[1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Ilario
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Re: [1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Beitrag von Ilario » Mi 1. Nov 2017, 08:18

Tomas Vorschlag könnte vieles bedeuten und so wurde Ilario etwas nachdenklich als er nachfragte: "Was genau meint ihr mit untersuchen?" Eine gewisse Skepsis war möglicherweise herauszuhören, weniger jedoch Furcht um das körperliche Wohl, sondern eher dem der eigenen Würde geschuldet. Also wollte der Schatten eine Präzisieren ehe er Antwort gab.

Die Anfrage zum Modellstehen überraschte Ilario dann ein wenig, er witterte einen Hauch von Gefahr und gleichzeitig eine seltene Möglichkeit.
"Grundsätzlich spricht wenig dagegen, aber sagt werter Toma, wozu wird diese Statue gebraucht?"
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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » So 5. Nov 2017, 11:53

"Eure wohlwerte Clansschwester wünscht Statuen aller Kainiten. Ich schätze sie stellt sie auf. Fern der Augen der Sterblichen, wie sie mir sagte. Genaueres teilte sie mir aber auch nicht mit. " erklärte Toma etwas weniger euphorisch, als gerade noch, wo er die Frage nach der Untersuchung vorgebracht hatte. Er machte eine leicht schweifende Geste mit der Hand. "Mir soll es recht sein, solang sich mir eine solche Möglichkeit zur Schöpfung bietet."
"Wäret ihr einverstanden?"


Dann schaute er wieder sichtlich erfreuter.
"Und was die Untersuchung angeht. Ein Abtasten eures Körpers. Gern auch eine Untersuchung eurer Inneren Organe, wenn ihr es zulassen würdet."
sagte der Drache und schaute Ilario dabei doch scheinbar gierig an.
"Messer rein...Gedärme raus...Messer rein...Gedärme raus..."

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Re: [1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Beitrag von Ilario » Di 7. Nov 2017, 23:12

Der Lasombra schüttelte veneinend sein Haupt. "Eine Untersuchung meiner inneren Organe muss ich ebenso ablehnen wie ein Abtasten meines Leibes. Nicht aus Gründen der Furcht, sondern aus jenen der Würde. Mein Weg durch die Nacht steht dem entgegen. Falls ich jedoch einmal einen Kainiten, vielleicht einen Kriegsgefangen oder so, zur Verfügung haben sollte... werde ich an euch denken werter Toma."

Wegen der Statuen überlegte Ilario länger als es der profanen Sache eigentlich angemessen wäre. Dann Antwortete der Magister recht nachdenklich. "Ich stehe gern Modell, unter zwei Bedingungen: Erstens ihr stellt auch eine Kopie meines Abbildes für mich her und zweitens möchte ich, dass ihr an der Originalstatue eine kleine Veränderung vornehmt. Ein, zwei kleine zusätzliche Falten auf der Stirm oder um die Augen herum. Etwas das kaum auffällt. Wäre dies annehmbar?"
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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Do 9. Nov 2017, 22:11

Toma verzog für einen Moment enttäuscht das Gesicht. Auch wenn ihm das Angebot, mit dem Ilario etwas einlenkte, durchaus gefiel, war er über dessen Ablehnung enttäuscht.
„...der Würde“ wiederholte er nachdenklich.
Würde. Er verstand Würde, natürlich, aber er konnte nicht mehr nachvollziehen, dass ein Abtasten des Körpers unwürdig sein könnte. Dass die Erkundung und das Verstehen der Schöpfung unwürdig sein könnte.
„Daran ist nichts unwürdiges...“ fügte er pikiert an und seine Augen zogen sich etwas zusammen.
„Welchem Weg durch die Nacht folgt ihr denn?“ wollte er nun interessiert wissen.

Auf Ilarios Bedingungen hob Toma zu erst eine nicht vorhandene Augenbraue und runzelte dann die Stirn. Warum die Änderungen? Das musste offensichtlich einen Grund haben, sonst würde er es nicht verlangen, doch was sollte das schon ausmachen?
„Sie wünschte die Statuen so lebensecht wie möglich....eine völlige Nähe zu eurem echten Antlitz wird jedoch nie möglich sein...Kleine Änderungen wären sicher in Ordnung, würden kaum auffallen...jedoch...warum? Das möchte ich gern wissen. Warum diese Änderungen?“ Das war wirklich seltsam und so etwas reizte immer seine Neugier. Konnte an der Verwendung der Statuen doch etwas faul sein?
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Re: [1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Beitrag von Ilario » Mo 13. Nov 2017, 14:56

"Ich folge der Via Regalis, dem Weg der Könige. Und ihr, welcher Pfad erleuchtet eure ewige Nacht?" Gab Ilario preis und hielt dennoch ein Detail zurück. Er war jedoch ebenso neugierig wie der Drache, daher die Gegenfrage. Wissen für Wissen.

"Möglicherweise gibt es okkulte Wege ein Abbild zu nutzen um den Abgebildeten zu beeinflussen, negativ vermutlich. Unwahrscheinlich im Fall der verehrten Acacia, dennoch... ich bin ein vorsichtiger Mann. Warum ein unnötiges Risiko eingehen, warum es nicht minimieren? In Bildnissen steckt immer Kraft, je genauer desto mehr. "
Vielleicht traute er seiner Erstgeborenen nach dem Krieg auch nicht mehr so wie vorher, vielleicht hatte Ilario das nie getan. In jedem Fall lag es in seiner Natur Vorsicht walten zu lassen. Schulterzuckend setzte er nach: "Und die Kopie will ich schlicht für mich. Die Sünde der Eitelkeit..."
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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1002] domus obumbratio [Toma, Ilario]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mi 15. Nov 2017, 22:00

Via regalis...wie Gaius.... Aber eigentlich wusste er kaum etwas über die anderen Wege der Nacht und wofür diese standen. Nur sein eigener zählte.
"Eigentlich schwierig eine ganze Überzeugung in ein Wort zu fassen..." erwiderte Toma und setzte nach einer kurzen Pause hinzu:
"metamorfoză" verwendete er das Wort seiner Muttersprache, weil es ihm am vertrautesten war und er nicht wusste ob es einen lateinischen Begriff gab, wie es bei der via regalis der Fall war.
Er bezweifelte jedoch, dass Ilario damit etwas anfangen konnte.

"Ihr seid nicht der erste, der diese Bedenken bezüglich der Statuen äußert. In der Tat, ihr habt recht, jedes Werkt besitzt Kraft...Leben...eine Verbindung zu diejenigen die es besitzen..." So ganz war er sich dessen auch nicht sicher. Er hatte es nur bei Melissa gesehen. Ihre Kraft gesehen, mit der sie Teile seiner Vergangenheit erkannt hatte. Jedoch war er nicht sehr besorgt ob der Statuen. Er schuf sie zwar, doch sie waren nicht wirklich ein wichtiger Teil von ihm.

"Ihr sagt es wäre im Fall der Hüterin unwahrscheinlich. Seid ihr euch dessen sicher?" fragte Toma nach. Es wäre ja nicht verkehrt etwas mehr über seine Auftraggeberin zu erfahren.
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