[1006] Wenn wir uns wieder sehen [Seinfreda]

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1006] Wenn wir uns wieder sehen [Seinfreda]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Di 3. Apr 2018, 23:24

Toma nickte zustimmend als Seinfreda von notwendigen Opfern sprach. So war es und man durfte sich davon nicht aufhalten lassen. Leid musste überwunden werden und Unannehmlichkeiten hingenommen. Auch wenn man natürlich nicht kopflos dabei vorgehen sollte und das Risiko immer abwägen musste. Nutzen und Preis.

„Grund...tss...“ machte Toma dann abschätzig. „Ich berührte sie. Sie präsentierte ihren Körper, ihre Narben. Doch griff mich direkt an, als ich diese genauer erkunden wollte.“ erzählte er mit einem Ton als könnte er das wirklich nicht nachvollziehen, wie sie so reagieren konnte. Rational durchaus, doch auf einer emotionalen Ebene war er darüber immer noch empört.

„Neben Amalia...kennt ihr denn die anderen beiden Salubri?“
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La Vedova
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Re: [1006] Wenn wir uns wieder sehen [Seinfreda]

Beitrag von La Vedova » Mi 4. Apr 2018, 13:39

Seinfreda schüttelte den Kopf und sah abschätzig aus, als er von Amalias unangemessener Reaktion berichtete. Die beschriebene Impulsivität untertrich den Eindruck, den sie von der Salubri hatte. "Ihr habt Sie hoffentlich eines Besseren belehrt...?", fragte sie knurrig " Womöglich ist Unbeherrschtheit eine weitere Eigenschaft des Clans...Wobei ich das von Gaius nicht sagen kann. Vielleicht sind es nur die Frauen, die ihre Emotionen nicht unter Kontrolle haben...Und nein, leider bin ich mit den anderen ebenfalls nicht bekannt. Sollte sich die Gelegenheit bieten, werde ich aber nicht zögern, sie anzunehmen...."
Sie fuhr sich durchs Haar und ließ ihren Blick ein wenig durch den Raum schweifen. Das Salubri-Thema war kompliziert.
"Ich frage mich, weshalb momentan ein solches gesteigertes Interesse an diesem Clan herrscht", fügte sie dann nachdenklich hinzu "Könnt Ihr euch einen Reim darauf machen?"

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Re: [1006] Wenn wir uns wieder sehen [Seinfreda]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mi 4. Apr 2018, 15:15

Fragend lagen seine Augen auf ihr.
„Ist es denn gesteigert?
Wer hat denn sonst ein Interesse an ihnen?
Man kann aber auch nicht verneinen dass sie interssant sind nicht wahr?“
Er grinste.

„Ihr hattet aber auch noch andere Punkte. Ihr spracht von Bauprojekten.“ Wechselte er das Thema, immerhin hatte sie für diese Nacht noch mehr zu besprechen und die Stunden waren kurz.
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Re: [1006] Wenn wir uns wieder sehen [Seinfreda]

Beitrag von La Vedova » Mi 4. Apr 2018, 17:11

Senfreda nickte "Ja, allein, dass Gaius festgehalten wird, wohl um Clansgeheimnisse zu erforschen und zu erpressen ist schon ein deutliches Zeichen, oder nicht?Ich will mir nicht ausmalen, was sie mit ihm machen..."

