[1002] Luccolische Gastfreundschaft [Brimir]

[August + September '17]

Moderatoren: Acacia, Toma Ianos Navodeanu

Benutzeravatar
Amalia
Salubri
Beiträge: 234
Registriert: Fr 18. Aug 2017, 00:03

Re: [1002] Luccolische Gastfreundschaft [Brimir]

Beitrag von Amalia » So 27. Aug 2017, 11:14

Amalia schmunzelte über die Verwirrtheit des Gangrels, ehe sie sich ihre Haare hinter ihr rechtes Ohr legte und zu Dario blickte, ehe sie wieder das Wort erhob: "Dario ju lutem përkthyer pikërisht ajo që unë them. Unë duhet të pranoj se ne nuk kemi parë ndonjë ushtri gjatë udhëtimit tonë. Se ndoshta mund të jetë sepse kemi shkuar jashtë në rrugën normale, e cila do të jetë e dobët e kalueshme për një ushtri. Po, vizioni i zërit është e vetmja gjë që drejton mua gjatë natës dhe asnjë nuk i përkasin fushës së Milanos. Por më thoni, nëse ka raste të luftës, ka pasur një mënyrë për të fituar para të mira, e drejtë?" Dario nickte und schaute dann zeitgleich mit seiner Herrin zu dem wilden Wikinger, welcher neben ihnen herging und sie führte. "Meine Herrin bittet mich euch folgendes zu sagen: Ich muss gestehen, dass wir während unserer Reise keinerlei Heere gesehen haben. Das mag aber vielleicht auch daran liegen, dass wir abseits normaler Wege gingen, welche für ein Heer nur schlecht passierbar wären. Ja die Vision der Stimme ist das einzige was mich durch die Nacht treibt und nein ich gehöre nicht zur Domäne Mailands. Aber sagt, wenn es Zeiten des Krieges sind, gäbe es doch bestimmt eine Möglichkeit gutes Geld zu verdienen, oder?"

Während Dario sprach blickte Amalia immer wieder zu ihm und zu dem Nordmann. Sie machte sich keine Sorgen, dass Dario etwas falsches machen würde. Denn er wusste, was dann mit ihm geschehen würde.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

Benutzeravatar
Brimir
Gangrel
Beiträge: 1214
Registriert: Do 21. Jan 2016, 13:52

Re: [1002] Luccolische Gastfreundschaft [Brimir]

Beitrag von Brimir » Di 29. Aug 2017, 14:57

Brimir lauschte geduldig und nickte ab und an. Dann jedoch hob er eine Braue, als verstünde er nicht, was ein Kainit selbst mit Geld wolle. Sicher verstand er den Einfluss des Geldes, aber nicht den persönlichen Nutzen.

Was Dario anging, so schien Brimir an ihm Nichts auszusetzen zu haben. Oder er ließ es sich schlicht nicht anmerken.

"In welchen Handwerken versucht ihr denn Geld zu machen? Frauen in Europa werden wohl nicht als Krieger angesehen. Wären wir in meiner Heimat... würde das anders aussehen... aber hier?"
"Eines Jeden Rücken ist ungeschützt, es sei denn, er hat einen Bruder."
Grettirs Saga

Benutzeravatar
Amalia
Salubri
Beiträge: 234
Registriert: Fr 18. Aug 2017, 00:03

Re: [1002] Luccolische Gastfreundschaft [Brimir]

Beitrag von Amalia » Di 29. Aug 2017, 18:57

Dario vernahm die Frage, doch als er sie hörte entschwand ihm kurz das Lächeln aus seinem stets freundlichen Gesicht. Scheinbar bereitete ihm die Art und Weise oder das Handwerk selbst, mit welchem seine Herrin ihr Geld machte, ihm nicht sonderlich zu behagen. Nein. Als wäre es ihm durchaus ein Grauen. Er leitete die Frage weiter und so sehr, wie das Lächeln aus dem Gesicht des Priesters verschwand. Desto mehr erhob sich der rechte Mundwinkel der Albanerin. Sie blickte den Nordmann freundlich an ehe sie ihre sanfte Stimmer erhob: "I dashur Brimir. Unë shkoj në zeje e dhimbjes. Njerëzit paguajnë mua nëse ata kanë dikë që e kishin pelenë të informacionit. Ose ata duan vuajtjet që personi është më gjithmonë çështje relative. Ju duhet të kuptoni, më mjeshtrave të torturës torturës, pa menduar për të. Shto dhimbje të mjerueshme ndaj viktimave. Shqetësimi im është që të gëzojnë dhimbjen. Dhimbja që të sjell shpirtra të mjerë janë hyjnore. Dhe nuk duhet të ketë përdorim për aftësitë e mia, unë jam një nga rojet më të mira që ju mund të gjeni."

