[1007] Gedenke [offen]

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Seresa
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Re: [1007] Gedenke [offen]

Beitrag von Seresa » Do 5. Apr 2018, 18:12

Kaum ein Wimpernschlag verging während Angeliques Segen ihr erlaubte hinter die Fassade zu blicken. Die Gabe ihres Blutes, welches ihrem Geist einen einzigartigen und tiefen Einblick hinter den offensichtlichen Schein der Situation erlaubte.

Ramonzenweib?! Was zum Teufel?! Was labert das verrückte Kind da?! Was soll das sein?! Verfickte Scheiße! Die ist ja noch nicht einmal alt genug, um das Wort Romanze auszusprechen! Wie zum Teufel soll der kleine Wicht mir helfen?! Heilige Scheiße! Das macht die Sache echt nicht besser! Verflucht!

Der Blick des Mannes ruhte noch immer auf Seresa.

Verfickte Scheiße, jetzt lass mich doch endlich los, Weib! Komm schon! Dass ist mehr Geld, als dein verdammter Beutel wert ist und du je zu sehen bekommst! Ja, ja, verflucht schwer ist er ja schon, aber komm schon! Komm schon! Sowas kostbares kann darin ja auch nicht sein! Nichts was Geld nicht bezahlen könnte! Mein Geld! Wo zum Teufel hab ich dich?! Ah, komm schon her! Verfickte Scheiße! Ah da! Wunderbar! Langsam! Langsam! Nicht dass es ihr noch auffällt! So und du kommst hierher! Du bleibst schön bei mir! Gut! Perfekt! So und jetzt komm schon, du hässliche Dirne! Sei ein braves Weibsbild und lass mich endlich los! Mach schon! Du weißt es ist besser für uns beide! Mach schon! Bevor das verrückte Kind noch auf dumme Ideen kommt! Mach’s uns beiden einfach! Lass mich los, ich nehm mein Geld und ich hau ab! Komm schon, du verfluchtes Stück Scheiße! Komm schon! Du weißt, das ist das Beste für uns beide! Keine unangenehmen Fragen! Keine Konsequenzen für uns Beide! Passt doch! Los! Wird’s bald! Lass mich endlich los oder ich ramm dir mein Messer so tief in deinen verfickten Körper, dass du es bereuen wirst, mich jemals angefasst zu haben, du Hure!

Seresas Stirn legte sich derweil in fragende Falten, als würden die Worte der Malkavianerin etwas in ihrem Verstand regen. Doch noch schien ihr Geist nicht gänzlich verstanden zu haben, dass es sich bei dem kleinen Käuzchen, um das Mondkind handelte.

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Angelique
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Re: [1007] Gedenke [offen]

Beitrag von Angelique » Do 5. Apr 2018, 22:50

"Hah, deine Augen sind die Fenster in deine Seele, Schurke! Heuchelst Hilflosigkeit vor und doch ist dein Messer bereit, die Dame zu durchbohren. Allein des schnöden Mammons wegen. Ein Dieb bist du. Und lästerlich stinken deine Gedanken nach Unrat. Selbst in Gedanken führst du Heiligkeit und Exkremte als Fluch und fragst beständig den Teufel um Rat?"

Spöttisch lachte "das Käuzchen". "Das ist mehr Geld, als ihr verdammter Beutel wert ist und sie je zu sehen bekommt?", äffte sie die Gedanken des Mannes nach. "Du hast ja keine Ahnung, mit wem du es zu tun hast, Schandmaul! Dein Messer würde dir nicht helfen gegen die Basaltfaust im Seidenhandschuh."

