[1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Sousanna
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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Sousanna » So 10. Dez 2017, 12:37

Es war schwer einzuschätzen, ob die Schöne wirklich gekränkt darüber war, ignoriert zu werden oder ob es sie innerlich amüsierte. In jedem Fall bekam der Toreador einen schwer deutbaren Blick zugeworfen, in dem beides stecken konnte. Vielleicht war es auch eine Mischung aus beiden.
"Ich bin mir sicher, dass du deinen Verstand behalten würdest, so scharf wie er sich mir bisher offenbart hat.", schmunzelte sie geheimnisvoll vor sich hin ehe sie elegant die Schultern zuckte und damit offensichtlich das Thema verwarf als hätte es ohnehin keinen Sinn es weiter zu diskutieren. "Aber wenn du da Sorge hast, würde ich dich natürlich nie zu einer solchen Torheit verlocken, auch wenn sie gewiss für uns beide mehr als nur bittersüße Vergnügungen bereithalten würde." Ein letzter Blick, der erahnen ließ, wie viel ihm entging, und schon schien sie sich wieder voll und ganz zu konzentrieren.

Seine Freude darüber von ihr in der Kunst des Sündigens zu unterwiesen zu werden, entlockte Sousanna ein leises nachdenkliches Lächeln. Sie vermutete, dass er keine Ahnung hatte, was ihm bevor stand oder worauf er sich einlassen würde. Doch es war noch nicht ihre Aufgabe, ihn jetzt schon so desillusionieren. Noch nicht.

Den Bitten dann folgte eine Weile, in denen sie nachdachte. Ihre Worte offensichtlich sehr genau bedachte, ehe sie langsam und voll Eindringlichkeit von ihren Lippen perlten. "Du wirst eine suchen müssen, hier in Genua ist Wohnraum begrenzt. Wenn dann findest du vielleicht außerhalb etwas. Ich weiß nur nicht wie praktisch das für dich ist. Du solltest dich in jedem Fall von Clavicula fern halten, wenn du nicht möchtest, dass dir ein unangenehmer Nosferatu dein hübsches Gesicht demoliert...", erklärte sie und fuhr auf diese Weise fort ihm die groben Regeln der Stadt zu erklären, ehe sie bestimmt erklärte: "In jedem Fall wirst du dich auf dem Hoftag vorstellen und um Gastrecht bitten müssen. Bis dahin ist es nicht klug dich innerhalb der Stadt zu nähren oder irgendeine Form von Aufsehen zu erregen. Bis dahin bist du mehr ein geradeso geduldeter Eindringling und kannst dir nicht zu viel erlauben."

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Lorenzo » So 10. Dez 2017, 15:47

Als die junge Ravnos Lorenzo diesen Blick des absoluten Gekränkt sein´s zuwarf, konnte man deutlich Erkennen wie er sich unwohl zu fühlen begann, und er nicht wusste wie damit umgehen sollte.

„Werte Sousanna, es war nie meine Absicht euch zu kränken, oder schlimmer noch euch zu beleidigen, mit dem was ich vorhin sagte.“

Dabei blickte der junge Kainit betreten zu Boden und für einen kurzen Moment konnte man die Schultern und den ganzen Rücken zucken sehen.
Danach wischte er sich mit der Hand durch das Gesicht und blickte Sie mit einem Blick der all sein Bedauern ausdrückte an, dabei ging es ihm weniger darum was er damit verpasst da er nicht vorhatte das Geschäft im Bett abzuschließen, sonder eher um den Umstand so taktlos zu sein.

Als sich Ihre Miene wieder aufhellte konnte man sehen wie innerlich die Sonne bei Ihm aufging.
Als er dann merkte,dass Sie jedes Wort genau bedachte, welches Ihre Lippen verließ, konzentrierte er sich wieder auf seine Dunkle Gabe um Unstimmigkeiten Ausschließen zu können zu dem was Sie ihm hier erzählte, konnte aber nur Ihre blasse Aura feststellen.

Auspex 1 Erfolg (SG8)

RPBotBOT - heute um 15:30 Uhr
@Lorenzo (Daniel) rolled 30. (9 + 7 + 4 + 6 + 4 = 30)

„Sagt wisst er an wen ich mich am besten bezüglich einer eigenen Unterkunft wende, eine solch erfolgreiche Gastwirtin wie ihr sie seid, hat sicher das eine oder andere aufgeschnappt, es würde mir wirklich sehr helfen, wenn Ihr mir hierbei Helfen würdet.“ Dabei blickte er Sie mit seinem Dackelblick an um seiner Aussage die nötige Dringlichkeit zu unterstreichen.

