[1002] Vom Wasser so rein (Toma)

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Gaius Marcellus
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[1002] Vom Wasser so rein (Toma)

Beitrag von Gaius Marcellus » Mo 9. Okt 2017, 16:44

Toma erwachte vom Geschmack von Blut und dem Nachhall eines wohligen Kribbelns, eine göttliche Energie hatte sein Innerstes einen Moment gestreift - so flüchtig. Er hörte halb im Erwachen noch eine ruhige Stimme, säuselnde Worte, die langsam zu ihm drangen, er habe standgehalten, sei in Sicherheit, fühlte die prickelnde Energie mit einer leuchtenden Aura verschmelzen, während er langsam das Bewusstsen wieder erlangte - wenn auch nicht nur er, auch sein Tier.

Toma konnte wenig sehen, er war in einem dunklen Raum, von einigen mit Wachspapier umkleideten Kerzen erhellt. Er war angezogen, seine eigene Kleidung, er trug sogar seine eigene Maske, alles so sicher angelegt - das konnten nur die eigenen Diener gewesen sein. Beide konnte er auch sehen, sie standen einige Meter von ihm entfernt. Kalte Griffe schlossen sich um Tomas Hand- und Fußgelenke, Eisenfesseln, schwer. Zwischen seinen Mannen und ihm war ein Gitter, neben seinen Mannen standen zwei Soldaten, ruhig aber angespannt.

Doch auch in Tomas Nähe standen Personen, sie waren also zusammen in einer Zelle, durch die Sehschlitze der Maske gut zu erkennen. Zwei Soldaten in der Dunkelheit und ein Krieger vor ihm, der Krieger von dem all diese Wärme ausstrahlte... ohne Waffe, diese trug einer der Soldaten, stand der Hausherr vor dem Monstrum. Vorsichtig, knapp außer Bissreichweite wohl, aber nah genug, um so viel der eigenen beruhigenden Präsenz auf ihn auszuwirken, wie er eben konnte. Als Toma sein Bewusstsein zurück hatte, hatte der Salubri die letzte Berührung gelöst und wartete. Blickte vorsichtig auf die Maske, die Tomas Gesichtsregungen - auch Verzerrungen - kaschierte.

Gaius wartete, wartete wen er vor sich hatte, das Biest oder das Monstrum...



Beruhigung, mit Spezialisierung: Beruhigende Ausstrahlung - 6 Erfolge
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Wenn das Gefühl für Recht und Sitte schwindet, wenn der Schrecken die Sinne trübt, dann sind die Kräfte bald versiegt. In dem alten Blute lebt die Kenntnis des wahren Maßes, und aus ihm brechen die neuen Sprossen der Gerechtigkeit hervor.

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] Vom Wasser so rein (Toma)

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mo 9. Okt 2017, 17:24

Das Monstrum zerrte an den Ketten, nachdem es erwacht war. Nachdem es den Nachgeschmack des Blutes bemerkt hatte und diese seltsame Wärme gefühlt hatte. Doch die Erkenntnis gefesselt zu sein, ließ Toma dann wütend knurren, aber keine Bestie brach hervor und versuchte nach Gaius zu schnappen.

Der Drache wandte den Kopf zu dem Salubri, sich wundernd, warum er seine Maske trug und erst nach und nach kamen auch die Erinnerungen zurück.
...Seine verdammte Schwester...
Aber er betrachtete nun auch Gaius mit anderen Augen. Vorsichtiger und mit mehr Respekt.
Wenn denn alle Salubri so etwas konnten, dann wollte er Gaius nun wirklich nicht zum Feind. Zumal es zudem wohl seine Wachen gewesen waren, die ihn niedergestreckt hatten und er nun seiner Gnade ausgeliefert war.

Doch noch ein anderer Gedanke kam ihm plötzlich. Dachte daran wie es vor vielen Jahren bei Brimir gewesen war. Gaius hatte doch nicht das selbe getan, oder?
Prüfend schmeckte er dem Geschmack des Blutes auf seiner Zunge nach...schien gewöhnlich.

Er schwieg eine Weile und blickte wieder zur Decke, bevor er doch zu Gaius sprach.
„Wohlwerter Gaius...ich schätze ich habe euch zu danken...doch würde ich das lieber erst tun, wenn ihr mir die Fesseln abnehmen könntet?“
Noch war er sich nicht so sicher, ob er hier ein Gefangener war und dann wäre er nicht so dankbar.
"Messer rein...Gedärme raus...Messer rein...Gedärme raus..."