Während sie sprach sah Dario gar nicht gut aus und er machte den Eindruck als hätte er schon die eine oder andere Tat mit ansehen müssen. Als seine Herrin fertig war verneigte er sich kurz und übermittelte den Nordmann ihre Worte, aber diesmal etwas zaghafter und mit weniger Freude in der Stimme: "Meine Herrin verdiente sich bis jetzt ihr Geld mit "Ihrer" Art der Informationsbeschaffung. Sie sagt, dass der Schmerz den die meisten Folterer erbringen zu zaghaft beziehungsweise zu schnell ist und das man den Schmerz selbst fühlen muss. Der Schmerz den meine Herrin erschafft ist Göttlich und ich kann bezeugen höchst verehrter Brimir, ihre Art ihrem Handwerk nachzugehen ist äußerst brachial. Sie hat zu meinem Bedauern keinerlei Respekt vor dem Leben eines Menschen. Nun weiter sagt sie, dass, sollten ihre Dienste nicht benötigt werden, sie immer noch eine der besten Leibwachen ist, welche man sich vorstellen kann. Sie scheut weder Kampf noch Blutvergießen. Ihr entschuldigt mich einen Moment"

Dario kniete Kurz vor Brimir ehe er sich kurz zurückzog und man hinter einem Baum leise Würggeräusche vernahm. Scheinbar waren entweder die Erinnerungen an Amalias Opfer, oder aber die Erinnerungen an seine eigene Misshandlungen, welche er durch ihre Hand erfahren hatte zuviel für den Magen des Priesters. Amalia sah ihrem Diener nach und schüttelte nur den Kopf. Scheinbar hatte sie sein Gewissen noch nicht gebrochen.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

Benutzeravatar
Brimir
Gangrel
Beiträge: 1214
Registriert: Do 21. Jan 2016, 13:52

Re: [1002] Luccolische Gastfreundschaft [Brimir]

Beitrag von Brimir » Di 29. Aug 2017, 19:53

Und als der Mensch sprach, verschwand das Lächeln aus Brimirs Gesicht. Die Bernsteinaugen wurden kühler und fixierten das Lächeln der Fremden. Es schien als wolle er direkt antworten, doch dann entschuldigte sich der Ghul. Der Nordmann blieb während sich der Priester übergab nicht stehen. Er sagte aber auch Nichts, und wartete, bis der Mensch den Trupp aufgeholt hatte. Scheinbar lag ihm ebenso wenig an Menschen, wie Amalia - nur eben auf eine andere Art.

Als Dario zu ihnen aufschloss, war es das erste Mal, dass Brimir ihn direkt mit seinem Blick bedachte und ihn ansprach.

"Sag deiner Herrin... das Krieger und Soldaten in Genua wohl gebraucht werden, solange sie loyal der Prinzessin dienen. Für Folter und unnötige Grausamkeit gibt es jedoch keinen Platz in der Domäne. Die Herrin dieses Gebietes... ihre höchst verehrte Majestät Prinzessin Aurore von Genua, Ahnin vom Clan Ventrue... schätzt die Unversehrtheit ihrer Vasallen, Gäste und ihrer Herde in höchsten Maßen. Wenn es also kein Sizilianer ist, dem sie... ... ihre Göttlichkeit schenkt... sollte sie irgendwann damit rechnen den Unmut der Getreuen von Aurore zu spüren."

Man konnte durchaus merken, dass Brimir solch Grausamkeiten mehr als nur abgeneigt war. Er knurrte deutlich mehr, als noch zuvor und die Stimme klang düsterer. Und allein die Tatsache, dass Brimir mit Dario sprach und nicht mit seiner Herrin zeigte, wie sehr er sich dabei noch zusammenriss.
"Eines Jeden Rücken ist ungeschützt, es sei denn, er hat einen Bruder."
Grettirs Saga

Benutzeravatar
Amalia
Salubri
Beiträge: 234
Registriert: Fr 18. Aug 2017, 00:03

Re: [1002] Luccolische Gastfreundschaft [Brimir]

