[1002] Gefälligkeiten [Gaius]

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mo 21. Aug 2017, 23:54

Als Gaius seinen angestrebten Schutz der Menschen ansprach, zog der Drache nur kurz die Augenbrauen hoch. Er konnte das wirklich nicht nachempfinden, da es dem Salubri aber anscheinend sehr wichtig war, unterließ er es mehr darauf zu sagen. Es würde keinen Sinn haben sich jetzt mit ihm über ihre Grund verschiedenen Ansichten zu streiten.

"Nun, Ich wollte die Möglichkeit nicht auslassen es einmal anzusprechen, wenn ich schon hier bin. Jedoch habe ich während unseres Gesprächs gemerkt, wohin meine Gedanken eigentlich gehen. Kein Jagdgebiet, zumindest da es nicht ohne weiteres möglich sein wird, aber Optionen... Wie ich mir eine Jagd da vorstelle? Nun deshalb spreche ich euch ja darauf an. Es ist euer Haus. Ich weiss nicht wie es darin aussieht, bei dieser Armenspeisung. Aber auf dem Weg hierher kommen wohl oder übel einige an meinem Haus vorbei. Das ist natürlich nicht optimal. Erst einmal wollte ich euch natürlich eben um Erlaubnis bitten. Ich weiss nicht ob ihr diese Menschen nicht als eure Herde anseht? Oder wollt ihr sie schützen? Würdet ihr mir eine Jagd unter ihnen überhaupt gestatten?" Bei dem weichen Herz des Salubri war er sich wirklich nicht so sicher, wie er das finden würde.

"Was den Seneschall und meine neue Aufgabe angeht..." Toma verog etwas die Lippen zu einem seltsamen Lächeln oder so etwas und lehnte sich zurück. "Ihr hörtet also schon davon? Er schrieb mir, wir haben ein Abkommen...Die Überlegung ging dabei auch zum Vasallentum...doch abgesehen davon dass ich mich noch nicht entschieden habe, wird das ohne die Prinzessin ohnehin nicht stattfinden." Der Drache war sich sicher, dass der Liktor sicher davon wusste, wenn es selbst die Malkavianerin tat.
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Gaius Marcellus
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Mi 23. Aug 2017, 15:56

"Eine interessante Aufgabe... euch als Vasall kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Wenn ihr meine Fürsprache wollt gebe ich sie ohne Sorge." Das wäre ein billiger Weg aus der Sache heraus zu kommen, andererseits wäre Toma sicherlich wirklich ein guter Vasall und die kommenden Änderungen könnten das ganze erfordern.
"In dem Haus jagen... das wäre, als würde ich euch eine Herde bereit stellen..." Ein interessanter Gedanke allerdings...
"Permanent eine Herde zur Verfügung zu stellen ist ein großer Aufwand...
Aber womöglich ließe sich etwas ermöglichen, wenn ihr pfleglich mit ihnen umgeht." Und womöglich noch ein paar Ideen aufwiegt... denn diese Gefälligkeit wäre wahrhaft umständlich und groß, ließ der Salubri unausgesprochen, der Tzimiske hatte sich was das anging bisher immer als sehr... empathisch erwiesen.
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Do 24. Aug 2017, 22:04

„Das freut mich dass ihr mir so weit vertraut. Sowohl mir das Vasallentum zutraut, als auch eure Menschen. Wie gesagt habe ich mich selbst noch nicht entschieden. Was an mir lässt euch denn glauben, ich wäre ein guter Vasall und nach eurer Meinung...warum sollte ich Vasall werden? Wieso seid ihr damals den Schwur eingegangen?“ fragte er aufrichtig interessiert, den Nutzen musste er immerhin noch abwägen, ob es sich wirklich lohnte.

„Was nun diese Menschen angeht.
Natürlich wäre der Preis hoch, das ist mir bewusst. Blut ist ja eine wertvolle Ressource. Doch was genau meint ihr mit pfleglich behandeln? Ich werde sie nicht töten natürlich, wenn ihr das nicht wollte, oder sie verändern.
Aber was wollt ihr als Gegengefallen? Oder wollt ihr euch das offen lassen?“
fragend legte er den Kopf schief und musterte den Salubri. Er wurde von Gaius immer wieder aufs neue Überrascht. Dass er in vielen Dingen doch so locker war, obschon ihm so viel an den Menschen lag.

