[1002] Am Wegesrand [offen]

[August + September '17]

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Vergonzo Faro
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Vergonzo Faro » Do 31. Aug 2017, 15:17

"Tani Amalia." grinste er breit und hoffte er hatte es richtig ausgesprochen und richtig interpretiert als eine Begrüßung.

Vergonzo neigte Toma grüßend das Haupt.
"Guten Abend werter Toma. Ich hätte mir denken können das sie zu euch gehören. Gute Männer, lassen sich nicht so leicht den Kopf verdrehen." er deutete auf die Wachmänner und lächelte scherzend.
Mit lang gezogenen Worten sagte er dann:"Ich habe keine Ahnung was die Etikette einem hier rät, aber darf ich euch Amalia vorstellen. Meine neuste Bekannte aus der Ferne. Tochter der Elisabeta und Tochter der Mirana, vom Blute Saulots. Ihr Übersetzer ist Dario, zumindest ein Gelehrter der Sprachen." er nickte Dario zu.
Dann trat er einen halben Schritt zurück was in echt wohl ein viertel des Normschrittes war.
Man soll bauen, als wollt man ewig leben, und leben, als sollt man morgen sterben.

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Do 31. Aug 2017, 15:37

Toma schaute sehr verwirrt unter seiner dunklen Holzmaske, was keiner sehen konnte. Mit dem Gesagten des Nosferatu konnte er nichts anfangen, da ihm der Kontext fehlte, doch er blickte kurz zu seinen Ghulen, die auch langsam aufschlossen. Was war hier passiert?

Ohne sich darüber aber nun weiter den Kopf zu zerbrechen, neigte er diesen ebenso zu Gonzo herab.
"Guten Abend, werter Vergonzo. Eine Überraschung und Freude euch zu sehen." Ob er das ernst meinte und nicht nur phrasendrescherei war, war aber fraglich.

Dann legte er den Blick auf Amalia. Ihren Ghul und den Hunden schenkte er nur einen flüchtigen Blick. Er hatte sie bemerkt aber sie kümmerten ihn nicht.
Er nickte ihr ebenso grüßend zu, nicht wissend ob er eigentlich eine Neugeborene vor sich hatte. Das war eine seltsame Vorstellung von dem Nosferatu.
"Seid gegrüßt..." sagte er zu ihr, unsicher wie er nun fortfahren sollte. "Darf ich euch fragen, welchen Status ihr inne habt? Ich möchte euch schließlich nicht unbewusst beleidigen.
Mein Name ist Toma Ianos Navodeanu. Neugeboren im Blute der Drachen. Kind des Ancilla Navod Sorinescu."

Fasziniert musterte ihr halb entstelltes Gesicht. Vom Blute Saulots...wenn man dabei auch an Gaius dachte, dann sah man ihr ihre Clanszugehörigkeit durchaus an.
Ebenso interessant, war ihre Sprache. Wo mochte sie her kommen?
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Amalia » Do 31. Aug 2017, 15:53

Dario übersetzte die Worte des Drachen und Amalias blaues Auge weitete sich vor Freude. Dann blickte sie den Drachen an und senkte grüßend ihr Haupt: "Oh më fal mua këtë hap i gabuar. Unë jam
i porsalindur në Saulots gjakut dhe unë jam i kënaqur për të mësuar një e madhe për të dini ju."
Dario verneigte sich vor dem Drachen und berichtete folgendes "Oh verzeiht mir diesen Fehltritt. Ich bin Neugebore im Blute Saulots und es freut mich sehr eure Bekanntschaft zu machen." Dann verneigte sich der Ghul erneut und trat ein Stück hinter seine Herrin.
"Cahf ah nafl mglw'nafh hh' ahor syha'h ah'legeth, ng llll or'azath syha'hnahh n'ghftephai n'gha ahornah ah'mglw'nafh"
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Do 31. Aug 2017, 16:47

"Ihr seid neu in Genua, werte Amalia?" fragte Toma, die Hände hinter dem Rücken verschrenkt, aber den Kopf leicht zur Seite geneigt. "Woher kommt ihr? Ich habe diese Sprache noch nie gehört.
Habt ihr euch bereits jemanden offiziell vorgestellt? Dem verehrten Seneschall?"
Er würde ja annehmen, wenn es einen neuen Kainiten in der Stadt gäbe, dass er sie dann hätte wieder hätte überprüfen müssen. Aber vielleicht hatte es Maximinianus auch selbst getan oder jemand anderes.
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Amalia » Do 31. Aug 2017, 20:40

Amalia grinste breit, zumindest versuchte sie es, und sagte dann: "Po lirë Toma, unë jam i ri në Genoa dhe vëllai im më ka dhënë klani strehim. Përtej imagjinatës time, ne nuk kemi folur shumë, sepse unë kam qenë vetëm këtu kohët e fundit. Dhe unë fillimisht vijnë dhe Dario nga Shqipëria. Nga Kruja për të qenë të saktë." Sie blickte daraufhin zu Dario, welcher ihre Worte eiligst und gekonnt übersetzte. "Amalia sagt, dass sie sich, bei keinem vorstellen konnte. Momentan hat ihr Clansbruder Gaius Marcellus uns bei sich aufgenommen. Und um eure Frage zu unserer Herkunft zu beantworten werter Toma, so kommen wir beide aus Albanien beziehungsweise aus der albanischen Stadt Kruja"
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Vergonzo Faro » Fr 1. Sep 2017, 13:29

Nachdem der Entstellte gewartet hatte, das Toma und Amalia ihre Vorstellung beendet hatten, trat er wieder näher.
"Habt ihr einen bestimmten Grund hier her zu kommen, wenn es mir gestattet ist so direkt danach zu fragen. Alle schieben bei solchen Fragen immer die derzeitige Kriegslage vor, doch mich interessiert sowas ehrlich gesagt immer, egal was für kurzweilige Zeiten grade angebrochen sind." er lächelte freundlich.

