[1002] Dreibein und Dreiauge, oder wie Ich auszog, um heimzukehren (Gaius, Sousanna, Seresa, Ramon)

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Brimir
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Re: [1002] Dreibein und Dreiauge, oder wie Ich auszog, um heimzukehren (Gaius, Sousanna, Seresa, Ramon)

Beitrag von Brimir » Mi 20. Sep 2017, 10:39

Es war ein kehliges Knurren, dass den Raum erfüllte, nachdem Seresa seine Frage mit einem Ratespiel beantwortet hatte. Sie hielt es also für eine gute Idee noch mehr Zeit zu vertrödeln, als ohnehin schon notwendig war für diese... Farce. Doch gerade, als der Nordmann die Distanz zwischen sich und der Brujah überbrücken wollte, legte sich auch schon die Hand der schwarzen Schönheit auf seinen Arm. Es war also an der Zeit das Ruder abzugeben und ein knappes Nicken folgte, ehe er sich etwas zurück zog, um nicht der Dummheit zu erliegen, Seresa doch etwas anzutun.

Die Erklärung, die die Neugeborene da von sich gab, nahm Brimir dann wieder relativ gelassen und zufrieden gestellt hin. Ob er neue Erkenntnisse daraus zog, war kaum ersichtlich. Dann wechselte das Thema jedoch zum Seneschall. Die Krallen wuchsen aus den Fingern des Nordmannes. Die Geste wurde dabei untermalt mit einem warnenden Knurren. Doch als die Antwort fiel entglitten ihm die Gesichtszüge, wohl das erste Mal seit Jahrzehnten. Seine Augen ruckten mit einem Mal zu Acacia, voller Unglaube, dass da jemand wirklich SO dumm war. Oder war das gar Teil des Planes, sie ein zu weihen?

"Hast du mit deinem Ältesten über diese Pläne geredet?"

Die gesamte Haltung von Brimir deutete darauf hin, dass er diesen Raum sofort verlassen wollte, um wichtige Dinge zu regeln.
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Re: [1002] Dreibein und Dreiauge, oder wie Ich auszog, um heimzukehren (Gaius, Sousanna, Seresa, Ramon)

Beitrag von Acacia » Mi 20. Sep 2017, 10:55

Sie konnte die Angst der anderen beinah schmecken und wenn nicht die Macht des Gangrels das Tier der Brujah im Zaum halten würde, würde sie sicherlich schon rasen. Doch so presste sich die Brujah nur wie ein verängstigtes kleines Häschen vor der Schlange an die Wand … und kühle Befriedigung wallte in Acacia auf. Genau so sollte es sein. Sie war eine Königin, sie herrschte und man hatte ihre Macht anzuerkennen, selbst wenn diese grausam und kalt daher kam.
So verzogen sich ihre Lippen dann auch verächtlich als Seresa kurz und unelegant ihre Gründe darlegte. „Respektlosigkeit ...“, kühler Spott lag in ihrer Stimme und es war klar, dass sie diesen Grund nicht als ausreichend ansah um auch nur ein wenig von Seresas Schuld als abgegolten zu sehen. Sie würde vor Sousanna zu Kreuze kriechen müssen um diesen Fehler ungeschehen zu machen und damit die Älteste der Lasombra gnädig zu stimmen. Zu sehr hatte Seresa Sousanna verletzt … nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und so würde Acacia dafür sorgen, dass die junge Brujah ebenso litt. Niemand vergriff sich an den ihren und kam ungeschoren davon. Niemand. Und schon gar nicht so eine dahergelaufene Magd ohne Namen, Rang oder Stolz.

Dann jedoch wechselte das Thema und während das warnende Grollen in ihrem Rücken erklang, spannte sich ihr eigenes Tier an. Es würde nicht zulassen, dass ihm etwas geschah. Doch Seresa wisperte nur einen einzigen Satz und während dem Gangrel alles aus dem Gesicht fiel, zeigte sich eiskalter Zorn auf den Zügen der Lasombra. Ein Zorn der so tiefgreifend war, dass es dafür keine Entschuldigung gab. Doch schien er deutlich weniger emotional aufgeladen zu sein, als der, den sie gegenüber Seresa empfand. Sie richtete sich hoch auf und beinah blind streckte sie die Hand aus um sie um das Handgelenk Brimirs zu schließen und ihn davon abzuhalten sofort loszustürzen. Kaltes Kalkül stand in ihren Augen, während sie weiterhin Seresa ansah. „Oder mit sonst irgendwem?“, fügte sie der Frage des Gangrels hinzu und da war auch wieder der mit Samt überzogene Stahl in ihrer Stimme … diesmal richtete er sich jedoch nicht gegen die Brujah, sondern gegen jemanden anders.
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Re: [1002] Dreibein und Dreiauge, oder wie Ich auszog, um heimzukehren (Gaius, Sousanna, Seresa, Ramon)