"Ja, richtig. Die Bauprojekte- es sind vier an der Zahl momentan..noch. Am interessantesten für Euch sind zwei davon: Das neue Domus Medicorum hier in Domus, das zwei Kapellen beinhalten wird,die womöglich Schmuck für innen und außen benötigen. Ich hoffe zwar darauf, dass lokale Familien Interesse daran haben, religiöse Kunst zu stiften, doch hatte ich mich gefragt, ob Ihr vielleicht auch Kontakte zu fähigen Künstlern hier in der Stadt habt? Ich denke vor allem an Steinmetze, Schreiner und andere Kunsthandwerker? Womöglich habt Ihr auch selbst Interesse, ein wenig Eurer künstlerischen Genialität hineinfließen zu lassen?
Das neue Domus wird anders funktionieren als das alte. Es wird eine deutlichere Aufteilung geben in den heiligen Kapellenteil und einem Saal für Anliegen unserer Orden, der am Platz liegen wird. Dahinter wird sich der Krankentrakt verbergen, natürlich geteilt in einen Komplex für Männer und einen für Frauen, wo auch die Geburtenstation liegen wird. Der Schankraum der Brunis und das Badehaus werden sich im hinteren Teil des Gebäudes befinden. Natürlich wäre es auch schön, wenn die profanen Räumlichkeiten einen angemessenen Schmuck erhielten, doch liegen mir die Kapellen viel mehr am Herzen.
Ich plane auch, einen Künstlerwettbewerb auszurufen. Das Siegerwerk wird das Hauptportal schmücken, zumindest habe ich mir das so gedacht..."
Sie sah fragend zu Toma hinüber was er davon hielt.

"Das zweite große Bauprojekt findet im Auftrag meines Clans statt: Der Umbau der großen Basilika San Siro vor den Mauern in Burgus. Vergonzo Faro wird als Baumeister eine Kirche errichten, wie sie dieser Landstrich so noch nicht gesehen hat. Wir haben beschlossen, der Basilika zukünftig einiges an Meeres- und Wassersymbolik zu verleihen und eines der Hauptkunstwerke soll der Brunnen auf dem Kirchenhof werden, wo der Legende nach einst ein Basilisk sein Unwesen trieb..."

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Re: [1006] Wenn wir uns wieder sehen [Seinfreda]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mi 4. Apr 2018, 22:25

Die Augen des Drachen weiteten sich.
"Große und bedeutende Projekte. Ihr seht mich begeistert. Es würde mich sehr freuen euch dabei behilflich zu sein. Ich habe Gesellen, die die Schreinerarbeiten mit übernehmen könnten. Und ja auch Kontakte zu einigen hiesigen Handwerkern. Selbstverständlich würde ich auch selbst etwas beisteuern. Welcher Künstler würde sich dem verwehren seine Werke der Welt zu präsentieren?" fragte er rethorisch und lächelte. "Dafür hoffe ich, dass ihr die Arbeit meiner Leute besonders hervorheben würdet, wenn es euch möglich ist."

"Ich bin auch gespannt was der werte Vergonzo da erschaffen wird. Ob er wohl wirklich ein bedeutender Bauermeister ist." sinnierte er noch als er sich die Bauwerke vorstellte.

"Woher werdet ihr die Materialien für diese Großprojekte beziehen?"
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Re: [1006] Wenn wir uns wieder sehen [Seinfreda]

Beitrag von La Vedova » Do 5. Apr 2018, 00:21

Seinfreda sah sehr erfreut aus, nun über ihre visionären Projekte sprechen zu können und so viel Zuspruch von Toma zu erhalten.
"Ich würde mich sehr über diese, Eure, Unterstützung freuen. Natürlich bekämen Eure Handwerker die am besten einsehbaren Orte: Die beiden Nischen für Statuen in der Fassade neben dem Portal des Domus beispielsweise, wo die heilige Agnes und der heilige Martin dargestellt werden sollten. Aber auch das Portal selbst wäre natürlich prädistiniert für eine außergewöhnliche Schreinerarbeit...das gilt sowohl für das Domus als auch für die Basilika. Und in den Kapellen die Altäre und Heiligenfiguren...es gibt so viele Möglichkeiten.
Die von EUch angesprochenen Materialien, Vergonzo meinte, er habe einen Einfall und ich hoffe, vielleicht auch den Toreador Lorenzo als Freund der Künste und Händler für unsere Sache begeistern zu können...doch wenn Ihr einen guten EInfall habt, so lasst ihn bitte hören, ich bin ganz Ohr!"

