[1002] Zwei Gläubige unter sich [Amalia/Angelique]

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Amalia
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Re: [1002] Zwei Gläubige unter sich [Amalia/Angelique]

Beitrag von Amalia » Mi 13. Sep 2017, 16:12

Dario nannte seiner Herrin die Worte der kleinen und Amalia lächelte das Mädchen kurz an. Dann sagte sie etwas und Dario erklärte ihre Worte. "Meine Herrin ist euch dankbar. Die Vision führte sie und sie möchte ihr gerne nachgehen. Solange werden wir in Genua leben."
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Re: [1002] Zwei Gläubige unter sich [Amalia/Angelique]

Beitrag von Angelique » Do 14. Sep 2017, 22:51

"Glaubt Ihr, mit der Göttin in der Vision sei Lillith gemeint?", fragte das Vampirmädchen mit nie blinzelnden durchdringenden Blick und legte neugierig den Kopf schief.
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Re: [1002] Zwei Gläubige unter sich [Amalia/Angelique]

Beitrag von Amalia » Di 19. Sep 2017, 22:40

Dario übersetzte die Worte des Mädchens verwundert und auch Amalia zog ihre Braue nach oben. "Lilith?" kam es fragend aus Amalia heraus. "Unë nuk e di kush ju thotë. Kam dëgjuar emrin për herë të parë. Perëndeshë e vizionit është nëna e madhe dhe i sjellshëm." Amalia war verwundert, wer war diese Lilith. Dario blickte kurz und übersetzte die Worte seiner Herrin. "Meine Herrin hat noch nie etwas von einer Lilith gehört. Sie sagt, dass die Vision die Schöpferin von Himmel und Erde darstellt. Die große und gütige Mutter." Auch er war mehr als verwundert.
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Re: [1002] Zwei Gläubige unter sich [Amalia/Angelique]

Beitrag von Angelique » Sa 23. Sep 2017, 10:34

Nun runzelte Angelique die Stirn. "Magna Mater?", fragte sie unsicher. Sie hatte gelernt, dass Vampire sich manchmal heidnischen Götzen ihrer Heimat verschrieben. Der Ascomanne Brimir war ein gutes Beispiel, auch der Kult der Jagd. Und auch die Vampire der Sarazenen sollten ja den Baphomet der Muselmanen anbeten, der wie ihre Studien sie gelehrt hatten, eigentlich Mohammed hieß und ein Prophet der Menschen gewesen war, bevor er zum Götzen wurde.

Im Laufe der Jahre war sie viel weniger engstirnig geworden, was die Teufelsanbeterei anderer anlangte. Es war schließlich die Aufgabe von Dämonen, ihren Oberteufeln zu folgen. So musste sAngelique nur darauf achten, wenn sie darüber lernte, nicht auch in den Bann der Teufelsanbetung zu geraten oder den Dienern der Dämonen zu helfen.
Und sie musste die Menschen vor ihnen schützen. Das konnte sie am besten, in dem sie soviel wie möglich lernte.

"Meint Ihr damit die Mater Deum Magna Ideae Kybele, die wie manche sagen, aus dem kastrierten Agdistis entstand?" Die Geschichte hatte das Mondkind immer faszinierend gefunden, da der dämonische Agdistis ihrer Ansicht nach wohl ein Alter wenn nicht der Älteste der Malkavianer sein musste, hatte er doch aus Eifersucht die ganze Hochzeitsgesellschaft seines Geliebten in den Wahnsinn getrieben.

Wieder runzelte sie die Stirn. "Aber kann das sein? Sie, die mit der Isis des Ägyptenlandes zusammen schließlich zur Maria als Gottesmutter erklärt wurde und bis zum heutigen Tag von den Anhängern des Bischofs von Rom als Götze verehrt wird? Kybele ist doch die Göttin der Erde. Der Himmel gehört doch ihrem männlichen Teil, dem Attis..."

Angelique fragte dies vor allem sich selbst, ahnte sie doch in diesem Momet, dass der archaische Glaube an zwei Gottheiten, die einst eine waren, mit ihrem dualistischen Glauben an den üblen Widersacher der irdischen und der guten Gottheit der himmlischen Welt zusammenhimg. War Kybele ein weiteres Gesicht der Lillith? Verehrte die Salubrie eine ältere komplette Gottheit, als die Welt noch nicht entzwei gespalten war?
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Re: [1002] Zwei Gläubige unter sich [Amalia/Angelique]

Beitrag von Amalia » Mo 16. Okt 2017, 13:03

Amalia blickte mit hochgezogener Braue zum Priester, welcher sie mitlerweile recht fragend anblickte und so gut er konnte die Worte der kleinen Nervensäge übersetzte. Amalia lachte still und tonlos. Nach kurzer Zeit sagte sie dann "Jo, nëna është asnjë nga lart nga ju gra pagane. Nëna është më. Unë dyshoj se ju do të kuptojnë natyrën e perëndeshës tim. Ajo duhet të jetë gati, ju mund të argëtojë ju i vendosur në Sofje më të mirë në lidhje me të." Dario blickte etwas erleichtert als er ihre Worte hörte und übersetzte die Worte seiner Herrin "Nein, die Mutter ist keine der von euch genannten Heidnischen Weibern. Die Mutter ist mehr. Ich bezweifle das ihr die Natur meiner Göttin verstehen werdet. Sollte es soweit sein, könnt ihr euch bestimmt mit Sofia besser darüber unterhalten. Gibt es sonst noch etwas was ihr mit mir bereden möchte meine Liebe? Etwas was nicht meine Religion betrifft?" Amalia lächelte mehr als freundlich, als Dario ihre Worte übersezte und blickte die Kleine durchdringend an.
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Re: [1002] Zwei Gläubige unter sich [Amalia/Angelique]

