[1003] Die Ankunft (Lorenzo,LIvia)

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Lorenzo
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Re: [1003] Die Ankunft (Lorenzo,LIvia)

Beitrag von Lorenzo » Mo 4. Dez 2017, 17:48

Als die Musik geendet war und die Sie ihn mit einem Blick des Frustes taxierte da sich der Gesang und das Lautenspiel sich nicht allzu gut miteinander kombinieren ließen, zumindest in diesem Moment, blickte er sie mit einem Aufmunternden Lächeln an.

„Das was ihr da auf der Laute gespielt habt war sehr schön und hat alte Erinnerungen geweckt“, dabei wurde sein Gesichtsausdruck ganz geistesabwesend als wenn er gedanklich gerade an einem anderen Ort oder einer anderen Zeit wäre.

Nachdem er sich wieder gefasst hatte blickte er Livia mit festem Blick.

„In der Tat euer Vorschlag mit dem Fahrenden Folk klingt fantastisch, allerdings müsste ich dann noch ein paar dinge Vorbereiten und wenn es euch nichts ausmacht könntet ihr mir die Route dorthin mitteilen wenn ich wieder bei euch bin.“

Dann stand er auf ging zu seinen beiden treuen Begleitern zwei Muskelbepackte Kerle die man wenn man damals so was schon gekannt hätte, für zwei „Bullen“ auf Steroide halten könnte.
Er gab ein paar Knappe Anweisungen bezüglich eines möglichen Hinterhaltes durch einige Zigeuner damit seine Crew darauf gefasst, denn man kann ja nie Wissen warum jemand einen solchen Vorschlag unterbreitet zu jenen zu fahren die für Betrug Diebstahl und Raub durchaus bekannt sind und jeder der etwas auf sich hält würde diese Art von Gesellschaft meiden. Aber so dachte er die Schönheit hat dabei die Möglichkeit sich zu bewähren.

Dann gin er zu Liv so hatte er sie insgeheim schon getaurft und wartete auf die Routenbeschreibung damit es weiter gehen kann.

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Livia
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Re: [1003] Die Ankunft (Lorenzo,LIvia)

Beitrag von Livia » Mo 4. Dez 2017, 18:57

Livia lächelte etwas betreten, ob Lorenzos offener Beleidigung. Vermutlich hatte er sie nicht bemerkt. Und... naja... sie hatte sie ja bemerkt. Sine Absicherungen ließ sie ebenso klaglos über sich ergehen. Aber mit etwas zusammengezogenen Augen sprang sie schlicht wieder auf den Kutschbock. Sie wollte ihm zeigen, wie er sich irrte und seine Aufmerksamkeit abziehen, von jenem Tun, also begann sie langsam und leise zu spielen - kein Gesang, nur ein kleines Quietschen und einige unwohle Töne... da stimmte Livia rasch missgelaunt ihre Laute. Was war nur los mit ihr heute? Ihr Scheitern und das folgende Ärgern war fast schon süß, mittlerweile.

"Genug eures Misstrauens ausgedrückt, werter Herr?" Fragte sie schließlich etwas kühler, als er fertig war. Ob es an ihm oder der weiteren Weigerung der Musen, sich ihr zuzuwenden, lag, blieb offen.

Dann führte sie die kleine Handelstruppe, bis kurz vor Genua, in ein Lager der draußen wartenden Völker - von Händlern, zu Hurentrossen, zu Zigeunern und anderen Fahrenden eben. Und ja, sie hatten immer noch Musik. Hofften Städter zu sich zu locken um ihnen das Geld aus der Tasche zum zocken, huren oder saufen. Und lenkten sich von der zunehmenden Kälte des Winters ab - ach, Menschen...

"Ha! Da seht ihr! Das sind sie, glück auf, noch immer da!" Sie freute sich recht redlich und jugendlich. "Nun Lorenzo! Kein Grund mir zu misstrauen - ich bin mit diesen Leuten nicht weiter bekannt und würde die Gastfreundschaft und das verbindende Element der leidenschaftlichen Kunst niemals gegen einen Anderen verwenden. Kommt auf auf. Lasst uns tanzen!"

