[1004] Im Schatten des Kreuzes [Titus, Ilario]

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Re: [1004] Im Schatten des Kreuzes [Titus, Ilario]

Beitrag von Ilario » Do 11. Jan 2018, 17:51

"Vasallen sind, neben uns beiden, meines Wissens nach die verehrten Ancillae Acacia, Benedetto, Maximinianus, Brimir und Godeoc, wobei mir dessen Status als Ancilla oder Ahn derzeit unklar scheint, sowie die werten Neugeborenen Seinfreda, Melissa und Ferrucio. Bei den letzteren zwei ist mir deren Verbleib oder Existenz unklar. Ebenso bin ich nicht sicher was mit der Geißel ist, sicher ist er oder sie auch Vasall. Wer von diesen allen noch existiert und vor allem wer loyal ist und zu seinen Eiden steht gilt es herauszufinden.

Unsere Lehnsherrin wird selbstverständlich zu ihrem Eid stehen und daher sicher auch Zugeständnisse an mailänder Vasallen machen müssen. Wenn wir Getreuen ihrer Majestät zusammenstehen können, nein müssen wir dafür Sorgen, dass Genua zwar Vasall Mailands aber nicht bloße Marionette wird."


Titus Ambitionen überraschten Ilario nicht, lediglich dass er Broglio ausgewählt hatte zu deren Ziel.

"Grundsätzlich ein Streben das ich gutheiße, Stabilität und ein weiterer langedienter Vasall im Mondsenat. So ihr dabei Unterstützung benötigt bin ich gern bereit diese zu erbringen. Allerdings bleibt abzuwarten was mit Melissa geschehen ist. Ist sie vernichtet oder nur abwesend? Das solltet ihr zuvor herausfinden denke ich. Ebenso würde mich interessieren, vielleicht wisst ihr ja den Grund, wieso Männer aus der Wache Broglios zusammen mit den Sarazenen die Porta Soprana bewachten? Bloße Überläufer und Pragmatiker oder steckt mehr dahinter?"
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Titus
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Re: [1004] Im Schatten des Kreuzes [Titus, Ilario]

Beitrag von Titus » Mo 15. Jan 2018, 19:37

"Das ist eine interessante Frage. Aber die Melissiden werden sich ihr Viertel nicht so einfach nehmen lassen, auch wenn Melissa verschwunden oder vernichtet sein sollte. Ich danke Euch für Euren Rat und für Euer Angebot. Ich habe schon Anstrengungen unternommen, um den Verbleib von Melissa zu klären. Vielleicht wäre es auch das einfachste Toma dazu zu befragen."

Titus wirkte nachdenklich.

"Aber der Krieg hat so vieles Verändert. Ob der Seneschall wiederkehren wird oder ob es nochmals ein Zeichen vom Kult der Jagd und somit von der Geißel geben wird ist noch sehr ungewiss. Sollte der seneschall wieder kehren wird das auch zu großen Spannungen zwischen ihm und dem Mondsenat fürehn, wenn ich das richtig einschätze....oder seht Ihr das anders?"
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Re: [1004] Im Schatten des Kreuzes [Titus, Ilario]

Beitrag von Ilario » Mi 17. Jan 2018, 16:37

"Bei aller äußeren Monstrosität, der werte Toma scheint ein sehr vernünftiger, rationaler Kainit zu sein. Wenn ihr ihn fragt denke ich, dass er auch etwas wissen wird. Allerdings solltet ihr bedenken, dass er seine Clansschwester vermutlich wird schützen wollen. Mir persönlich ist es nur wichtig den Verbleib einer Vasallin Genuas zu klären, was jedoch ihre Organisation der Melissiden betrifft... sollte Melissa selbst verschwunden bleiben müssen ihre Gefolgsleute restlos vernichtet werden. Diese Forderungen nach ihrem Verschwinden sind unverzeihlich, diese Sterblichen habne die Domäne selbst bedroht."

Als Titus vom Seneschall sprach blickte Ilario in Richtung des Bischofskastells und nickte düster.

"Ja, wenn er wieder auftauchen sollte, und danach sieht es derzeit wohl aus, wird der bestehende Konflikt weiter eskalieren. Es wird erst Ruhe geben wenn entweder der Mondsenat oder der verehrte Maximinianus in die Schranken verwiesen wurden. zumindest die verehrten Ancillae Benedetto, Acacia und Brimir haben sich zu weit vorgewagt um nun einfach mit dem Seneschall Frieden schließen zu können. Ich hoffe ihre höchstverehrte Majestät spricht diesbezüglich ein Machtwort oder findet eine Lösung. Ein Bürgerkrieg würde die bereits vom Krieg zerrüttete Domäne in Stücke reißen."
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Re: [1004] Im Schatten des Kreuzes [Titus, Ilario]

Beitrag von Titus » Mo 22. Jan 2018, 15:16

Titus nickte.

"Ich gebe Euch recht...unkontrolliert stellen die Melissiden eine ernstzunehmende Bedrohung für die Domäne dar. Dieser müssen wir entschlossen entgegen treten."

Dann dachte er eine Weile über die weiteren Worte des Lasombras nach.

