[1001] Nestbau und Nomadentum (Luca)

[Juli '17]

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Ramon
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Re: [1001] Nestbau und Nomadentum (Luca)

Beitrag von Ramon » So 20. Aug 2017, 02:57

Interessanterweise kam der Brujah zuerst auf seine Verlobung mit Sousanna zu sprechen, Ehe er fortfuhr sein Angebot an Luca zu präzisieren

Nun, offen gesagt begann alles im Elysium San Donato, dort traf ich eure Älteste das erste mal, und wir gefielen uns auf Anhieb. warum dies so ist muss ich einem Tavernenbesitzer wie euch sicher nicht erklären. Es folgten viele gemeinsame Abenteuer, die uns in Dunkle Gassen, Feine Häuser und schließlich in die gemeinsame Schlafstätte brachten. Mit Sousanna lassen sich Pferde stehlen, und sie hat eine beruhigende Wirkung auf meinen Geist, ich weiß sie gerne um mich, Und ich will die wenigsten Freuden des Menschlichen Daseins missen. daher esse,trinke, und verlobe ich mich.

Ramon grinste Luca breit an, vermutlich konnte er mit seinem Weg durch die Nacht nicht allzu viel anfangen, aber es würden sich noch Stunden finden, in denen er Luca seinen Weg näher bringen konnte.


Ihr fasst richtig zusammen Luca, dafür das ich den Bund im Mondsenat vertreten darf garantiere ich euch weitgehende Freiheiten. über einzelne Zusammenarbeit wie die von verschiedenen Handwerksbetrieben oder das gemeinsame Aufstellen einer Miliz lässt sich sicherlich reden. An Einfluss mangelt es nicht, ich kann euch soviel sagen das ich unsere Verbündeten intelligent gewählt habe. Sousanna wird bald den Mondsenatssitz für Ravecca erhalten, und ihren Verlobten und ihren Clansbruder sicherlich gerne unterstützen. Melissa, die Älteste der Tzimisce wird unsere Bestrebungen voraussichtlich ebenfalls unterstützen, ist sie doch eng mit Sousanna verbunden und weiß auch einen ihres Blutes in den Reihen unseres Bundes. Das wird auch hoffentlich Grund genug für Godeoc sein, unserem Annsinnen zuzustimmen, zumal er Acacia sicher gern einen Stein in den Weg legt, auch wenn ich zugebe das er die unsicherste Stimme ist. Ich hoffe außerdem noch auf die Zustimmung des Gaius Marcellus. Eine Zustimmung von Brimir wird hart zu erhandeln sein, ich kann aber sagen das ich dort eine gute Gegenleistung anbieten kann, sodass die Chance zumindestens nicht aussichtslos ist. Damit wäre Acacia isoliert, und unser Bund hätte einen Sitz im Mondsenat relativ sicher. Natürlich bin ich nicht so naiv zu glauben das der erste Plan funktioniert, aber ich bin vorbereitet. auch für die Übernahme der Dörfer stehen momentan ausreichend Truppen zur Verfügung, je nach Ausgang des Krieges natürlich mehr oder weniger, was natürlich auch für unsere Gegenspieler gilt.


Ramon blickte interessiert zu Luca, wartete gespannt darauf was der junge Ravnos zu seinen Ambitionierten Plänen zu sagen hatte.
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Luca
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Re: [1001] Nestbau und Nomadentum (Luca)

Beitrag von Luca » So 20. Aug 2017, 14:05

Der Ravnos machte auf Ramons Erklärung hin ein halbes Schulterzucken gemischt mit einem Kopfnicken, das wohl so etwas wie 'Jedem das seine' bedeuten mochte. "Wenn es euch Freude bereitet ... mir wäre meine Freiheit wichtiger. Für mich gibt es auch höheres als körperliche Genüsse. Doch ich kann verstehen, dass Sousannas ausgeglichene Art euch guttut."

Bei des Bruhjas Plan runzelte Luca die Stirn. Hier war so vieles unwägbar, konnte schiefgehen. Widersprach sich sogar? "Godeoc soll euch unterstützen? Ging es nicht grad eingangs unseres Gesprächs darum, seinen Einfluss zu begrenzen? Wie kann das geschehen, wenn ihr zunächst auf seine Gnade angewiesen seid und somit in seiner Schuld steht? Und warum wird Acacia gegen diese Sache stimmen? Womöglich wäre es unklug von mir als Gast dieser Domäne, etwas zu tun, wodruch ich es mir mit ihr verscherze." Er trommelte mit seinen Fingern auf den Tisch. "Es geht noch weiter. Wen meinst du mit Gegenspieler?" Unbeabsichtigt war der Ravnos, ganz ins Geschäftliche vertieft, zum du gewechselt. "Und, natürlich die wichtigste Frage: Wer würde noch zur Gemeinschaft gehören? Wie werden die Dörfer aufgeteilt? Sind alle gleichgestellt, oder wird es eine Hierarchie unter uns geben?" Der Ravnos beendete seinen Wortschwall und gab dem Bruhja die Gelegenheit, seine Einwände zu entkräften.