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Re: [1003] Die Ankunft (Lorenzo,LIvia)

Beitrag von Lorenzo » Mo 4. Dez 2017, 20:15

Als Lorenzo recht schnell merkte wie sehr es seine Begleitung gekränkt hatte das er ihr solches Misstrauen entgegenbrachte hatte tat es ihm sogleich leid das diese Worte über seine Lippen gekommen waren.

Nachdem die Musik geendet hatte und er Livs Ansage aufmerksam gelauscht hatte, blickte er Sie mit geknickten und einem von Reue gezeichneten Blick im Gesicht an und sprach.

„Es tut mir leid falls mein Misstrauen welches ich euch entgegenbrachte eure Gefühle verletzt hat, allerdings müsst ihr Wissen das mir in einer Ähnlichen Situation mein blindes bedingungsloses vertrauen mir fast das Genick brach,“ dabei nahm er einen Ast vom Boden und brach ihn Symbolisch in der Mitte durch was zur folge hatte das es laut knackte.



Danach reichte er Ihr eine Flasche seines besten Weins füllte etwas davon in 2 Holzbecher und reichte ihr einen davon,

„Es würde mich sehr freuen wenn ihr mit mir zusammen etwas Wein trinken würdet und ich bitte vielen mals um Entschuldigung dafür.“ Dabei blickte er sie mit einem ernst gemeinten Entschuldigenden Blick an und wartete ab ob Sie den Wein annehmen würde.

Als wir dann bei Fahrenden Leuten welche von meiner Familie oft als Zigeuner bezeichnetet wurden ankamen sprang ich mit einer geschmeidigen Bewegung vom Wagen reichte Liv meinen Arm und der Bitte ihr vom Wagen helfen zu dürfen.

Als sich Ihre Miene wieder aufhellte und sie ihre gute Laune im Gesicht widerspiegelte konnte man auch deutlich sehen wie von Lorenzo die Anspannung welche von ihm Besitz ergriffen hatte langsam abnahm, ob es der Angst wegen eines Vermeintlichen Überfalls oder dem Umstand das er Liv verletzt hatte zuzuschreiben war das konnte selbst Lorenzo nicht wirklich einordnen vielleicht war es ja auch eine Mischung von beidem.

Als Sie Ihn dann zum Tanzen aufforderte zog er Sie flink an sich und nahm einen großen Zug Luft durch seine Nase um den womöglich Betörenden Duft von Exotischen Ölen oder Parfüms auf sich wirken zu lassen.

Kaum hatten die Musiker mit dem Spielen auf ihren Geigen, Trommeln und anderen für mich exotisch wirkenden Instrumenten zu spielen begonnen hatten ein Junge kaum 15 Winter Alt und ein Mädchen ebenso Jungen Alters zusammen ein Duett zu singen begonnen dabei gab ich mich den wilden Rhythmen der Musik vollends hin und war für einen kurzen Moment in einer anderen Welt.

Nach dem Tanz ergab sich noch die Möglichkeit sich mit den dort Lebenden Leuten zu unterhalten und Geschichten über ferne Länder und große weite Meere welche mit dem Schiff zurückgelegt werden konnten waren der Kern der Erzählungen welche man mir darbot.

Danach wendete ich mich wieder Liv zu,

„Wisst ihr Livia der Tanz mit euch war echt bezaubernd und hat mir persönlich sehr viel Freude bereitet, aber so schön es auch hier war ich denke wenn wir Genua noch vor Morgen früh erreichen wollen dann sollten wir unsere Reise vorsetzten.“

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Re: [1003] Die Ankunft (Lorenzo,LIvia)

Beitrag von Livia » Mo 4. Dez 2017, 22:26

Livia lehnte den Wein mit einer schnippischen Kopfbewegung ab. "Wenn euer Tanz etwas hergibt, dann womöglich. Aber nach diesem Auftritt." Nur ein leichtes Lächeln verhieß dem räuberischen Fremden noch eine Chance für seine Eroberungsträume, womöglich war die Schöne noch nicht ganz verschreckt, trotz seiner Tappsigkeit. Aber mit billigem Fusel oder schlichten Tricks würde sie ihm ihre Gunst nicht schenken. Seine Hilfe jedoch nahm sie gerne an und ließ ihn Teilhaben - ein gar nicht so ferner Duft - Alpenblumen?