Dann fuhr sie schwärmerisch fort:
"Das Domus Medicorum soll, so wünsche ich es mir, zum hoffnungsvollen Zeichen des neuen, schönen Domus werden. An dem großen Haus am Platz sollen die Handwerker die Kunstfertigkeit und Lebensfreude der Bürger wiederentdecken und Stärke aus der Schönheit ziehen...Nach all den langen Jahren von Krieg, Krankheit und Zerstörung braucht es deutliche Zeichen, um den Menschen wieder Hoffnung zu geben.
Zum Glück siegt das Leben, es werden neue Kinder geboren, die aufwachsen und anständige Berufe lernen. Die Leute gehen weiter in die Kirche, beten für ihre Verstorbenen und Familien, sie arbeiten tagsüber fleißig und treffen sich abends zum Trinken und Spielen, zum Frohsein und Baden. Sie dürfen sich nicht unterkriegen lassen, sollen ihren Stolz und ihre Lebensfreude wiederfinden...", sie klang dabei genauso verträumt wie entschlossen. "In den Hallen des Domus werden sie all dies tun können und in allen Belangen gepflegt werden: Körper und Geist werden dort gestärkt werden und genau dazu braucht es dringend....Kunst!"
Bei dem letzten Wort sah sie wieder triumphierend zu Toma "Und das ist es doch, was Euch genau so zu begeistern vermag wie mich? Wenn alles trist ist, so sind es die Reffinessen des Handwerks und der stete Forschergeist, der uns wieder antreibt..."
Vor freudiger Erregung ergriffen, tastete sie nach seiner Hand.

"Und stellt Euch nur die Kathedrale vor! Der werte Vergonzo sprach von einer besonderen Treppe, die er plant um den EIndruck von Meeresgrund zu erwecken. Und da kam mir der Gedanke...was wäre, wenn wir nicht bloß die Fenster des Obergardens mit dünnen blauen Stoffen verhängen würden...nein, was wenn wir tatsächlich Glas von blauer Farbe einsetzen würden? Das Licht würde wie durch eine Wasseroberfläche hinunter zu den Betenden dringen... Dazu Meeresornamentik in den Säulenkapitellen und Szenen aus der Bibel, die mit Wasser zu tun haben! Die Arche Noah und die Sintflut in einem pompösen Gemälde, vielleicht gar an der Decke auf Holz! Christus mit seinen Jüngern auf stürmischer See wie er den Sturm beruhigt, Susanna im Bade, die Quellen des Lebens und die vier Flüsse der Erde aus dem paradiesbrunnen-", sie hielt inne, offenbar hatte sie schon wieder einen neuen, frischen Gedanken der ihr gerade gekommen war. "Was, wenn wir diesen Brunnen tatsächlich erschaffen? Samt Flüssen, die sich in der Kirche ergießen? Ein Brunnen IN der Kirche? Wäre das nicht großartig? Wäre das nicht....erhaben?"
Ihre Hand drückte die von Toma fest. "Und dann...ein Taufbecken, Mannstief mit Meeressymbolik. Mit JOhannes dem Täufer oder Jona und der Wal..oder beide? Oder...Vielleicht wäre sogar eine außergewöhnliche Brunnenzierde vor der Kirche in Basiliskenform im Rahmen der Möglichkeiten..."
Sie schlug sich die Hand vor den Bund, die Augen vor Begeisterung weit aufgerissen. "Stellt Euch das doch einmal vor!"

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Re: [1006] Wenn wir uns wieder sehen [Seinfreda]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 6. Apr 2018, 22:25

"Lorenzo...ich traf die junge Rose vor einiger Zeit. Er scheint noch sehr jung, mehr noch wie ein Kücken und von Fragen und Zweifeln geplagt. Ich weiss nicht viel von ihm, jedoch wäre es sicher eine gute Prüfung für ihn, ob er etwas als Händler taugt. Denn an einem Ressourcenhändler wäre ich natürlich ebenso interessiert.
Die werte Livia...sie präsentierte sich ebenfalls als Händlerin. Jedoch bin ich mir ihres Fachgebietes auch nicht sicher.
Es wäre für den Aufbau Genuas jedoch sicher von Vorteil lokale Resourcen zu nutzen, wenn möglich. Zumindest Holz ist ja vorhanden.