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Re: [1001] Nestbau und Nomadentum (Luca)

Beitrag von Ramon » Mo 21. Aug 2017, 17:22

Ramon nickte, der Ravnos hatte wohl aufmerksam zugehört, eifrig begann er sogleich, die Einwände Lucas aus dem Weg zu räumen.

Ich sprach lediglich davon euch die Möglichkeit zu geben, ohne die Behinderung Godeocs euren Geschäften nachzugehen, das ist nötig damit ihr überhaupt irgendwanneinmal in der Lage seid, gegen ihn vorzugehen. Ich stehe auch nicht in Godeocs Schuld, aber um euch das zu erklären muss ich wohl ersteinmal weiter ausholen. der Bund den ich zu gründen gedenke besteh aus uns beiden, sowie dem werten Toma , und dem werten Pater Vergonzo. Tomas Älteste ist die Mondsenatorin von Broglio, Melissa. Melissa ist eine Verbündete von Sousanna, und wird sicherlich einsehen, das sie einen Vorteil davon hat, wenn einer der ihren Einfluss auf ein Bündnis hat, das eine Stimme im Mondsenat hat. das gleiche Prinzip gilt für Godeoc und Vergonzo. Die Verborgenen sind wohl der Clan der am stärksten Zusammenarbeitet. Jedenfalls wird sich jeder Clan , Ravnos, Tzimisce, und Nosferatu erhoffen das ich ihre Belange im Mondsenat unterstütze, das diplomatisch auszutarieren wird meine Aufgabe sein, die wohl schwierigste im ganzen Bund. Was Acacia angeht, so ist ihre Abneigung gegen mich doch wohl ein offensichtliches Geheimnis. immerhin war sie es, die meine Verbannung in die Wege leitete. Doch meine Verbannung wird den Krieg nicht überstehen, das kann ich euch versprechen. Mit Gegenspielern meinte ich alle, die ebenfalls Truppen aussenden könnten, um unsere zu bekämpfen, wir wissen immerhin noch nicht, mit Wieviel Gegenwehr wir zu rechnen haben. Momentan kann ich euch sagen das ich nahezu 100 Männer unter Waffen für unser Vorhaben stellen kann, was für die Dörfer, sofern wir sie uns gemeinsam, und eins nach dem anderen vornehmen, mehr als genügen würde. Wir sind, wenn es nach meinen Ideen geht im Bund alle gleichberechtigt, haben Deutungshoheit in unseren Dörfern, sofern sich an die Gesetze der Domäne gehalten wird. der einzige Unterschied zwischen uns wird sein das ich die Diplomatische Arbeit im Mondsenat übernehme, Ich biete aber auch gerne regelmäßige Treffen an, um den Bund auf dem Laufenden zu halten. Ich fände es außerdem förderlich, wenn wir uns im einfachen Mehrheitsbeschluss 3:1 Richtlinien geben können, was zb. die Stärke einer Miliz anbelangt, die jedes Dorf im Notfall verteidigen kann, um Notfalls die Militärische Last gleichmäßig verteilen zu können. Wenn ich umfassende Informationen zu den Dörfern zusammengetragen habe, würde ich die Verteilung der Dörfer gerne in einem ersten gemeinsamen Treffen besprechen, dann würde natürlich jeder ein Dorf zugeteilt bekommen, das seinen Interessen gerecht wird. Ich würde euch zu diesem Anlass erneut einen Boten zukommen lassen. Mir ist bewusst das diese Idee noch sehr vage ist, aber ich denke zusammen besitzen wir Neugeborene ebensoviel Kraft wie die Älteren Kainiten, und können uns daher auch gemeinsam im Mondsenat eine Machtposition aufbauen. Wie denkt ihr darüber, Werter Luca ?
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Re: [1001] Nestbau und Nomadentum (Luca)

Beitrag von Luca » Do 24. Aug 2017, 13:07

Somit sollte das Gespann wohl aus vier Kainiten bestehen. Vergonzo hatte Luca auf der Mauer gesehen und konnte nun keinen Grund finden, der gegen eine Zusammenarbeit spräche. Der Drache hingegen ... könnte ein Problem werden. Aber vielleicht wäre es in dieser Hinsicht klug, gute Mine zum bösen Spiel zu machen. Immerhin könnte er in dieser Gemeinschaft leicht an Land und Jagtgebiete kommen und Einfluss ausüben. Den Großteil der Arbeit schien der Bruhja übernehmen zu wollen. Risiko und veraussichtlicher Lohn schienen in einem guten Verhältnis zu stehen.