"Wenn es nicht gelingt diesen Konflikt vorher beizulegen, rechne ich mit einer Entscheidung ihrer höchstverehrten Majestät am kommenden Hoftag. Ich gehe davon aus, dass sie über die Entwicklung des Konflikts informiert ist. Und ich denke, nach dieser Entscheidung sollte der Konflikt ersteinmal beigelegt sein, auch wenn es der unterlegenen Seite bestimmt nicht schmecken wird. Auf der anderen Seite rechne ich nicht damit, dass eine der beiden Parteien gegen das Wort ihrer höchstverehrten Majestät aufbegeheren wird."

Er blickte Ilario forschend an.

"In der besagten Bekanntmachung des Mondsenates wurdet Ihr zu einem Mondsenator erhoben. Ich gehe davon aus, dass Ihr an den Beratungen zu diesem Schrieb teilgenommen habt. Gibt es denn Beweise, die der Mondsenat für den Verrat des Seneschalls vorgebracht hat?"
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Re: [1004] Im Schatten des Kreuzes [Titus, Ilario]

Beitrag von Ilario » Mo 22. Jan 2018, 16:28

Zu den Mellisiden nickte Ilario erneut, mehr gab es dazu nicht zu sagen. Bezüglich des Mondsenats und Maximinianus neigte er zunächst zustimmend sein Haupt, um danach verneinend eben jenes zu schütteln.

"Ich denke auch keine der beiden Parteien, weder der verehrte Maximinianus, noch der Mondsenat in seiner Gänze, wird sich gegen das Wort der höchstverehrten Prinzessin wenden. Vielleicht wird es Sticheleien hinter vorgehaltener Hand und subtile Aktionen geben, aber eigentlich rechne ich auch damit nur minimal.
Was nun eure andere Frage angeht... muss ich leider verneinen. Ich war nicht dabei als der Senat über die Absetzung des Seneschalls beriet und habe dementsprechend auch keine Beweise gesehen. Der Mondsenat hat mich in seine Reihen berufen, allerdings maße ich mir nicht an den Posten des verehrten Maximinianus einzunehmen. Nicht solange sein Verlust des Senatssitzes nicht durch Rücktritt seinerseits oder durch die höchstverehrte Aurore legitimiert ist. Ich stelle mich nicht gegen den Willen unserer Lehnsherrin."


Sein Blick wanderte von Titus gen Nachthimmel als Ilario geantwortet hatte. Er überlegte einen kurzen Augenblick, dann sah er wieder zu dem kriegerischen Kappadozianer.

"Nach dem bevorstehenden Hoftag wird es dringend erforderlich sein, dass sich die treuen Vasallen Genuas versammeln um über die Zukunft der Domäne zu beraten. Und über die Dinge die sich bei Hofe sicher ereignen werden. Je mehr von uns ihr Kommen bereits zuvor zusagen, desto mehr Gewicht wird in der Bitte um dieses Treffen liegen. Zudem bräuchten wir einen Ort, der allen genehm wäre und der möglichst sicher vor ungebetenen Gästen wäre... Was meint ihr dazu werter Titus? Euer Erscheinen als Liktor Genuas hätte sicher Gewicht..."
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Re: [1004] Im Schatten des Kreuzes [Titus, Ilario]

Beitrag von Titus » Mo 22. Jan 2018, 22:36

Titus dachte einen Augenblick lang nach, dann nickte er.

"Ich erkläre mich bereit, an einem solchen Treffen teil zu nehmen. Darüber hinaus stelle ich die Martinsfeste für ein solches Treffen zur Verfügung, sollte sie für alle Beteiligten als ein zweckmäßiger Ort für ein solches Treffen angesehen werden. Der Rittersaal ist in meinen Augen am besten geeignet innerhalb der Feste...was haltet Ihr davon?"

Das Angebot war ruhig formuliert. Gedanklich spielte Titus schoneinmal die Vorbereitungen für ein solches Treffen durch, doch bevor konkretere Pläne gemacht werden konnten, war die Meinung des Lasombras von Bedeutung.
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Re: [1004] Im Schatten des Kreuzes [Titus, Ilario]

Beitrag von Ilario » Di 23. Jan 2018, 11:24

Wieder überlegte Ilario einen Moment, wog ab was für oder gegen de Martinsfeste als Ort der Versammlung sprach. Er blickte in die Schatten und fast schien es als würde er die Dunkelheit selbst zu Rate ziehen. Schließlich antwortete er zögerlich nickend.
"Ja, eure Ordensfeste wäre ein geeigneter Ort. Die Sicherheit und nötige Diskretion wären sicher gegeben. Was jedoch eventuell problematisch sein könnte ist, dass die Festung kein wirklich neutraler Ort ist. Gäbe es denn unter den Vasallen welche die es ablehnen würden dorthin zu kommen? Wenn dem nicht so ist fände die Martinsfeste meine volle Zustimmung, zumal mich eure werte Clansschwester bereits vor Jahren einlud sie dort zu besuchen."

Wieder verstrich ein schweigsamer Moment des Nachdenkens, dann fragte der Schatten um sein Bild des Martinsordens zu erweitern:

"Der Martinsorden, euer Orden, wofür steht er genau? Was sind die weltlichen Ziele und sind diese Deckungsgleich mit seiner Bedeutung unter Kainiten? Nur damit wir uns nicht falsch verstehen, es ist nicht meine Absicht den Orden in irgendeiner Weise zu unterwandern oder ähnliches. Es geht mir um das grundlegende Verständnis... und eventuell um einen Gefallen. Je nach Art des Ordens."
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