„Ich könnte euch meine Fähigkeiten auch für die „Heilung“ der Menschen anbieten, nur wäre das doch eher strapazierend für die Stille.“
Immerhin hatte er bereits einen Mann wieder besser laufen lassen und einem anderen die Möglichkeit zu sprechen wieder gegeben, nur bleibt sowas selten unbemerkt.
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Do 24. Aug 2017, 23:18

Gaius wog den Kopf weiter hin und her. Dann wagte er den Vorstoß.
"Ein ungewöhnliches Angebot... ich könnte euer Problem mit einer regelrechten Herde womöglich gänzlich lösen, wenn ihr ein Haus habt, außerhalb des Sestiere womöglich, in dem ihr ein oder zwei dutzend Personen unterbringen könntet sowie das Geld sie zu versorgen... könnte ich euch womöglich eine ganze Herde besorgen..." Etwas nervös atmete er kurz durch. "Ich setze mich für eure Vasallität ein und wir erforschen gemeinsam weiter...
Und dafür lasst ihr mich meine Künste der Heilung durch eure der Formung ergänzen... wir forschen zusammen, aber mehr als nur zusehen, ich kann Wunden und Verkrüppelungen aller Art wahrhaft zusammenfügen, aber ihr könnt umformen... ich begehre nicht das Wissen Monster zu erzeugen oder Alles zu ändern, aber mit purer Fingerbewegung eine Verformung rückgängig machen? Eine Deformation ausgleichen, nicht nur Heilen? Eine Art der Metamorphose zum Guten." Gaius setzte ab. Das Angebot war wirklich weitreichend, aber die Möglichkeiten ebenso... und er hatte bereits angefangen wirklich von Toma zu lernen.
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 25. Aug 2017, 00:09

"Für das eingehen des Vasallentum bedarf es nicht wirklich eines Fürsprechers, oder? Soweit ich es beim letzten Hoftag sah, kann ein jeder Vasall werden wenn er sich an sie bindet und ihr schwört." Was auf jeden Fall ein Punkt war, der dem Tzimisce nicht unbedingt gefiel. Bei einem Viovode seiner Heimat hätte er nicht lange gezögert, doch die Ventrue...wollte er sich überhaupt schon so festsetzen?

Andererseits liefen die Jahre in Genua ziehmlich gut für ihn und nun auch noch dieses Angebot von Gaius.
Doch je mehr der Salubri sagte desto skeptischer verengten sich die Augen des Drachen. Das lang ja auch zu gut...
Zusammen forschen, ja das wäre gut, doch...seine Künste ergänzen?!

"Bittet ihr mich gerade um die Kraft meines Blutes?" fragte Toma lauernd und die Pupillen seiner Augen wurden immer schmaler. Die ganze Haltung des Drachen spannte sich an und zeigte schon in seiner Gestik, dass er es ablehnte.

"Meine Kraft Körper nach meinem Willen zu formen...diese gottgleiche Kraft! Ist die heilige Kraft meines Clans...sie ist nur uns gegeben und keinem anderen Blut sonst." Intonierte er schon beinahe, mit fester Stimme und hörbarem Unmut darin.

"Ich schätze euer Angebot sehr, doch das was ihr begehrt werdet ihr nie bekommen. NIcht von mir." stellte er entschieden fest.
Die Stimmung hatte sich eindeutig gedreht und Gaius täte gut daran, Toma nicht weiter danach zu fragen der gar darauf zu drängen.

"Selbst wenn ihr den selben Prinzipien und Überzeugungen folgen würdet wie ich. Was ein langer und holpriger Weg ist. Wenn ich euch vollends vertrauen könnte, wenn ihr vollends an mich gebunden wärt...selbst dann..wäre die Chance gering, dass ich es euch beibringe."
Das war etwas, was er schon zeitig gelernt hatte. Sie waren die einzigen, sie waren besonders, sie waren auserwählt für diese Kraft. Sie, die Tzimisce.
Und Toma konnte es sich nur schwer vorstellen, jemanden der nicht seines Blutes war diese besondere Kraft beizubringen, zumal sie einem doch im Blut liegen muss. Andererseits erbten die Ghule diese auch mitunter. Doch sie waren Werkzeuge und Gaius hatte sich sicher nicht gedacht eines zu werden.
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Fr 25. Aug 2017, 00:47

Gaius schrak zurück, er blickte irritiert zu Boden, nickte dann.
"Zu schade..." merkte er bedauernd an. Wirklich zu schade...
"Ihr hütet eure Geheimnisse noch strenger als die Anderen... bedauerlich... Aber ich verstehe euren Gedanken, die Kraft liegt im Blute und wir alle haben nur ein Blut." Gaius seufzte, all diese elendige Geheimniskrämerei.

