[1002] Am Wegesrand [offen]

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mo 4. Sep 2017, 12:02

Toma bedache Vergonzo mit einem überraschten Seitenblick, als dieser meinte er hätte bereits etwas im Sinn für Amalia.
Dann richtete er den Blick aber wieder auf die Salubri.

"Ihr seht Folter als eure Berufung? Und ihr verdient daran?" fragte Toma, nicht abfällig oder entsetzt sondern äußerst interessiert. Nicht dass ihm sehr daran gelegen war Menschen zu foltern um ihnen Informationen zu entlocken. Aber es wunderte ihn dass es Menschen oder Kainiten gab, die jamden dafür anheuerten. Wer nicht bereit war sich selbst die Hände schmutzig zu machen, sollte es vielleicht einfach lassen.

"Wie seit ihr dazu gekommen? Warum tut ihr das?" fragte er weiter und legte den Kopf schief. "Eurem Aussehen nach, weil es euch selbst angetan wurde?" mutmaßte er. Natürlich könnte die Wunde auch von einem Unfall stammen, doch wenn jemand sich jemand der Folterung anderer verschrieb, dann musste da wohl durchaus Hass oder Abneigung in ihr schlummern, die irgendwo entstanden sein musste.
"Messer rein...Gedärme raus...Messer rein...Gedärme raus..."

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Amalia
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Amalia » Do 7. Sep 2017, 11:21

Amalia hörte sich die Worte der beiden Kainiten an und lächelte Vergonzo freundlich an. "Kjo do të ishte shumë i mirë prej jush lirë Vergonzo Faro. Unë nuk mund të qëndrojë gjithmonë me vëllain tim klanor." Dario richtete dem Nosferatu die Worte seiner Herrin aus "Amalia würde es sehr begrüßen, wenn ihr so etwas in die Wege leiten könntet. Sie möchte ihrem Clansbruder schließlich nicht ewig zur Last fallen." Dann wannte sie sich an den Drachen. "Po. Me sa duket ka njerëz të cilët janë shumë delikate, ose nuk kanë guxim e nevojshme për njerëzit e tjerë shkaktojnë dhimbje. Jo, unë kurrë nuk ishte torturuar. plagët e mia, apo mbresë në fytyrën time, ka një sfond të ndryshëm. Tani unë të studiuar dhe të eksplorojnë dhimbjen dhe që më jep këtë profesion zonë mjaft." Sie nickte Dario zu welcher ihre Worte wiedergab. "Meine Herrin, werter Toma wurde nie gefoltert. Sie hat ihre Narben von anderen Geschehnissen her. Ja scheinbar gibt es Leute die sich nicht die Hände schmutzig machen wollen. Da meine Herrin den Schmerz studiert und erforscht kommt ihr diese Berufung recht gelegen."

Dann verneigte sich der Ghul wieder und trat hinter seine Herrin.
"Cahf ah nafl mglw'nafh hh' ahor syha'h ah'legeth, ng llll or'azath syha'hnahh n'ghftephai n'gha ahornah ah'mglw'nafh"
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 8. Sep 2017, 21:47

Als der Ghul die Worte der Salubri übersetzte, blickte Toma noch viel neugieriger auf sie. "Ihr studiert den Schmerz...ungewöhnlich....interessant."
"Auch an euch selbst? Habt ihr eure Grenzen strapaziert? Was für Erkenntnisse konntet ihr denn bisher machen? An euren...Opfern..."

Schmerz war kein Forschungsthema mit dem sich Toma je aktiv beschäftigt hätte, jedoch hatte er als Nebeneffekt seiner Experimente durchaus auch verschiedenen Schmerzgrenzen mit ansehen können.
"Warum interessiert euch so etwas? Was bringt es euch den Schmerz zu kennen?" fragte er weiter. Es war offensichtlich, dass der Drache sehr interessiert daran war.

Dann blickte er jedoch hinunter auf den kleinen Nosferatu und wieder zurück zu Amalia. "Wenn ihr Interesse an einem längeren Gespräch habt, könnten wir uns vielleicht an einen besseren Ort zurückziehen?" fragte er beide. Hier draußen vor den Mauern der Stadt, war es ja nun nicht wirklich angenehm.
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Vergonzo Faro » Sa 9. Sep 2017, 18:26

Vergonzo nickte Amalia zu.
"Gerne können wir dies mit eine Spaziergang verbinden und uns in Genua umsehen. Dann zeige ich euch woran ich gedacht hatte. Gaius ist sehr strapazierfähig, solange er sich nicht genötigt fühlt die eigens angelegten Fesseln seiner Moral und Pflicht zu empfinden. Wir sollten uns dafür jedoch etwas Zeit nehmen. Vielleicht in den kommenden Nächten. Ich könnte euch bei Gaius abholen kommen. Sagt mir nur wann." er lächelte freundlich und verneigte sich leicht.

Als Toma sprach hörte er interessiert zu und auch ihm nickte er zu.
"Gerne, auch mich interessiert dieses Thema. Schmerz ist so vielseitig und unterschiedlich."
Man soll bauen, als wollt man ewig leben, und leben, als sollt man morgen sterben.

