[1003] Di Boia Domicilio / Casa del Boia di Genova [Vergonzo, Amalia]

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Vergonzo Faro
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[1003] Di Boia Domicilio / Casa del Boia di Genova [Vergonzo, Amalia]

Beitrag von Vergonzo Faro » Di 7. Nov 2017, 14:35

Er hatte die Nachricht erhalten, das die recht neu in der Stadt lebende Amalia Neugeborene im Blute Saulots, den buckligen Baumeister Genuas um ein Gespräch bat, um ihre Wohnsituation genauer zu erkunden.
War Sie derzeit bei Gaius dem Wechselhaften unterkommen, innerlich konnte er mittlererweile Scherze darüber machen und kicherte, so suchte sie natürlich nun ein eigenes Heim.
Gerne war er dazu bereit gewesen, als er ihre Berufung erfuhr.

Somit verabredeten sich die beiden und Vergonzo bat Sie in die Nähe des Hafens, nähe der Grenze zwischen Platea Longa und Mascharana um ein Treffen. Dort hatte er mal etwas gefunden, das passend für Sie wäre.
Somit fand er sich dort frühzeitig ein, saß auf dem Mauervorsprung eines alten Hauses, etwas weiter oben, über den Köpfen der wenigen nächtlichen Besucher dieser Gegend, und baumelte freudig gelassen mit den Füßen.
Wie immer trug er zwar den recht ordentlichen dunkelgrünen Umhang, aber in typischer Manier seines Blutes, war dieser mal wieder etwas dreckig und an manchen stellen immernoch abgeranzt.
Doch das störte ihn nicht. Die große Kaputze versteckte seinen zu großen unförmigen Kopf, und schützte somit die Augen und den Geist der anderen, sollte ihn jemand trotz seiner Verdunklung entdecken.
Man soll bauen, als wollt man ewig leben, und leben, als sollt man morgen sterben.

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Re: [1003] Di Boia Domicilio / Casa del Boia di Genova [Vergonzo, Amalia]

Beitrag von Amalia » Di 7. Nov 2017, 23:48

Es dauerte nicht lange und die halbgesichtige erreichte zusammen mit Dario den vereinbarten Treffpunkt. Amalia und Dario schnackte und es reichten ein paar strenge Blicke und auch die letzten paar Leute räumten den Platz. Wenn der Nosferatu kommt wollte die Herrin der Schmerzen ungestört sein. Sie lehnte sich an die Mauer und unterhielt sich noch ein wenig mit Dario. "Du klaubst er komt?" fragte sie mehr als gebrochen. Dario lächelte ehe er seine Meisterin korrigierte "Glaubst du, dass er kommt?" Amalia nickte eifrig. "Klaubst du das er komt?" fragte sie nun, zwar immer noch gebrochen, aber zumindest im Satzbau richtiger. Dario schwieg einen Moment, er wusste es nicht.
"Cahf ah nafl mglw'nafh hh' ahor syha'h ah'legeth, ng llll or'azath syha'hnahh n'ghftephai n'gha ahornah ah'mglw'nafh"
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Re: [1003] Di Boia Domicilio / Casa del Boia di Genova [Vergonzo, Amalia]

Beitrag von Vergonzo Faro » Fr 10. Nov 2017, 11:30

Als der Bucklige die Folterin mit ihrem Ghul erblickte sah er zu wohin sie sich begeben würden. Wie passend, unweit von ihm lehnten sie sich an die Mauer.
Ein beherzter Sprung vom Mauersims und er landete einige Meter von ihnen entfernt auf dem Boden, wo er hörbar aufkam und somit für sie sichtbar wurde.
Er hinkte zu ihnen hinüber und verneigte sich respektvoll. Die Kaputze tief ins Gesicht gezogen hier draußen auf der Straße.
"Verehrte Amalia, zukünftige Folterin Genuas vom Blute Saulots. Schön das ihr gekommen seid, ich freue mich darauf euch den Ort zu zeigen, den ich für euch auserkoren habe, in der Hoffnung das er euch gefällt."
Dann nickte er zur Begrüßung untypisch dem Ghul freundlich zu.
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Re: [1003] Di Boia Domicilio / Casa del Boia di Genova [Vergonzo, Amalia]

Beitrag von Amalia » Fr 10. Nov 2017, 20:00

Amalia blickte geschmeichelt zu Boden, während Dario vor Schreck zusammenzuckte. Scheinbar hatte der plötzlich auftauchende Nosferatu den Priester einen Schreck eingejagt. Amalia grinste "Seit gegrust werte Vergonzo Faro. Bitte nicht micht nenne "verehrt" soweit ich noch nicht bin. Bitte zeigt mir Stelle." Sie neigte ihr Haupt zur Begrüßung und folgte dem Nosferatu zu der Stelle, die er ihr zeigen wollte. Nachdem sich Dario vom Schreck erholt hatte verneigte er sich mehr als höflich und folgte den beiden.
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Re: [1003] Di Boia Domicilio / Casa del Boia di Genova [Vergonzo, Amalia]

Beitrag von Vergonzo Faro » Di 14. Nov 2017, 18:27

"Sehr gerne, es ist direkt hier drüben."
Er lief einen halben Schritt vor und führte die beiden zu dem sich in der Nähe befindlichen Gebäudes.

Dann deutete er auf ein robustes Gebäude, das ausreichend Platz für eine Familie sowie, wenn gewollt, den Ausbau zu einer zusätzlichen Notunterkunft für Bedürftige hätte. Es war aus großen grauen Steinen gemauert.

Dann sprach er freudestrahlend, bemühte sich aber langsam und einfach zu sprechen.
Ihm war aufgefallen das Amalia seine Sprache lernte und er hoffte das keine Übersetzung nötig werden würde.

"Das ist es. Hier haben wir das gute Stück. Es wäre wie gemacht für euch und eure Bedürfnisse wie auch eure Zwecke. Es bietet ausreichend Platz für euch und eure Getreuen. Ebenfalls lässt sich noch mehr Platz schaffen." er deutete auf den rechts und links vom Haupthaus weiter führenden Teil des Gebäudes, sowie auf die beiden oberen Etagen.

"Wie ihr sehen könnt ist es aus robustem Vollstein gebaut, den Eingang verziert ein großzügig geschwungener Rundbogen. Es ist sicherlich kein architektonisches und detailreiches Meisterwerk, aber ich finde die Schlichtheit und vor allem die Standhaftigkeit, machen es zu etwas besonderem das ins Auge fällt.
Wir befinden uns hier am östlichen Ende gegenüber des Fischmarktes. Ein traditionsreicher Ort wie ich finde, da früher bereits die Hinrichtungen am nahe gelegenen Alten Pier stattfanden."
er zeigte schräg hinüber zu besagtem Platz.

"Der ursprüngliche Name ist ´Haus von Agrippa´, nach Marco Vipsanio Agrippa. Aber jetzt kommt das wirklich besondere. Es ist eines der wenigen Häuser welches schon immer hier stand, vermutlich erbaut von den Römern. Und was haben die Römer gebaut was heutzutage in Vergessenheit geraten ist? Ja genau, richtig, es hat einen ausgebauten Keller." er grinste mehr als breit und zufrieden, denn Keller waren schwer zu finden und selten.

"Der Keller hat einen Pflaster Marmorplattenboden, gut zu reinigen, und ist von dicken Mauern umschlossen, was den Lärm draussen, bzw. drinnen hält."

Er machte eine kurze Pause um alles Sacken zu lassen.
"Nun, der Rest spricht für sich selbst. Schaut euch um, lasst es auf euch wirken."
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