[1002] Willkommen in der Nacht [Amira, Ilario]

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[1002] Willkommen in der Nacht [Amira, Ilario]

Beitrag von Ilario » Do 24. Aug 2017, 21:57

Seit er quasi untergetaucht war bedurfte es besonderer Wege um die Stadt zu betreten oder zu verlassen und so wandelte Ilario in dieser Nacht unter den hellen Sternen Norditaliens auf den Pfaden außerhalb der Mauern. Mercurio sein Wächter, seine getreue Klinge, blieb dabei wir stets an des Lasombras Seite.

Keine Wolke verdeckte den Nachthimmel und der fast volle Mond tauchte die Landschaft in ein gespenstisches Licht. Seine Schritte waren von großer Zielstrebigkeit, nicht ungewöhnlich in diesen Nächten in denen selbst den Unsterblichen die Zeit durch die kalten Finger rann wie flüssiger Honig. So viel war zu erledigen bevor das stumpfe Schlachten begann und der Krieg seinen Höhepunt erreichte... Ilario nahm den Pfad gen Osten.
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Re: [1002] Willkommen in der Nacht [Amira, Ilario]

Beitrag von Amira » Fr 25. Aug 2017, 09:47

Amira war nun seid mehreren Nächten unterwegs, ihr Ziel Genua. Wieso sie dort hin wollte war ungewiss jedoch hatte sie wohl einfach Lust mal etwas anderes zu sehen als immer nur die Hütte ihres Erzeugers. Amira war auf ihrer Reise wohl nicht allein, tapsten immer wieder Schritte durch die Dickichte der umliegenden Büsche.

Als Amira die Mauern Genuas erblickte hielt sie inne, sie suchte nach etwas Essbaren, um wohl nicht im voll Hunger die Stadt betreten zu wollen. Amira erblickte einen Hasen der wohl gerade den Pfad überqueren wollte und sprang reflexartig auf den Hasen zu, um ihn zu packen und ihre Reißzähne in das Tier zu jagen, um es dann derer Essenz zu berauben.

Amira hockte so halb auf dem Pfad Norditaliens etwas schlürfend und schmatzend mit dem Hasen im Mund.

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Re: [1002] Willkommen in der Nacht [Amira, Ilario]

Beitrag von Ilario » Fr 25. Aug 2017, 10:14

Noch bevor der Lasombra selbst die Gestalt des Mädchens auf dem Pfad bemerkte, wurde er schon durch eine kleine Geste seines Leibwächters auf sie aufmerksam gemacht. In Zeiten wie diesen war Vorsicht äußerst angebracht und während Mercurios Hand in den Tiefen seines Umhangs verschwand, breitete Ilario friedlich die Hände aus, ganz so als ginge von ihm keine Gefahr aus. Die beiden näherten sich langsam. Was war das denn? Das Mädchen war anscheinend drauf und dran das tote Hasentier roh zu verspeisen... nein, sie trank und schlürfte eher. Ein unbekannter Kainit so nahe der Stadt? Ilario blieb stehen und räusperte sich.

"Seid gegrüßt Wanderin in der Dunkelheit. Ein glücklicher Zufall dass ich euch hier treffe und nicht die Geißel Genuas beispielsweise... Wer seid ihr und was führt euch in die Domäne der höchstverehrten Prinzessin Aurore von Genua?"
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Re: [1002] Willkommen in der Nacht [Amira, Ilario]

Beitrag von Amira » Fr 25. Aug 2017, 10:29

Amira hielt abrupt inne in ihrem tun und ließ das Tote Tier aus ihrem Mund fallen ein leichtes Knurren entfleuchte ihrer Kehle was vielleicht jedoch nicht dem fremden galt wohl eher dem Rascheln der Büsche eh sich Amira erheben und umdrehen würde um dem Fremden entgegenzublicken dabei wischt ihr Ärmel über den verschmierten Mund.

"Seid gegrüßt der Herr. Wer ich bin nun ich bin eine einfache Reisende die auf der Suche nach einer neuen Heimat ist, wen ihr es genau wissen wollt und wer seid ihr ?"

Amiras Blick schweifte gen Ilarios Wache welche etwas abschätzig gemustert wurde eh sie wohl wieder gen Ilario blickte, das Rascheln in den Büschen verstummte.

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Re: [1002] Willkommen in der Nacht [Amira, Ilario]

Beitrag von Ilario » Fr 25. Aug 2017, 10:41

Den Lebenssaft eines Hasen trinkend musste dieses Mädchen wohl oder übel Kainitin sein. Ilario nickte ihr zunächst respektvoll zu, immerhin war ihr Auftreten nicht das eines Ahnen oder Ancilla. Hoffte er zumindest. Eine Spionin vielleicht... oder jemand der verzweifelt genug war auch in einer vom Krieg bedrohten Domäne Zuflucht zu suchen.

"Mein Name ist Ilario Contarini, Neugeborener im Clan der Schatten, Vasall ihrer höchstverehrten Majestät Aurore von Genua, Kind des Lucius Valerius Galba, Ahn im Clan der Schatten zu Venedig." Erneut musterte er die vor ihm stehende Kainitin, nicht unfreundlich aber vorsichtig. "Nun, wie lautet euer Name? Wer seid ihr werte Dame?"
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Re: [1002] Willkommen in der Nacht [Amira, Ilario]

Beitrag von Amira » Fr 25. Aug 2017, 11:39

Amira war im stehen vielleicht gerade mal 1,67 groß ihre Statur war schmächtig, ihr Haar schulter lang in einem rötlich, bräunlichen Ton gehalten und etwas verwildert. Die Gewandung Amiras war eine schlichte dunkle Robe die das darunter liegende zu verbergen schien.

