[1004] Rausch der Freiheit[offen]

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

Moderatoren: Toma Ianos Navodeanu, Acacia

Benutzeravatar
Lorenzo
Toreador
Beiträge: 324
Registriert: Di 26. Sep 2017, 16:34

Re: [1004] Rausch der Freiheit[offen]

Beitrag von Lorenzo » So 4. Feb 2018, 16:39

Elena schenkte dem Gangrel ein kurzes Lächeln, bevor Sie sich Sousanna zuwandte.

„Da habt Ihr recht, immerhin ist es als Frau wichtig, für jemand solch charmanten, wie den herzallerliebsten Lorenzo geheimnisvoll, wie auch blendend schön, zur selben Zeit zu sein.“

Nachdem Sousanna, Lorenzo einen versöhnlichen Blick zugeworfen hatte, erwiderte er dies mit einem Lächeln ,welches vor allem stolz, freute und Triumphgefühl ausdrückte.
Danach legte den Arm um Elena, und schaute was der Abend sonst noch so an Überraschungen bereit halten würde.
Er weinte Tränen, Tränen aus Blut
Die Wangen entlang bahnten sie sich Ihren Weg
Liefen das Kinn entlang um dann das Oberhemd mit Blut zu benetzen
Und ein Lachen so kalt wie Eis umrandete sein Gesicht
Es füllte den Raum wie ein Chor schaurigster Stimmen

Benutzeravatar
Marco
Gangrel
Beiträge: 52
Registriert: Di 23. Jan 2018, 12:54

Re: [1004] Rausch der Freiheit[offen]

Beitrag von Marco » So 4. Feb 2018, 17:32

"Erinnerungen sind das einzige was mir bleibt fürchte ich. Ablenkung kommt mir gefährlich vor. Man kann sich so leicht in sie verlieren.", meinte Marco schwermütig. Er beneidete die beiden Kainiten darum wie locker sie sein konnten. Hatte er sich am Ende doch nur eine Bürde aufgelegt, als er den Weg des Himmels gewählt hatte? Trost zu finden in der Religion war wahrlich nicht immer leicht. Immerhin konnte er gespannt darauf sein wohin ihn Lorenzo und Sousanna entführen würden. Brachten sie ihn an einen Ort der Sünde oder an einen Flecken der auch ihm gefallen würde, ohne sein Gewissen zu belasten?

Benutzeravatar
Sousanna
Ravnos
Beiträge: 1990
Registriert: Mo 14. Nov 2016, 21:12

Re: [1004] Rausch der Freiheit[offen]

Beitrag von Sousanna » So 4. Feb 2018, 20:52

Für einen kurzen Augenblick verrutschte das Lächeln der Schönen. Ein sehr aufmerksamer Beobachter würde leicht deuten können, dass sie nun wirklich keinen Bedarf daran hatte für jemanden geheimnisvoll und blendend zu sein. Sie war es für sich selbst. Auch wenn sie Männern gerne einredete, sie wäre nur für sie so zauberhaft. - Es war schlicht und ergreifend lohnender.
"Dann kommt lieber Marco, kommt mit und lasst uns uns erinnern.", strahlte sie zu ihm hinüber und würde sich kurzerhand so bei dem Gangrel unterhaken, als hätte er ihr, einem Edelmann gleich, den Arm geboten.

Sie würde sie alle nach draußen führen und mit ihren durch die Gassen Genuas streifen. Dabei würde sie versuchen ein wenig die Vorlieben des jungen Sohn der Nacht für Orte zu erforschen.
Ach! es sey die letzte meiner Thräne,
Die dem lieben Griechenlande rann,
Lasst, o Parzen, lasst die Schere tönen,
Denn mein Herz gehört den Todten an!
Friedrich Hölderlin

Benutzeravatar
Lorenzo
Toreador
Beiträge: 324
Registriert: Di 26. Sep 2017, 16:34

Re: [1004] Rausch der Freiheit[offen]

Beitrag von Lorenzo » So 4. Feb 2018, 21:02

Lorenzo schien, während Sie draußen unterwegs waren, die Schwermütigkeit und Verzweiflung seines Gegenübers zu spüren, da er selbst es nur zu gut kannte, wie sich Leid, vor allem selbstauferlegtes Leid, anfühlt. Er hackte sich bei seiner Bekanntschaft ein, und legte behutsam den Arm um Sie.

