Ein Treffen unter Nachbarn [Gaius]

[Februar '17]

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: Ein Treffen unter Nachbarn [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Do 30. Mär 2017, 23:32

Der Tzimisce nickte erfreut. Er hatte nicht ganz verstanden, was Gaius mit den Menschen meinte, was ihnen gerecht werde, doch er beließ es dabei. Der Salubri hatte dennoch verstanden, das allein zählte.

Zufrieden mit sich blickte er Gaius an, blickte in sein drittes Auge. "Nun, nachdem ihr meine Kraft gesehen habt, was ist die eure? Und wie ausgemacht darf ich nun euer Auge berühren." Da war er höchst erfreut bei dem Gedanken und streckte die Hand aus.
"Messer rein...Gedärme raus...Messer rein...Gedärme raus..."

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Gaius Marcellus
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Re: Ein Treffen unter Nachbarn [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Fr 31. Mär 2017, 00:21

Gaius nickte und konzentrierte sich, sammelte seine Selbstbeherrschung, er musste diesen Akt noch so oft durchgehen.... diese Sammlung, die Konzentration, dieses Ertragen... was war eine bessere Übung als ein verrückter Fleischwandler, der sein heiliges Auge berührte?
"Ihr dürft... ebenso meine Kraft. Aber wartet dazu noch kurz... ich muss noch eine Kleinigkeit zu mir nehmen, diese Kräfte sind... Kräftezehren?" Er lachte über diesen mehr als schlehten Wortwitz. Womöglich wollte er auch nur Zeit schinden, sich selbst zu finden.

"Wartet ihr einen Augenblick auf mich? Ihr werdet euer Vertrauen nicht bereuen, ich verspreche es euch." Der Heiler wirkte ehrlich als er sich langsam erhob. Er wirkte auch nicht, als wolle er Toma gezielt warten lassen... auch nicht ängstlich... aber doch sehr sehr respektvoll, eher bedacht.

Langsam verließ der Salubri daraufhin den Raum, ging einen Stock nach oben, ließ den Tzimiske kurz allein... wenige Augenblicke später hörte man oben kurz bedenklicherweise ein paar Schritte mehr. Dann kam der Salubri aber alleine zurück. "Ich habe diverse Vorbereitungen getroffen und mich genäht. Jetzt." er schluckte "Bin ich bereit."

Dann trat er wieder zum Tzimiske, mit der linken und langsam löste er seine Klinge aus der Scheide "Nun gut Toma Navodeanu, ihr dürft tun, was kein Kainit je getan hat... berührt es. Aber es ist das... Heiligtum? Meines Clans... ich hoffe ihr versteht meine Vorsorge.
Danach... danach will ich euch zeigen... was es kann." dabei umfasste er den Griff der ruhenden Klinge, schloss seine zwei gewöhnlichen Augen mit etwas Anstrengung, atmete tief durch, und blieb wie eine unheimliche grässliche Kriegerstatue von dem Tzimiske stehen... gewissermaßen gäbe er so ein gutes Bild für das Elysium ab. Wachend, entrückt, in Pose aber doch bewegt, zumindest innerlich.
Zugleich war die gewisse Bedrohung durch den Salubri offenkundig, er war kampfbereit, schenkte dem Tzimiske viel Vertrauen, aber wollte Augenscheinlich eine Vorteilsposition behalten oder sie zumindest vorgeben.
Ein weiteres nervöses Zittern war an dem Mann zu spüren... aber was war das? Neugierde? Spannung? Da musste die dunkle Kunst des Formers ihn mehr als sehr erwischt haben...



*Diverse Vorkehrungen im Bezug auf Wachen bescheid geben und die Außenwachen in Bereitschaft versetzen lassen, per Auspex evt. bemerkbar, erhöhte Alarmbereitschaft und Beihilfsfähigkeit.*
Wenn das Gefühl für Recht und Sitte schwindet, wenn der Schrecken die Sinne trübt, dann sind die Kräfte bald versiegt. In dem alten Blute lebt die Kenntnis des wahren Maßes, und aus ihm brechen die neuen Sprossen der Gerechtigkeit hervor.

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: Ein Treffen unter Nachbarn [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 31. Mär 2017, 20:11

Kräftezehrend...so... dachte sich der Tzimisce und merkte sich diese Information.
Etwas unsicher nahm er die Hände wieder herunter und ließ Gaius ins obere Stockwerk gehen.
Die Situation gefiel ihm nicht. Während er wartete konzentrierte er sich auf seinen Hörsinn und versuchte auszumachen, was der Salubri tat. Dabei entging ihm nicht dass sich Menschen um ihn bewegten.*
Unruhig huschten seine Augen umher. Der Salubri würde doch keinen Hinterhalt planen? Welchen Grund hätte er? Oder hatte er zu viel gesagt? Hatte er dem Liktor zu viel vertraut?
Er zweifelte, doch bevor er sich zu irgendeiner Tat entschließen konnte, kam der Hausherr auch schon wieder.
Dieser gab sich bereitwillig. Also doch alles in Ordnung? Oder wollte er ihn in Sicherheit wiegen?