Beitrag von Seresa » Mi 20. Sep 2017, 11:36

Seresa schwieg für einen Augenblick. Ihre Nasenflügel bebten leicht, als Acacia das Wort Respektlosigkeit spöttisch betitelte. Seresa senkte den Blick und ihre Finger bohrten sich in ihre Handflächen, um nicht selbst respektlos zu werden. Statt aufzubrausen, neigte sie ihren Kopf nur langsam und demütig in Richtung Acacia. Seresa hielt den Kopf einen Moment gesenkt, bevor die Ältesten ihre Fragen gestellt hatten.

Hätte sie freisprechen dürfen, wäre ihre Formulierung auf die Fragen einfach gewesen. So aber wurde sie in eine Position gezwungen, die ihr so gar nicht gefiel. Ihr Blick wanderte unruhig hin und her, bis sie sich aus den Augenwinkeln erneut der Klauen des Gangrels und den wabernden Schatten im Raum gewahr wurde. Seresa legte ihren Kopf schräg und schloss erneut für einen Augenblick die Augen. Sie schüttelte leicht verbissen den Kopf. Dann jedoch sog sie die Luft durch ihre Nase ein. Seresa blickte zuerst zu Acacia, dann zu Brimir. Langsam näherte sie sich den Beiden erneut mit ihrem Oberkörper. Jedoch nicht weiter als zuvor. Erneut hauchte sie ihre Antwort mehr, als dass sie sie tatsächlich sprach zwischen die Beiden. Dann ließ sie sich erneut zurücksinken gegen die Wand. Ihr Kopf war demütig gesenkt.

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Re: [1002] Dreibein und Dreiauge, oder wie Ich auszog, um heimzukehren (Gaius, Sousanna, Seresa, Ramon)

Beitrag von Acacia » Fr 22. Sep 2017, 00:01

Erneut waren die Worte der Brujah so leise, dass selbst die schärfsten Ohren, die vor der Tür lauschte, diese nicht vernommen hätten. Nichts an den Worten änderte etwas an dem Ausdruck auf der Miene der bildschönen Lasombra, während sie für einen Moment nachdachte und ihre Hand sich fester um das Handgelenk des Gangrels schloss. Sie kannte den ungestümen Tatendrang ihres langjährigen Gefährten, aber das hier war ihr Schlachtfeld. In diesen Sachen war sie gut und sie musste einiges durchdenken und das schnell. Alles in allem dauerte der Moment kaum länger als zehn Herzschläge, ehe sich die dunkle Stimme der Lasombra erneut erhob. „Du wirst hierbleiben bis du etwas anderes hörst und du wirst nie wieder von diesen Plänen sprechen bis ich etwas anderes sage.“ Die unausgesprochene Drohung was mit Seresa passieren würde, wenn sie diesen Anweisungen nicht Folge leisten würde hing unausgesprochen in der Luft. Eine Drohung, die sehr viel tiefer ging als lediglich nur eine Verbannung aus der Stadt. „Solange kannst du darüber nachdenken wie du Sousanna gegenüber Abbitte leisten kannst.“ Nur noch kurz lag ihr Blick auf der verängstigten Brujah, ehe sie den Arm Brimirs losließ und sich abwand um den Raum zu verlassen.

Draußen schwanden die Schatten wie Nebel in der Sonne und doch wirkte sie nicht weniger furchteinflößend oder gar milder gestimmt. Was auch immer die Brujah gesagt hatte, hatte die Lasombra mehr als nur ein wenig verstimmt. Ihr Blick sprang zu den beiden Wartenden und während sie Sousanna im ersten Moment überging blieb ihr Blick auf Gaius hängen. „Ich möchte, dass du dich gleich nicht einmischst. Im Moment gibt es keine Zeit für Erklärungen, aber sorg dafür, dass … sie nicht den Raum verlässt oder mit irgendjemandem spricht.“ Trotz der kalten Wut auf ihren Zügen war ihre Stimme ruhig, ja sanft und dabei überaus höflich. Der Unterschied zu der vor Zorn beinah rasenden Lasombra war mehr als deutlich zu sehen. Irgendetwas war definitiv vorgefallen.
Dann sprang ihr Blick zu Sousanna. „Für dich gilt dasselbe. Du kannst mitkommen, aber misch dich nicht ein.“ Sie wartete kaum auf ein einziges bestätigendes Nicken, ehe sie sich umdrehte um denselben Weg zurück zu gehen, den sie gerade gekommen waren.
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Re: [1002] Dreibein und Dreiauge, oder wie Ich auszog, um heimzukehren (Gaius, Sousanna, Seresa, Ramon)