Dann wandte er sich direkt an Marko,
„Was vermisst Ihr denn, wenn ich fragen darf, Ihr wirkt wie jemand au mich, der sehr unglücklich zu sein scheint.“

Ihm war es auch nicht entgangen, dass Marco sowohl Susanna, als auch Ihn, um Ihre unbeschwerte Art, beneidete.

„Ich selbst kenne das Gefühl von Verlust und gefühlter Schuld nur zu gut, habe ich selbst unter Ihr bis vor kurzen noch sehr gelitten.“

Dabei warf er Marco ein freundliches Mitfühlendes Lächeln zu.
Er weinte Tränen, Tränen aus Blut
Die Wangen entlang bahnten sie sich Ihren Weg
Liefen das Kinn entlang um dann das Oberhemd mit Blut zu benetzen
Und ein Lachen so kalt wie Eis umrandete sein Gesicht
Es füllte den Raum wie ein Chor schaurigster Stimmen

Benutzeravatar
Marco
Gangrel
Beiträge: 52
Registriert: Di 23. Jan 2018, 12:54

Re: [1004] Rausch der Freiheit[offen]

Beitrag von Marco » Mi 7. Mär 2018, 19:34

Marco wirkte ein wenig überrascht als die schöne Ravnos sich bei ihm unterhakte. Welch überaus charmante Geste! Als er noch lebte... und bevor er zu Gott fand, hätte er diese Frau wohl angebetet. Doch nun war sein Interesse am anderen Geschlecht nicht mehr sonderlich stark augeprägt. Er hatte den Frauen entsagt, wie ein Mönch. Trotzdem empfand er aber Zuneigung zu ihr.

"Uns erinnern...?", fragte er ein wenig verwirrt.

Dann vernahm er Lorenzos Frage. "Was ich vermisse? Nun, das Gefühl mit sich selbst im Reinen zu sein. Vor Gott und der Welt keine Angst haben zu müssen, da man allen Herausforderungen des Lebens durch den eigenen Verstand beikommen kann.", erklärte der junge Gangrel.

"Ihr kennt dieses Gefühl? Wie habt ihr es dann überwunden?", wollte Marco wissen.

Benutzeravatar
Sousanna
Ravnos
Beiträge: 1990
Registriert: Mo 14. Nov 2016, 21:12

Re: [1004] Rausch der Freiheit[offen]

Beitrag von Sousanna » Mi 7. Mär 2018, 20:12

Es hätte nicht viel gefehlt und Sousanna hätte leise gelacht. Ihr Blick war sacht und ihr Haupt legte sich zur Seite, während sie ihn aufmerksam ansah.
"Natürlich", erwiderte sie so sanft wie ein warmer Windhauch. "Die Erinnerung ist das Schönste, Tröstenste Gefühl, dass es gibt für uns. Warum sollten wir ihr nicht frönen." Ihre Stimme war verträumt und doch voller Leidenschaft, beinahe als schwebe sie bereits in jener Erinnerung von der sie sprach.
Ach! es sey die letzte meiner Thräne,
Die dem lieben Griechenlande rann,
Lasst, o Parzen, lasst die Schere tönen,
Denn mein Herz gehört den Todten an!
Friedrich Hölderlin

Benutzeravatar
Lorenzo
Toreador
Beiträge: 324
Registriert: Di 26. Sep 2017, 16:34

Re: [1004] Rausch der Freiheit[offen]