Dann schob er die Kaputze zurück und das schiefe und von unförmigen Beulen geformte Gesicht kam gänzlich zum Vorschein.
Sein so deformiertes Gesicht, als hätte ihn ein umfallendes Haus erschlagen, zeigte trotz der verschobenen Proportionen eine gewisse Freundlichkeit. Die klaren hellblauen Augen waren das einzige was man ansehen konnte, und zum Glück, mit etwas Unterstützung der Willenskraft, lenkten diese vom Rest der unnatürlich wirkenden Wasserleichenaufblähungen ab.

Er kratzte sich am Kann, ein Geräusch von Fingernägeln die über trockenem Putz kratzten, und sah hoch zu ihr. Er überlegte kurz und entschied sich eine Frage anzufügen.
"Kennt ihr euren Clansbruder Gaius gut?"
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Amalia » Fr 1. Sep 2017, 14:24

Dario erschrak als der Hässliche sein Gesicht enthüllte, kam aber recht schnell wieder in seine gewohnte Fröhlichkeit und Heiterkeit zurück. Amalia stand recht gelassen da und lächelte die anderen beiden Kainiten freundlich an.

Nachdem Dario sich wieder gefangen hatte übersetzte er die Worte des Nosferatus. Amalia blickte ihm in seine blauen Augen und erzählte mit gelassener Stimme: "Unë nuk e di se çfarë saktësisht do të thotë nga e di mirë. Ne kemi marrë së bashku mirë dhe një histori apo dy kanë shkëmbyer tashmë me njëri-tjetrin", dann stoppte sie kurz und überlegte "Ka dy arsye pse kam ardhur në Genoa. Së pari, vizioni i një mik shumë të mirë, një temë që unë më parë do të mbajë për vete më udhëzojë. Dhe në anën tjetër biznesi. Ju shikoni kjo është luftë dhe në luftë ka burgosur dhe unë tani të them, unë jam i shkëlqyer në të rrëmbejë informacion të tillë njerëz." Dann ließ sie Dario übersetzen. Dass sind die Worte die Dario den anderen beiden überbrachte:

"Ich weiß nicht was genau ihr meint mit gut kennen. Wir verstehen uns gut und haben auch schon die ein oder andere Geschichte miteinander ausgetauscht. Es hat zwei Gründe warum ich nach Genua gekommen bin. Zum einen leitet mich die Vision einer sehr guten Freundin, ein Thema welches ich lieber für mich behalten würde. Und zum anderen das Geschäft. Seht es herrscht Krieg und im Krieg gibt es Gefangene und ich nun sagen wir mal, ich bin exzellent darin solchen Leuten Informationen zu entreißen"
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 1. Sep 2017, 14:43

"Visionen?" widerholte Toma überrascht, als sie auf die Fragen des Nosferatu antwortete. Wie seltsam...und sie sagte zwar sie wollte nicht drüber sprechen, doch warum erwähnte sie es dann?

"Und Gefangenen Informationen entreißen?..." fuhr er sogleich weiter fort.Er musterte die Gestalt der Frau. Ihr Gesicht...die Axt. "Ich vermute mit Gewalt?" Immerhin sah sie damit mehr aus wie eine Kriegerin.

"Dafür seid ihr hier her gereist? Wo liegt Albanien? Ich kenne dieses Land nicht. War es eine weite Reise?" Es wäre schon interessant, wenn sich jemand von weit her auf den Weg machen würde, nur wegen einer Vision und dann noch extra des Krieges wegen.
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Amalia » So 3. Sep 2017, 14:01

Amalias grinsen wurde etwas lauernder, als sie Darios Worte vernahm. Sie blickte den Drachen direkt an und sprach nur "Në qoftë se ju do të thotë nga dhuna torturës fizike dhe mendore ... atëherë po. Nëse ju mendoni se unë sugjeroj që njerëzit së bashku ... atëherë nuk ka. Dhe Shqipëria është mbi Greqinë." Dario übermittelte zu aller Verständnis wieder die Worte seiner Herrin. "Nun werter Toma, wenn ihr mit Gewalt körperliche und geistige Folter meint ... dann ja. Und Albanien liegt über Griechenland. Die Reise war kürzer als gedacht." Dann verneigte er sich erneut, bereit seine Berufung zu aller Zufriedenheit zu erledigen.
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Vergonzo Faro » So 3. Sep 2017, 20:36

Vergonzo lauschte interessiert den Fragen und Antworten und grinste dabei fröhlich vor sich hin, die Hände hinter dem Rücken verschränkt.
Dann räusperte er bevor er das Wort ergriff:
"Nun habt ihr interessante Kunde aus Albanien. Kunde im Sinne von Geschehnissen die außergewöhnlich sind oder besondere Ereignisse in der Gesellschaft unserer Art? Und wenn ihr hier Arbeit finden solltet und bleiben werdet, würde ich euch anbieten eine geeignete Stätte für eure Berufung zu finden."
Er beobachtete ihre Reaktion darauf neugierig.
"Ich hätte da vermutlich bereits etwas im Sinne." dann wurde sein grinsen breiter.
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