Doch dann schien Gaius so...ängstlich oder aufgeregt?
Und nach seinen Worten entspannte sich der Tzimisce wieder etwas.
Immerhin war der Salubri kein Narr und unterschätzte ihn, was Toma gefiel. Der Liktor hatte Respekt vor ihm. Das warf auch ein neues Licht auf Gaius.

„Ich kann eure Vorsorge verstehen. Auch wenn ich sie natürlich nicht gut heiße.“ sagte er und bedachte das Schwert mit einem abfälligen Blick.
„Ihr werdet es nicht brauchen. Oder eure Männer.“
Versicherte der Former und konzentrierte sich dann auf das Ziel seiner Untersuchung, verstärkte den Tastsinn seiner Finger, anstatt das Gehör.

Zu erst fuhren die Finger um das Auge herum, berührten die Haut an seiner Stirn, die dem Auge als provisorisches Lid diente. Wollte sehen wie sie um das Auge gelegt, war und gab es so etwas wie Wimpern?
Schon bei der ersten Berührung bemerkte er jedoch eine überraschende Kälte, die er nicht erwartet hatte.
Erschrocken zog der Tzimisce die Hand zurück und blickte auf seine Finger, an denen aber nichts anders war, dann wieder zu Gaius.
„Ihr seid kalt.“ rief er aus, mit riesig geweiteten Augen.

Mit nun noch mehr gesteigerter Neugier legte er die Hände zurück in Gaius Gesicht.
„So viel kälter. Wie kann das sein? Selbst für unsereins...“ murmelte er mehr zu sich selbst als dass er die Fragen an Gaius stellte. Völlig davon fasziniert schien er das Auge fürs erste vergessen zu haben. Forschend fuhren die krallenbesetzten Finger durch Gaius Gesicht. Über seine Stirn und Wangen. Und zogen sogar an seiner Lippe, um zu sehen ob die Haut nur außerhalb oder auch im Körper so kalt war.


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*Auspex 1
Wahrnehmung + Aufmerksamkeit
RPBotBOT-heute um 19:27 Uhr
@Toma (Sam) rolled 24. (7 + 1 + 2 + 6 + 2 + 6 = 24)
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Re: Ein Treffen unter Nachbarn [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » So 2. Apr 2017, 19:35

"Ha" Fuhr es aus dem Salubri, als der Tzimiske seine Finger von ihm nahm.
Tief atmete er aus. Überstanden. Das Auge war noch aktiv und funktionstüchtig.

Er öffnete die anderen beiden wieder, fixierte den Tzimiske. "Ihr stellt gute Fragen... vielleicht versteht ihr jetzt, wieso eure Kunst mich so sehr fasziniert, ich stelle mir diese Fragen schon mein ganzes Unleben lang."

Aber ihr, ihr habt gute Sinne. Und seid mutig... oder so sehr von der Forschung besessen? Ihr wisst, wie viele meiner Männer kampfbereit um uns positioniert sind, seht mich mit Klinge vor euch, und den Willen, euch sogar eine solche Schwäche zu offenbaren... und dennoch schreckt ihr nicht zurück." Er grinste "An euch ist ein Krieger verloren gegangen... fast..." Fügte er kopfschüttelnd hinzu.
"Die Vorbereitungen sind nichts gegen euch, werter Nachbar, aber Ich habe eine Pflicht und schon zu viele Gefahren in Kauf genommen."

Langsam entspante der Salubri sich wieder, steckte auch die Klinge weg.
"Man fühlt sich mit einer treuen Waffe an der Seite auch stets sicherer... außer, man hat soetwas nicht nötig... dies macht wohl einige der besten Kämpfer dieser Domäne aus." Ein finsteres Schmunzeln tobte über Gaius züge, verzerrte sie.

"Was meine Kälte angeht... ein weiteres interessantes Phänomen, ja. Aber eine Frage... ich dachte ihr wollt keine Fragen stellen, sondern müsst Wissen direkt und selbst erwerben? Ein höchst spannendes Forschungsfeld... die Ausprägungen unseres Fluches.. und glaubt mir, es ist ein Fluch." Er schüttelte bedauernd den Kopf, wirkte dabei aber nicht wehleidig, eher finster amüsiert. "Ich betreibe immerhin ein Badehaus."