'' Hrm.. ein sehr interessanter Name den ihr da habt .. Ilario Contarini .. nun gut mein Name ist Amira, Neugeborene der Gangrel, Kind des Alessio Volpone.''

Das rascheln in den Büschen lebte neu auf, als sich eine große Gestalt aus den Büschen schob. Es war ein gut 70 cm großer Wolfshund dessen schwarzes Fell ebenfalls zerzaust wirkte er blickte wohl gen Amira und die zwei anderen. Amira hob direkt ihre Hand um dem Tier wohl etwas anzudeuten. Das Tier schien dem Deut Amiras deutlich nachzukommen und legte sich vor dem Busch auf den Boden den blick wachsam gen Amira gerichtet.

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Re: [1002] Willkommen in der Nacht [Amira, Ilario]

Beitrag von Ilario » Fr 25. Aug 2017, 12:42

Der große Wolfshund wurde bemerkt, ebenso wie die Kontrolle die die Gangrel über diesen hatte. Wohlwollend nickte Ilario ihr zu, sie war wesentlich besser erzogen als der letzte Gangrel.

"Eine neue Heimat sucht ihr also Amira, Neugeborene der Gangrel, Kind des Alessio Volpone... Darf ich fragen woher ihr kommt? Wo liegt eurer alte Heimat?"

Vor einigen Jahren war Ilario selbst hierher gekommen um eine neue Heimat zu finden, er konnte das gut nachvollziehen. Dennoch blieb er vorsichtig. "Wisst ihr denn an wen ihr euch hier in Genua wenden könnt?"
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Re: [1002] Willkommen in der Nacht [Amira, Ilario]

Beitrag von Amira » Fr 25. Aug 2017, 13:06

''Meine alte Heimat hrm .. Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf, etwas weiter weg von hier, jedoch nannte ich meinte letzte Heimat Nizza.''

Amira strich sich durch das lang zerzauste Haar um sich ein paar der Strähnen ins Gesicht fallen zu lassen.

''Nun.. an wen genau weiß ich nicht, jedoch seid ihr sicher so nett und würdet mich aufklären an wen ich mich den wenden müsste, um in dieser Stadt vorerst einmal geduldet zu werden?''

Die Büsche hinter Ilario begannen nun ebenfalls zu rascheln, als auch dort sich eine weiterer Wolfshund von großer Gestalt heraus schob, jener wirkte etwas kräftiger als der hinter Amira liegende Wolfshund. Er ließ seine Augen über Ilario und die Wache schweifen als er Amira sah, legte auch dieser sich auf den Boden.

''Verzeiht sie sind nur wachsam .. ihr braucht vor ihnen nichts zu befürchten. Das sind Shiro und Saiko''

Erläuterte Amira dem Kainit vor sich mit einem etwas frechen Lächeln auf den Lippen.

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Re: [1002] Willkommen in der Nacht [Amira, Ilario]

Beitrag von Ilario » Fr 25. Aug 2017, 13:22

Nizza also, interessant dass jemand von dort nach Genua kam in Kriegszeiten. Eigentlich war das doch eher umgekehrt. Ihr freches Lächeln ließ Ilario unkommentiert und erwiderte es. Sein Lächeln war jedoch nicht im mindesten frech oder auch nur von menschlichen Gefühlen getragen sondern schlicht kalt. "Oh, keine Sorge. Ich fürchte kein Tier, auch wenn sie bestimmt recht kraftvoll zubeißen können."

Gedankenvoll strich der Lasombra sich mit der Hand übers Kinn. "Hm... normalerweise würdet ihr euch bei den Ädilen vorstellen, ein Amt das extra dafür geschaffen wurde Neuankömmlinge zu begrüßen. Jedoch hat der Seneschall sie jüngst abgeschafft. Streng genommen wäre nun der Seneschall, der Ventrue Maximinianus, der korrekte Ansprechpartner. Aber vielleicht solltet ihr zu allererst den Ältesten eures Blutes sprechen. Den wohlwerten Gangrel Brimir Böggvisson. Eventuell könnte ich ein Treffen arrangieren."

Ein neuer Gedanke kam Ilario und so fragte er Amira: "Wisst ihr eigentlich, dass wir uns im Krieg befinden?"
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Re: [1002] Willkommen in der Nacht [Amira, Ilario]

Beitrag von Amira » Fr 25. Aug 2017, 13:38

Amiras Lächeln wuchs und sie musste schließlich etwas lachen. Als Ilario meinte er habe keine Angst vor den Tieren. Die Züge Amiras senkten sich dann schließlich und sie blickte Ilario weiter an.

''Nun so meinte ich das nicht mit dem keine Angst haben .. das ihr die Tiere nicht fürchtet ist mir durchaus bewusst. Ich meinte lediglich damit das ihr nichts befürchten müsst das ich etwas im Schilde führe oder der gleichen .. so das euer Begleiter aktiv werden müsste.

Nun ich nehme euer Angebot gern entgegen, wen ihr dieses Treffen für mich arrangieren könntet so wäre ich euch sicher sehr dankbar. Genau befindet sich im Krieg ? Nein das wusste ich nicht, aber ich würde mir dennoch gern einen Überblick verschaffen und schauen ob Genau eine neue Heimat für mich werden könnte.''


Amira strich sich nun die frisch ins Gesicht gefallenen Haare aus dem Gesicht um sich dann etwas um zu schauen.

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