[1002] Gefälligkeiten [Gaius]

[August + September '17]

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Do 7. Sep 2017, 12:34

Toma verzog das groteske Gesicht noch absonderlicher, als Gaius eine Gegenleistung ansprach.
Das mochte er nicht, offensichtlich. Verständlich dass Gaius es nicht umsonst tun würde, doch es wäre ja so schön gewesen.
„Ich weiss nicht. Ihr würdet dann wohl vermutlich wollen, dass ich eines meiner Geheimnisse preisgebe…“

„Lasst uns später darüber sprechen, wenn es überhaupt dazu kommt. Für den jetzigen Zeitpunkt wird es ohnehin nicht relevant sein.“ verlegte er die Problematik einfach auf später.

„Bei einer Untersuchung, könntet ihr dabei sein..sicher…da spräche nichts dagegen, solange ihr mich nicht behindert.“ Fügte er noch hinzu, etwas positiv überrascht, dass der Salubri ein Interesse an dieser Forschung hatte.
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Gaius Marcellus
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Do 7. Sep 2017, 12:39

Gaius nickte. "Dann haben wir Zeit es zu überdenken und konkreter zu werden." Er lächelte und erhob sich langsam.

"Natürlich wäre ich euch nicht im Weg, auch ich verstehe die Grundsätze der Forschun, werter Nachbar."

Kurz pausierte Gaius "Die Stukkerei werde ich die kommenden Wochen abholen lassen... aber sagt, werter Toma, wie werdet ihr den Krieg verbringen? Ihr habt uns eure Kreaturen präsentiert... aber ansonsten? Wollt ihr euch bevorzugt zurückhalten, oder in anderer Form integrieren?"
Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt,
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er winkte und er rief nach mir so laut.

Er sprach mein Leben sei verwirkt,
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ein frühes Grab sei längst für mich gebaut,
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 8. Sep 2017, 21:34

„In erster Linie versuche ich nicht vernichtet zu werden.“ erwiderte Toma und ein leidiges Lächeln zeigte sich auf seinem Gesicht, während er sich ebenfalls erhob.
„Ich tue was ich kann, wenn ich es kann...und ich zeigte euch was ich kann. Wenn ich euch helfen kann, lässt sich darüber reden.“ Doch er würde nichts tun, was sein Überleben riskieren würde, zumindest nicht solange es sich für ihn persönlich nicht in irgendeiner Form lohnen könnte solch ein Risiko einzugehen.
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Fr 8. Sep 2017, 22:59

Gaius nickte. "Es freut mich, dass zu hören. Wenn ich weiß, wie ihr mir helfen könntet, werde ich mich melden und mich entsprechend erkenntlich zeigen.

Eine Frage habe ich noch... ihr habt mich gefragt, wieso ich mir euch als Vasall vorstellen kann.. wie ist es mit euch? Strebt hr überhaupt danach? Lockt es euch? Gibt es gar ein, existierendes oder nicht, Amt, dass euch Interessiert?" Gaius schien gespannt auf die Antworten, er war nicht wie Ramon, der Leute ohne ihr Mitwissen einfach verplante, er konnte es sich vorstellen - aber mehr auch nicht.

"Ach und eine Weitere... warum Domus? Was liegt euch an Domus? Einfach die Handwerker? Liegt euch heute noch etwas spezifisch an diesem Sestere... wo ihr scheinbar auch außerhalb aktiv seid?"
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 8. Sep 2017, 23:47

"Ich bin hier her gekommen, ich habe mich hier angesiedelt...es ist...so etwas wie mein zu Hause." Auch wenn es das wohl nie wirlich sein würde. Nicht so, wie seine Heimat immer noch sein zu Hause war. "Das kann sich ändern....wer weiss." Er war lange auf Wanderung gewesen. Auch Domus oder gar Genua würden nie für immer bleiben.

"Was ein Amt angeht...Normalerweise hätte ich nun gesagt: Nein, es lenkt nur ab. Was es auch tut, doch kann soetwas unter Umständen auch nützlich sein." fuhr Toma fort und schaute dann so als würde er darüber noch mal nachdenken. "Die Begrüßung der Neuen kann nützlich sein...vielleicht...doch war es einfach nur ein Gefallen bisher. Es gibt das Ädil-Amt nicht mehr...und...hm, ob das auf längere Sicht sinnvoll ist...." überlegte Toma laut. Es war stets ein Abwegen zwischen Nutzen und Aufwand und sollte ein Amt mehr Aufwand bedeuten als es ihm Nutzen würde, würde er es nicht tun.

