[1003] Nach dem Krieg ist vor dem Krieg [Amalia/Ajax]

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Ajax
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[1003] Nach dem Krieg ist vor dem Krieg [Amalia/Ajax]

Beitrag von Ajax » Fr 8. Dez 2017, 15:44

Es waren nicht einmal ein paar Monate ins Land gegangen seit der Krieg getobt hatte. Alles war im Strudel der Ereignisse mitgerissen worden. Mittlerweile fielen die ersten Blätter von den Bäumen und die Meerwinde wurden stärker. In diesen Zeiten kam ein Bote zur Feste der Martinsritter. Er habe eine Nachricht für Amalia, die zur Zeit hier verweilen würde. Er würde ihr die Nachricht gerne mündlich vortragen wenn sie zu sprechen wäre. Ansonsten würde er an einem anderen Tag wiederkommen, an welchem die werte Dame Zeit hätte ihn zu empfangen. Die Nachricht käme von einem gewissen Ajax von Konstantinopel.
Werte Amalia Neugeborene aus dem Hause Saulots,Tochter der Elisabeta, Ancilla aus dem Hause Saulots, Tochter der Mirana, Ahnin aus dem Hause Saulots,

Der Krieg ist Vergangenheit, doch wie wir wissen: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg. Es wäre mir eine Freude euch in einer der nächsten Nächte in der Wachstation auf dem Monte Bisagno zu empfangen. Meine Achtung habt ihr euch in der Schlacht verdient. Nun gedenke Ich diese Achtung in beiderseitig erfolgreiche Pläne zu verwandeln. Sendet dem Boten euren Wunsch für eine Nacht mit und ich werde euch in dieser auf dem Monte Bisagno empfangen.

Ajax von Konstantinopel, Neugeborener vom Clan der Philosophen, Kind Thedosius, Ancilla vom Clan der Philosophen

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Re: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg [Amalia/Ajax]

Beitrag von Amalia » Fr 8. Dez 2017, 17:49

Amalia war da, und nahm den Boten mit Dario in Empfang. Es freute sie ihren alten Kriegsgefährten wiederzusehen, gab es doch vieles zu besprechen. So gab sie dem Boten folgendes mit
Werter Ajax von Konstantinopel, Neugeborener vom Clan der Philosophen, Kind Thedosius, Ancilla vom Clan der Philosophen,
Ich freue mich sehr auf ein Treffen mit euch, doch würde ich dies erst in ein paar Monaten in Angriff nehmen, da ich noch zu große Sprachprobleme habe, welche eine normale Unterhaltung recht umständlich machen. Ich werde mich vorher nochmal bei euch melden.
Nachricht übersetzt von Pater Dario, im Namen von Amalia Neugeborene aus dem Hause Saulots,Tochter der Elisabeta, Ancilla aus dem Hause Saulots, Tochter der Mirana, Ahnin aus dem Hause Saulots.

--------------------------------------------------------Winter 1003------------------------------------------------------------------

Amalias Schritte wogen schwer, als sie alleine durch die Nacht wanderte. Es dauerte nicht lange und Amalia sah bereits die Lichter der Wachstation, wo man bereits auf sie wartete. Sie war sehr gespannt auf das Gespräch mit dem Brujah und ein Lächeln zog sich über ihre Lippen. Als sie zu der Feste kam, wurde sie direkt zu Ajax gebracht, welchen sie freundschaftlich und nach Kriegerart begrüßte "Es tut gut euch wieder zu sehen kapiten. Wie ist es euch ergangen?" Amalia lächelte mehr als freundlich stand sie dem Kainiten doch mehr freundschaftlich gegenüber. Das Schlachtfeld verband - auch im Tod
"Ich kann deine Angst fühlen Mensch. Sie ist spürbar gegenwärtig. Ich kann mit den Fingern darüberstreichen und ihr krankes Aroma schmecken. Ist dieses Entsetzen Nährboden für Hass, dann lass mich daran laben und dich dabei völlig auslöschen."

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Re: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg [Amalia/Ajax]

Beitrag von Ajax » Fr 8. Dez 2017, 23:33

Ajax erwartete seinen Gast bereits in der Wachstube. Die Kelche die auf dem Rundtisch standen mussten gerade erst gebracht worden sein, denn die Vitae darin war noch warm. Er erwiederte Amalias Gruß nach Kriegerart und bedeutete ihr dann sich zu setzen. Er würde dies ebenfalls tun.

"Auch mir ist es eine Freude euch zu sehen Amalia. Es ist viel zu lange her seit wir uns das letzte mal gesehen haben. Mittlerweile haben die Ereignisse eine erfreulichere Wendung genommen als damals in der Schlacht. Es wird wohl noch einige Zeit dauern bis man ganz genau erkennen kann wo die Steine hingefallen sind, doch es ist sicherlich ratsam bereits jetzt schon daran zu denken wo die eigenen Loyalitäten liegen und wie man dies zu seinem Vorteil nutzen kann. Wie bereits in meinem Brief angesprochen, würde ich den heutigen Abend gerne nutzen um über die Zukunft zu sprechen und welche Möglichkeiten sich bieten." eine Kunstpause folgte um den Wert der Worte zu unterstreichen.