Ihren Redeschwall bezüglich der Lebensfreude und Moral der Domusser nahm er mit unbewegter Mine auf. Diesen Eifer konnte er in keinsterweise nachempfinden. Sich dafür zu begeistern wie fröhlich die Menschen waren....
Jedoch Kunst. Ja. Ein Schöpfen aus dem Nichts. Herausbringen neues und bedeutendes.
Er ließ sie seine Hand greifen. Seine Augen wurden ein Stück größer als sie von Glas sprach.
"Glas? Blaues?" Er konnte sich nicht vorstellen wie das aussehen würde, wie es wirken würde. Er hatte Glas und vor allem gefärbtes nie zu Lebzeiten gesehen und im Tod, war das blasse Licht des Mondes zwar auch reizvoll und athmosphärisch, doch eben nicht von großer farblicher Intensität.

„Das Meer ist mir noch etwas fremd. Ich weiss nicht wie Licht unter der Wasseroberfläche aussehen würde oder der Meeresboden aussieht.“ gab er zu und hörte doch interessiert die Beschreibungen der Kappadozianer. „Ihr habt wundervolle Ideen. Ein Brunnen in einem Gebäude...bereits ein ausgezeichneter neuer Gedanke!“ Erfreut blickt er ihr entgegen. Mehr und mehr fühlte er sich mit ihr vertrauter als noch die Jahre zuvor.

"….doch...erhaben? hm...indem sich der Kirchgänger klein und erdrückt von dieser Macht fühlt? Denn unter dem Meer....muss er aufschauen zum Licht um herauszufinden?"
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Re: [1006] Wenn wir uns wieder sehen [Seinfreda]

Beitrag von La Vedova » Fr 6. Apr 2018, 22:47

Sie nickte bestätigend "Ja, im Frankenland gibt es schon eine Weile Fenster aus Glas in Kirchen...Sie lassen den Kirchenraum Lichtdurchflutet erscheinen, wahre Wunderwerke! Buntes Glas soll es im byzantinischen Raum geben...Womöglich lässt sich eine solche Glasschmelzewerkstatt irgendwie käuflich erwerben und natürlich bräuchte es einen Handwerker, der die Kunst erlernt, die dort sicherlich eifersüchtig gehütet wird...Handlsbeziehungen nach Venedig wären sonst sicherlich auch sehr nützlich..."
Sie seufzte. DIes würde eine komplizierte und aufwändige Arbeit werden, doch es würde den Aufwand gewiss wert sein.
"Als Kind war ich oft auf den Wellen unterwegs", meinte sie dann etwas ruhiger "Die Inseln meiner Kindheit lebten hauptsächlich vom Fischfang...das Wasser war sehr kalt und aufbrausend, aber oft auch sehr klar an den Stränden der Inseln...Dort, wenn wir Krabben fangen waren auf den Felsen am Wasser blickte ich oft in das Blau und fragte mich, woher es wohl seine Farbe hat, das Wasser...", sie lächelte leise in ihrer Erinnerung "Das Meer hat mich immer fasziniert, mit seiner Schönheit und Grausamkeit...Wie wir darauf fahren können in Schiffen, die so schwer sind! Und wie es mit der Flut spannende Dinge herantrieb...Dort warteten wir oft lange auf die Rückkehr unserer Männer. Meistens kamen sie zurück, aber nicht immer. Stürme ziehen manchmal sehr schnell auf im Norden...die Macht des Meeres ist wie die Gottes. Es schenkte uns alles, was wir zum Leben brauchten, doch war auch unberechenbar und konnte uns das Leben so schnell wieder nehmen...Ich dachte mir, dass den Bewohnern unserer Stadt hier diese Bilder vertraut wären."
Die Nordfrau blickte auf ihre Hand hinunter, als würde sie jetzt erst bemerken, dass sie nach ihm gegriffen hatte. "Ja, die Kirche wird dem Gläubigen die Größe und Macht Gottes vorführen...Und nur das Licht ist es, der Glaube, der Erlösung bringt...Galubt Ihr denn, ein Brunnen in einem Gebäude, dass das funktionieren kann? Müssten wir dazu einen Bach umleiten?", fragte sie nachdenklich "Ich habe so viele EInfälle, wisst ihr, nur die Durchführung kann ich nicht selbst planen, dazu fehlt es mir an Wissen..."

