[1002] Am Wegesrand [offen]

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mi 20. Sep 2017, 11:17

Toma hob überrascht nur eine Augenbraue. Nosferatu hatten Aurore entführt? Nun kein Wunder, dass da der Verdacht auf die hiesigen Verborgenen fiel.
"Nun, das ist wahrlich ein hartes Los. Doch wissen denn viele von diesen Anschuldigungen?" Er hatte es immerhin nicht gewusst. "Und..." er stoppte im Satz und fragte dann doch etwas anderes. "ich nehme an, diese Anschuldigungen haben sich aber als haltlos herausgestellt?" Sonst hätte es doch größeren Aufschrei gegeben oder nicht? "Bezüglich eures Clans. Ihr zumindest wurdet ja offensichtlich frei gelassen."

Toma konnte nichts dagegen tun, dass der kleine Nosferatu ihm nun suspekter wurde. Waren die Nosferatu schuldig oder nicht? War Vergonzo schuldig oder nicht?
Zu wenig wusste er von dem was geschehen war und gerade geschah. Und immer wieder war er hin und hergerissen zwischen Neugier und dem Gedanke, dass es eine unnötige Ablenkung war sich damit zu befassen.
Er wollte einfach nur seiner Forschung nachgehen. Diese ganzen Ränkespiele störten ihn ungemein. Doch er konnte auch nicht blind herum sitzen. Obwohl eigentlich konnte er es. Der Krieg war so oder so gefährlich. Je weniger man wusste, desto weniger wurde man ein Ziel.
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Vergonzo Faro
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Vergonzo Faro » Mi 20. Sep 2017, 18:12

Ebenfalls überrascht sah der Bucklige zum Drachen hoch.
"Ihr habt nichts dergleichen mitbekommen? Die Durchsuchungen in Clavicula? Die ungerechtfertigte Verhaftung Il Ghiottos? Ich vermute ein jeder hat Gaius´ Männer und seine Verbündeten durch Clavicula marschieren sehen oder zumindest davon Wind bekommen. Ok, es war unangekündigt aber nicht wirklich geheim durchgeführt. Als Vertrauter hatte ich erwartet Gaius würde meinen Worten glauben schenken, nun es war ein Fehler ihm Nahe zu stehen. Fast jeder ist durch bestimmte Verpflichtungen in seinen Taten beschränkt, wie angekettet, dennoch hat man immer die Wahl eine Entscheidung selbst zu treffen. Seine war es, seine selbst angelegten Ketten fester zu ziehen und das Vertrauen unter uns zu brechen. Zeit wird zeigen wie es weiter geht.." er seufzte etwas. Vermutlich ärgerte er sich über sich selber.

"Nun, die Untersuchungen trugen nichts zu Tage. Und letztendlich gab es keine Beweise dafür das die Nosferatu Aurore entführt haben, stattdessen scheint Maximiniaus wohl nun ins Licht zu rücken, was diese Ereignisse angeht. Leider konnte ich bisher nicht viel tun um zu helfen, wie gesagt, mein Informationsfluss ist derzeit recht abgeschnitten. Gerne beantworte ich euch noch einige Fragen, so ihr welche habt." er grinste breit wie ein Fischer der seine Angel ausgeworfen hatte.
Man soll bauen, als wollt man ewig leben, und leben, als sollt man morgen sterben.

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 22. Sep 2017, 10:25

Toma gab dem Nosferatu keine Antwort darauf warum er es nicht mitbekommen hatte. Dem war nun mal so. So auffällig konnte es also nicht gewesen sein.
„Wer ist Il Ghiotto?“ fragte er. „Vermutlich einer eurer Clansbrüder?“
Den Namen hatte er noch nie gehört, dennoch sprach Vergonzo es so aus, als müsste man wissen wer das ist.
Es ärgerte den Tzimisce etwas, dass er vor dem Nosferatu nun sehr unwissend und womöglich dumm da stand.

