[1006] Die schönste aller Nächte [offen]

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Amalia
Salubri
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Re: [1006] Die schönste aller Nächte [offen]

Beitrag von Amalia » Mo 16. Apr 2018, 00:38

Durchaus war die Bestie am Lächeln, jene Bestie, welche so niedergeschlagen war, strahlte nun wie ein glückliches Kind, welches gerade erfahren hatte, dass es ein Hündchen bekommt. An Momenten wie diesem merkte man der Kainitin doch ihr Jugendhaftigkeit an, in welcher sie in die Nacht geholt wurde. Lange Zeit sagte sie nichts, doch als sie auf ihre Erzeugerin angesprochen wurde blickte sie die Setitin überrascht an.

“Ja habe ich, ich verstehe mich noch außerordentlich gut mit meiner Mutter … ich wäre dir sehr dankbar, wenn du ihr Grüße ausrichten könntest. Du kannst mich auch beim „du“ nennen, wenn du magst.“

Lange Zeit schlenderten die beiden Frauen, ehe Amalia erneut das Wort erhob.

“Weißt du denn schon ein paar Lieder? Und kennst du dich mir der Vorbereitung zu einer Feier aus? Ich habe bis jetzt noch nicht viele Feste gefeiert“
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Livia
Jünger des Seth
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Re: [1006] Die schönste aller Nächte [offen]

Beitrag von Livia » Mo 16. Apr 2018, 00:49

Livia lächelte und nickte, sie ließ sich die Erreichbarkeit und nocheinmal den Namen von Amalias Erzeugerin geben, auf dass sie dies wenn irgendwie möglich durchaus erfüllen könnte. "Was genau tut deine Erzeugerin eigentlich? Gerade in Ravenna? Ist sie... wie du eine Gesetzeshüterin?"

Dann schritt sie neben Amalia her und dachte offensichtlich nach - offensichtlich, da sie alle paar dutzend Schritt eine kleine Drehung vollzog oder einen Schritt einlegte, also irgendwo in musikalischen Sphären schwebte. Mittlerweile sah auch Livia freier aus, fühlte sich wohl nicht mehr so eingeschüchtert von der Salubri - wegen deren Hilfegesuch und eigener Jugend? Denkbar... womöglich auch wegen des Duzens.

"In der Tat kenne ich so einige Lieder für Frauen - auch auf italienisch. Man muss natürlich gut wählen, wen man wie unterhält - alles muss passen!" Sie grinste breit. "Ja, ja das mache ich gerne. Ja, ich weiß wie man eine Feier veranstaltet... wir brauchen einen Ort! Wir brauchen Musiker! Wir brauchen Speise, Wein! Wir brauchen womöglich einen Unterhaltungskünstler?" Sie grinste - nicht anzüglich.

"Wie würde man so ein Fest finanzieren? Ich nehme an... die Fürsorge für die Witwen wirft wenig ab? Und zugleich wird es wohl gar noch Gelder kosten?" Sie klang von diesem Aspekt schon weniger begeistert - aber Geld gehörte eben zum (Un-)Leben.

"Ich könnte dir Wein beschaffen, Speise, wenn die Hungernot zueende geht..." Sie drehte sich freudig. "Natürlich ohne Gewinn für mich, aber nicht frei von Kosten, so fürchte ich.
Musiker hingegen... das wird schwerer, wenn auch nicht unmöglich.
Einen Ort allerdings, den kann ich dir nicht geben." Gab sie grämend zu.

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Amalia
Salubri
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Re: [1006] Die schönste aller Nächte [offen]

Beitrag von Amalia » So 22. Apr 2018, 09:49

Die Bestie schmunzelte auf die Frage, was denn ihre Mutter in Ravenna tun würde und gab als schlichte Antwort, dass es zum einen die Heimat Elisabetas war und zum anderen, dass Amalia selbst keine Ahnung hatte. Sie nannte ihr den Namen und den letzten bekannten Aufenthaltsort der Salubri und schritt dann frohen Mutes weiter. Ihre Augen geschlossen und ihre Ohren gespitzt.

Die weiteren Fragen und Aussagen der Bardin brachten Amalia zum Grinsen und zum Nachdenken und so dauerte es einen Moment, ehe sich wieder ein ungleiches Lächeln auf den ungleichen Zügen breitmachte.

“Nun als Ort könnte man vielleicht Quinto nehmen … oder einen der Marktplätze in der Stadt … Musiker und Unterhaltung … man könnte Sousanna fragen, die weiß bestimmt etwas … Geld werden wir schon auftreiben … das wird großartig“

Sie blickte zu der Bardin und grinste

“Solange dieser schmalzige Kotzbrocken nicht mitkommt ist alles gut“

Sie lachte, wobei Livia merken würde, dass Amalia immer noch recht beleidigt wirkte, ein war sicher, sie war mit dem Franken noch lange nicht fertig.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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