[1002] Weh, weh mein Herz ist schwer [Vergonzo]

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Sousanna
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Re: [1002] Weh, weh mein Herz ist schwer [Vergonzo]

Beitrag von Sousanna » Mo 4. Sep 2017, 16:31

Grinsend und kichernd schlug sie sich die Hand vor den Mund und schien sich einige Augenblicke gar nicht mehr halten zu können. Japsend und sich krümmend hielt sie sich den Bauch und lachte... lachte so lange wie schon seit Jahren nicht mehr. Die Wangen röteten sich noch mehr vor lauter Lachen und ihre unschuldige Schönheit schwappte geradezu über ihren Rand.
"Es ist ein Segen...", kicherte Sousanna und prustete erneut los. "Aber stell dir uns beide mausetot nebeneinander liegend vor... Das gäbe Gerede."

Nach einer Weile aber nickte sie. "Ja, er hat mich alles gelehrt, was man über unseren Weg wissen muss. Eigentlich hat er mich alles gelehrt. Wir können uns bestimmt einmal mit dir treffen, aber das mit dem Haus weiß ich nicht. Er wollte nicht so lange bleiben. - Aber wenn... wenn er ein Haus haben möchte, dann empfehle ich den besten und charmantesten Baumeister in ganz Italien.", versprach die Ravnos.

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Vergonzo Faro
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Re: [1002] Weh, weh mein Herz ist schwer [Vergonzo]

Beitrag von Vergonzo Faro » Mo 4. Sep 2017, 20:13

"Gerne würde ich mich mit ihm austauschen. Ich kann sicher noch einiges lernen von ihm. Ist er sehr steif?" fragte er bewusst doppeldeutig und grinste.
Dann kniete er sich hin und legte die Hände auf die Oberschenkel.

"Du sag mal, was kannst du eigentlich alles seid die Nacht die geküsst hat? Ich verstehe Tiere, bin etwas Stärker und wie jeder weiß kann ich mich überall verbergen. Und sag mir noch was, meinst du wirklich dein Blutsvater wird dabei mitmachen Ramon auf den rechten Weg zu bringen? Dann müssen wir uns darüber auch austauschen und planen." seine Gedanken rasten grade und er musste sich bremsen. Vermutlich war der Lachanfall schuld, welche das Blut in Wallungen gebracht hatte.
Man soll bauen, als wollt man ewig leben, und leben, als sollt man morgen sterben.

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Re: [1002] Weh, weh mein Herz ist schwer [Vergonzo]

Beitrag von Sousanna » Fr 8. Sep 2017, 12:55

Die Schöne erwiderte das Grinsen ebenso charmant wie höchstgradig mehrdeutig. Sie warf dem Nosferatu einen recht aussagekräftigen Blick zu und räusperte sich, als müsse sie einen Gedanken verscheuchen, der ihr über Gebühr die Konzentration raubte. Erst dann erwiderte sie: "Naja, weißt du lieber Freund, er ist der Meister der Anpassung. In den richtigen Momenten der härteste Fels und unerbittlich und dann wieder weich und sanft wie eine Feder." Zwar war offenkundig, dass Sousanna im Scherz sprach, doch da war ein traumverhangener Ausdruck in ihren großen Augen, der davon sprach, dass sie beinahe ins Schwärmen kam.

Wie ein nasser Hund schüttelte sie sich. Es war nicht die Zeit für eine Lobrede auf Caspar. Stattdessen neigte sie sich grinsend nach vorn und sprach leise, während sie über diese prickelnden, amüsanten Geheimnisse sprach: "Ich kann Dinge vorspielen... Naja, so als wären sie eben echt. Wie Zauberei ist das. Und ich kann anderen befehlen. Noch nicht so gut, aber ich lerne es immer besser. - Aber ja, Caspar hat selbst davon gesprochen. Er ist ein begeisterter Wanderer auf unserem Pfad, der uns so viel Freiheit lässt. Er würde jedem anderen auch diese Freiheit schenken wollen. Gerade Ramon, dem das ja sehr gut tun würde, sich von seinen schrecklich engen Fesseln zu befreien."

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Vergonzo Faro
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Re: [1002] Weh, weh mein Herz ist schwer [Vergonzo]

Beitrag von Vergonzo Faro » Sa 9. Sep 2017, 21:38

"Hm wie das Meer, steinhart wenn man aus der Höhe drauf klatscht, passt sich stets jeder Form an, samtig weich umschmeichelt es einen und ist doch stets feucht. Das klingt nach meinem Geschmack." er kicherte. Er erwiderte das Grinsen und konnte sich vermutlich denken, was damals so alles los war, als er Sousanna in die Nacht holte.