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Gaius Marcellus
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Re: [1002] Vom Wasser so rein (Toma)

Beitrag von Gaius Marcellus » Mo 9. Okt 2017, 17:48

Gaius nickte verständnisvoll, er lächelte leicht, war offensichtlich beruhigt, dass der Drache nicht raste. "Die Nacht zum Gruße, werter Toma Navodeanu. Selbstverständlich..." Offensichtlich war er kein Gefangener, sondern es war nur eine Sicherheitsmaßnahme... oder er war zumindest kein offensichtlicher Gefangener.

Gaius indess zog den Schlüssel selbst heraus und öffnete die Ketten des Tzimiske. "Ich bin sehr froh, dass ihr dem Tier widerstehen konnten. Das ist schön zu sehen... Wie fühlt ihr euch? Ich konnte nur die gröbsten Verwundungen von euch nehmen... aber ihr solltet in der Lage sein ohne Hilfe zu gehen?" Währenddessen wurde die Zelle aufgeschlossen und Tomas Ghule standen ihrem Herren gegenüber. "Ich glaube wir haben einiges zu besprechen." Fügte der Hausherr noch vielsagend an. "Lasst uns in eine gastlichere Umgebung wechseln. Außer, der Ort bringt gute Erinnerungen in euch hervor."
Dann überließ er Toma kurz seinen Dienern.
Der Hausherr war ausnahmsweise schwerer zu lesen, er wirkte freundlich, aber auch ruhig und ernst, ganz und gar nicht so euphorisch wie in ihrem letzten Treffen... die Situation war wohl eine, die mit Bedacht behandelt werden musste, und die Rolle dieses Salubri relativ offen...
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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] Vom Wasser so rein (Toma)

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mo 9. Okt 2017, 20:38

„Welchen Grund hätte es euch anzufallen....und welchen Sinn“ fragte er tonlos und rhetorisch.
„Trotz der Fesseln...dieser Ort ist mir auch nicht fremd.“
Er sah sich in dem Kerker um, wo er vor einigen Jahren schon gewesen war, wo Gaius statt ihm in Ketten hing und er ihn aufgeschnitten hatte. Die Situation beunruhigt ihn nicht. Nicht mehr als es als für einen Kainiten der gerade aus der Starre erwachte normal war.

Mit einem schmerzvollen Zischen setzte er sich auf.
Es waren tiefe Wunden, er konnte sie in sich spüren. Fühlend legte er seine Hand auf seinen Bauch und Brust, wo die Speere eingedrungen waren. Kleine Löcher und doch so verheerend. Zerrissenes Fleisch, Haut und Muskeln, eine durchlöcherte Lunge und ein verletzter Magen, der sich aber schon wieder regeneriert hatte. Hätten sie nicht etwas niedriger treffen können?
Doch an sich hätte er besser standhalten müssen. Was war nur los gewesen mit ihm?
„Es wird gehen.“ antwortete er Gaius und erhob sich von der Liege.

Er legte die Hand an die Maske und sah sich dann die anderen Anwesenden an. Hatte es einen besonderen Grund, warum sie ihm die Maske aufgesetzt hatten?
Er ließ sie erst einmal wo sie war.

Enttäuscht blickte er seinen Ghulen entgegen, die ihrerseits beschämt den Blick zu Boden richteten. Immerhin wussten sie, dass sie etwas falsch gemacht hatten. Doch nur Cerb traf eine Ohrfeige.
"Reiß dich das nächste Mal zusammen!" zischte Toma ihm leise aber erbost zu und wandte sich dann wieder an Gaius.

„Wenn ihr woanders hingehen wollt....werde ich euch folgen.“ Auch wenn Gaius Tomas Gesicht nicht sehen konnte, so mochte er wohl dessen Erschöpfung bemerken, die auch in seiner Stimme zu hören war.
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Re: [1002] Vom Wasser so rein (Toma)

Beitrag von Gaius Marcellus » Mo 9. Okt 2017, 21:45

Gaius hob kurz die Braue, natürlich hätte es keinen Sinn ihn anzufallen - seit die Bestie gebannt war, war es klar, dass er mit dem Monstrum in Freiheit sprechen würde.
Dann nickte er nur und sie wanderten in sein Dienstzimmer, einer der Leibwächter verließ die Gruppe kurz, kam später zurück und brachte beiden Kainiten einen Kelch mit frischem Blute. Wie üblich ließ Gaius seinen Gast zuerst einen Kelch greifen. "Ich heiße euch als meinen Gast willkommen, ich hatte sowieso vor, ein weiteres Gespräch mit euch zu führen... diese Umstände, sind nun etwas... hinderlich. Aber wenn wir bereits hier sind." Trocken schmunzelte der Heiler. "Bedient euch, es wird euren Wunden gut tun. Macht euch keine Sorge, auch auf eurem Heimweg werde ich nach aktuellen Möglichkeiten und Maßstäben für eure Sicherheit sorgen." Damit war für ihn wohl der Rahmen abgesteckt, er hatte seinem Gast den Respekt erwiesen, den er in dieser Situation erhalten konnte.