Beitrag von Amalia » Di 29. Aug 2017, 20:11

Dario war immer noch etwas blass um die Nase, als er Amalia die Worte des Nordmannes übermittelte. Sie blickte den Nordmann an und erhob das Wort: "I dashur Brimir. Unë kurrë nuk kam pasur një të pafajshëm në burg të nëndheshëm tim. Vrasësit, përdhunuesit, jargë, hajdutë ... shkelës. Të gjitha i kishte fituar atë që unë u dha atyre. Të jeni të sigurt se banorët e kësaj fushe ka kërcënim është i pashmangshëm mua. Por dikush duhet të vënë dorë në të ghouls mia apo shokët e mi, unë nuk mund të garantojë asgjë." Als Amalia bei ihrer Aufzählung das Wort shkelës aufsagte blickte sie kurz aber trotz allem hasserfüllt zu dem Priester ehe sie wieder zu Brimir sah.
Während Amalia sprach und die Schandtaten ihrer Opfer aufzählte blickte Dario beschämt zu Boden, ehe er wieder ihre Worte übersetzte. Diesmal Wort für Wort "Meine Herrin sagt: Verehrter Brimir. Ich habe nie einen Unschuldigen in meinem Kerker gehabt. Mörder, Vergewaltiger, Sklavenhändler, Diebe ... Schänder. Alle hatte verdient was ich ihnen gab. Seid versichert, dass den Bewohnern dieser Domäne keinerlei Bedrohung durch mich bevorsteht. Doch sollte sich jemand an meinen Ghulen oder meinen Begleitern vergreifen kann ich für nichts garantieren." Dann schwieg der Priester wieder und trottete unglücklicher als zuvor neben den beiden Vampiren her.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

Benutzeravatar
Brimir
Gangrel
Beiträge: 1214
Registriert: Do 21. Jan 2016, 13:52

Re: [1002] Luccolische Gastfreundschaft [Brimir]

Beitrag von Brimir » Di 29. Aug 2017, 22:22

Brimir knurrte einmal, ohne etwas dabei zu sagen. Sachte schüttelte der Nordmann den Kopf, als würde ihn diese Antwort nicht genügen.

"Selbst die Verbrecher sind Teil der Herde. Sollen die Menschen sich der Menschen annehmen. Unser Werk ist das nicht... zumal das Tier durch Grausamkeit nicht satt wird. Es verschwendet Zeit... Zeit, die man mit der Jagd verbringen kann... oder anderen sinnvollen Dingen."

Dann jedoch kamen sie auf ein weiteres Thema.

"Sollte sich jemand, sobald du Gast bist, an dir oder deinen Ghulen vergreifen, ist es dein Recht dich an mich oder deinen Blutsbruder zu wenden. Es ist die Aufgabe der Liktoren sich Beschwerden anzunehmen. Gleiches gilt für die Anderen, falls du dich an ihnen vergehst."
"Eines Jeden Rücken ist ungeschützt, es sei denn, er hat einen Bruder."
Grettirs Saga

Benutzeravatar
Amalia
Salubri
Beiträge: 234
Registriert: Fr 18. Aug 2017, 00:03

Re: [1002] Luccolische Gastfreundschaft [Brimir]

Beitrag von Amalia » Mi 30. Aug 2017, 14:25

Dario übersetzte die Worte des Mannes und Amalia nickte. Scheinbar war es nicht jedermanns Sache aber was sollte es denn sinnvolleres geben, als die Erforschung des Schmerzes. Sie blickte den Nordmann an und sagte dann: "E pra, për çdo të tij. Por thotë se ka ende një rrugë të gjatë në shtëpinë e Gaius? Unë jam i lumtur për të parë vëllai im në kërkim përpara shumë."
Dario übersetzte die schlichte Frage, wie lange es noch dauern würde und blickte dann wieder auf den Boden.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

Benutzeravatar
Brimir
Gangrel
Beiträge: 1214
Registriert: Do 21. Jan 2016, 13:52

Re: [1002] Luccolische Gastfreundschaft [Brimir]

Beitrag von Brimir » Do 31. Aug 2017, 17:52

Der Nordmann lauschte den langen Worten der Fremden und der kurzen Übersetzung des Priesters. Dann schüttelte er den Kopf.

"2 Stunden... ... wenn wir uns beeilen."

Und das taten sie dann auch, indem sie schweigend in Richtung der Martinsfeste aufbrachen.
Finitus
Amalia wird auf ihrem Weg zu Gaius von Brimir in Luccoli aufgegriffen. Nachdem sie sagte, was sie in Genua wolle, nahm Brimir sich ihrer an und brachte sie bis zur Martinsfeste. Auf dem Weg lernten die beiden sich etwas kennen.
"Eines Jeden Rücken ist ungeschützt, es sei denn, er hat einen Bruder."
Grettirs Saga

Gesperrt