Neugierig lauschte er den Beschreibungen ihrer Fähigkeiten und ungeahnte Möglichkeiten polterten durch seine Gedanken, wie eine Horde Mailänder Waschweiber die ihre Wäsche verdroschen.
"Das klingt in der Tat nach Magie. Kannst du diese Dinge auch sehen oder siehst du auch nur die Magie, nicht die Realität dahinter? Und Leuten zu befehlen ist sicher mal von nutzen. Erinnern sie sich danach daran, gegen ihren Willen gehandelt zu haben? Es wäre wohl zu einfach Ramon befehlen endlich zu erkennen den richtigen Pfad einzuschlagen." er lachte kurz auf und klopfte sich auf den Oberschenkel.
"Nein, so leicht wird es nicht werden. Aber mit Caspers Hilfe... wir könnten ihn in eine 3er Zange nehmen, da kann er nicht anders als die Wahrheit zu erkennen. Die die er liebt, Casper den er respektiert und dem er als deinen Blutsvater nicht vor den Kopf stoßen will und ich, vermutlich nur ein nützlicher Kontakt, aber derzeit wohl von besonderem Wert."
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Re: [1002] Weh, weh mein Herz ist schwer [Vergonzo]

Beitrag von Sousanna » So 10. Sep 2017, 18:40

Auch Sousanna kicherte leise und in diesem Augenblick war sie keinen Tag älter als in der Nacht, in der sie gebissen worden war. Jung, schön und voller schwärmender Träume. „Ja“, hauchte sie, blickte leise lächelnd in den Sternenhimmel und lehnte sich mit einem leisen Seufzen zurück. „Ja, er ist wundervoll und ich denke du würdest ihn mögen.“

Dann grinste die Ravnos ihn sehr zufrieden zu ihm hinüber. „Ich sehe diese Dinge, weiß aber dass sie nicht existieren. Das macht es natürlich schwieriger, ihre Wahrheit zu erkennen.“, erklärte sie ihm sanft und nahm einen Stein in die Hand, den sie betrachtete, als wolle sie erforschen, ob er durch Magie entstanden oder nicht. „Es klappt nur so, dass sie den Befehl annehmen. Aber als Befehl. Eher als hätte ich sie angeschrien.“
Sanft kichernd nickte die Schöne dann. „Ja, das wird großartig. Wir können uns einmal gemeinsam treffen.“, grinste sie voller vorfreudigen Schalk. „Und dann holen wir Ramon dazu.“

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Re: [1002] Weh, weh mein Herz ist schwer [Vergonzo]

Beitrag von Vergonzo Faro » Di 12. Sep 2017, 20:33

Wenn du ihn magst, werde ich ihn sicher auch mögen...dachte der Bucklige und hob ebenfalls den Blick. Nicht zu den Sternen sondern zu ihrem Gesicht.

"Das klingt interessant und auch mächtig. Magisch die Sinne täuschen, Leute anschreien ohne schreien zu müssen. Seltsam über wie viele verschiedene Mächte unser Blut verfügt. Gut das nicht alle alle haben." er sinnierte eine kurze Zeit darüber.
"Gut, wann wirst du ihn das nächste mal treffen? Gibst du mir dann Bescheid wenn ihr Zeit für das Treffen habt?"
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Re: [1002] Weh, weh mein Herz ist schwer [Vergonzo]

Beitrag von Sousanna » Do 14. Sep 2017, 15:02

Die Ravnos nickte wieder etwas nachdenklicher. "Ja", meinte sie dann ernst. "Ich denke, das ist eine seltsame Sache mit dem Blut und wir können wirklich von Glück reden, dass nicht jeder alle Gaben beherrscht. Stell dir einmal vor wie gefährlich das wäre, wenn jeder Idiot all das könnte." Bei dem Gedanken schauderte sie leicht. Nicht auszudenken, wie viel Schaden man über eine einzige Stadt bringen konnte, wenn man all das unüberlegt verwendete.

Schließlich strahlte sie ihren Kumpanen voller Glück an. "Er ist im Augenblick in der Stadt, also kann ich einfach etwas vereinbaren.", verkündete sie stolz. "Ich schreibe dir wieder, wenn ich etwas weiß."
Finitus
Sousanna bittet Vergonzo per Brief zu einem Gespräch. In den Ruinen sprechen die beiden über ihren Plan, sich zu binden, um sich von allen anderen Bändern, bestehende wie zukünftige, zu befreien. Nach einem Gespräch über sein Schicksal in den letzten Monaten, rät er ihr, sich nicht zu binden und sie beginnen schließlich Pläne zu Ramons Bekehrung zum Sündertum zu schmieden.

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