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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Amalia » Mo 11. Sep 2017, 14:12

Amalia lächelte, als sie die Angebote der beiden Kainiten hört und neigt höflich ihr Haupt. Sie sagte ihre Worte in der, den beiden unbekannten, wohlkingenden Sprache und Dario erhob erneut seine Stimme. "Meine Herrin nimmt die Angebote von euch hohen Herren sehr gerne an und freut sich sowohl auf den Spaziergang als auch auf das Gespräch. Sie sagt, wenn ihr Lust habt, könnt ihr sehr gerne einen Boten zur Martinsfeste schicken und ihr Bescheid geben. Sie würde wirklich gerne noch etwas mit euch sprechen, aber leider müssen die Hunde noch etwas laufen, bevor wir zur Feste zurückkehren. Sie wünscht euch eine gesegnete Restnacht und hofft auf baldige Kunde."

Nachdem der Priester alles gesagt hatte neigte Amalia ihr Haupt und auch Dario verneigte sich tief. Sie gab einen kurzen Befehl und die beiden Hunde standen auf und folgten ihr und Dario in die Dunkelheit.
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Vergonzo Faro » Mo 11. Sep 2017, 14:38

Vergonzo winkte ab als sie von hohen Herren sprach, nickt dann aber respektvoll und verabschiedete sich bei Amalia und Dario.
Zumindest winkte er für sich ab.

Als die Beiden, wie auch die Hunde, weitergezogen waren, und außerhalb der normalen, wie auch übernatürlichen Hörweite waren sprach Vergonzo sehr leise zu Toma.
"Es ist ein seltsames Gespann, aber erfrischend und interessant. Glaubt ihr Sie wurde gerufen?"
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Do 14. Sep 2017, 00:24

Als sie von hohen Herren sprach zog er eine Augenbraue hoch und sah auf Vergonzo herab. Aber vielleicht hatte auch der Ghul gesprochen...
Er nickte ihr zu und bedachte die Hunde nur mit einem kurzen Blick. Er hatte für Tiere nicht viel übrig. Sicher nützlich in irgendeiner Form...naja.

"Es hat mich gefreut euch kennenzulernen, werte Amalia. Ihr könnt mich in Domus finden, wenn ihr etwas benötigen solltet. Gaius kann euch da weiterhelfen." Erwiderte Toma zum Abschied.


Als sie gegangen war, blickte er dann zu Vergonzo und zuckte mit den Schultern.
"Vielleicht...wer weiss. Macht es einen Unterschied? ...Seltsam, auf jeden Fall." kommentierte er die neue Salubri während er ihr nach sah.

"Warum seid ihr eigentlich hier, Vergonzo?" fragte er dann noch den kleinen Baumeister.
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Vergonzo Faro » Do 14. Sep 2017, 10:57

Vergonzo schaute hoch zum groß gewachsenen oder gemachten Toma.
"Nun ich dachte nur daran, das wenn Sie geschickt wurde, vielleicht ein weiterer Spieler seinen Blick in unsere Richtung geworfen hat." er grinste als würde er sich über diesen Gedanken freuen.

"Nun ich bin hier, weil seid einiger Zeit wieder die Möglichkeiten besser liegen, als Nosferatu etwas sicherer durch die Nacht zu kommen. Meine Spaziergänge durch Genua musste ich die letzten 2 Jahre ja reduzieren, was sich so langsam zu ändern scheint. Und ihr?" fragte er zurück.
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Do 14. Sep 2017, 15:31

"Hmm... möglich." kommentierte Toma, anscheinend schien er sich über diese Möglichkeit keine all zu großen Gedanken zu machen. Es interessierte ihn einfach nicht.
"Ich werde Gaius einmal nach ihr fragen, bei Gelegenheit."
"Doch 'Spieler' sagt ihr? Ihr seht den Krieg auf eine...interessante Weise."

"Warum war es für euch schwierig?" antwortete Toma anschließend, tatsächlich nicht wissend, dass den Nosferatu die Entführung der Prinzessin vorgeworfen wurde. Die Rückfrage des Nosferatu, was er denn hier draußen tat, ignorierte er in dem Moment einfach.
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Vergonzo Faro » Mo 18. Sep 2017, 14:04

Vergonzo grinste, wie er es stets tat, als er Tomas antworten lauschte.
"Tut das. Nun es ist immernoch nicht ganz so leicht. Godeoc und seiner Brut wurde vorgeworfen Aurore entführt zu haben. Da ich vom selben Blut bin, schert man mich mit über diesen Kamm. Jene Clansbrüder meiden mich jedoch, da ich keiner von Ihnen bin und sehr nahen Kontakt mit anderen Kainiten pflege. Somit wurde ich, oder werde noch, von anderen gemieden oder ausgeschlossen, und von Clansbrüdern ebenfalls gemieden. Dazu kam, das ich Gaius vertraute, dieser mich aber gegen meinen Willen festhielt kurz nach Aurores verschwinden, er meinte es wäre seine Pflicht gewesen. Es war nichts anderes als Vertrauensbruch, da er wusste das ich nichts damit zu tun habe. Nun, somit verlor ich Kontakt zu Clansbrüdern, sowie zu vielen anderen Kainiten der Stadt. Allerdings gedenke ich nicht, mich dadurch aus dem Spiel nehmen zu lassen." grinste er etwas frech.
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