"Darf ich euch fragen, was vorgefallen ist? Die Therme welche Fabrizio mir vermachte, scheint ein... Ort intensiver Emotionen für unsereins zu sein. Seit ich Kainiten dort mein Gastrecht gewähre..." Er schüttelte kurz den Kopf. "Aber ein derartiger Vorfall... das ist neu. Was ist geschehen, werter Nachbar?" Bisher war keine Vorverurteilung in der Stimme des Salubri zu hören... aber womöglich konnte er sie auch einfach gut verbergen.
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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] Vom Wasser so rein (Toma)

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Di 10. Okt 2017, 15:40

Toma nahm den Kelch entgegen, nachdem er sich in Gaius Dienstzimmer gesetzt hatte, und nahm nun auch seine Maske ab.
Er roch kurz an dem Blut, was er immer tat um es richtig zu genießen. Doch diesmal verzog sich schmerzhaft sein Gesicht und ein seltsames röchelndes Geräusch erklang, als er seine verletzte Lunge versuchte Luft einzuziehen.
Nun, das ließ er lieber erst einmal bleiben.

Er trank das Blut, was ebenso reichlich komisch aussah, ob seines ungewöhnlich breiten Mundes.
Dann richtete er den Blick auf Gaius.

„Ich danke euch, Gaius...für eure Gastfreundschaft...und Heilung...“ nun schaute er etwas betreten weg. „...und das eure Männer einen möglichen Stillebruch durch mich verhindern konnten...“ es war dem Tzimisce offenbar unangenehm dem Salubri so viel schuldig zu sein und damit auch seine Schwäche zuzugeben.

Sein Gesichtsausdruck verfinsterte sich jedoch, als es dazu überging den Vorfall zu beschreiben.
„Eure Schwester...“ begann Toma und man konnte seinen Missmut heraushören.
„sie hat mich verbrannt...oder etwas ähnliches.“ er hob seine Hand und blickte darauf. Keine Wunde war dort zu sehen. Er fasste sich an den Hals, der ebenso unversehrt war.
„Es hat sich so angefühlt. Wie ein Brennen...sie hat mich bewusst in die Flucht und Raserei getrieben, obwohl sie wissen musste, was das bedeuten würde. Doch es war ihr anscheinend recht einen Bruch der Stille zu verursachen.“
Er verzog abschätzig die Lippen.
„Sie sagte, sie hätte es nur getan, weil ich sie berührt hatte...“
„Ich gebe zu, das habe ich.
Sie hat mir ihren Körper präsentiert und ihre Narben. Es schien sie wäre Stolz darauf. Warum sollte ich sie also nicht berühren?“
Für den Tzimisce war das wahrlich ein normale Reaktion, um die Schönheit eines Körpers auch wirklich zu würdigen zu wissen. Nicht dass er Amalia als schön empfunden hatte, aber doch interessant genug sie sich einmal genauer anzusehen. Ein Fehler, eindeutig. Ihm war natürlich bewusst, warum das Anfassen eines anderen Vampirs stets risikoreich war, nun noch mehr als vorher, doch es ärgerte ihn einfach dennoch, dass sich so viele dagegen wehrten.
„Ich hatte sie weder festgehalten noch anderweitig grob angefasst. Ich wollte ihr keinen Schaden zufügen. Doch sie reagierte direkt mit einem Angriff.“ stellte er fest und legte damit dar, wer für ihn hier die Schuld trug. Sie hatte ihn verführt und dann attackiert.
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Re: [1002] Vom Wasser so rein (Toma)

Beitrag von Gaius Marcellus » Mi 11. Okt 2017, 19:37

Gaius nickte mit wenig Emotion in der Miene. "Mhh... Ihr habt sie in einer einladenden Situation ungefragt angefasst und sie hat euch dafür mit ihrer Feuerskraft im Geist verbrannt?" Fasste er zusammen. "Sie hat euch nicht gewarnt und ihr habt keine weitere Gewalt, Zwang oder Drohung gegen sie gerichtet?
Meine Mannen... sie sprachen von zwei Schreien." Fragte er zögerlich nach. Er hatte wohl noch nicht genug gehört und blieb solang auch ohne Ausdruck seiner Einschätzung...
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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] Vom Wasser so rein (Toma)

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mi 11. Okt 2017, 21:16

Toma presste die Lippen zusammen, als Gaius weiter nachfragte und die Schreie erwähnte.
Ein tiefes Grummeln erklang von dem Tzimisce.