"Ihr vergesst, dass ich nicht allzuviel über eure Verbannung mitbekommen habe. Nur die Verurteilung habe ich gelesen, und darin war keine Rede von diesem Kind der Nacht. Damals an der Mauer wolltet ihr auch nicht allzuviel verraten." Dem Ravnos fiel auf, dass im Vergleich zu früher eine Veränderung im Verhalten Ramons festzustellen war. Er stellte sich geschickter an, was die Gesprächsführung betraf. Oder war das bloß Wunschdenken, weil er diese Unternehmung gern von Erfolg gekrönt sehen wollte? Schlummerte in dem Kainit noch immer die Unbeherrschtheit? "Habt ihr denn bereits mit den anderen beiden gesprochen, und haben die ihr Einverständis erklärt?"

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Re: [1001] Nestbau und Nomadentum (Luca)

Beitrag von Ramon » Do 24. Aug 2017, 15:07

Ramon verzog in der Tat eine verärgerte Miene, als Luca auf den Zwischenfall der zu seiner Verbannung führte zu sprechen kam.sein Temperament fokussierte er dann jedoch abermals, um das Gespräch voran zu bringen. Der Brujah hatte sich scheinbar wirklich besser unter Kontrolle, doch merkte man ihm durchaus an, das man nicht allzutief graben sollte.

"lasst ich euch eine Warnung zu Acacia geben, sie hält ihren Clan beisammen, und schlägt stehts aus jedem Geschäft ihren Profit, wenn ihr mit ihr handelt, werdet ihr verlieren, ohne das ihr merkt das ihr dies tut. Ich verteidigte mich in meinem Wohnraum, gegen einen Clansbruder, der es doch tatsächlich wagte mir und den meinen mit der Vernichtung im Fegefeuer zu drohen, da wir angeblich "Ungläubige" seien. Nicht das mir dieser Vorwurf neu ist, als Katharer lernt man mit soetwas umzugehen. Mit Leichtigkeit schlug ich den Clansbruder, der auf den Namen Adelchis Diaconus hört in Starre, um anschließend mit den Kräften meines Blutes, und den Riten meiner Blutslinie dafür zu sorgen das er mir und den meinen nicht mehr gefährlich wird. Acacia bekam wohl Wind von der Sache, und intervenierte, allerdings sorgte die von den Ädilen ausgesprochene Verbannung auch für mich für neue Möglichkeiten, bezog ich doch erstmal Stellung im großen Konflikt der Parteien.

Aber genug davon, wir sollten uns auf unser Vorhaben konzentrieren. In der Tat sprach ich schon mit unseren potentiellen Verbündeten, und warte noch auf eine Rückmeldung, einige andere Gespräche will ich auch noch führen, um unseren Aufbau möglichst reibungslos zu gestalten. Ich gedenke aber in den nächsten Umläufen ein erstes gemeinsames Treffen einzuberufen, eure Einladung wird euch in der mir Bekannte Gaststätte erwarten, wenn ihr mir keinen anderen Ort nennen könnt oder wollt. Wenn ihr sonst noch Fragen habt stellt sie ohne zu zögern, ich stehe zu eurer Verfügung.
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Re: [1001] Nestbau und Nomadentum (Luca)

Beitrag von Luca » Do 24. Aug 2017, 15:45

"In Ordnung." Der Ravnos beschloss, das Thema Verbannung so für sich stehen zu lassen und nicht weiter nachzufragen. Tat ja schließlich zunächst nichts weiter zur Sache, wenn der Plan so funktionierte wie gedacht. Eine Sache war da allerdings noch ...

"Ich stehe für den Plan zur Verfügung. Allerdings habe ich eine Bedingung: Ich will, dass meine Beteiligung daran so wenig wie möglich ... nach außen kommuniziert wird. Aus den Gründen, die ich schon genannt habe, möchte ich bei der Ädlin nicht negativ hervorstechen." Je später es bekannt wurde, dass er in diese Unternehmung verstrickt war, desto besser. "Am liebsten wäre mir es, wenn auch die anderen beiden Kainiten Toma und Vergonzo nichts von meiner Teilnahme erfahren würde und ich mich von einem Ghul vertreten lasse, aber das wird wohl aus verschiedenen Gründen schwierig." Insbesondere war sich Luca nicht einmal sicher, ob er diese verantwortungsvolle Aufgabe einem seiner Diener übertragen wollte. "Die Kneipe ist in Ordnung, dort wird mich die Nachricht zuverlässig erreichen."

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Re: [1001] Nestbau und Nomadentum (Luca)

Beitrag von Ramon » Mi 30. Aug 2017, 17:14

Ramon nickte, wenn auch etwas ernster. Natürlich war der Ravnos nicht mit der Art von Cochonnes begütet die er sich erhofft hatte. Aber gut, er würde also umdisponieren.