Beitrag von Seresa » Fr 22. Sep 2017, 00:15

Seresa hatte demütig ihren Kopf gesenkt und der Lasombra mit einer ehrerbietenden Verneigung, ihren Respekt bekundet und signalisiert, dass sie verstanden hatte und ihren Anweisungen Folge leisten würden.

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Re: [1002] Dreibein und Dreiauge, oder wie Ich auszog, um heimzukehren (Gaius, Sousanna, Seresa, Ramon)

Beitrag von Brimir » Fr 22. Sep 2017, 14:39

Brimir schaute nochmal zu Seresa.

"Einige sehr interessante Informationen waren dabei. Ich komme gleich nochmal wieder... aber erst... werden wir etwas erledigen müssen."

Dann nickte er der Gefangenen zu. Dann verließ er mit Acacia den Raum und nickte Gaius freundschaftlich zu, ehe Sou - verspätet - ein sehr knappes Nicken erhielt. Festen Schritten folgte Brimir Acacia.
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Re: [1002] Dreibein und Dreiauge, oder wie Ich auszog, um heimzukehren (Gaius, Sousanna, Seresa, Ramon)

Beitrag von Sousanna » Fr 22. Sep 2017, 14:51

Aufgeschreckt war Sousanna zusammengezuckt, als die Herrin der Schatten hinausstürmte. Offensichtlich war sie gerade in einem intensiven Gespräch mit dem Salubri gefangen gewesen, denn noch immer schien tiefe Bewegung sie zu schütteln. Doch da sie diese Veränderung bemerkte, erstarrte dieses Zittern sofort. Ebenso wie das gerade aufblühende Lächeln einfror, als hätte man es in Eis getaucht.
Sie wusste nicht was geschehen war, doch ihr war klar, dass es etwas sehr Schreckliches zur Folge haben würde. Einen kurzen Augenblick zögerte sie. Wollte sie wirklich erfahren, was es war? Wollte sie wirklich sehen, wie der Zorn der Ältesten der Lasombra auf jemanden oder etwas herabkam?

Doch es war als würde sie an einer Schnur gezogen. Die Ravnos spürte wie sie sacht nickte und Gaius einen entschuldigenden Blick zuwarf. Für Worte schien keine Zeit zu sein. Sie war ohnehin nicht so dumm, sich einem der beiden in den Weg zu stellen. Für kein Gold der Welt. So eilte sie Acacia schweigend hinterher. In jedem Fall darauf bedacht, nicht zu stören.

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Re: [1002] Dreibein und Dreiauge, oder wie Ich auszog, um heimzukehren (Gaius, Sousanna, Seresa, Ramon)

Beitrag von Gaius Marcellus » Fr 22. Sep 2017, 15:11

Gaius und Sousanna standen nah beieinander und doch etwas von der Tür entfernt, sie waren wohl auf Abstand gegangen. Als ebenjene Tür sich öffnete verstummten ihre Gespräche und alle Augen waren auf der schwarzen Herzögin fixiert. Als jene zuerst den Hausherr ansprach, auf erneut so andere Art und Weise, hob dieser die Augenbraue und nickte dann langsam. Die Worte der Lasombra hatten stets etwas Verstörendes, aber oft waren sie im Kern gute Entscheidungen, doch diesmal...? So nickte Gaius einfach, er würde das Vertrauen erneut vorschießen und sehen.
Als die Schattenherzögin sich Sousanna zugewandt hatte, winkte er seine Ghultruppe her - gab ihnen leise Anweisungen, Strengere wohl. Diesmal wurde die Tür nach Brimirs Austritt sogar verschlossen.

Der Hausherr schloss sich indess der Gruppe an und führte sie wieder, diesmal mehr pro Forma, zum Krankenzimmer. Dabei lag sein Blick eine Zeit fragend auf Brimir. Was sie hier wohl vor hatten... was es für Erkenntnisse gegeben hatte? Und warum zum Teufel hatte keiner Zeit seine Verbündeten einzuweihen...
Wenn das Gefühl für Recht und Sitte schwindet, wenn der Schrecken die Sinne trübt, dann sind die Kräfte bald versiegt. In dem alten Blute lebt die Kenntnis des wahren Maßes, und aus ihm brechen die neuen Sprossen der Gerechtigkeit hervor.