Elegant verneigte sich die Heldin, in einer Art, die Seresa verstörend vertraut vorkam. So als kannte sie die geheime Identitäte der maskierten Rächerin.
"Ich tat Euch unrecht Molochs Buhle des kinderopfernden Karthagos. Euer Anspruch scheint gerechtfertigt."
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Livia
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Re: [1007] Gedenke [offen]

Beitrag von Livia » Do 5. Apr 2018, 23:24

Jetzt trat auch Livia wieder hervor, von der Seite kam sie an, die Unbekannte, empörte und auch etwas verängstigte. "Hey, was ist hier los! Ich ruf die Garde, wenns hier Streit gibt..." Setzte sie an, fast drohend, stockte dann aber, als auch Seresa ihr gänzlich klar erkenntlich wurde...

So blieb die Schöne am Rande stehen und war verwirrt, aber auch verzückt jenes Käuzchen zu erblicken.

Wie unglaublich süß! Direkt klappten alle Schalter um...

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Seresa
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Re: [1007] Gedenke [offen]

Beitrag von Seresa » Fr 6. Apr 2018, 15:30

Das Gesicht des Mannes wurde bleich, als das kleine Käuzchen ihn auf das Messer ansprach. Dann verfiel der scheinbar geübte Lügner zurück in seine Scharade. Er hob die inzwischen wieder leeren Hände sichtbar für die Frau, welche ihn noch immer mit einer Hand für sie scheinbar mühelos gegen die Wand presste.

Mann: „Lüge! Ich würde niemals einem Weib ein Haar krümmen!“

Beschwörend ging seine Stimme in Seresas Richtung.

Mann: „Das würde ich wirklich nicht! Bitte, dass ist doch mehr als genug Geld für den Handel. Ist es doch, gutes Weib? Nicht wahr?!“

Der Mann stockte, als er sah, wie Seresa dem Käuzchen scheinbar dankend zunickte.

Mann: „Nicht?“

Seresas Augen wanderten zu Livia und ruhten für einen Moment auf ihr, bevor sie nüchtern zu ihr sprach.

Seresa: „Kein Streit. Keine Wachen von Nöten.“

Der Mann im Haltegriff der Brujah nickte wild zustimmend. Scheinbar hatte er das Gefühl sich tatsächlich freigekauft zu haben. Dann sah er in die kalten braunen Augen, die zurück zu ihm gewandert waren. Eine ungute und schreckliche Erkenntnis überkam ihn.

Mann: „Nein?“

Seresa schüttelte langsam den Kopf, bevor die erste Münze ihre Handfläche verlassen hatte und zu Boden gefallen wäre, hätte der Kerl nicht angefangen instinktiv und mit panisch rudernden Bewegungen nach seinem fallenden Geld zu greifen. Seine Panik wurde immer größer. Er wollte weg, aber sein Geld wurde Münze um Münze achtlos fallengelassen, so dass ihm nichts anderes übrigblieb, als sie verzweifelt aufzufangen. Als Seresas Hand leer war, drehte die Brujah sie erneut mit der Handfläche nach oben und schien abzuwarten. Der Blick des Mannes ging gequält abwechselnd zwischen dem Käuzchen und der Bardin hin und her, während er panisch seine Münzen am Körper verstaute.

Mann: „Bitte helft mir.“

Schließlich hatte er alles an seinem Körper verstaut. Seine Hände ruhten unter seinem Umhang. Flehentlich sah er Beide an, während er einzuschätzen schien, welche der beiden Personen ihm eher gewillt wäre zu helfen. Er hatte seine Wahl getroffen und sein Blick blieb schließlich auf Livia.

Mann: „Bitte.“
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Livia
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Re: [1007] Gedenke [offen]

Beitrag von Livia » Sa 7. Apr 2018, 15:24

"Was ist hier los?" Mischte sich die Fremde, aber wirklich leise, ein. Sie wollte nicht wirklich agieren, sie kannte die Beteiligten ja, sie wollte wissen, was hier mit Seresa war... wieso sie auch nicht reagierte?

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Seresa
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Re: [1007] Gedenke [offen]

Beitrag von Seresa » So 8. Apr 2018, 12:06

Hoffnungsvoll funkelten die Augen des Mannes auf, als sich die rothaarige Schönheit nicht auf die Seite des Käuzchens oder der Frau stellte, die ihn gefangen hielt.

