[1003] Narben des Krieges [Offen/Amalia]

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Amalia
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Re: [1003] Narben des Krieges [Offen/Amalia]

Beitrag von Amalia » Fr 8. Dez 2017, 17:25

Amalia lächelte etwas schmerzhaft, als sie antwortete "Nun. Ich war gepflockt und euer Bruder Ramon hat die Soldaten eingeschüchtert, weshalb ihm das gleiche Schicksal traf, welches auch mich ereilte. Von daher kann ich nicht genau sagen, ob Ajax alleine war oder ob noch jemand bei den Verhandlungen dabei war. Ich weiß auch nicht mehr und die höchstverehrte Aurore, kam leider erst mit den ihren, als das Blut eines jeden von uns den Schwur besiegelte. Wäre sie ein paar Minuten eher gekommen, wäre es anders gewesen. Vermutlich. Aber mehr weiß ich auch nicht. Ich nehme an, euer Bruder im Blute, wollte nur das beste am Ende. Denn auch er scheint mir nicht wie ein Mann, welcher sich bereitwillig an einen Prinzen bindet und somit einen Teil seiner Freiheit einbüßt. Leider kann ich euch auch nicht mehr sagen." Als sie das sagte lag nicht nur eine Spur bedauern in ihrer Stimme auch ihr Gesicht sprach von Tragig aber auch einer Spur Neugierde.
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Re: [1003] Narben des Krieges [Offen/Amalia]

Beitrag von Seresa » Fr 8. Dez 2017, 17:44

Seresa betrachtete stumm das Meer vor sich, nachdem Amalia geendet hatte. Ihre Augen bewegten sich unruhig über die Schwärze der See. Dann nickte sie langsam.

„Ich gestehe, ich kenne meinen Bruder im Blute nicht gut genug, um ihn beurteilen zu können. Ich weiß nicht, warum er tat was er tat und ich bezweifle, dass ich die Person sein werde, mit welcher er redlich darüber sprechen würde.“

Die Brujah schüttelte leicht den Kopf.

„Sofern Ihr jedoch eine letzte Frage gestatten würdet, werte Amalia?!“

Seresa blickte Amalia fragend an.

„Ihr sagtet, Ihr wurdet vor die Wahl gestellt, ob ihr den Treueschwur leisten wollt. Darf ich fragen, ob Euch die Alternative genannt wurde und wie sie ausgesehen hätte? Ich gestehe, ich würde gerne verstehen, was meine Brüder zu eben jenem Schwur getrieben hat.“

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Re: [1003] Narben des Krieges [Offen/Amalia]

Beitrag von Amalia » Sa 9. Dez 2017, 01:06

Amalia lächelte etwas ehe sie anfing zu sprechen "Ja ich gestatte. Ihr müsst ich nicht vor jeder Frage fragen meine Gute. Die Alternative wäre .... ungewiss gewesen. Verbannung, Vernichtung, im Allgemeinen Dinge, an welche ich nicht ganz so interessiert bin, wie ihr euch vielleicht denkt. Mein Plan im Krieg war es, zu überleben und wenn das heißt seine Freiheit zu verlieren .... so war ich bereit dazu. Wenn eure Brüder den selben Gedanken wie ich hatten, kann ich sie verstehen. Aber bestimmt können die beiden es euch besser erklären, was sie antrieb. Das ist alles was ich weiß. Ich hoffe ich konnte eure Frage etwas beantworten?" Amalia blickte zurück aufs Meer und schwelgte in den Erinnerungen an vergangene Tage, eher sie wieder zu den beiden Kainiten blickte.
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Re: [1003] Narben des Krieges [Offen/Amalia]

Beitrag von Seresa » Sa 9. Dez 2017, 03:27

„Ja durchaus, werte Amalia. Habt Dank für Eure überaus offenen Worte.“

Seresa nickte der Salubri dankend zu, bevor ihr Blick kurz zurück zu Toma ging.

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Re: [1003] Narben des Krieges [Offen/Amalia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Sa 9. Dez 2017, 13:06

Toma hörte der Erzählung von Amalia zu, doch war nur milde interessiert. Ajax und Ramon hatten sich also wie sie Mailand untergeordnet. Nicht verwunderlich, wenn es so war wie sie es sagte. Besser zu dienen als zu sterben. Auch wenn Toma es sich bei Ajax nicht groß vorstellen konnte, doch so gut kannte er den harten Krieger auch nicht.

"Hm“ machte Toma und sah sich ebenso wie die Salubri einen Moment um. „Ajax, Ramon...ihr, und sogar der Prinz beugten das Knie vor Mailand. Genua untersteht damit einer anderen Domäne? Das wird ein interessanter Hoftag.“
„Ist euch abgesehen davon etwas zu Ohren gekommen, wie es den anderen Kainiten ergangen ist? Oder welche Veränderungen die Stadt getroffen hat?“
Dabei sah er beide nacheinander an.
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Re: [1003] Narben des Krieges [Offen/Amalia]

Beitrag von Amalia » So 10. Dez 2017, 16:56

Amalia nickte nur, als Toma fragte, ob Genua Mailand untersteht. Sie lauschte seinen Worten und als er seine Fragen zu Ende gestellt hat überlegte sie kurz "Nun ... die verehrten Brimir und Acacia leben noch. Titus auch und Seinfreda ist zurückgekehrt. Von anderen ist mir noch nichts untergekommen. Weitere Veränderungen sind mir auch nicht aufgefallen, außer den offensichtlichen Schäden. Aber vielleicht weiß ja die werte Seresa mehr als wir?" Damit blickte Amalia die Brujah durchdringend und fragend an.
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Re: [1003] Narben des Krieges [Offen/Amalia]

Beitrag von Seresa » So 10. Dez 2017, 17:27

„Ich traf sowohl den werten Ilario, wie auch die werte Angelique nach dem Krieg an.“

Seresa blickte zu Toma und schüttelte dann langsam und den Kopf. Dann wandte sie sich Amalia zu.

