[1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

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Amalia
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » Do 28. Dez 2017, 17:49

Amalia schnippste nur, und schon waren lauten Bestien, wie ausgewechselt. Brav setzten sie sich neben ihre Herrin und freundlich. Dann blickte die Salubri auf die Setitin und seufzte "Livia ... das ist ein Punkt den wir ändern müssen. Es ist gut Respekt zu haben ... doch Unterwürfigkeit und eine Haltung wie die Eure, sorgt nur dafür, dass ihr ausgenutzt werdet. Das man euch missbraucht, für Zwecke, welche nur einem selbst dienen."

Das Monster wirkte ausgewechselt. Aus der fanatischen Jägerin wurde eine verstehende und lehrende Mutter. "Ihr zeigt mir euren Nacken, macht euch verwundbar, angreifbar, schwach. Etwas was keine Kainitin sein sollte. Ich möchte nicht, das ihr unterwürfig seid ... ich möchte das ihr nützlich seid. Wenn ihr in dieser Domäne überleben wollt, seid höflich, seid respektvoll, aber seid nicht unterwürfig und kriecherisch. Solange kein Ancilla, Liktor oder sonst wer vor euch steht seid ihr auf einer Stufe. Das dürft ihr nie vergessen."

Sanft legte Amalia eine Hand auf Livias Kopf ehe sie freundlich lächelte "Ich gerne helfen ... und ich entschuldige mich, wenn harsch wirkte ... die Aufgabe, welche mir meine Mutter gab ... ist mir halt von besonderer Wichtigkeit." Mit diesen Worten setzte sich Amalia wieder und blickte hinaus aufs Meer.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Livia
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » Do 28. Dez 2017, 18:05

Livia hatte aufgeatmet, als die Hunde sich wieder beruhigten. Langsam richtete sie sich wieder auf und nahm dann neben Amalia Platz. Sie war eine Weile sprachlos, sichtlich verwirrt aber auch irgendwie gerührt.
"Ich danke euch... Amalia.
Ihr habt natürlich recht. Auch ich begebe mich ungern in Positionen der Schwäche, glaubt mir das. Einzig... euer Auftreten, eure Präsenz." Sie schüttelte sich kurz. "Ihr seid eine sehr starke Frau." Nickte sie dann fast traurig in großer Anerkennung.

"Solltet ihr also Hilfe wünschen... nicht die eines blinden und kämpferischen Soldaten. Dann fühlt euch frei zu fragen. Ich dachte zwar, ihr hättet eine Aufgabe eurer Lehnsherren oder der Domäne, eine Aufgabe eurer Mutter ist vermutlich etwas anderes..." Kurz wartete sie, blickte noch einmal auf das Pier herab, zu den Hunden, besann sich dann jedoch auf Amalias Worte und lbickte sie selbst an. "Darf ich fragen... wovon ihr sprecht? Ich verstehe nicht... ihr sprecht von Glauben, von bedrohlichen Kindern und Alten, von Gott und von eurer Mutter?" Sie war sichtlich verwirrt.

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Amalia
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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » So 31. Dez 2017, 14:14

Amalia lachte sanft, wobei weider eine Spur der Bedrohung darin zu finden war ... zweifelsohne war diese Albanerin gefährlich ... doch das Ausmaß vermag niemand zu wissen.

"Ich danke für euer ... Kompliment. Ja, so Narben haben einen gewissen Vorteil. Man bleibt meist unbehelligt von irgendwelchen Gaunern. Ich werde auf eure Hilfe zurückkommen meine Liebe ... und wenn es nur der Wunsch nach einem Lied ist. Doch denkt daran ... Verschwiegenheit, ist gibt Schlimmere Schicksale als Narben, oder den Tod."

Sie blickte wieder aufs Meer und das Grinsen wurde breiter.

"Der Satan. Dämonen. Das Geschwür der Hölle hat viele Gesichter ... unsere Heilige Pflicht ist es, jenes Geschmeiß zu jagen, zu finden, und dorthin zu schicken wo es herkommt. Bleibt immer wachsam. Ich entschuldige mich, wenn euch der Begriff "Mutter" verwirrt hat ... es ist die Art, wie ich meine Erzeugerin nenne. SIe half mir aus dem Moloch rauszukommen. Half mir meinen Zorn zu zügeln und aus meinem Hass zu lernen."

Und mit Satz blickte Amalia wieder in das Gesicht der Bardin.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » So 31. Dez 2017, 14:35

Den Zorn zu zügeln? Ahja...