"Aber nun, werter Toma... ihr wollt meine Kunst sehen... aber ihr wollt auch mehr über meine Kälte erfahren... für den Anfang sage ich: entscheidet euch! Wenn euch diese Kälte mehr fasziniert, werden wir uns ihr zuwenden, doch dann müsst ihr warten, ehe ich euch meine Künste zeigen..." Ein herausfordernder Blick, aus drei Augen, lag auf dem Tzimiske. Irgendwie fand der Krieger ihn mittlerweile sympathisch und diese Sympathie strahlte er aus.
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Re: Ein Treffen unter Nachbarn [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » So 2. Apr 2017, 23:48

„Krieger... nein ich glaube das wäre nichts für mich. Doch mich freut euer Kompliment, andere hätten mich wohl eher einen Narren genannt.“

Die Forschung war ihm in der tat so wichtig, dass er beinahe jedes Risiko dafür einging. Es war einfach in ihm, dieser Drang. Dafür wurde ihm das Blut geschenkt, dafür in die Nacht geholt. Unter anderem. Er war bereit seine eigenen Unversehrtheit zu riskieren wenn die Erkenntnis, die er erlangen konnte so kostbar war. Und wie oft kam man schon in den Genuss das dritte Auge eines Salubri zu erforschen oder diesen seltsamen Zustand, den Gaius an die Nacht legte.
Dass er so absonderlich kalt war, war für den Sucher ebenso interessant wie das Auge. Vielleicht sogar mehr?
Er haderte. Er musste sich entscheiden? Wie furchtbar. Er wollte doch alles, musste es doch wissen!
Frustriert presste er die Lippen aufeinander.

„Ich stellte keine Frage an euch. Ich sprach mit mir selbst.“ stellte der Tzimisce noch richtig.

„Eure Kälte. Sie fasziniert mich. Sehr. Doch ich....hm....würdet ihr mir denn erlauben diese weiter zu untersuchen?“ fragte er den Salubri. Denn er bezweifelte, dass der Liktor daran wirklich ein Interesse hatte. Aber dennoch hatten sie eine Abmachung.
„Es könnte für euch unangenehm werden.“
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Re: Ein Treffen unter Nachbarn [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Mo 3. Apr 2017, 18:05

"Unangenehm?" Er wog den Kopf hin und her.
"In der Tat will ungern in Raserei geraten wegen euren dunklen Künsten, und eine Gefahr für die Stille, meine Männer, euch oder mich sein...
aber es gibt da sicherlich Optionen...

Aber ehe ich euch etwas an mir ausführlicher untersuchen lasse... brauche ich sowohl eine genaue Beschreibung was ihr vor habt und eure Zusicherung, dass alle Erkenntnisse über mich leidglich in eurem Kopf verwendet werden - was ihr daraus zieht, ist eure Gabe... aber niemand soll je darüber erfahren. Zugleich möchte ich alle Erkenntnisse die mich betreffen ebenso... und zwar nicht selbst, sondern durch euch, erfahren." Dabei schmunzelte er, die Vorstellung an sich selbst herumzuschneiden, schien den Heiler zu amüsieren.

"Aber doch... prinzipiell wäre unter den richtigen Bedingungen bereit mit euch zusammenzuarbeiten und Erkenntnisse über unsere Art zu gewinnen. Gemeinsam, nicht als Versuchskaninchen." Schloss er.
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Re: Ein Treffen unter Nachbarn [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Di 4. Apr 2017, 22:48

„Nun es liegt sicher nicht in meinem Interesse euch in Raserei zu treiben. Zudem wäre dies einer ordentlichen Untersuchung nur hinderlich. Um es zu verhindern, müssten natürlich Vorkehrungen getroffen werden. Solch eine Untersuchung würde ich auch auf keinen Fall hier durchführen.“ sagte er mit leichtem Missfallen und sah sich dabei auf der dreckigen Baustelle um.

„Da ich nie vorher jemanden wie euch traf, kann ich euch noch nicht sagen, wie ich vorgehen würde...Ihr seid besonders.“ dabei tapste er Gaius erneut mit einem Finger ins Gesicht. Spürte die Eiseskälte, die von dem Salubri ausging.
„Aber ich kann euch versprechen, dass ich nichts einfach so an andere weitertragen werde, was ihr mir sagt oder ich herausfinde.“ Das war für ihn selbstverständlich. Er würde ohnehin nur etwas erzählen, wenn es sich für ihn besonders lohnen würde.
„Und da es um euch selbst geht werde ich die Ergebnisse auch mit euch teilen.“

Den letzten Satz Gaius' ließ er unkommentiert. Der Salubri mochte sich nicht als Versuchskaninchen sehen wollen und doch war er genau das.
Toma betrachtete ihn auch so, wie ein äußerst interessantes Forschungsobjekt und ging dabei um ihn herum.

