluchzen und das Geräusch von Schlägen und brechenden Knochen hallte durch den Wald. Minuten um Minuten verstrichen, als Amalia von ihm abließ. Sie setzte sich neben ihr Opfer und nickte kurz. Den Rest übernahmen die Hunde. Sie sollten sich stärken und belohnt werden, für ihre gute Leistung. Amalia selbst leckte sich das Blut von den Händen und sah ihren Hunden zu, welche sich stärkten und ihre Zähne in den Leichnam schlugen. Das reißen von Fleisch und Knochen würde den meisten Menschen mehr als übel aufstoßen. Amalia, das Gesicht noch vereinzelt von Blut beschmutzt, betrachtete die Szenerie.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Livia
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » Mi 29. Nov 2017, 23:43

Welch ein Fund! Zuerst wollte Livia sich nur vor den grässlichen Hunden in Deckung begeben, doch dann sah sie das Monstrum zwischen ihnen und dann auch noch das Opfer... welch skurile Szene. Was für eine unmenschliche Stadt. Es geschah zwar nur alle paar Wochen etwas Spannendes, dafür war es zumeist große Brutalität, zumeist hatte es nichts mit Ihrereins zu tun... aber manchmal, manchmal wurde sie fündig.

So folgte sie, wegen der Hunde auf größerer Distanz, der pervertierten Jagdszene... erneut keinerlei faire Chance, keinerlei Sportsgeist...

Was Livia dann bezeugen musste, überraschte sie tiefgehend... was in aller Welt... sie sprach ein leises Gebet und zitterte zusammengekauert und erschrocken. Nicht, dass sie Gewalt nicht gewöhnt war, aber das hier... war überraschend und grausam. Aber auch uneindeutig. Die Frau konnte genau so gut einfach ein Mensch sein und dank der Monstren, war Livia nicht nah genug, es mit Sicherheit bemerken zu können... Andererseits, diese Stärke. Wohl doch eine Kainitin.
Und die Worte waren interessant und irgendwie... weniger grausam als die Taten.

So wartete die Setitin die Szene geduldig und verschrocken ab, wollte der Salubri weiterhin folgen und nach einer geeigneten Treffstelle Aussicht halten... wohin es diese wohl ziehen würde?

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Amalia
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » Do 30. Nov 2017, 02:32

Amalia blickte noch weiter auf den Leib, welcher vor ihr lag und wartete, bis ihre Hunde sich gestärkt hatten. Von dem, was vormals ein Mensch war, war nun nichts übrig außer Knochen, Kleidung und blutiges, zerrissenes Fleisch. Die Zweigesichtige kraulte die beiden und lobte sie kurz, ehe sie sich erhob und langsam den Ort des Geschehens hinter sich ließ. Es dauerte nicht lang und man hörte schon das sanfte Plätschern eines kleinen Baches, welcher sich ein kleines Stück durch den Wald schlängelte. Sie kniete sich andächtig hin und wusch sich das Blut von Händen und Gesicht. Vrasës und Zemërim stillten ihren Durst und Amalia wusch auch das Blut aus ihrem Fell. Als sie sich alle gesäubert hatten, machte sich das Jagdtrio zurück auf den Weg, welcher sie in die Stadt führte.

Es dauerte nicht lange und Amalia erreichte die Stadt. Sie ging langsam durch die leeren Straßen und blickte vorsichtig nach links und nach rechts. Nach ein paar Minuten kam sie zu einem der Häuser, wo sie kurz stehen blieb. Sie klopfte an die Tür und eine Frau öffnete. An ihrem Gesicht konnte man erkennen, dass sie wohl geweint hatte und nun blickte sie die Albanerin mit großen Augen an „Ihr seid zurück … ha … habt ihr in gefunden?“ Fragte sie mit zitternder und aufgelöster Stimme. „Ja haben wir. Keine Sorge mein Gute, es ist vorbei. Er wird dir nie wieder weh tun.“ Die Frau, den Tränen nahe lächelte glücklich, ehe sie ein paar Tränen vergoss. Amalia lächelte und nahm die Fremde tröstend in den Arm. „Alles gut. Er hat bekommen was er verdiente, doch nun entschuldige mich. Es gibt noch viele Frauen, bei denen ich vorbeischauen muss. Denke immer daran, wenn irgendetwas ist oder du Hilfe brauchst bin ich für dich da, Ok?“ Die Unbekannte nickte und verneigte sich höflich, ehe sie sich verabschiedete und die Tür wieder verschloss. Amalia wartete noch einen Moment, bis sie das Schloss hörte und sich sicher war, dass die Frau die Tür versiegelt hatte. Wer weiß welche anderen Monster durch die Nächte streifen? Amalia entfernte sich von der Tür und beschloss noch einen kleinen Spaziergang zum Hafen zu machen. Sie summte auf dem Weg ein altes albanisches Lied und die Hunde gingen mehr als brav bei Fuß.