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Re: [1002] Dreibein und Dreiauge, oder wie Ich auszog, um heimzukehren (Gaius, Sousanna, Seresa, Ramon)

Beitrag von Ramon » Fr 22. Sep 2017, 16:10

pochender Schmerz war das einzige was es fühlte. pochender Schmerz, der durch die Glieder fuhr, und jede Beschaffung von Vitae unmöglich machte. Welchen Sinn Gott in der Schutzlosigkeit seiner höchsten Diener vor den feuernden Strahlen des Demiurgen sah konnte es nicht begreifen.. aber vielleicht war dies die Kraft der verhassten Schatten.. das sie Schutz vor der brennenden Sonne boten. Vielleicht ein Gleichnis, oder eine Lektion aus Schmerz, vielleicht aber auch nur eine weiter Prüfung vor die es gestellt wurde. Eine Prüfung die es möglich machen würde, sich endlich von diesem stofflichen Ballast zu lösen.
Vielleicht sollte es damit anfangen sich von dem Fleisch zu reinigen, von dem es bereits befreit wurde.
Und so begann es sich einen Schemel und eine Bürste zu nehmen, und langsam melodisch seinen vernarbten Rücken zu bereinigen. Wundschorf fiel von Ramons Körper ab, wie Schuppen aus seinen Haaren, zu den Zeiten als die Krätze das Lager der Gemeinde heimgesucht hatte, immer kräftiger fing er an sich zu bürsten. den Makel von sich zu nehmen, sich zu waschen, so wie es Menschen nunmal taten. Ramon genoss es, wie es seinen Körper wieder verließ, bis nur noch ein Samen des Wesens in ihm zurückblieb. Der Rest klebte wie eine Schwarze Masse an der Wand, die er nun voller Ekel anblickte.




Wir teilen uns diesen Körper... wir müssen einen Weg finden wie wir das weiterhin tun können, ohne den Körper zu gefährden. wir haben dieses Privileg nicht erhalten, um an diesem Zwist zu zerbrechen.. wir brauchen diesen Körper um uns zu entwickeln.

Lass mich dich ins Licht führen, und wir werden nicht brennen, Lass mich dich ins Licht führen und auch du wirst erkennen !


Irritiert endete das Gespräch, und Ramon wandte sich seinen Besuchern zu, wandte als den gescheuerten Rücken von ihnen ab, und blickte sie aus glasigen Augen an.


Verehrter Brimir, Verehrte Acacia, Sousanna meine teuerste.. und Gaius, der höchsthelfende Heiler in der Stunde der Not.... Was hat euer Gespräch mit meiner Clansschwester ergeben ? seid ihr gekommen mich zu exekutieren ?

Letztere Ausspruch hatte mehr etwas von Sehnsucht, denn von Provokation. Fast schon magisch angezogen blickte er die Klauen von Brimir an, und verlor sich in ihnen, ehe er den Blick wieder auf die Gemeinschaft rückbesann und auf Antworten wartete.
Wie wird man seinen Schatten los?
Wie lässt man alles hinter sich?
Wie jagt man sein Gewissen fort?
Wie flieht man vor dem eignen Ich?
wenn man seinem eignen Schatten nie entgeht?

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Re: [1002] Dreibein und Dreiauge, oder wie Ich auszog, um heimzukehren (Gaius, Sousanna, Seresa, Ramon)

Beitrag von Brimir » Fr 22. Sep 2017, 16:25

Vor der Tür hatte sich Brimir wieder vor Acacia gesetzt und das Zimmer als erster betreten. Sein Blick fixierte dann Ramon und er schob die Brauen zusammen. Was bei den Göttern tat der Brujah da? Seine Worte ergaben für Brimir keinen Sinn... zumindest nicht, bevor sich Ramon den 'Gästen' im Zimmer zuwendete.

Kalte Augen, doch voller Gier des Tieres, lagen auf ihm. Das Bernstein funkelte vor Wut. Und das Knurren der Stimme, als Brimir sprach unterzeichnete die Stimmung, die er mitbrachte.

"Warum genau... sollten wir dich exekutieren?"

Da war soetwas, wie Neugierde in dem Blick, aber nur unterschwellig. Die Krallen des Nordmannes ruhten in den Handinnenflächen, aber sie waren da... bereit für was auch immer.
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