"Ich denke, es könnte für Lorenzo und Livia beide eine gute Möglichkeit sein, sich einzubringen und zu beweisenn", meinte sie schlicht zu seinen Überlegungen zu den beiden. "Falls Ihr Personen kennt, die ebenfalls nützlich wären, nennt sie bitte ruhig. Je mehr Unterstützer, desto besser..."


Seine Emotionslosgkeit bezüglich ihres Sestiere bemerkte sie natürlich, war sich jedoch noch unschlüssig, ob sie ihrer Neugier nachgeben und nachfragen sollte. Und so lagen ihr die Fragen bloß auf der Zunge, während sie noch überlegte, ob und wie sie diese hervorbringen sollte.

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Re: [1006] Wenn wir uns wieder sehen [Seinfreda]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Sa 7. Apr 2018, 17:54

"Das wäre in der Tat wohl sehr kostspielig. Glas....Eine ganze Werkstatt....“ Sagte er beinahe ehrfürchtig. Die Augen des Tzimisce waren groß und schwarze wie tiefe Brunnen.
„Überaus interessant, aber sagt, wie schafft ihr es so etwas zu finanzieren?“

„Das Meer habe ich erst ein paar Mal besucht. Ledeglich vom Strand aus. Es ist gewaltig. Doch befahren habe ich es nie. Ich hoffe ja durchaus dass mir das einmal vergönnt sein wird.“ erklärte er als sie von der Schönheit des Meeres sprach. „Es ist nur so bedauerlich, dass es für uns immer schwarz sein wird.“

„Ein Brunnen. Nun ich bin kein Brunnenbauer, aber ich schätze dass ein Bach umleiten durchaus aufwendig werden wird und sollte ein Brunnen das Wasser nicht von unter der Erde holen?“
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Re: [1006] Wenn wir uns wieder sehen [Seinfreda]

Beitrag von La Vedova » Sa 7. Apr 2018, 23:45

Sie schien zu überlegen "Ich weiß nicht, wie wir solch ein Handwerk hier in Genua am besten etablieren..doch wo wenn nicht in unserem Handwerkerviertel Domus? Vielleicht gibt es ja Händler mit Kontakten nach Venedig und Byzanz...", überlegte sie laut. "Die FInanzierung würde sowieso ber eine lange Zeit laufen...erst das Auskundschaften der handwerkskunst, die sicherlich einige Jahre beansprucht, dann der Aufbau einer Werkstatt, das Beschaffen der richtigen Utensilien...alles sehr teuer. Doch wenn es zu dem Führt, was ich mir vorstelle, wird es das alles wert sein..."

Sie blickte zu Toma hinüber "Vieles wird für uns immer schwarz sein...DOch kennt auch die Dunkelheit viele Schattierungen. Auch werden wir nie sehen können, wie die Kirche im Glanz des Lichtes erstrahlt, das durch die Fenster fallen wird...doch wird man uns davon berichten können. Das Meer ist auch nachts faszinierend, es erscheint tiefer als es tatsächlich ist...Was hält EUch davon ab, eine Seereise zu unternehmen?", fragte sie neugierig "Es gibt doch sicher mehr als genug Gründe für einen Handwerker, zu reisen..."

Dann lächelte sie vorsichtig. "Ich habe eine Frage, werter Freund. Nun wohnen wir schon viele Jahre in diesem Sestiere beinahe Tür an Tür...nunja, sobald das Dumus Medicorum wieder steht, werden wir erneut Nachbarn sein. Weshalb habt Ihr Domus als Heimat gewählt? Ist es bloß, dass das Handwerk hier hochgehalten wird und Ihr als Kunsthandwerker deshalb als-.." sie schmunzelte kurz "primus inter pares Eure Nächte verbringt?"

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