"Strebt ihr nach mehr?" fragte er zurück. "Ein weiteres Amt, abgesehen vom Mondsenat?"
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Sa 9. Sep 2017, 00:28

Gaius nickte zuerst wohlwollend, dann lauschte er und blickte interessiert.
"Nun ja, die Ädile sind fort... und zu ihren Aufgaben gehört die Vertretung der ganzen Domäne nach außen... eine große Aufgabe wie mir scheint." Gaius würde sie nicht tun wollen... "Aber ich weiß nicht, ob die Begrüßung der Neuen wirklich an dieses Amt gebunden war..." Gaius hob die Schultern. "Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die werte Prinzessin dieses Amt wieder einführen wird... oder es teilen, die verehrten Ankilla werden sich wohl nicht auf ewig mit den Neuankömmlingen herumschlagen wollen, die Außenpolitik hingegen scheint gut zu Personen hohen Status' zu passen. Womöglich...
Auch die wohlwerte Seinfreda konnte sich diese Pflicht gut vorstellen, ehe sie ironischerweise genau auf diplomatische Mission aufbrach... womöglich gibt es da in der Zukunft ja neue Betätigungsfelder? Gerade... wenn eine Prüfung manches Mal mit einher geht, würdet ihr ja sicherlich gut dazu passen." Gaius lachte.

Dann überlegte er länger. "Nun, nein, ich strebe nicht nach mehr... ich sollte wohl auch bald meinen Status als erster der Salubri der Domäne, definitiv nicht länger hier, und doch um so viel tiefer verwoben, anbringen... andererseits scheint dieser Titel auch nicht von großer Bedeutung.
Einzig..." Gaius lächelte. "Sollte sich eines Nachts die Frage nach einem Blutvogt für die Domäne auftun, gerade da mein verehrter Freund Brimir andere Ziele verfolgt, nun... ich wäre nicht sehr erfreut als Liktor unter einem anderen Blutvogte zu dienen, wenn ihr versteht. Andererseits strebe ich auch nicht nach Autorität meinem Schwertbruder Titus gegenüber oder derartiges. Also danach streben... das ist sehr viel gesagt. Wir alle sollten unsere Schritte wohl langsam angehen, was nutzt ein Blutvogt, wenn dieser sein Amt nich souverain erfüllen kann?
Nein, derzeit bin ich mehr als satuiert... ich will der Domäne und dem Sestiere dienen, wo sie es eben braucht und wo ich dienen kann."
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Re: [1001] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » So 10. Sep 2017, 00:08

"Ah..nun das gesamte Amt der Ädile, war mir nicht bekannt. Nein...das wäre dann wohl nichts für mich.“
Toma zuckte erneut mit den Schultern. „Es gibt wohl kein Amt das für mich passend wäre, warum also sich mit soetwas aufhalten...unnötig.“

„Eine sinnvolle Überlegung eurerseits.“ Toma nickte, auf die Erläuterungen Gaius bezüglich des Amtes des Blutvogtes und dem gleichzeitigen Einlenken aber, dass es überstürzt auch keinen Nutzen hätte.

„Nun...vielleicht werden wir in einigen Jahren beide anders darüber denken, vielleicht haben wir dann tatsächlich Ämter...wer weiss, wie wir uns wandeln...“
Der Tzimisce lächelte leicht und machte sich dann für den Aufbruch bereit.

„Ich danke euch für eure Zeit, Gaius...auch wenn ich euch wohl mehr aufgehalten habe.“ Viel war in der Tat nicht dabei herausgekommen, obschon das Gespräch dennoch angenehm und interessant gewesen war.
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Re: [1002] Gefälligkeiten [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » So 10. Sep 2017, 11:45

Gaius nickte seinem Nachbar nur zustimmend zu und geleitete ihn dann langsam gen Ausgang.
"Keineswegs, wir haben viel ausgetauscht und Optionen für die Zukunft aufgetan... ich finde, das war ein ausgezeichnetes Treffen, auch ohne ganz konkretes Ergebnis." Und gänzlich ohne Ergebnis war das Treffen ja nicht, Gaius war schon gespannt, was er über die Jagdgewohnheiten des Tzimiske erfahren würde, wenn dieser sich an den Armenhausbesuchern sättigen würde und ob er sich an die Vereinbarung zur Humanität halten könnte.

"Wir werden uns sicher bald wieder sehen, bis dahin wünsche ich euch viel Erfolg und starkes Überleben in jenem Kriege der da ist, werter Nachbar."
Finitus
Zusammenfassung: Toma und Gaius treffen sich um über Zukunftspläne zu sprechen, Toma lehnt bestrebungen für ein Jagdrevier ab und wird vor dem Armenhaus in Domus' gewarnt, dafür erhält er die Erlaubnis sich an den Besuchern von Gaius Armenhaus auf 'humane' Art zu sättigen.
Desweiteren bringt Gaius eine größere Idee das Hungerproblem gänzlich zu lösen auf, wozu Toma ein sicheres Haus außerhalb Domus gewinnen soll - eine nicht ganz einfache und billige, aber scheinbar effiziente Lösung, die Idee ihre Forschung dafür bis hin zum Erwerb Tomas' Leitdisziplin zu vertiefen verwirft dieser selbstverständlich kategorisch. Daraufhin sprechen beide über die Option hässliche Gesichter schöner zu formen und Toma kommt dabei auf den Wunsch, das geheime Auge des Salubri mehr als invasiv zu untersuchen... Gaius ist zuerst schockiert, findet dann aber wohl einen Gedanken, der es womöglich erlauben würde, erneut jedoch nicht billig.
Die beiden Kainiten trennen sich also mit großen aber sehr losen Plänen von einander, um nach dem Krieg in diesen Austausch und neue Forschung zu kommen.
Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt,
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