„Man sollte sich eben nie zu sehr auf andere verlassen. Vertrauen ist etwas das jeder von uns will, doch selbst kaum gibt. Am Ende steht man doch immer allein.“ Bemerkte er noch abschließend und blickte dann einen Moment schweigend auf den kleinen Nosferatu hinunter, überlegend ob er ihn noch was fragen sollte.
„Was glaubt ihr denn? Hat der Seneschall den Prinzen entführen lassen?“
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Vergonzo Faro
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Vergonzo Faro » Mi 27. Sep 2017, 20:01

Vergonzo überlegte. Sollte er dem Drachen noch weitere Informationen geben oder nicht.
Er räusperte sich:" Das ist richtig vermutet. Er ist eine sehr bedeutende Informationsquelle Genuas. Nun es ist verständlich das eure Zeit, neben dem herstellen kunstvoller Objekte sehr gering ausfällt und diese dann zuerst mit wichtigen Dingen gefüllt ist."

Bedrückt schaute er zum Drachen hoch.
"Ja das ist wohl richtig, Vertrauen ist bei Kainiten noch langatmiger als bei den Menschen. Schade eigentlich, so könnte man doch einfach wie zuvor vertrauenswürdig sein oder eben nicht, aber nicht unnötig viel Zeit damit verlieren. Wie abstrus das wir nun unendlich Zeit haben, und alle Dinge die immer eine bestimmte Zeit gekostet haben, verlängern sich sobald wir unsterblich werden.
Nun wie dem auch sei, ich denke es ist gut denkbar das er es war, sinniger als jemand anders. Er könnte sie verkauft haben, um ein Geschäft einzugehen. Wer weiß, Macht macht blind. Fällt euch jemand ein der dazu fähig wäre und es bewerkstelligen könnte die Prinzess zu entführen?"
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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Sa 7. Okt 2017, 14:25

„Eine bedeutende Informationsquelle...interessant.“ murmelte der Drache, mehr zu sich selbst als dass er Vergonzo antwortete, dann richtete er sich jedoch wieder direkt an ihn.

„Es herrscht Krieg, ein jeder hätte es gewesen sein können. Fremde Mächte, wie hiesige. Ich könnte keinen Verdacht nennen. Auch kenne ich den Seneschall zu wenig. Er scheint einen plausiblen Grund und die Möglichkeit zu haben. Doch wäre das nicht sehr offensichtlich?“ Der Tzimisce zuckte kurz mit den Schultern. „Wie dem auch sei. Wir werden sehen, was sich ergibt.“
Er konnte sowieso nichts tun und hatte auch kein Interesse daran.

Toma nickte dem Nosferatu zu. „Wenn ihr sonst keine Fragen an mich habt, dann würde ich mich nun wieder auf den Weg machen.“
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Vergonzo Faro
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Re: [1002] Am Wegesrand [offen]

Beitrag von Vergonzo Faro » Mo 9. Okt 2017, 18:05

Vergonzo nickte und verabschiedete sich respektvoll bei Toma.
Dann schaute er dabei zu, wie der Drache im Dunkeln der Nacht verschwand.

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Finitus
Zusammenfassung:

Außerhalb Genuas trafen sich Toma, Vergonzo und Amalia zufällig an einer Wegkreuzung.
Tomas Soldaten trainierten am Wegesrand und wurden vom Spaziergänger Vergonzo dabei gefunden. Kurz darauf traf Amalia am Wegesrand ein, weil ihre Hunderunde zusammen mit ihrem Ghul diese Nacht dort entlang lief. Nach einem kurzen beschnuppern zwischen Amalia und Vergonzo kam Toma dazu, vermutlich um den Fortschritt seiner Soldaten zu prüfen. Die drei Kainiten stellten sich vor und tauschten sich kurz aus, da Amalia neu in Genua ist.
Dann verabschiedete sich Amalia und verließ das zufällige Treffen. Toma und Vergonzo sinierten über die Anwesenheit Amalias und tauschten einige Informationen über vergangene Geschehnisse aus, Dinge die Toma nicht mitbekommen hatte. Dann trennten sich auch ihre Wege.
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