"Wir fangen gerade erst an zu tanzen, mein Guter." Meinte die junge Frau nach dem ersten Aufwärmtanz. "Oder geht euch die Puste aus?" Sie schmunzelte spöttisch. Zweifelte sie seine Ausdauer an?
"Ich kenne zwar die Lieder dieses Volkes nicht und auch ihre Tänze nicht, aber dieser hier - er klingt rauh, wild, unzivilisiert und schnell - wie Pferde, die aneinander vorbeigallopieren, oder wie Falken, die sich umkreisen." Kurz glühten ihre Augen auf.
"Kommt Fremder, zeigt eure Tanzkunst."
Dann legte sie vor, hielt ihn immer wieder im Blick, blieb auf abstand, näherte sich wieder, einen wahren Körperkontakt ließ sie nicht aufkommen - kaum zumindest. Aber es dauerte keine drei Lidschläge, ehe sie diesen prickelnden Schreittanz eingeübt hatte und immer wieder haarscharf an Lorenzo, an seinen Armen, seinem Gesicht, vorbeihuschte. Der leichte Körper immer wieder in der Drehung, in der Dehnung, in der Biegung.
Nach kurzem löste sich die Haube und verschwand geübt in der Rocktasche und ihre nachtschwarzen Haare flackerten am Feuerschein vorbei. Frivoler würde man sie wohl nicht erleben - aber sie kamm immer wieder wie zum greifen nah...


Tanz: 5 Erfolge

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Re: [1003] Die Ankunft (Lorenzo,LIvia)

Beitrag von Lorenzo » Mo 4. Dez 2017, 23:14

Lorenzo schaute Sie etwas enttäuscht an als Sie seinen teuren aus den warmen und fruchtbaren Weinbergen gewonnenen Wein ablehnte welcher von sehr hoher Qualität war. So schüttete er beide Becher aus da ihm die Lust am trinken vergangen war und mit einem tiefen Seufzer lies er sich wieder am Wagen nieder welcher die Fahrt aufnahm. Als Sie dann beim Fahrenden Volk angekommen waren und Sie sein Angebot ihr beim Absteigen des Wagens zu helfen annahm hielt er Ihr seinen Arme entgegen und half vom Wagen.

Als dann die Musik welche durchaus Wild, Rau und anders war als Lorenzo es von Zuhause her kannte kam dieser schnell aus der Puste und begann erschöpft aufzuatmen, wenn das los alles gewesen wäre, aber bei fast jeden Schritt trat dieser Tölpel seiner außerordentlich talentierten Tanzpartnerin auf die Füße. Etwas unbeholfen meinte er dann auf,

„Es ist durchaus etwas schneller als ich es bisher von den Tänzen meiner Heimat gewohnt bin aber ich bin gewillt die für mich bislang unbekannten Tanzschritte von euch zu lernen wenn ihr bereit während solange die Führung zu übernehmen bis ich mich mit der Technik welche diese Tänzen von einem verlangen eingefunden habe.“

Dabei lächelte er Sie aufmunternd an da er nicht gewillt war einfach so das Handtuch zu werfen, nein vielmehr wollte er Ihr dadurch zeigen das er nicht einer von denen ist die Aufgeben wenn es mal nicht so läuft wie geplant in der Hoffnung auf diese Art und Weise bei Ihr zu Punkten.

Den durchaus betörenden Duft nach Alpenblumen genoss er durchaus wenn seine Tanzpartnerin nahe an ihn heran kam um dann gleich wieder auf Abstand zu gehen. Lorenzo war sich durchaus bewusst das er es entweder schon lange vergeigt hatte oder Sie seine Hartnäckigkeit austesten wollte.

Willenskraft 2 Erfolge wegen Clansschwäche
Tanzen Misserfolg

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Re: [1003] Die Ankunft (Lorenzo,LIvia)

Beitrag von Livia » Di 5. Dez 2017, 20:12

Livia lächelte gönnerhaft. Diesmal konnte selbst die Rose nicht mithalten und doch hatten sie Spaß.
Nach ihrem Tanz streifte sie noch einmal um den Fremden herum und nahmen dann neben ihm Platz, in der Deckung ihres Wagens, erhellt durch den Mond.