Dann fuhr er fort,

„Da habt Ihr recht, am Hoftag sich beim Prinzen, das sollte ich dann tatsächlich noch machen.
Bisher habe ich mir nur mittels eines Briefes angekündigt und um Vorstellung in seiner Domäne gebeten. Schließlich will ich nicht zum Freiwild für jeden hier werden.“ Danach lächelte er Sie mit einem etwas schelmischen Lächeln an, wo man durchaus den Teil kurz sehen konnte, welcher bei Ihm vorherrschte, nämlich Leute abzuziehen, mache nennen Sie auch Kunden. und es aber nicht zu weit zu treiben.

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Sousanna » So 10. Dez 2017, 16:35

Tatsächlich schien die Ravnos ein wenig irritiert davon zu sein, dass er sich entschuldigte. Kurz hob sich eine ihrer Augenbrauen, ehe sie ein wenig fahrig lächelte und sich durchs Haar strich. Sie schien es einfach nicht gewohnt zu sein, dass jemand sie um Verzeihung bat.
Doch sie schien sich recht schnell gefangen zu haben, denn sie lächelte ihn wieder an - auch wenn es eine Spur verlegener schien als ihr sonstiges, sonniges Lächeln. "Es ist in Ordnung Lorenzo, aber wie gesagt, du kannst mich gerne mit du ansprechen", erwiderte sie und fügte geduldig, aber doch mit einer gewissen Eindringlichkeit in der Stimme. "Auch wenn du mich bei offiziellen Anlässen und solltest du auf das Ihr bestehen, mich als Mondsenatorin und Vasallin eher mit wohlwerte Sousanna anzusprechen hättest." Ein leises Zwinkern verriet, dass dies ein zwar ernster aber wohl gut gemeinter Ratschlag war. "Manche der unseren sind da sehr viel pedantischer als ich."

In ihrer Aura lag keine Spur der Lüge. Helles Blau vermischte sich mit der Farbe sich frisch entfaltender Rosen. Vielleicht noch einige andere Rottöne waren in Spuren zu sehen, doch offenbar konzentrierte sich Sousanna aus einem anderen Grund.
Leicht schmunzelnd blickte sie zu ihm hoch. "Wenn du mir sagst, was du suchst - und dir darüber bewusst bist, dass solche Dienste auch für Sterbliche nicht umsonst sind, helfe ich dir gerne.", stellte sie ruhig klar. Bestimmt wusste er, dass in ihrer Welt nichts ohne Preis war - doch junge Kinder Kains musste man hin und wieder daran erinnern.

Dann aber geschah etwas in ihrer Aura. Dunkles Braun schien während seiner Ankündigung des Briefes etwas Bläue aus dem Spiel der Farben zu nehmen. "Sagt, bei wem habt ihr um Vorstellung gebeten?", wollte sie ernster als zuvor wissen.

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Lorenzo » So 10. Dez 2017, 17:09

Das die Ravnos davon überrumpelt wurde, eine Entschuldigung zu bekommen, nun ja, dies Zauberte dem jungen Toreador ein lächeln auf die Lippen.

„Du hast natürlich recht, selbstverständlich werde ich dich bei offiziellen Anlässen, mit Hochverehrte Sousanna ansprechen, man will ja nicht unnötigen Ärger heraufbeschwören.“
Dabei lächelte er Sie mit einem wohlwollenden Lächeln an, welches sogar eine Spur von Wertschätzung enthielt.

Dann fuhr er fort,

„Natürlich hat alles seinen Preis, und selbstverständlich habe ich auch die Absicht, diesen zu entrichten.“ Für den Anfang bräuchte ich eine Unterkunft wo 8 Leute unterkommen können. Sobald das Vorstellen beim Prinzen erledigt ist, bräuchte ich noch eine Gebäude, von wo aus ich den Verwaltungskram für meine Geschäfte erledigen kann, und auch Waren einlagern können, bis diese an den Mann oder Frau gebracht sind.“ Dabei hatte er wieder dieses Spitzbübische Lächeln aufgesetzt.

„Nun den Brief an den Prinzen, diesen hat mein Sire für uns beide aufgesetzt, und ich glaube an den Seneschall des Prinzen verschickt.“

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Sousanna » So 10. Dez 2017, 17:58

Die Byzantinerin musste lachen hell und tätschelte ihm den Arm. Es war auf seltsame Weise charmant, ihr diesen Titel zu verleihen - auch "Auch wenn es sehr charmant ist, mich als Ahnin zu bezeichnen, bin ich doch keine", schmunzelte sie und fügte so verschwörerisch, als verrate sie ihm gerade ein Geheimnis, für das man die beiden hätte töten können. "Aber die liebreizende Herzogin Sousanna, Herrin der Dächer goldenen Staat wie auch der griechischen Lande, Fürstin der Diebe und Illusionisten, Tochter jenes großen Fürsten und Eretters der thrakischen Lande könnte eine sein." In ihren Worten und Blicken lag der flackernde Schalk und das absolute Amüsement über solch lächerliche Titel und jene, die sich so unendlich viel darauf einbildeten.

