Die Entzündung des Funkens [Ramon, Titus]

[März '17]

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Gaius Marcellus
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Re: Die Entzündung des Funkens [Ramon, Titus]

Beitrag von Gaius Marcellus » Fr 7. Apr 2017, 13:40

Gaius nickte und schüttelte den Kopf fast gleichzeitig.
"Titus hat recht. Ramon. Ich will eine positive und gute Lösung mit dir finden, eine, in der du dich nicht unterdrückt und zum Widerstand gezwungen fühlst... aber nur weil ich freundlich zu dir bin und dir eine faire Chance geben möchte, heißt das nicht,adss wir hier auf dem Bazar sind und frei gefeilscht werden kann... ich hoffte du würdest meine Gutmütigkeit nicht ausnutzen..." Er seufzte.

"In klarsten Worten... wir haben dir vor der Hüterin den Arsch gerettet... wenn du verkackst, dann wirft das ein schlechtes Licht auf uns... also wollen wir eine Absprache, die das verhindert, und zwar klar und nicht auf gut Glück... und eine öffentliche Abtrennung, damit falls du es doch verkackst, kein schlechtes Licht auf uns fällt... verstehst du?" Titus Worte waren Gaius bei weitem zu hart, aber er stand bei seinem Kollegen.

"Das leichte Blutsband ist eine Sicherheit, mehr nicht. Sie wird dien Verhalten nicht verändern, sondern nur dafür sorgen, dass eine weitere negative Steigerung abgeschreckt wird...

So öffentlich wie du es vorschlägst, kann unsere Zusammenarbeit nicht sein... wenn es eine Aufgabe gibt, einen Plan, bei dem wir dich brauchen - so werden wir ihn dir anbieten und wenn du ihn dann annimmst, wirst du belohnt werden. Aber alles andere, läuft alleine... ebenso natürlich der Zugang zu unserem Domiszil." Gaius schüttelte ungläubig den Kopf, dieser Vorschlag war sowieso abstrus gewesen
"Ausgenommen Training und Verteidigung der Domäne, das ist selbstverständlich."

"Ich will dich nicht als mein Mündel aufnehmen, ich werde nicht sagen, dass du deine neue Etikette von mir erlernt hast und wir werden auch nicht deine Fürsprecher werden... nicht direkt.
Wenn du die Lehren gut annimmst, die Abmachungen einhälst und wir gemeinsam die Probleme lösen... DANN können wir unser Verhältnis intensivieren, auf Augenhöhe, ja vielleicht sogar auf Freundschaftsbasis stellen... aber erst dann, nicht als Vorschuss." Die Worte waren wieder freundlicher, ein Blick zu Titus bekräftigte sie... im konjunktiven Rahmen.

"Aber ja... mit Adelchis helfe ich dir... aber nicht als Fürsprecher, sondern als Vermittler und Ratgeber."
Wenn das Gefühl für Recht und Sitte schwindet, wenn der Schrecken die Sinne trübt, dann sind die Kräfte bald versiegt. In dem alten Blute lebt die Kenntnis des wahren Maßes, und aus ihm brechen die neuen Sprossen der Gerechtigkeit hervor.

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Ramon
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Re: Die Entzündung des Funkens [Ramon, Titus]

Beitrag von Ramon » Di 18. Apr 2017, 09:56

Ramon blickte Gaius aus klaren, zufriedenen Augen an, der Funken schien noch lange nicht erloschen. Diese beiden Kainiten wollten ihm helfen, doch sie standen sich selbst im Weg, durch ihre Angst vor der Hüterin. Das diese Angst durchaus ihre Berechtigung hatte, würde Ramon nicht anzweifeln, doch er war sich sicher, dass sie gemeinsam die Kraft hätten, aneinander zu wachsen.