Es dauerte nicht lange und Amalia und die ihren erreichten den Stillen Hafen. Das Wasser wirkte beruhigend und so entschied sich die Albanerin sich noch einen Moment an die Kaimauer zu setzen, den Seewind zu spüren und die Beine baumeln zu lassen. Gerne hätte sie ein entspannendes Bad genommen, doch würde sie sich diese Annehmlichkeit erst rausnehmen, wenn sie sich mehr entspannte hatte. Vielleicht führte der Abend sie noch in die Therme, vielleicht aber auch nur in einen der schnöden Zuber, in der Martinsfeste. Während sich Amalia setzte und die Beine baumeln lies, legten sich die beiden Kampfhunde Vrasës und Zemërim legten sich jeweils rechts und links neben ihre Herrin und es dauerte nicht lange und sie schliefen ein. Amalia lächelte zufrieden und nahm es sich für einen kurzen Moment raus, ihre Augen zu schließen und dem Rauschen des Meeres zu lauschen.
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » Do 30. Nov 2017, 15:19

Livia fasste sich ein Herz und suchte sich eine schöne Position am Pier einige dutzend Schritt entfernt, dort nahm sie auf einem Fass platz und begann wenig später sich mit ihrer kleinen Harfe wieder zum Teil dieser Welt zu machen, darin aufzugehen, die Beobachtungen Beobachtungen sein zu lassen und abzulassen, um sich ganz einzulassen. Sie tat einen Schritt. Selten. Angstvoll. Musste riskieren, wie zuletzt auch. Die Frau sah wichtig aus, außerdem war sie eine der Ihren und könnte diese grausame Langeweile brechen! Aber auch so viel mehr... Vorsicht, Furcht... jedoch schien sie auf eine gewisse Art gerecht, Hoffnung.

Also begann sie zu spielen. Leise und gezielt. Weder sollte das ganze Hafenvolk angelockt werden, noch passt laute und freudvolle Musik gerade in ihre Stimmung - nach jener Szene und in dieser Stadt. Ebenso sacht umfasste die Musik den Pier und verschmolz mit dem Meer - es war keine große Kunst deren man hier Zeuge wurde, Livia konnte sich nicht in Einklang bringen, das fremde Meer, die gruselige Dame und ihre gefährlichen Hunde, all das einfach auszublenden...
Doch eine zarte und feine Melodie entstand und wurde sanft Teil dieser Welt. Ganz offen, wohin sie führen würde...


"Still! Schweig still mein Kind!
Hör auf zu weinen, beginne zu lauschen!
Hörst Du nicht der Flügel so zärtliches Rauschen
Im Wind?

Still! Sieh dort im Baum verborgen!
Traurig und leise die Nachtigall singt,
Mit blutendem Herze ihr Liede erklingt –
Es graut der Morgen!

Still! Mein Herz, alles wird gut!
Wo Deine Träne zu Boden gefallen,
Da blüht eine Lilie, die Schönste von allen,
auf dunklem Blut."





Vortrag: 1 Erfolg

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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » Do 30. Nov 2017, 17:09

Amalia vernahm die dunklen Symphonien und lächelte kurz, ehe sie sich erhob und den Hunden den Befehl gab, liegen zu bleiben. Sie taten dies auch doch waren sie nun hellwach und fixierten die Singende mit ihren dunklen Augen. Amalia indess schlenderte zu der Unbekannten, sodas sie nun wesentlich näher war als ihre Hunde. Sie lauschte dem Lied, bis die Fremde verstummte ehe sie sanft und anmutig anfing zu klatschen. Sie näherte sich noch ein Stück und stand nun dicht an der Fremden. Nicht so dicht das es aufdringlich wirkte, aber doch so dicht, dass die Unbekannte nicht auf den Gedanken kam etwas unnötig dummes zu tun "Nun meine Gute, mehr als schöne Töne könnt ihr verlauten lassen. Ihr bringt mir ein kleines Licht in dieser dunklen Nacht, doch wissed, dass es sehr gefährlich sein kann, des Nachts alleine hier draußen zu sein, vor allem wenn man so eine anmutige Gestalt besitzt, wie ihr." Der Akzent der Zweigesichtigen machte die Worte die sie sprach zu etwas besonderem. Obwohl sie leicht zu verstehen waren, hatten sie etwas sonderbares an sich. Amalia blickte die Fremde durchdringend mit ihrem einzelenen Auge an und das pure Weiß ihrer Blindheit glich einem Spiegel, der einen Einblick in die Seele gewährt.

Sie hielt das Bild der Bedrohung noch für ein paar Minuten aufrecht, ehe sie freundlich lächelte, sich die Haare zurückwarf und der Fremden zuzwinkerte. "Keine Sorge, vor mir braucht ihr nichts zu befürchten und die Hunde sind lammfromm. Ich bin Amalia. Möchtet ihr mir sagen, wer ihr seid und warum ihr zu so einer unchristlichen Stunde hier draußen verweilt? Ganz zu schweigen davon, wo ihr dieses schöne Lied gelernt habt." Sie grinste und sezte sich zu der Fremden. Wer das wohl sein mag?
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » Do 30. Nov 2017, 19:11

Die Frau hatte recht bald ihr Saitenspiel beendet und hatte gestockt, als die große Kriegerin auf sie zukam. Sie hatte sich vorsichtig erhoben und sanft aber zögerlich gelächelt. Gerne wäre Livia wohl einen Schritt zurück gegangen, aber hinter ihr war das Hafenwasser. So stand sie ziemlich in die Enge geträngt und der monströsen Frau jetzt direkt von Angesicht zu Angesicht. Kurz zogen sich Livias Augen konzentriert und angespannt zusammen.