"Nun in dem Fall... ihr fragtet warum ich euch als Vasall sehen kann?
Ihr seid der Domäne treu, ihr habt scheinbar wenig weitreichende Interessen die euch zu verrat bewegen könntet, ihr akzeptiert Strukturen und sucht euch dennoch eure verträglichen Wege, ihr beherrscht den Umgang und das obwohl manch einer euch für ein Monstrum halten wird... ich meine sagt es nicht alles, dass gerade wir zwei gute Nachbarn sind? Der Heiler und der Former?" Er lächelte wieder, Gaius ruhige selbstsichere Art hatte den Raum schnell zurück erobert - die frostige Aura war wieder auf seinen Körper fokussiert.

"Und ich glaube die Domäne braucht mehr als nur Krieger und Politiker..." Er lächelte. "Aber ja, ihr werdet kaum Fürsprecher brauchen... schaden tun sie jedoch wohl auch nicht." Er lachte.
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Sa 26. Aug 2017, 08:54

"Wenn ihr etwas anderes fordern würdet..." versuchte der Drache die Verhandlung noch nicht gänzlich sterben zu lassen. Das Angebot wäre ja für ihn nicht ganz unerheblich, aber seine Blutskraft teilen, mit einem Aussenstehenden, kam einfach nicht in Frage.

Es war interessant wie der Salubri ihn sah. Interessant wie die Wahrnehmung von der Realtität abweichen konnte. Gaius lag in einem Punkt falsch mit seiner Sicht auf den Drachen, doch Toma würde ihn nicht berichtigen. Es war gut für ihn, wenn Gaius das von ihm dachte.

"In der Tat. Schaden würde es wirklich nicht....Habt Dank."
antwortete er.
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Mo 28. Aug 2017, 17:26

Gaius nickte. "Wo außerhalb von Domus seid ihr denn aktiv, dass ihr dort die Möglichkeit hättet ein Haus... der Nahrung... zu errichten? Die Idee war sehr intensiv, aber wir können sicherlich auch andere Formen des Ausgleichens finden. Wenn diese dann außerhalb des Sestiere sind, wäre ich aber erfreut. Oder wo hofft ihr bald aktiv, einflussreich und sicher genug zu sein?" Generell wäre das womöglich eine bessere Idee.

"Der Wunsch einer festen Herde ist mehr als nachvollziehbar und ich kann die relevanteste Ressource wohl liefern, ja. Auch gegen andere Preise. Ich verstehe eure Ablehnung ja leider sehr gut."
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mi 30. Aug 2017, 12:53

Toma wandte kurz den Blick ab, dachte nach. Sollte er dem Salubri alles anvertrauen?
Eigentlich nicht. Eigentlich ging es ihn nichts an. Andererseits hatte sich die Sache mittlerweile geändert...jedoch.

Der Drache gab ein leises Knurren von sich. Mehr ein Grummeln, weil er mit der Situation unzufireden war.

"Ich hab eine Weile an etwas gearbeitet...mit jemanden gemeinsam, doch dieses Projekt....Es ist derzeit schwierig und ich kann euch noch nichts dazu sagen, bis ich nicht vollends sicher bin, dass es ein möglicher passender Ort wäre. Aber ja, die Möglichkeit bestehe. Nicht gleich, zwar, es würde einige Jahre dauern.
Daneben würde auch die Möglichkeit bestehen, sich eines der Dörfer anzunehmen, die die Prinzessin zur Übernahme ausgerufen hatte. Dies würde jedoch ebenso lange dauern."


Er neigte leicht den Kopf zur Seite.
"Wenn sich etwas ergeben sollte bei mir bezüglich des Hausbaus, würde ich gern noch einmal mit euch darüber reden. Bis dahin...nun gut, lassen wir das Thema Jagd erst einmal ruhen."

"Gibt es etwas das ihr denn benötigt oder noch ansprechen wollt?"
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Mi 30. Aug 2017, 13:00

Gaius nickte. Das war eine gute Übereinkunft für den Moment.

Auch der Liktor überlegte ob er noch etwas fragen sollte... "Ihr könnt Formungen aller Art vollführen, wie man an euch sieht... könnt ihr, nun, könnt ihr... Aussehen im menschlich positiven Sinne wandeln?" Er fragte nicht für sich, für einen Freund, ganz sicher! Aber...
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