Mann: „So helft mir doch in Gottes Namen, gutes Weib. Das Weib hier und das Kind sind verrückt geworden. Sie wollen einem braven und aufrechten Bürger wie mir Leid antun.“

Seine Hände gingen beschwörend in Livias Richtung, bevor er erschrocken zusammenzuckte, als sich der Körper der Brujah enger an den Seinigen presste. Seine Hand zuckte panisch nach unten und schien etwas zu suchen. Einen Moment später taumelte er, während er sich um die eigene Achse drehte, in Richtung Livia. In seiner Hand ein Messer, welches er drohend in Richtung Seresa hielt und damit rumfuchtelte. Die Hände der Brujah wanderten derweil unter ihren Umhang und knoteten ruhig einen größeren Leinenbeutel an ihren Waffengürtel. Erst jetzt schien der Mann zu begreifen, was tatsächlich passiert war, denn panisch klopfte er seine Seite ab.

Mann: „Sie hat mich bestohlen. Dieses dreckige Weibstück hat mich bestohlen.“

Die Worte des Mannes waren panisch vor sich hingemurmelt, während Seresa den Umhang über den Beutel schlug. Ihr Blick lag ruhig auf Livia.

Seresa: „Ein Missverständnis.“

Ihre Stimme war kalt und sie schien derzeit keine weitere Erklärung für die Setitin liefern zu wollen. Dann wurde ihr Blick deutlich kühler, als er zu dem Mann wanderte.

Seresa: „Verzieh dich.“

Der Mann war derweil in seinen Gedanken und gemurmelten Verwünschungen versunken. Als er angesprochen wurde, sah er zwischen Livia und Seresa hin und her, als sei er sich unschlüssig, was er tun wolle. Schließlich wandte er sich hilfesuchend an die Setitin. Seine Stimme schien sich zu überschlagen, als er sprach.

Mann: „Sie hat mich bestohlen.“

Dann wurde seine Stimme ernster und anklagender. Seine Augen funkelten Seresa an.

Mann: „Sie hat mich bestohlen!“

Sein Blick wanderte erneut hilfesuchend zu Livia.
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Livia
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Re: [1007] Gedenke [offen]

Beitrag von Livia » So 8. Apr 2018, 12:28

Livia war hocherschrocken über die Szene, die sich vor ihren Augen abspielte, hatte Seresa hier gerade den schlechtesten Raub aller Zeiten vollführt? Oder war sie eine geschickte Taschendiebin, die ihre Kunst hinter der Maske der Brutalität versteckte? Wer wusste es schon, sie nicht, aber sie hatte Mitleid und wollte ihn retten - ob Schurke oder nicht - ehe die Brujah die Stille des Blutes vergessen und zum Monstrum werden könnte.

"Lauf, lauf schnell, solange du noch kannst, Mann! Ich halte dir den Rücken frei und lenke sie ab!" Rief sie dem Fremden eindringlich und mit fesselnder Deutlichkeit zu - dann stellte sie sich zwischen ihn und die Frauen. "Lasst ab von ihm, oder ich schreie" Drohte sie dann zitternder Stimme aber nicht ganz ohne Grinsem im Gesicht die Bruja an, dem Fremden nur den Umhang zugewandt und mit einer Hand ihn gestikulierend davonscheuchend.

Lauf, lauf und komm nie nie wieder! - Huschte es durch ihren Kopf. Hoffentlich auch durch den des Mannes.

"Was geht hier denn vor sich?" Fragte sie anschließend verwundert Seresa. "Seid ihr wohlauf?"

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Angelique
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Re: [1007] Gedenke [offen]

Beitrag von Angelique » So 8. Apr 2018, 13:10

"Ja, lauf, Übeltuer!", rief "das Käuzchen" dem Mann zu. "Tue Busse und ändere dein Leben!"