"Ich liebe diese Tänze." Hauchte sie wie außer Atem. "Wonach steht euch noch der Sinn, lieber fremder. Soll ich euch eine Raststätte zeigen oder wollt ihr noch einen anderen Ort aussuchen?"
Ob er schon aufgeben würde oder ob er wohl noch eine Idee hätte? Zumindest eine Chance räumte Sie dem Menschling wohl noch ein. Zumindest dachte die unsterbliche das... Noch hatte sie das Monstrum vor ihr nicht erkannt. Nur die Leidenschaft den starken Willen und das manchmal drollige scheitern... Zutiefst menschlich.

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Re: [1003] Die Ankunft (Lorenzo,LIvia)

Beitrag von Lorenzo » Di 5. Dez 2017, 20:51

Obwohl Lorenzo in seinem Leben sogut wie nie getanzt hatte und auch nie das große Verlangen danach gespührt hatte dem nachzugehen, gab er sich große Mühe. Immerhin hatte er sein Ziel immer noch klar vor Augen, obwohl er sich mittlerweile nicht mehr sicher war, wonach es Ihn verlangte, wollte er „nur etwas spaß“ mit Ihr, oder steckte etwa doch noch mehr dahinter.

Diesen Gedanken, das er mehr als nur Spaß wollen könnte, versuchte er so gut es ging, aus seinen Gedanken zu bannen. Denn bisher waren solche Versuche, mit Sterblichen eine feste Beziehung zu führen kläglich gescheitert und dieser Schönheit, das Leben im schlimmsten Fall nehmen zu müssen, das wollte der heißblütige Casanova nicht riskieren. Nach dem Livia genug von den Tänzen hatte und keuchend neben Ihm Platz nahm, konnte man einen Moment das Glück, welches er dabei empfand gerade herausstechen sehen. Er strahlte so sehr, dass selbst die Sonne nicht reiner hätte leuchten können, als es in diesem Augenblick Lorenzo tat.

„Nun ich muss schon sagen, auch mir haben diese Tänze sehr begeistert. Nun was haltet ihr davon, wenn wir noch einen kleinen Spaziergang in der näheren Umgebung machen und den wundervollen Mond und die Sterne dabei
betrachten, um uns etwas besser kennenzulernen, denn ich hab euch doch in dieser kurzen Zeit, die wir miteinander unterwegs waren, recht lieb gewonnen und würde gerne mit euch gemeinsam, auf diese doch romantische Art und Weise den Abend ausklingen lassen. Wenn ihr danach mir die Ehre erweisen würdet, doch noch etwas von diesem Exzellenten Wein aus meiner Heimat mit mir gemeinsam zu genießen, wäre es mir eine große Ehre und ihr würdet mir eine riesige Freude damit bereiten.

Dabei schaute er sie mit einem aufrichtigen und durchwegs interessierten Blick an und holte hinter seinen Rücken eine Blume hervor, welche er am Wegesrand entdeckt hatte und hielt ihr diese mit einem lächeln auf dem Gesicht entgegen. Es war eine wunderschöne blaue Kornblume welche erst vor kurzem Ihre dunel-blauen Blätter entfaltet hatte.

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Re: [1003] Die Ankunft (Lorenzo,LIvia)

Beitrag von Livia » Di 5. Dez 2017, 23:43

"Eine nächtliche Blume. Kein Gewächs purer Schatten. Ich danke euch, lieber Fremder.
Gerne gehen wir noch einige Schritte, ich kann euren Kutschern den Weg auch nennen und wir wandern noch den Hafen entlang? Ich kenne die Stadt wenig, weiß aber ein paar Wege." Sie lächelte und richtete Haube und Kleid. Nun war ihr Haar wieder zu großen Teilen verborgen, welch eine Verschwendung...

Dann sprang sie auf, tat wie angekündigt und begleitete den Toreador und die seinen bis zu den Stadttoren - die Bestechung der Wachen überließ sie ihm - dann führte sie den Fremden über die großen Straßen Genuas, nachdem die Seinigen versorgt waren. Er schien immerhin nicht müde zu werden.

"Ihr spracht von Handwerk und von Handel, Lorenzo.
Was meint ihr mit beidem? Was fasziniert euch? Außer Geld und euch damit Feinde vom... Hals... zu halten." Fragte sie lächelnd, während sie an seiner Seite entlang schritt.

