[1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

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Ilario
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Re: [1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Beitrag von Ilario » Do 7. Dez 2017, 18:17

Auch wenn sich ihm die Faszination an der Wandlung des Leibes nicht erschloss, so nickte Ilario doch zustimmend. Gewinn an Wissen, das konnte er nachvollziehen und vor allem sah er den praktischen Nutzen den die Fähigkeiten des Drachen haben konnten, wenn sich ihm die Ästhetik auch nicht erschloss.

"Versuch, Fehler, Erkenntnisgewinn. Doch der Prozess endet nie vollständig, die Erkenntnis mag zu neuen Fragen führen.
Bisher habe ich vor allem ergründen können,
dass der menschliche Geist ein zugleich starkes wie auch sehr fragiles Element ist. Zarten oder subtilen Beeinflussung wesentlich besser folgend als brutalen Eingriffen. Ist es mit dem stofflichen Leib ebenso werter Toma? "
Die Nächte lehren viel, was die Tage niemals wissen.
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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Do 7. Dez 2017, 23:22

"In gewissen Bereichen, ja. Da bedarf es einer ruhigen Hand, um nicht mehr zu schädigen, denn zu verbessern. Doch andere Bereiche dagegen lassen sich ohne Gewalt nicht in Form bringen." Toma lächelte wissend. "Der Körper ist mitunter widerspenstig. Wie der Geist sicher auch."
Nach einem Moment des Schweigens, beugte sich der Tzimisce etwas nach vorn und sah Ilario neugierig an.
"Ist das denn eine Kraft eures Blutes? Mit derer ihr den Geist formt? Oder welche Methode benutzt ihr?" Natürlich hatten sie gerade vorher gesagt, dass sie keine Clansgeheimnisse verraten würden, dennoch musste der Drache einfach fragen und wenn der Lasombra es nicht sagen wollte, so war dem eben so. So oder so hatte er durchaus genug gesagt. Wandelbarkeit des Geistes. Wenn Ilario dies konnte, musste er sich vor ihm vielleicht mehr in Acht nehmen.
"Messer rein...Gedärme raus...Messer rein...Gedärme raus..."

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Re: [1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Beitrag von Ilario » Mi 13. Dez 2017, 21:29

Vielsagend lächelte der Schatten und nickte. Doch was genau bestätigte er? Ilario musterte den fremdartigen Kainiten lange und überlegte, dann begann er in aller Ruhe zu sprechen.

"Es mag Kräfte des Blutes geben die dies bewirken... ebenso kann man den Geist eines Menschen auch durch wohlgesetze, stetige Worte manipulieren. Oder auch durch schiere Angst. Furcht kann einen zerbrechlichen Geist leicht zerschmettern. Vermutlich habt ihr ähnliches schon erlebt wenn ihr eure Kräfte den Menschen offenbart?

Geheimnisse des Blutes jedoch... sollten wir heute besser nicht bereden. Vielleicht ein andernmal, im Austausch. Wissen für Wissen?"


Eine Offerte, Ilario war gespannt wie der Tzmisce darauf reagieren würde. So oder so wäre es lehrreich.
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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Do 14. Dez 2017, 23:38

"Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass der Geist doch robuster ist, als man annimmt. Zumindest was diese Furcht angeht, die Angst vor dem Unbekannten und...monströsen." Da verzog er das Gesicht, weil er dieses Wort in Bezug auf sich selbst nicht mochte, doch diese Mimik hatte gerade den Effekt, dass er natürlich wirklich monströs und unheimlich aussah. "Selbst den Schmerz ertragen sie doch meist ohne völlig daran zu zerbrechen. Aber beides lässt sie in der Tat natürlich gefügiger werden."

Er hatte ja nicht erwartet dass der Schatten tatsächlich etwas über sein Blut verraten würde, so nickte er ihm nun nur zu.
"Sicher. Ein andermal. Mein Interesse habt ihr auf jeden Fall geweckt."
"Allein schon ob eurer Anfrage, hoffe ich, dass wir bald zu einem erneuten Treffen kommen."