"Ich... eh... habt Dank, wohlwerte Dame. Ihr... seid aus der Doppelwelt? Nicht wahr..." Sie wirkte zögerlich, schien unsicher. Offensichtlich flackerte ihr Blick zwischen den zwei Hälften Amalias Gesichtes hin und her.

Als diese dann plötzlich lächelte und zwinkerte war Livia wahrlich kurz verwirrt und wirkte noch ein wenig eingeschüchterter. "Ich eh, mein Name ist Livia." Fügte sie dann mit einem ängstlich zögerlichen Lächeln an.

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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » Fr 1. Dez 2017, 20:36

Das Grinsen auf Amalias ungleichem Gesicht wurde etwas breiter. Den Blick nicht von der Sängerin weichend durchbohrte sie diese quasi. Die Hunde blickten nicht anders, lauernd und bereit sofort zuzuschlagen, sollte dies der Fall sein. Amalia strich sich die Haare hinter ihr rechtes Ohr und es dauerte etwas bis sie wieder anfing zu sprechen "Nun Livia, ich weiß zwar nicht was ihr mit der "Doppelwelt" meint, da ich nur eine Frau bin, welche gerne aufs Meer hinausblickt und an die Heimat denkt ... doch ist mir aufgefallen, dass ihr sehr ängstlich wirkt. Liegt es an den Narben? Oder wurde euch etwas angetan? Nun .... oder meint ihr vielleicht ... dass ich in der Nacht arbeite? Denn dann scheint es mir ja fast so vorzukommen, dass wir beide teile dieser "Doppelwelt" sind, warum sonst sollte eine doch recht ansehnlich junge Frau wie ihr zu so später Stunde plötzlich auf dem Pier auftauchen und Harfe spielen?" Amalia lächelte fast schon wieder vertraut freundlich, ein komischer Fakt, schließlich hatte sie vor wenigen Stunden noch einem Mann das Leben genommen.
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » Fr 1. Dez 2017, 21:58

Livia wirkte nicht gerade beruhigt von Amalias verstärktem Auftritt. "Also ja... ich meine, dass ihr in der Nacht agiert... *immer*. Versteht ihr? Und eh..." Sie blickte zu Boden. "Nun... ihr seht gefährlich aus, verzeiht. Es soll euch nicht beleidigen..." Sie wirkte wirklich verängstigt.

"Ich kenne keine Frauen eurer Art, in Rüstung und mit Waffe... nur Männer." Dabei wirkte sie bedrückter als sonst, Amalias geschärfte Sinne konnten leicht erkennen, dass diese Aussage tiefergehender war als die zuvor getätigten. In dieser Beziehung hatte Amalia sicherlich unendliche Erfahrungen...

"Mein Auftritt jedoch... ich liebe die Kunst und das Meer. Sehnsucht, versteht ihr?" Gab die Fremde ihr Heimweh zu. "Auch wenn... ich heute... irgendwie nicht so recht in meine Stimme gefunden habe." Fügte sie wie entschuldigend hinzu. "Ich wollte euch damit nicht stören oder verärgern..."

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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » Fr 1. Dez 2017, 23:12

Amalia lächelte nun noch breiter über die Schüchternheit der Sängerin. Sie empfand es eher als charmant und wenoger als störend. Verständnis lagen sowohl in blick als auch in Stimme der Zweigesichtigen. "Ja, ich agiere die meiste Zeit nachts. Die Nacht ist angenehmer ... man kann besser nachdenken und die Zeit genießen. Außerdem ist es immer so verdammt heiß am Tag. Doch macht euch keine Sorgen wegen den Waffen. In der Welt der Nacht ist es besser bewaffnet zu sein." Dann hörte sie die Entschuldigung und schmunzelte "Ich bitte euch ihr müsst euch nicht Entschuldigen ich habe diesen Gesang mehr als genossen. Wo habt ihr gelernt zu Spielen und zu Singen?"
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » Fr 1. Dez 2017, 23:37

"In Rimini, Herrin." Erläuterte Livia, während sie sich straffte. Die Fremde schien doch besserer Absicht zu sein, trotz eines einschüchternden Äußeren und Auftreten. Und... der Tat. Auch ihre Frage...

"Ihr... seid eine fürsorgliche Frau." Jetzt lächelte sie sogar ganz leicht. "Wollt ihr euch zu mir setzen? ich kann noch etwas mehr spielen... ihr habt recht. Die Tage *brennen* geradezu hier in der Region. Und das Schlafen fällt mir Nachts sowieso nicht leicht." Sie blickte betrübt zu boden, dann wieder vorsichtig zu Amalia.
"Wo stammt ihr her, vielleicht kenne ich ein Lied eurer Heimat?"

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