Dem Mann wisperte es im Kopf, als höre er eine Stimme. Seine eigenen Gedanken vermutlich, die Stimme der Vernunft oder sein Schutzengel.
Ja, eigentlich ist das ganz schön riskant, was ich mache. Das Klosterleben wäre so schlecht nicht. Warum nicht das Leben ändern, anstatt irgendwann mit eingeschlagener Birne in der Gosse landen und ewig in der Hölle zu braten?

Die kleine Heroin sprach danach die brutale Brujah an: "Sagt, Basaltfaust im Seidenhandschuh, nur der Neugier halber, was mag wohl in dem Beutel da sein?"

Sie deutete auf das geheimnisvolle Behältnis, dass schon in den Gedanken des Schurken eine zentrale Rolle spielte.
Derweil suchten ihre Augen die Aura und die Fenster zur dunklen Seele der Untoten, ob sie nicht einen Spalt offen stünden.
Eigentlich war Angelique zu vernünftig, um die kranken Gedanken einer Vampirin zu lesen, aber "das Käuzchen" war aus anderem mentalem Holz geschnitzt.

Und so segelte es frei und erhaben auf Schingen des Geistes über die dem alten Karthago gleichen uneinnehmbaren Mauern des Craniums, das das weiche, nekrotisch atrophierte Hirn der Troiletochter beschützte.
Überrascht sah ihr Ba, das kleine Käuzchen mit dem Mädchenkopf, die süsste Harpyie der Welt, wie die adamantenen Bollwerke von Seresas Willen in Trümmern lagen. Eiserne Torsionsgeschützgeschosse, Speere phallischer Dominanz, wie sie der bronzene Abgott Ajax zu benutzen pflegte, steckten im Mauerwerk und hatten grosse Breschen geschlagen.
Tapfer flog "das Käuzchen" durch diese dunklen Öffnungen hinein und huschte lautlos durch die obersten Hirnwindungen des dunklen Geistes. Mehrfach musste sie im letzten Moment den augenlosen Avataren troilschen Zorns ausweichen und den wachsamen hundert Augen von brujahschem Intellekt entgehen. Tief wagte sie sich nicht, hoffte aber im eisigen, dunklen Wasser von Seresas Gedankentümpeln hochkochen zu sehen, was es mit dem Beutel auf sich hatte.

Auspex 4 auf Schurken: Erfolge
Auspex 4 + 1WP auf Seresa: 1 Erfolg
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Re: [1007] Gedenke [offen]

Beitrag von Seresa » So 8. Apr 2018, 15:24

Seresa wartete noch einen Moment, ob der Mann tatsächlich aufgegeben hatte. Dann wanderte ihr Blick zu dem Käuzchen, als es sie angesprochen hatte. Seresas Gedanken eilten ihren eigenen Worten weit voraus, während ihre braunen Augen ruhig in denen der Malkavianerin lagen.

In meinem Beutel?!

Vor Seresas Augen formte sich - neben der Stimme in ihrem Kopf - ein verschwommenes, unscharfes Bild. Eine Erinnerung an den Gegenstand, welcher sich in dem Beutel befand. Es war eine Art gebogene Baumrinde zu sehen, die bei genauerer Betrachtung die Form eines Blattes wieder zu spiegeln schien. In der Rinde befand sich grünes Moos. Darauf lag eine weiße, kurzstielige Wildrose, die offensichtlich zuvor getrocknet worden war. Um ihrem Stiel waren mehrere Zweige blauen Lavendels gebunden, der ebenfalls getrocknet worden war. Zumindest schien es so. Das Ganze war scheinbar geschickt mit Efeu umwickelt und befestigt worden, so dass es die Form hielt und nicht auseinanderfiel. Der Gegenstand schien entweder von jemandem mit handwerklichem Talent in diesem Bereich gemacht worden zu sein oder aber von jemandem, der sehr viel Geschick, Zeit, Sorgfalt und Liebe dafür aufgewendet hatte. Während das Bild klarer wurde, rasten die Gedanken der Brujah weiter unaufhaltsam in den neugierigen Geist der Malkavianerin.