Innerlich schien Sousanna seine Wünsche auf eine Liste zu setzen und dabei leicht zu nicken. Seufzend verschränkte sie die Arme hinter dem Rücken und schritt weiter. "Ich versuche mich umzuhören, aber du musst bedenken, Genua ist in den letzten Jahren gewachsen - und schon als ich vor fast zwanzig Wintern hierher gekommen bin, war der Platz beengt. Lagerraum noch mehr. Aber ich habe meine Kontakte und werde mich bei Ihnen umhören.", versprach sie schließlich. Über den Preis würden sie dann reden, wenn sie etwas von ihm gebrauchen konnte.

"Der dich in die Nacht gerufen hat, ist auch hier?", fragte sie und vielleicht war da eine Spur Unbehagen in ihrer Stimme zu hören. In jedem Fall aber schien sie deutlich aufmerksamer geworden zu sein. Hatte er nicht gesagt, dass sie aus Mailand kamen? Und dann auch noch Beziehungen zum Seneschall? Die Kombination gefiel der Ravnos nicht wirklich.

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Lorenzo » Mo 11. Dez 2017, 16:48

Als seine Art, wie er die hübsche und junge Byzantinerin ansprach, diese zu einem hellen Lachen animierte, lachte Lorenzo mit Ihr mit, warf Ihr dabei einen zweideutigen Blick zu, und erwiderte,

„Nun es freut mich das meine Art euch anzusprechen amüsiert“, dabei warf er Ihr ein neckisches Lächeln zu, „nun Ihr müsst Wissen, ich halte nicht viel von Titeln, bei euch so dachte ich mir, kann ich mir diesen kleinen Scherz erlauben, denn auch Ihr Scheint mir, findet es eher amüsant, wenn die hohen Herren sich mit Ihren Titeln gegenseitig in den Himmel empor heben, in der Hoffnung seinen Rang verbessern zu können. Aber keine Sorge solch einen Scherz würde ich in der Öffentlichkeit niemals wagen.“

Als er den Eindruck hatte, dass Sousanna seinen Wünschen nachgehen würde, konnte man sehen, wie ein zufriedenes Lächeln auf seinen Gesicht auftauchte. Natürlich war Lorenzo klar, dass jede Gefälligkeit einen Gegengefallen hatte, oder eben einen anderen Preis. Damit würde er sich aber erst Auseinandersetzten, wenn es relevant wird.

Als er das Unbehagen in Ihrer Stimme heraushörte, fragte der junge Kainit seine Gesprächspartnerin,

„Eure Stimme hat sich gerade gewandelt, wie als wenn Ihr Angst hättet. Ja mein Sire ist auch hier in Genua, habt Ihr ein Problem damit,“ dabei blickte er Sie prüfend an.

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Sousanna » Mo 11. Dez 2017, 20:38

Immer noch flackerte das Amüsement in ihrem Blick - aber auch das, was man Stolz der hohen Clane nennen mochte. Jener schicksalsverachtende Stolz, der sich über die Titel der angeblich so viel Höheren lustig machte. Ein Stolz, der selbst wenn sein Träger mit Schlamm der Straßen und anderem Unrat bespritzt sein mochte, was man sich in Sousannas Fall nur schwer vorstellen konnte, noch immer über die gesamte Welt lachen würde.

"In meinem Blut lernt man schon früh, dass Namen Schall und Rauch sind.", erwiderte sie schulterzuckend und zeigte ein nur wenig damenhaftes Grinsen. "Und dass die hohen Herren sehr kleinlaut werden, wenn sie unsere Fähigkeiten doch einmal brauchen - und diese Nacht kommt früher oder später immer." Es lag eine unerklärliche Sicherheit über diese Tatsache darin, als würden nächtlich Kinder Kains vor ihrer Tür stehen und darum bitten, dass sie ihre Dienste zur Verfügung stellte. Vielleicht war es auch Trotz über jene schlechte Behandlungen, die sie gewiss immer wieder erfuhr.

Seine Frage zu seinem Erzeuger ließ die Ravnos dann mit ein wenig geschürzten Lippen den Kopf schütteln. "Nein, du hast mir seinen Namen nie verraten.", erklärte sie und eine leise Aufforderung war in ihrer Stimme zu vernehmen. Dann wieder leichter Trotz. "Ich fürchte niemanden, dessen Namen ich nicht kenne."

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Lorenzo » Mi 13. Dez 2017, 15:59

Lorenzo gefiel es offensichtlich den Amüsierten mit Stolz durchsetzten Blick welchen die junge Kainitin aufgesetzt hatte zu erblicken. Er selbst hatte sein verspieltes mit schmutzigen Gedanken durchsetztes Lächeln in diesem Moment aufgesetzt.