Beitrag von Lorenzo » Do 8. Mär 2018, 19:33

Lorenzo wandte sich mit hochgezogener Augenbraue an Marco. „Wer sagt denn dass ich das Gefühl überwunden hätte, ich habe einen Weg für mich gefunden den Schmerz zu lindern. Ich gehe von Zeit zu Zeit in die Kirche um Zwiesprache mit dem Herrn zu halten, auch wenn mir klar ist, dass dies an dem Umstand, dass wir wohl verloren sind, nichts ändern wird. Denn bisher hat der gute dort Oben,“ Dabei hob er den Finger gegen Himmel, „ wohl besseres zu tun als mir zu antworten.“

Kaum das er zu reden aufgehört hatte wandte er sich seiner Begleitung zu und man konnte sehen wie er dabei nur eines suchte, Ablenkung.
Er weinte Tränen, Tränen aus Blut
Die Wangen entlang bahnten sie sich Ihren Weg
Liefen das Kinn entlang um dann das Oberhemd mit Blut zu benetzen
Und ein Lachen so kalt wie Eis umrandete sein Gesicht
Es füllte den Raum wie ein Chor schaurigster Stimmen

Benutzeravatar
Marco
Gangrel
Beiträge: 52
Registriert: Di 23. Jan 2018, 12:54

Re: [1004] Rausch der Freiheit[offen]

Beitrag von Marco » Fr 9. Mär 2018, 12:33

"Nun, dann sollte ich mich wohl an ihr erfreuen. Ich habe Trost nämlich bitter nötig.", meinte Marco zu Sousanna, auch wenn er ein wenig Angst hatte, dass er auf einen Irrweg geriet der ihn von seinem Pfad abringen würde. Doch war der Weg des Himmels so streng, dass er nicht einmal etwas so unschuldigem wie der Erinnerung frönen durfte? Vermutlich nicht.

"Achso. Ihr wirkt nur so selbstsicher. Ihr könnt euren Schmerz gut verbergen.", sprach Marco, merkte dann aber, dass der Andere Ablenkung auch bitter nötig hatte.

Benutzeravatar
Sousanna
Ravnos
Beiträge: 1990
Registriert: Mo 14. Nov 2016, 21:12

Re: [1004] Rausch der Freiheit[offen]

Beitrag von Sousanna » Fr 9. Mär 2018, 15:06

Schön und lockend war ihr Lächeln, da sie sich ganz unwillkürlich an den jungen Gangrel schmiegte. Und doch umwob sie noch immer der Schleier der Unschuld. Wie konnte sie eine Gefahr für einen so heiligen Weg darstellen?
"Dann lasst euch trösten, Marco, lasst euch trösten und genießt diese eine Nacht, in der wir Schmerz und Grauen verbannen.", hauchte sie ihm zu, während sie die beiden Männer weiter ins Labyrinth der Straßen lockte. "Sagt, was habt ihr gern getan, als ihr noch ein Mensch wart? Womit kann ich euch eine Freude machen?"
Ach! es sey die letzte meiner Thräne,
Die dem lieben Griechenlande rann,
Lasst, o Parzen, lasst die Schere tönen,
Denn mein Herz gehört den Todten an!
Friedrich Hölderlin

Benutzeravatar
Lorenzo
Toreador
Beiträge: 324
Registriert: Di 26. Sep 2017, 16:34

Re: [1004] Rausch der Freiheit[offen]

Beitrag von Lorenzo » Fr 9. Mär 2018, 15:44

Als Sousanna den Gangrel danach fragte, was er denn zu Lebzeiten gern gemacht hatte, lies Lorenzo kurz von Elena ab und warf den beiden einen durchaus Interessierten Blick zu. Er war nach wie vor von Susannas Art Fäden zu spinnen, ohne dass ihr vermeintliches Opfer es merkte fasziniert. Es war eine weitere Möglichkeit von ihr zu lernen und seine eigenen Tricksereien zu erweitern.
Er weinte Tränen, Tränen aus Blut
Die Wangen entlang bahnten sie sich Ihren Weg
Liefen das Kinn entlang um dann das Oberhemd mit Blut zu benetzen
Und ein Lachen so kalt wie Eis umrandete sein Gesicht
Es füllte den Raum wie ein Chor schaurigster Stimmen

Antworten