[1007] Wer nicht wagt, der nicht gewinnt [Amalia]

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Toma Ianos Navodeanu
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[1007] Wer nicht wagt, der nicht gewinnt [Amalia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mo 16. Apr 2018, 22:13

Es war so schwierig gewesen, sich dazu durchzuringen. Er wollte das nicht. Nicht jetzt...aber eigentlich doch. Es war schon so viel Zeit vergangen...doch nun...eine schlechte Zeit. Aber würde es je eine bessere Zeit geben? Sollte er warten? Es eilte ja nicht...es eilte alles nicht, bis auf dieses eine Problem. Doch wann würde es soweit sein?

Zerrissen zwischen zwei Gefühlen, zwischen zwei Bedürfnissen, denen er nachgeben wollte und nicht so konnte wie er wollte, haderte der Drache mit sich selbst und entschied doch...es einmal abzuwägen.

….
An einem Nachmittag betraten Martha, Urs Unul und Cerb, Quinto al Mare und suchten nach dem fetten Diener Amalias, Dario.
Würden sie diesen nicht finden, würden sie auch bis in die Nacht warten, um Amalia zu finden, um eine einfache Nachricht zu überbringen:

Ihr Herr wünsche bezüglich ihrer Abmachung eine Unterredung mit der werten Amalia. Ein Datum wurde ebenfalls genannt.
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Amalia
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Re: [1007] Wer nicht wagt, der nicht gewinnt [Amalia]

Beitrag von Amalia » Mi 18. Apr 2018, 12:51

Tatsächlich trafen die drei Ghule recht schnell auf Dario, auch wenn die Bewaffnete Begleitung Marthas zahlreiche wachsame Märtyreraugen auf sich zog. Der fette Priester verstand und würde den Ghulen ausrichten, dass Amalia zur gewünschten Zeit am gewünschten Ort auftauchen würde. Er würde sie noch auf ein Getränk in der Taverne einladen, auch wenn er nicht glaubte, dass die Ghule von diesem Toma so viel Freigang hätten, wie Tiziano oder er selbst.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1007] Wer nicht wagt, der nicht gewinnt [Amalia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mi 18. Apr 2018, 22:03

Die Wachen hätten das Angebot des dicken Priesters sicher nicht ausgeschlagen, wenn sie gekonnt hätten. Doch alle drei waren zu...besonders als dass sie einfach so gesellig zusammen in einer Taverne hätten sitzen können. Die Männer vielleicht noch eher als Martha, doch waren sie selbst zu sehr, zu lange isoliert gewesen von normalen Menschen...immerhin wäre Dario zumindest ein Diener wie sie gewesen...aber doch nicht annähernd so wie sie.
Doch sie waren froh, dass sie den Mann immerhin noch am Tage erreicht hatten, so kamen sie noch vor der Dunkelheit wieder in Domus an.

.........
In der Nacht, die die Guhle Amalia mitgeteilt hatten, saßen die drei und Toma im Wohnraum des kleinen Häuschens und wie immer prasselte ein warmes Feuer in der Herdstelle.
Toma starrte gedankenversunken in die Flammen und konnte den leichten Reiz spüren, den diese dem Tier verschafften.
Martha saß direkt daneben auf dem Boden und wärmte sich daran. Leuchtend reflektierte sich das gelbe Licht auf ihrer nackten verformten Haut.
Anders als die junge Frau trug der Tzimisce seine volle Kleidung und als es an der Tür klopfte zog er sogar seine Maske auf.

Martha sprang sogleich auf die Füße und tappste Richtung Tür, während Urs, der daneben stand schon die Hand daran legte, diese zu öffnen.
Erst auf ein Zeichen Tomas, tat er das dann auch.

"Willkommen, werte Amalia. " begrüßte er sie. Jedoch recht emotionslos. "Ich muss euch enttäuschen, dass wir unsere Experimente noch nicht direkt beginnen können. Doch ich würde diese gern mit euch durchsprechen. Um sicher zu gehen...was uns beide erwartet."

Er wies ihr mit der Hand sich zu setzen. "Wünscht ihr zu trinken?"

Was der Salubri wohl auffallen mochte, als er dies sagte, war dass er anders klang. Nicht wie Toma, nicht wie sonst. Das war nicht die bisherige Stimme des Tzimisce.
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