„Ich würde wohl zu erst überprüfen wo ihr überall Kalt seid. Ist es nur eure Haut, die die Kälte ausstrahlt oder euer gesamter Körper. Dann nachsehen ob ihr die Temperatur ändern könnt unter bestimmten Umständen und je nachdem welches Bild abzeichnet, weiter forschen woher dies kommt und ob man es beeinflussen kann.“ sinnierte er dabei.
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Re: Ein Treffen unter Nachbarn [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Di 4. Apr 2017, 23:31

Gaius nickte "Wie sind die Umstände? Ich will sicher gehen, dass meine Männer die Kontrolle über die Umstände haben und ich werde nicht alleine sein... womöglich werden wir mich fesseln müssen? In jedem Fall - sowohl wenn ich rasen sollte, als auch, wenn es andere Gründe gäbe..." Dabei wirkte der Salubri zwar nicht drohend, aber welcher vernünftige Kainit würde sich schon ganz in die Hand eines anderen begeben?

"Meine Gefährtin Seinfreda ist allerdings auch eine wahre Meisterin der Medizin, in vielen wissenschaftlichen Belangen mir sogar voraus... als Kappadozianerin hat sie auch ganz andere... Optionen. Von ihr kann selbst der verehrte Benedetto noch das ein oder andere Lernen, wir zwei in jedem Falle, da bin ich mir sicher." Lächelte er.... dass der Gedanke an die Frau den Heiler beruhigte und beeindruckt lächeln ließ.

"Euer Konzept gefällt mir... was meint ihr mit Umständen? Feuer will ich keines testen... aber ob ich im Eise noch kälter als das Eis würde?" Er sinnierte.
"Was habt ihr bereits an unsereins verformt? Euer ganzes Aussehen wart ihr?... Ihr könnt ALL das ändern?" Er schüttelte ungläubig den Kopf... diese Gabe war wirklich viel zu nah an Gott, oder?
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Re: Ein Treffen unter Nachbarn [Gaius]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mi 5. Apr 2017, 00:00

"Umstände...das tierische in euch, der Fluß von Blut...Emotionen..." er zuckte mit den Schultern.
"Ich schätze es gäbe einiges zu testen."

"Solang eure Männer mich nicht behindern oder unnötigerweise eingreifen, können sie zu eurem Schutz dabei sein. Vor eurem Tier werden sie euch jedoch nicht beschützen können. Ich hoffe, dass ihr euch selbst unter Kontrolle halten könnt." Dabei sah er ihn leicht mitleidig an. Wie er sie bedauerte, diese menschlichen Kainiten, die nicht in der Lage waren mit ihrer animalischen Seite auszukommen. Ja sie war gefährlich doch gerade deshalb musste man sie kontrollieren lernen. War sie doch auch mit das, was sie vom Menschen unterschied.

Dann verengten sich die Augen des Drachen jedoch etwas.
"Wollt Ihr eure Gefährtin auch dabei haben? Dazu müsste ich sie erst kennenlernen. Und sie müsste ihren Teil dazu beitragen, sich würdig genug zeigen, dabei sein zu dürfen. Lernen zu dürfen."
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Re: Ein Treffen unter Nachbarn [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Mi 5. Apr 2017, 10:12

Gaius nickte "Die Männer sind für meine Sicherheit, Seinfreda für unser beider, vor Ort. Dass ihr sie zuvor kennen lernen wollt, ist aber mehr als vertretbar... ihr werdet sie sicherlich auch so kennen lernen wollen. Was genau versprechen wir uns für Erkenntnisse? Ein genaueres Verständnis für den untoten Körper und seine Eigenwilligkeiten?"

Dann überlegte Gaius längere Zeit "Aber ihr habt meine Neugierde geweckt... einen Test würde ich euch durchführen lassen, womöglich könnt ihr euch dann auf die große Testreihe auch besser vorbereiten... eine unbedeutende Stelle, ich will spüren, wie sich diese Verformung anfühlt... nur minimal, um keine Raserei und andere Probleme zu provozieren..." Gaius dachte nach "Der kleine Finger beispielsweise... legt den Knochen frei, lasst uns sehen, ob er genau so kalt ist, lasst uns sehen, ob eure Kraft gegen mich funktioniert oder ob mein Körper gar anders ist...und schließt es am Ende natürlich wieder... Ich denke dieses Angebot kann ich euch auch ohne Gegenleistung bieten..." Offensichtlich war der Ritter von dem Forschungsgedanken, gleichwohl an sich selbst, nicht sehr viel weniger interessiert als der Tzimiske... verwunderlich.
Wenn das Gefühl für Recht und Sitte schwindet, wenn der Schrecken die Sinne trübt, dann sind die Kräfte bald versiegt. In dem alten Blute lebt die Kenntnis des wahren Maßes, und aus ihm brechen die neuen Sprossen der Gerechtigkeit hervor.

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