Eure Bedenken sind nachvollziehbar, und ich bin gewillt ihnen entgegenzukommen, das eure persönliche Anwesenheit bei unserem Treffen nicht verhandelbar ist, grade weil ihr so ein bedeutender Teil der Gemeinschaft mit einer makellosen Reputation seid, könnt ihr jedoch hoffentlich nachvollziehen. Seid jedoch unbesorgt, die Hüterin wird von mir und den anderen Kainiten nicht erfahren, das ihr gewillt seid unser Vorhaben zu unterstützen. Seht euch jedoch bei Zeiten damit konfrontiert, das Ich und die anderen Mitglieder unseres Bundes dies als ersten Beweis unserer Zuverlässigkeit euch gegenüber sehen, den ihr uns dann noch schuldigt bleibt. Aber das wird sicher kein Problem darstellen.

Eine Zeit lang verharrte Ramon auf dem Sitz der Taverne, eher langsam seinen Kopf schief legte, und ein Grinsen aufsetzte, das dem von Sousanna gar nicht so unähnlich war. Offenbar verstand er es mittlerweile, einen Handel zu seiner Zufriedenheit abzuschließen. So verharrte er, bis Luca etwas erwidern würde.
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Re: [1001] Nestbau und Nomadentum (Luca)

Beitrag von Luca » Do 31. Aug 2017, 23:19

Der Ravnos nickte ebenfalls. "Gut, damit habe ich gerechnet. Sobald mein Status geklärt ist, soll es mir egal sein, wer von meinem Engagement erfährt. Zuvor jedoch muss ich auf Diskretion bestehen." Luca wiederholte diese Forderung noch einmal mit Nachdruck. EIn Schritt nach dem anderen, und wenn Acacia ihm nicht gewogen war, wenn es darauf ankam, dann brachte ihm ein Dorf sehr wahrscheinlich gar nichts.

Der Ravnos lehnte sich in seinem Stuhl zurück und betrachtete den Bruhja. Hatte Ramon noch etwas hinzuzufügen, oder war der Handel komplett?

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Re: [1001] Nestbau und Nomadentum (Luca)

Beitrag von Ramon » Mi 6. Sep 2017, 21:06

Ramon erhob sich, seine Kundschafter ebenfalls, er würde Luca gegenüber noch ein freundliches Nicken, gefolgt von einigen kurzen Worten zukommen lassen, ehe er das Gasthaus verlassen würde. Das Gespräch war erfolgreich gewesen, bliebe nur noch abzuwarten was die Zeit bringen würde, sicherlich konnte es aber auch nicht schaden, noch andere Geschäfte mit dem Ravnos abzuwickeln.

Wenn ihr nicht noch weitere Fragen habt werter Luca ? Ich denke ich kann sagen das der Handel zu unserer beiden Zufriedenheit abgelaufen ist.Mich würde noch interessieren wo ich euch außerhalb der Stadtmauern erreichen könnte, ansonten bliebe mir nur noch euch zu wünschen das eure Nächte voll von güldnen Samen seien, die schon bald Früchte tragen. Ich verspreche euch, die Ernte wird bald folgen, und darauf der Winter. Doch wir werden ihn beide überstehen, denn wir sind ewig. Bis zum nächsten Sommer also, indem unsere Unternehmungen beginnen sollten.

da war sie wieder : die kryptische Bildsprache des Brujah, was auch immer er damit sagen wollte, einen Sinn schien es durchaus zu haben, vielleicht ein weiterer Test für Luca ? Jedenfalls würde der Brujah abwarten was Luca zu sagen hatte, anschließend jedoch das Gasthaus verlassen um anderen Dingen nachzugehen.
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Re: [1001] Nestbau und Nomadentum (Luca)

Beitrag von Luca » Sa 9. Sep 2017, 00:43

"Ich denke, die wichtigsten Fragen sind vorerst geklärt und das Weitere wird sich geben, wenn wir uns alle zusammensetzen. Außerhalb der Stadt befinde ich mich eher selten, aber im Zweifelsfall wird ein Bote mich schnell erreichen." Die weiteren Auslassung des Bruhja blieben unkommentiert, oblgieich sich der Ravnos unwillkürlich seine Gedanken machte. War das bloß religiöses Geschwätz, oder gab es einen tieferen Hintergrund? Sprach der Mann mit dem Winter über einen drohende Gefahr, die über die bekannten Risiken eines Krieges hinausging? Die Zukunft sollte zeigen, was von den Worten Ramons zu halten war.

Nach einer höflichen Verabschiedung hielt sich Luca denn auch nicht weiter auf und beeilte sich, zurück in heimische Gefielde zu kommen. Doch dieses Treffen und seine möglichen Konsequenzen verfolgten ihn auch in den kommenden Nächten stets in seinen Gedanken.

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