Livia nickte. "In der Tat, Diskretion mag die höchste Stufe der Dienstbarkeit sein. Aber es war nur ein Angebot, in der Tat, wohlwerte Salubri, sehe ich mich mehr als Verwalterin und Händlerin, denn als Bardin.
Meine Kunst ist genau dies, Kunst." Langsam wurde Livia wieder sicherer. "Kunst um Herzen zu erwärmen, mit neuer Hoffnung oder Vergnügen zu füllen - was sie eben gerade brauchen." Damit auch eine Ware? Naja, gewissermaßen...

"Der Kampf gegen Unheiliges scheint in dieser Domäne verbreitet? Ist es so schlimm hier? Außer ein paar muslimischen Sklaven wird es doch nur brave Christen geben in Genua?" Sie hob fragen die Braue.

Dann lehnte sie sich Amalia ein agnz klein wenig entgegen.
"Habt ihr bereits Diener des Satans vernichtet...?" Fragte sie langsam sogar verspielter, aber doch mit Ehrfurcht in der Stimme.

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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » Mi 3. Jan 2018, 16:11

Amalias Blick ruhte weiterhin auf der Bardin. Sie beobachtete jede Regung und schätzte ab, wie sie zu deuten sei ... eine kühle Berechnung, welche manchen vielleicht unangenehm war.

"So so ... ihr seid also mehr Verwalter und Händler ... das klingt doch interessant ... handelt ihr mit bestimmten Waren oder ...?" Auf Livias Frage entsprang Amalia ein leichtes und überraschtes Lachen "Nein ... mit Bedauern musste ich feststellen, dass außer mir und meinem Bruder niemand wirklich etwas gegen dieses Unheilige Pack unternimmt. Gute Christen ... werdet ihr wenige finden. So leid es mir tut."

Dann wurde die Fremde mutiger und fragte sie tatsächlich nach erlegten Monstern, woraufhin Amalia wissend grinste "Ja ... in der Tat. Viele Monster vielen durch meine Hand, nicht wenige im Deckmantel der Heiligkeit ... Der letzte Dämon viel gegen mich und einen meiner Brüder in der Schlacht gegen Mailand. Eine gewaltige Bestie ... doch mit vereinten Kräften konnten wir sie bezwingen." Amalia schwälgte in der Erinnerung, den Blick immernoch auf die Fremde gerichtet.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » Mi 3. Jan 2018, 16:16

"Noch nicht mit viel, aber hoffentlich ist es bald einiges. Habt ihr an etwas bestimmten Interesse?" Sie lächelte. "Was für unheiliges Pack gibt es in dieser Domäne?" Fragte sie irritiert.
"Mailänder unheiliges? Ist auch der Rest des Unheiligen hier aus Mailand?" Sie blickte sich irritiert um.

"Wollt ihr von diesem Kampf erzählen, er klingt groß und stolz, solche Erfahrungen sollten bekannt werden." Strahlte sie leicht, ein wenig Bardin steckte doch in Livia.
"Ihr und euer Bruder seid also die Einzigen und dazu noch effizient darin, dafür ist euer Clan bekannt." Sie nickte zustimmend.

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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Amalia » Fr 5. Jan 2018, 14:45

Amalia lächelte mütterlich, scheinbar war diese Kainitin nicht der hellste Stern am Himmer der dunklen Nacht. Sie blickte hinaus aufs Meer als sie sich etwas bewusst wurde. Sie guckte auf den Stand des Mondes und blickte etwas entschuldigend drein.

"Es tut mir Leid meine Liebe, doch ich muss euch nun verlassen ... ich habe noch etwas geschäftliches zu regeln ... ich blicke begierig auf unser nächstes Treffen, wo ich euch dann in aller ausführlichkeit von dem Kampf berichten werde. Doch jetzt würde es zu viel Zeit in anspruch nehmen. Ihr entschuldigt mich."

Höflich neigte Amalia das Haupt und nach einem kurzen Pfiff folgten die Hunde ihr in die Dunkelheit - in ihre Heimat.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Re: [1003] Knochen am Waldesrand [Livia/Amlia]

Beitrag von Livia » Fr 5. Jan 2018, 14:55

Livia blickte sie kurz verwirrt an. Nicht einmal sie konnte die Verwunderung über diesen Abgang verbergen...

"Eh, natürlich, werte Dame... Es wird mir eine Freude sein." Lächelte sie dann freundlich. "Eine schöne Nacht wünsche ich euch noch."

Dann sah sie der gehenden und ihren Monstren eine Weile nach... seltsam, interessant und was ein spaßiger Abend.
Finitus
Zusammenfassung: Amalia und Livia treffen sich zufällig am Hafen, Amalia beschließt der musizierenden Fremden einen Schreck einzujagen, daraus entwickelt sich ein sehr ungleiches Gespräch. Später offenbaren sich beide Kainiten, tauschen sich kurz aus, ehe Amalia relativ abprubt das Gespräch beendet und geht - das Erzählen der erfragten Geschichten jedoch in Aussicht stellt.

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