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Re: [1003] Die Ankunft (Lorenzo,LIvia)

Beitrag von Lorenzo » Mi 6. Dez 2017, 15:49

Als Livia das Angebot annahm mit Ihm noch ein Stück des Weges zu gehen, sah man wie Lorenzos Gesicht regelrecht zu strahlen begann.

„Es freut mich, dass ihr meine Einladung nachkommt, ich danke euch für das Angebot, meinen Leuten den restlichen Weg Genuas zu beschreiben, und natürlich dürft Ihr das sehr gerne tun.“ Dabei lächelte er Sie höflich mit einem Hauch von Schüchternheit im Blick an.

Seinen Kutschern und anderen Bediensteten, gab er danach den Befehl, kurz vor den Stadttoren auf Ihn zu warten, nachdem Livia ihnen den Weg erklärt hatte, damit wir dann gesammelt als Gruppe dort hinein gehen können.

Auf dem Weg Erzählte er dann,

„Nun mein Vater und dessen Vater hatten sich als Händler in Mailand niedergelassen. Sie handelten mit allem was sich Hinterher Weiterverarbeiten lies, angefangen von einfachen Schiefergestein, bis hin zu edelsten Hölzern, welche von begabten Handwerkern zu Möbel oder Dachstühlen, oder was man sonst aus solchen Sachen machen kann verarbeiteten. Nebenbei hatten wir noch Kohle zu verkaufen, denn im Winter wenn es kalt ist, nun ja, jeder hat es eben gern warm in seinen Häusern, und da konnten wir helfen ,dieses Bedürfnis zu stillen. Im laufe meines Lebens, schon in recht Jungen Jahren,. wurde ich in das Familiengeschäft eingeführt und jetzt gehört es mir komplett allein. Nun führen mich meine Wege hier her nach Genua, um dort zu sehen was für Nöte und Bedürfnisse die Leute, in dieser Stadt haben, um Ihnen mit Gütern zur Hand zu gehen, gegen Bezahlung versteht sich. Und wer weiß, vielleicht baue ich ja mein Warenangebot aus, wenn die Nachfrage danach größer, ist als es Händler gibt, welche diese decken können. Mein Vater sagte immer zu mir, die Wirtschaft, und wir sind ein Teil davon, ist dazu da die Nöte und Bedürfnisse der Menschen zu wecken um diese anschließend zu stillen, und genau da sehe ich meine Berufung.“ dabei lächelte er Sie an, und man konnte deutlich sehen, das jedes Wort welches er sagte auch von Herzen kam.

Als wir dann an den Stadttoren ankamen , sahen wir Wachen davor stehen. Für den Fall das wir Geld für die Einreise nach Genua bezahlen müssten, hatte er schon vorgesorgt, denn Geld so weiß man ja, Regiert diese Welt, und ja selbst in der Welt der ''Verdammten'' verhält es sich nicht anders.

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Re: [1003] Die Ankunft (Lorenzo,LIvia)

Beitrag von Livia » Mi 6. Dez 2017, 16:58

Sie ließ den Händler sprechen, ließ ihn die Wachmänner bestechen und blickte beeindruckt nach seinen wortgewandten Verhandlungen.
"Bedarf wecken... eine interessante Formulierung. Quasi Werbung für etwas machen? Beeindruckend!
Und ihr Handelt demnach von einem Familiensitz in Mailand aus? Mit eigenen Steinbrüchen und Wäldern? Oder habt ihr vielmehr einen Fuhrpark und nehmt die Waren vor Ort auf, um sie dann simpel zu transportieren? Seid ihr mehr ein fahrender Händler, ein Großhändler oder ein eigener Produzent?" Dann blickte sie kurz erschrocken auf den wieder aufholenden Wagen.

"Das da ist aber nciht all euer aktuelles Hab und Gut und nur wenn ihr es zu schimmerndem Gold macht udn damit neue Geschäfte anstoßen könnt, geht es weiter mit eurer Unternehmung... .oder?" Jetzt achtete sie sehr genau auf den Toreador. Die Fremde wollte wohl beeindruckt werden... aber würde sich gegen jede Lüge mit all ihrer Menschenkenntnis stemmen - naja, oder ihrer Empathie kalten habgierigen Monstren gegenüber - in etwa gleich viel.

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