Was geht euch das an, Angelique?! Zuerst beklaut mich der Kerl dreist und dann meint ihr euch einmischen zu müssen, nur weil ich mir zurückholen will, was mir gehört?! Dann verdächtigt ihr mich, weil ihr wie alle anderen in mir die ewig Verdorbene und immer Schuldige seht?! Danach lasst ihr mich walten und entschuldigt euch?! Und jetzt wollt ihr doch wieder in meinen Beutel sehen, weil ihr mir doch misstraut?! Mondkinder! Wer soll euch und eure wirren Gedanken jemals wirklich begreifen?! Wer soll euch jemals verstehen können?! Was meint ihr bringt es euch zu wissen, was in meinem Beutel ist?! Selbst wenn ihr es seht, werdet ihr es doch nicht verstehen. Und wenn ihr meint es zu verstehen, werdet ihr es nur noch weniger verstehen. Wie könntet ihr es auch?! Wie sollte jemand wie ihr, jemals verstehen, dass ich an ihn gedenke?! Dass ich ihn in Ehren halte?! Dass ich für seine Seele bete, wenn es auch sonst keiner tut?! Dass alles wichtig ist. Dass alles zählt. Oder würdet ihr es doch verstehen?! Nein. Nein, ich glaube nicht. Andererseits, wer weiß schon wirklich, was ihr seht oder versteht. Was uns verborgen bleibt hinter euren orakelnden und seherischen Gaben. Aber gut, welche Wahl habe ich denn schon?! Wenn ich mich weigere, wird es doch wieder gegen mich ausgelegt. Das Letzte, was ich jetzt wahrlich gebrauchen kann, ist dass Aurore noch mehr Gründe gegen mich und meinen Aufenthalt hier geliefert werden. Reprisé et cousu.

Seresas Finger wanderten unter ihren Umhang und ihr Blick ging kurz zu Livia.

„Wie ich euch bereits sagte: Ein Missverständnis.“

Ihre braunen Augen wanderten in Richtung Hafen und wieder zurück zu Livia.

„Eines, welches ich bereit bin, Euch zu erläutern, werte Livia.“

Seresa nickte der Setitin höflich zu, bevor sie sich zu dem kleinen Käuzchen umblickte.

„Und auch Euch.“

Die Brujah nickte der Malkavianerin respektvoll zu. Ihre Finger waren um den Beutel geschlossen. Scheinbar war sie nicht gewillt den Beiden einen Einblick zu gewähren. Zumindest nicht hier und jetzt.

„So ihr gewillt wärt mich zu begleiten. Bitte seid versichert, es ist mir eine Freude euch wiederzusehen, jedoch gab es für mein Empfinden zu viel Lärm hier. Ich würde es begrüßen, wenn wir nicht den Wachen der Platea Longa die Situation erklären müssten.“

Ihr Blick war zwischen der Setitin und der Malkavianerin hin und her gewandert.
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Re: [1007] Gedenke [offen]

Beitrag von Livia » So 8. Apr 2018, 15:29

Livia lächelte warm "Gerne. Macht euch keine Scherereien, es ist ja niemand zu Schaden gekommen... welch ein Zufall!" Sties sie dann - weiterhin eher leise und ganz im Gegensatz zu ihren zwei Begeliterinnen unbekümmert - aus.

Während sie langsam gen Seresa schritt, um diese zu begleiten und sich eine Geschichte anzuhören - oder auch nicht, es war ihr gleich - fiel ihr Blick jedoch wieder auf das 'Käuzchen' "Angelique, was machst du hier?" Fragte sie dann doch... eher simpel verwundert. Mit dieser noch so viel wärmenderen Note in ihrer mädchenhaften Stimme.

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