„Wie auch Ihr, werte Amalia, waren sie mir jedoch vor dem Krieg unbekannt.“

Dann blickte sie zurück zu Toma.

„Ich bedaure Euch mitteilen zu müssen, werter Toma, dass ich sie nicht danach gefragt hatte, wie es Ihnen ergangen war.“

Sie neigte um Verzeihung bittend ihr Haupt vor dem Tzimiscen.

„Bitte gestattet die Frage, werter Toma, ist Euch der Verbleib weiterer Kainiten nach dem Krieg bekannt oder wie es Ihnen im Krieg ergangen war?“

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1003] Narben des Krieges [Offen/Amalia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mo 11. Dez 2017, 11:54

Toma nickte nur auf die Aufzählungen der beiden. Hatten es doch also einige überstanden. Der Krieg schien bisher wenig Opfer gefordert zu haben.
„Ich traf vor einigen Monaten ebenfalls den verehrten Brimir im zerstörten ehemaligen Elysium. Er schien den Krieg gut überstanden zu haben. Das Elysium soll auch wieder eröffnet werden.“

„Fabrizio und Sousanna sind mir ebenfalls untergekommen.“

„In den Nächten des Angriffs traf ich auch noch den sehr verehrten Godeoc.“ Er machte eine kurze Pause und sein Blick ging an ihnen vorbei, was sie aber auch nicht sehen konnten.
„Er hat sich sehr für die Stadt und die Prinzessin eingesetzt. Obschon oder womöglich gerade weil man ihn und seinen Clan ihrer Entführung bezichtigt hatte. Er hat hart gekämpft für die Befreiung Genuas und das Tor im Norden von den Angreifern gesäubert.“ erzählte Toma, doch irgendwie war etwas daran komisch, wie er das sagte...
„Ich schätze dass er die Kämpfe ebenfalls überlebt hat.“
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Re: [1003] Narben des Krieges [Offen/Amalia]

Beitrag von Amalia » Mi 13. Dez 2017, 03:10

Amalia hörte den Worten des Drachen aufmerksam zu und als er Sousanna erwähnte huschte ein freudiges Lächeln über ihre Miene. Sie wartete höflich, bis er geendet hatte, ehe sie selbst erneut das Wort erhob "Nun, das sind viele Informationen die ihr habt, werter Toma. Ich bin erfreut, das so viele unserer Geschwister die Nächte des Kampfes überstanden haben. Das das Elysium wieder eröffnet werden soll freut mich, so haben wir nun wieder einen Platz, welcher uns Zuflucht sein kann. An welchem Frieden herrscht und wo wir zusammenkommen können. Ein sicherer Hafen für jeden Kainiten. Ist denn schon bekannt, wer hinter der Entführung des Prinzen steckt? Oder lebt diese Person noch im Schatten? War es der Feind, Sizilien? Oder der falsche Bruder, welcher plötzlich wieder auf gut Freund macht?" Sie lächelte Falscher Bruder war ein ziemlich treffender Name für den jetzigen Herren Amalias.
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Re: [1003] Narben des Krieges [Offen/Amalia]

Beitrag von Seresa » Mi 13. Dez 2017, 16:03

Seresa warf einen kurzen, fragenden Blick in Richtung Toma, als würde sie etwas oder jemanden in seiner Ausführung vermissen. Dann jedoch hörte sie bereits die Worte der Salubri und Seresa zog den Umhang enger um sich, bevor sie sie anblickte und ihr zuhörte. Zuflucht, Frieden, Hafen. All jene Worte schienen dafür zu sorgen, dass Seresa für einen Moment den Blick auf die Hafeneinfahrt warf und in ihren eigenen Gedanken verweilte, bis Amalia geendet hatte. Dann wandte sie sich zuerst Toma zu.

„Ihre höchst verehrte Majestät wurde entführt?!“

Die Brujah blickte Toma fragend an.

„Bitte verzeiht die offene und direkte Frage, werter Toma, jedoch dürftet Ihr durchaus nachvollziehen können, weshalb ich sie Euch stelle.

Seresa nickte dem Tzimiscen leicht zu.

„Ist Euch bekannt seit wann ihre höchst verehrte Majestät abwesend war?“

Toma, der das erste Gespräch mit der Brujah geführt hatte, konnte wohl ohne Zweifel erahnen, was Seresa ihn eigentlich fragte. Nämlich ob die Prinzessin vor oder nach ihrer eigenen Ankunft in Genua entführt worden war. Dann wanderte ihr Blick fragend auf Amalia.

„Ihr scheint jemanden im Sinn zu haben, werte Amalia. Ist die Frage gestattet, an wen genau Ihr denkt, denn ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht weiß, wen Ihr meint, wenn Ihr von einem falschen Bruder sprecht.“

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