„Ich nehme euer Geschenk dankend an, Wohlwerter Gaius Marcellus. Wisset das ihr mit mir einen kräftigen Verbündeten habt, auch wenn ich in euren Augen noch nicht den Ruhm erlangt haben mag, der es mir erlaubt mich als euren Freund zu bezeichnen.

Mehr als einen Vermittler und Ratgeber braucht es meinetwegen auch nicht, um diesen Konflikt beizulegen. Es freut mich das ihr diejenigen zu sein scheint, die mein Feuer mit Scheiten am Leben erhalten, ich werde euch nicht enttäuschen.


Ramon blickte zwischen Gaius und Titus hin und her, zunächst abwartend, dann immer ungeduldiger.

Darf….. darf ich nun meiner Wege ziehen ?

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Gaius Marcellus
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Re: Die Entzündung des Funkens [Ramon, Titus]

Beitrag von Gaius Marcellus » Mi 26. Apr 2017, 11:25

Gaius nickte.
"Zuerst musst du schwören. Aber nicht hier... komm in die Kapelle."

Dann erhob er sich, blickte zu Titus um sich die letzte Bestätigung zu holen und löste des Bruja Fesseln, später reichte er ihm eine weiße schlichte Tunika und deutete dem Bruja, ihm zu folgen.
Wenn das Gefühl für Recht und Sitte schwindet, wenn der Schrecken die Sinne trübt, dann sind die Kräfte bald versiegt. In dem alten Blute lebt die Kenntnis des wahren Maßes, und aus ihm brechen die neuen Sprossen der Gerechtigkeit hervor.

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Re: Die Entzündung des Funkens [Ramon, Titus]

Beitrag von Ramon » Sa 6. Mai 2017, 14:18

der Puls des Brujah raste, Titus bedachte er mit einem ernsten Blick, während er Gaius gegenüber nur Augen für das Weiße Gewand hatte. man würde ihn also herausputzen, um an dieser Zeremonie teilzunehmen, äußerst wiederwillig legte er die weiße Tunika an, und folgte Gaius dann erhobenen Hauptes, und festen Schrittes in die Kapelle.

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Gaius Marcellus
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Re: Die Entzündung des Funkens [Ramon, Titus]

Beitrag von Gaius Marcellus » Mo 8. Mai 2017, 19:34

Finitus
Zusammenfassung:
Gaius und Titus erwecken Ramon in der Martinsfeste. Dort klären sie ihn über die Geschehnisse seit dem Zusammenstoß mit Acacia auf. Sie wollen ihn nur gehen lassen, wenn er wirkliche Verbesserung verspricht. In diesem Sinne erarbeiten sie mit Ramon einen Verhaltenskodex, eine Abmachung, einen Schwur gar. Der Vertrag ist recht einseitig und inoffiziell, öffentlich kommen sie sich nicht viel näher. Ramons hartnäckige Feilscherei bringt Titus auch mehrfach fast aus der Ruhe. Der Brujah beweist einen fast irrsinnigen Willen.

Ramon soll in Etikette und Grundwissen der Politik und Domäne eingeführt werden, dazu werden die Liktoren versuchen als Schlichter in seinem Streit zu agieren. Dafür wird Ramon nicht nur mit den Liktoren im Kampf trainieren und ihnen mit Waffenhilfe zur Seite stehen. Er wird ab jetzt die Gesetze und Sitten der Domäne achten, sich an die Verbannung durch Acacia halten, Gewalt nur noch zur direkten und körperlichen Nothilfe anwenden und keine Blutsbünde mehr erzeugen, außer es ist komplett einvernehmlich. Desweiteren bringt er gelegentlichen Bericht. All diese Bedingungen werden auf Gaius eingeschworen, dessen Blut Ramon auch trinkt.
Wenn das Gefühl für Recht und Sitte schwindet, wenn der Schrecken die Sinne trübt, dann sind die Kräfte bald versiegt. In dem alten Blute lebt die Kenntnis des wahren Maßes, und aus ihm brechen die neuen Sprossen der Gerechtigkeit hervor.

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