„Nun es stimmt was Ihr sagt, wenn man in der Klemme steckt und derjenige der helfen kann nicht zu den Hohen Clans gehört, dann ist es dem Bittsteller vermutlich egal, auch wenn dieser es nie zugeben würde.“ Dabei konnte man deutlich die Ablehnung, welche er den hohen mit Titeln besetzten Kainiten entgegenbrachte sehen.

Als Sie Ihn dann auf seinen Sire ansprach und dessen Namen erwiderte Lorenzo,

„Natürlich habe ich euch seinen Namen beim Vorstellen meiner Wenigkeit genannt, aber für euch meine Schönheit wiederhole ich Ihn gerne nochmals. Sein Name ist Adriano, wir haben uns in Mailand kennen gelernt, aber woher er ursprünglich herkam, nun dazu schweigt er sich aus.“ Dabei warf er Ihr einen durchaus amüsierten Blick zu.

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Sousanna » Mi 13. Dez 2017, 16:29

Schmunzelnd lehnte sich die Ravnos an eine Hauswand und schaffte es auf dezente Weise ihren hübschen Leib noch besser in Szene zu setzen. In ihrer Erscheinung vereinten sich die Schönheit einer anmutigen Dame des hohen Adels und die frivole Haltung einer Hure, die sehr viel von ihrem Handwerk verstand.
Mit jenem amüsierten Stolz, der ihrem Gesicht so unendlich gut stand, als hätte sie ihm schon immer wie eine zweiter Haut gestanden. "Aber Lorenzo, mein Lieber, du sprichst ja von den Hohen, als wärst du einer der unseren.", stellte sie mit einem schiefen Grinsen fest und blickte ohne empor zu sehen, zu ihm hinauf. "Soweit ich weiß, zählen sich die Deinen aber doch auch zu den hohen Clans - und schauen auf uns, die Könige der Diebe und Illusionisten hinab.Wie kommt es, dass du uns nicht auch Mörder und Verräter nennst und den Hohen ebenso zu misstrauen scheinst wie ich."

Dass sie einen Fehler gemacht hatte, schien Sousanna charmant zu ignorieren. Sie schenkte dem Händler bloß ein schmeichelndes Lächeln und einen durchaus ästhetischen Augenaufschlag. "Dann sieht es doch so aus, als hättest du mich so sehr abgelenkt, dass ich es wohl übersehen habe.", säuselte sie und sah ihn ernst ins Gesicht, fast als suche sie die Spur eines Hinweises darin. "Aber, dann kennt er den Seneschall gut, dass er ihm schreibt?"

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Re: [1003] In jedem vollen Becher Wein [Lorenzo]

Beitrag von Lorenzo » Mi 13. Dez 2017, 17:05

Als die Schönheit einer Kainitin sich an die Hauswand lehnte, um Ihren Leib perfekt in Szene zu setzten, konnte man sehen wie der Lorenzo ''sabbernd'' mit seinem Blick an Ihr hängen blieb, um diese Szenerie voll auskosten zu können.

„Nun Ihr habt recht, ich bin einer von den sogenannten hohen Clans, aber ich war zu Lebzeiten auch einfacher Händler, vielleicht ist das einer der Gründe, warum es mir so Leicht fällt, hinter die Fassade solcher Konstruktionen zu Blicken. Im Grunde sind wir alle abkommen Kains und somit, aber das ist nur meine Meinung, ist keiner besser als der Andere, wir alle Leben vom Blut der Lebenden. Hätte ich eine Wahl gehabt, aber die hatte ich nie, ich hätte mich nie für hohes Blut entschieden. Aber zum Glück, kann man mich nicht dazu zwingen, deren Ansichten zu teilen und deren Masken der Ignoranz aufzusetzen, die Ihre sogenannte Überlegenheit wieder spiegeln.“ Dabei blickte sich der Kainit um ob er nicht von unerwünschten Personen oder Wesenheiten belauscht wird.
„Das ist vermutlich auch der Grund, warum ich eurem Clan unvoreingenommen begegne, denn nicht der Clan entscheidet, wer oder was wir sind, sonder wir selbst, jeder für sich, Nacht für Nacht.“

Das Lächeln erwiderte der Kainit mit dem seinen, darin war auch etwas von Verlangen, dunklen Verlangen um genau zu sein enthalten.

„Nun mein Erzeuger ist genau das was einen Erzeuger ausmacht, er hat mir das nötigste beigebracht und sonst gehe ich Ihm aus dem Weg. Ob er den Seneschall kennt weiß ich nicht, aber so hat man es mir beigebracht, wenn man in eine Stadt reist kündigt man dies beim Seneschall an und dieser wiederum sorgt für die Audienz beim Prinzen.“ Dabei lächelte er seine Begleitung mit einem Blick an welcher Verlangen als auch Selbstsicherheit ausstrahlte.

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