Beitrag von Angelique » Mo 16. Okt 2017, 20:57

Das nervige Kind hob nun seinerseits die Braue. "Ich werde die Natur der Göttin also nicht verstehen? Verstehe. Eine Göttin? Verstehe. Dann etwas Einfacheres, was ich vielleicht verstehe: Wie kam ihr zu Eurer interessanten Narbe? Warum sprecht Ihr nur Eure Sprache? Ist das eine Geis? Dürft Ihr keine andere Sprache sprechen? Wenn ja, warum nicht? Wie steht Ihr zu meinem geliebten, väterlichen Freund Gaius? Ihr werdet ihm keinen Ärger machen, sondern seid hier, um ihm zu helfen, nicht wahr?"
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Re: [1002] Zwei Gläubige unter sich [Amalia/Angelique]

Beitrag von Amalia » Mi 18. Okt 2017, 11:36

Dario übersetzte die Worte des Kindes schmunzelnd. In seinen Augen war die Sprachenfrage recht sinnlos und mehr als offensichtlich. Auch Amalia musste schmunzeln als sie die Fragen hörte. Sie lächelte freundlich, als sie die Fragen des Kindes so gut es ging beantwortete. "Tani vajzë e vogël. Unë flas këtë gjuhë, sepse është i vetmi që kam kontrolluar. Unë kurrë nuk e mori një tjetër, por një herë unë kam vendosur, unë do të mësojnë gjuhën lokale. mbresë im e kam marrë kur unë u përdhunua në moshën shtatë vjet nga një njeri i Perëndisë dhe hidhet në zjarr ... dhe natyrisht unë jam këtu për të ndihmuar vëllain tim me famë." Darios Züge wichen seinem Gesicht, als er die Worte seiner Herrin übersetzte. "Nun ... meine Herrin spricht diese Sprache, weil sie nie eine andere erlernte. Schließlich stammt sie nicht von hier sondern aus Albanien, wo diese Sprache die Landessprache ist. Ihren Bruder schätzt sie und wird ihm so gut sie kann zur Seite stehen .... und ihre Narben hat sie nachdem sie im Alter von sieben vergewaltigt und ins Feuer geworfen wurde." Nun blickte Amalia das Mädchen durchdringender an, als sie ihre Antwort erwartete.
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Re: [1002] Zwei Gläubige unter sich [Amalia/Angelique]

Beitrag von Angelique » Mi 18. Okt 2017, 20:35

"Oh," machte das kleine Mädchen und ein Kaleidoskop von Gefühlen schien über das niedliche Gesichtchen zu laufen, als sie die tragische Geschichte angedeutet hörte. Mitleid, Unbehagen, Abscheu, aber auch Neugier, Belustigung und sogar Wollust. Es war gruselig.

Sie hakte weiter nach. "Waren das die bulgarischen Barbaren gewesen? Ich hörte von ihren abscheulichen Sitten. Ist Euer Erzeuger einer der Oströmer, die die Provinz in den letzten Jahre Stadt für Stadt heim ins Reich holen? Oder gibt es gar unter den Ostlingen Vampire der Salubri? Ihr sprecht also einen Mischdialekt aus Griechisch und Slawisch? Verstehe, Ihr müsst am Leben gewesen sein, als die griechischen Römer von den viehischen Barbaren vertrieben waren. Soll ich Euch Eure eigentliche Kultursprache beibringen? Dann könnt Ihr eines Tages zurückkehren und für die gerechten Herrscher Konstantinopels dort eine Domäne beanspruchen."
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Re: [1002] Zwei Gläubige unter sich [Amalia/Angelique]

Beitrag von Amalia » Mo 23. Okt 2017, 19:12

Dario übersetzte Stirnrunzelnd die Worte des Mädchens und auch Amalia runzelte die Stirn langsam gab sie Antwort, wohl immer noch verwirrt von der Fragerei. Dario übermittelte ihre Worte "Nein es war kein "Barbar" es war ein Priester Gottes welcher meine Herrin schändete und Albanien hat bereits Domänen eine davon, die aus der sie stammt wird regiert von der höchstverehrten Katharina "der Löwin" ebenfalls eine Wanderin im Blute Malkavs. Deswegen ist meine Herrin etwas verwirrt, was ihr mit "Domäne beanspruchen" meint." Amalias durchdringender Blick betrachtete das kleine Mädchen vor ihr. - Warum fragte sie so viel? Arme Seele - dachte Amalia.
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Re: [1002] Zwei Gläubige unter sich [Amalia/Angelique]

Beitrag von Angelique » Di 24. Okt 2017, 21:49

"Oh, Katharina die Löwin aus dem Hause Malkav", echote Angelique ehrfürchtig. "Kein Wunder, dass deine Herrin verwirrt ist. War der Priester ein othodoxer oder ein katholischer? Ich nehme an, er wurde bereits von Euch bestraft. Sonst müsste ich dahin, um es zu erledigen." Sofort waren sie wieder da, diese ewigen Fragen, die einen wahnsinnig machen konnten.
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