So wäre der Drache nun auch bereit zu gehen, wenn der Lasombra nicht weiter über unverfängliche Forschungen reden wollen würde.
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Re: [1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Beitrag von Ilario » Do 21. Dez 2017, 11:35

Der Schatten neigte zustimmend sein Haupt. In Sachen Schmerz war der Former sicherlich bewanderter als er. Ilario nahm wahr, dass sein Gast sich daran machte aufzubrechen und so verabschiedete er ihn in aller Form, würde ihn zur Türe geleiten. Dort würde er noch Zukünftiges in Aussicht stellen:

"Nach diesem vermalledeiten Krieg, wenn sich alles wirklich beruhigt hat... kommen wir hoffentlich zusammen um auch über Geheimnisse des Blutes zu reden. Wann und ob ich eure Kunstfertigkeit benötigen sollte weiss ich noch nicht sicher, aber auch davon ab findet sich ja vielleicht jemand der weder Vergebung noch Tod verdient hat. Ein mögliches gemeinsames Projekt am welchem wir gemeinsam Körper und Geist verändern könnten. Seiner Existenz einen neuen Sinn geben könnten..."

Der Erkenntnisgewinn überstieg zwar seine moralischen Bedenken bei weitem, dennoch war Ilario nicht gewillt eine solches Schicksal irgendjemandem außer den schlimmsten, verwerflichsten Individuen angedeien zu lassen. Gespannt wartete er auf die Reaktion des Drachen.
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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Do 21. Dez 2017, 22:33

Der Lasombra ahnte vermutlich nicht einmal wie glücklich er den Tzimisce mit diesen Worten machte...oder aber er wusste es zu gut.
Die schwarzen Pupillen in den orange-gelben Augen wurden so großen Seen und ein erfreutes breites Lächeln zeigte seine raubtierhaften Reißzähne.
"Das wäre ein äußerst interessantes Projekt! Ich bin auch bereits sehr gespannt darauf, welche Ideen ihr für das neue Wesen hättet."
Toma nickte dem Okkultisten zu und fügte noch an. "So lasst uns hoffen, dass wir die nächste Zeit beide unbeschadet überstehen und uns denn wiedersehen."
So verabschiedete er sich auch von dem Lasombra und würde dessen Haus verlassen. Viel erfreuter als er gekommen war.
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Re: [1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Beitrag von Ilario » Di 2. Jan 2018, 14:27

Der Lasombra verabschiedete den Drachen in aller Form und Höflichkeit, danach zog sich der Schatten in sien Haus zurück. Es gab zu viel zu überdenken und zu planen für die Nächte nach dem Krieg.
Finitus
Zusammenfassung:

Ilario läd Toma ein und sie besprechen verschieden Dinge. Der Schatten berichtet von einem Ahnen der Drachen und erfährt von Toma dass es ihm möglich sei einer Person ein neues Gesicht zu geben oder dieses zu kopieren. Im Gegenzug beschwört der Lasombra Schattenarme und lässt Toma diese sogar berühren. Auf Nachfrage des Tzimisce erklärt Ilario, dass er unter zwei bedingungen modell stehen würde für eine Statue: Ersten will er eine Kopie und zweitens will er eine minimale Unregelmäßigkeit be dem Original. Toma möchte ebenfalls gern Ilarios Körper bzw. Organe untersuchen, was der Lasombra aber ablehnt.
Sie tauschen sich noch ein wenig über Forschung, über Wandelbarkeit von Körper und Geist aus ehe Toma aufbricht. Zum Schluss stellt Ilario in Aussicht gemeinsam, wenn er eine Person findet die das verdient hat, zusammenzuarbeiten: Toma verändert den Körper und Ilario den Geist.
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