„Sie hat mich gedemütigt...ich hatte ihr nur gesagt dass sie das nie wieder tun soll, oder sie es eben bereut...da hat sie gelacht.“ Er presste die Zähne noch fester auf einander aber hob nun etwas die Lippen, was die Zähne zeigte.
„Sie hat mich ausgelacht und selbst damit angegeben, wie viel Schmerz sie bereits ausgehalten hätte, dass ich ihr damit keine Angst machen könnte. Sie war überheblich und ich wollte ihr zeigen, dass sie falsch lag.“ gab der Tzimisce zu. Eigentlich hatte er ihr dieses überhebliche Grinsen aus dem Gesicht wischen wollen, aus dieser hässlichen Fratze, doch Schmerz wäre auch eine Option gewesen.

„Ich wollte sie angreifen....Aber ich tat es nicht. Ich berührte sie nicht...verletzte sie nicht.
Dennoch hat sie sogleich diese Feuerskraft noch einmal eingesetzt. Stärker.“
„Wohl kaum, weil sie Angst vor mir hatte, denn das hatte sie nach ihren eigenen Worten nicht.“


Toma verschrenkte die Arme vor der Brust und schnaubte und zuckte sogleich zusammen, ob des Schmerzes aus seiner Lunge.
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Re: [1002] Vom Wasser so rein (Toma)

Beitrag von Gaius Marcellus » Do 12. Okt 2017, 18:16

Gaius nickte, fast die gleiche Geschichte wie jene seiner Schwester... gut. Im ersten Moment konnte er dazu nur ein Wort denken 'Kinder'... Eine Lösung zu finden keinen der zwei losen Verbündeten einzubüßen, wäre dennoch nicht einfach. Zum Glück hatten die zwei deutlich mehr zu verlieren und waren weniger Suizidal als die enervierende Brujah... Wenigstens wirkte Toma so, als wüsste er, was Gaius für ihn getan hatte - bei Amalia war davon weniger zu spüren.

"Eine unglückliche Angelegenheit...
Sie fühlt sich angegriffen und ihr euch gedemütigt - beide fühlen sich bedroht." Und beide kämpften auf ihre abstruse Art und Weise um Gesichtswahrung...
"Eine Angelegenheit die ihr beide vermutlich nicht gern an der Öffentlichkeit hättet?" Er hob fragend die Braue, nickte aber langsam und gewährend.
"Dennoch wäre es Schade euch als Feinde auseinander gehen zu sehen, das wäre im Angesicht unserer guten Partnerschaft und eurer Überschneidungen doch eine Verschwendung und Ärgernis.
Zugleich will vermutlich keiner eine große Sache daraus machen." Gaius pausierte, blickte Toma nachdenklich an.
"Was sagt ihr, werter Toma von den Drachen? Teilt ihr meine Einschätzungen?"
Bis auf das mit den Feinden womöglich...
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Re: [1002] Vom Wasser so rein (Toma)

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Do 12. Okt 2017, 20:38

"Unglücklich in der Tat."
"Ich hatte gehofft einen interessanten Gesprächspartner zu treffen. Doch ihre Forschung ist auch nicht das was ich erwartet hatte." Toma schüttelte den Kopf, dann zog er die Augen zusammen.
"Warum glaubt ihr haben wir Überschneidungen? Sie foltert aus Freude...weil es sie offenbar erregt. Ihr wollt meine Kunst doch wohl nicht mit ihren niederen Gelüsten gleichsetzen?" fragte er mit einem deutlich grollenden Unterton.
"Sie hat kein Ziel und kein Streben um Erkenntnisgewinn..."
Da seufzte der Drache und schloss für einen Moment die Augen.

"Wie dem auch sei...Ich möchte mich gar nicht noch mehr als nötig mit diesem Ärgernis aufhalten. Ihr habt recht, dass ich es nicht breit treten will. Ohnehin wurde keine Tradition verletzt, also soll es auch nicht euer Problem sein. Es tut mir leid, dass dieser Streit in eurer Therme stattfinden musste, Gaius." Toma schien das alles mehr herunterzuspulen, um es schnell hinter sich zu haben.
"Wenn ihr nun etwas verlangt für eure Mühen...dann erwarte ich zumindest, dass Amalia sich ebenso daran beteiligt."

"Nein, mehr noch würde ich sie eigentlich gern im Staub knien sehen mit einer Entschuldigung auf den Lippen! Doch da sie das nicht tun wird und wenn, es doch nicht ernst meinen würde..." er winkte ab. Es machte ihn immer noch wütend, wenn er daran dachte, wie sich verhalten hatte. So gern er das alles einfach nur beendet sehen wollte, so unmöglich war es ihm, es selbst auch emotional beiseite zu legen.
"Wenn ihr keine weiteren Fragen habt, werde ich jetzt gehen."
Vielleicht würde es irgendwann besser werden, wenn Gras über die Sache gewachsen war. Doch gerade Kainiten neigten ja dazu Groll lange zu hegen.
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