"Wo haben eure Wege euch seit dem Krieg hingeführt? Quit pro Quo, ich beantworte euch eure Fragen ebenfalls gerne." er nahm einen Schluck aus dem Kelch und genoss sichtlich den Lebenssaft. Erleuchtete war die Szenerie durch einige Laternen in denen gedimmtes Licht schimmerte.

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Re: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg [Amalia/Ajax]

Beitrag von Amalia » Sa 9. Dez 2017, 00:17

Freundlich lächelnd nahm Amalia den Kelch entgegen und nahm einen Schluck. Als der wohlschmeckende Saft ihre Lippen benetzte schloss sie kurz ihr noch sehendes Auge um den warmen Fluss zu genießen. Als sie wieder ihr Auge öffnete und weiter den Worten ihres Weggefährten lauschte guckte sie kurz etwas betrübt, ehe die Betrübtheit der Fragen wich. Als der Brujah geendet hatte erhob sie die Stimme und der fremdländische, aber auch passende Akzent trieb ihre Worte durch die Luft "Was bedeutet Quit pro Quo? Aber um eure Frage zu beantworten .... Mein Weg trieb mich zu dem Orden meine Bruders. Nach seiner Abwesenheit haben sich jedoch dort die Kappadozianer breitgemacht, welche für meinen Geschmack viel zu ... Christlich sind. Seht mein Vertrauen in diese Religion wurde einst vernichtet und so werde ich noch einen Auftrag vollziehen und mir dann eine andere Zuflucht suchen. Zumindest solange bis Vergonzo etwas für mich gefunden hat." Sie nahm noch einen Schluck "Aber sagt, wie ist es euch ergangen? Und ihr könnt mich gerne beim "Du" nehmen. Nach allem, was wir beide auf den Massengräbern des Blutes erlebt haben, sollte das kein großes Problem darstellen." Sie lächelte freundlich und machte es sich bequem.
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Re: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg [Amalia/Ajax]

Beitrag von Ajax » Sa 9. Dez 2017, 13:45

Ajax trug einen nachdenklichen Blick auf seinem Gesicht. Es würde sicherlich interessant werden wie sich der Orden wandelte jetzt da Gaius nicht mehr da war. Ein Faktum welchem Gewicht gezollt werden sollte.

"Nun mit Gaius hatte ich einige Vereinbarungen, jetzt nach seiner Gefangennahme sind diese Vereinbarungen wohl hinfällig. Wir werden sehen welchen Kurs der Orden in Zukunft wählt, aber ich habe wenig Intresse daran ihnen Zugeständniße zu machen. Titus verdient als Krieger unseren Respekt, doch das ist auch schon alles." auf Amalias Nachfrage bezüglich der Lateinischen Phrase erklärte er bereitwillig "Entschuldigt, ich schweife manchmal ins Lateinische. Eine Eigenschaft aus der Zeit vor meiner Verwandlung. Quid pro Quo meint soviel wie "Einen Gefallen für einen Gefallen" praktisch eine Gegenleistung. Du beantwortest meine Fragen und ich werde es gleichtun und deine Fragen beantworten Amalia. Auch du kannst mich gerne Ajax, sparen wir uns wenn wir unter uns sind die Titel und derartiges."

Eine Aussage hatte sein Interesse wohl besonders getroffen.
"Einen Auftrag für den Orden ? Darf Ich dich fragen welcher Art dieser Auftrag ist ?" die folgenden Worte schienen ihm schnell von der Hand zu gehen "Falls ihr für die nächste Zeit eine Unterkunft benötigt bis Vergonzo für euch etwas geeignetes gefunden hat, könntet ihr auch sobald die Arbeiten vollendet sind. Hier in der Wachstation verbleiben." erneut trank er aus dem Kelch und taxierte seine Gegnüber.

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Re: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg [Amalia/Ajax]

Beitrag von Amalia » Sa 9. Dez 2017, 14:20

Amalia lächelte betrübt, ehe sie noch einen Schluck nahm und dann dem Brujah antwortete "Ich soll für sie in Dorf gehen ... eh ... Quinte di Mar? ... Irgendwie so ... Ich hab den Namen nie ganz verstanden. Jedenfalls wütet da eine Seuche und der Orden meint ich soll mich darum kümmern um das "Vertrauen" zu gewinnen. Ich habe beim Krieg mein Leben für Gaius riskiert und was bekomme ich? Misstrauen und böse Blicke von Leuten die im Krieg nicht einmal einen Finger gerührt haben. Ein weiterer Grund, weshalb ich dort keine Zukunft haben werde. Naja, jedenfalls soll ich mich auf "christliche" Art um das Problem kümmern. Damit fällt leider die Option, es so zu lösen wie in meiner Heimat. Da haben wir die Kranken umgebracht und verbrannt, damit sie nichts mehr anstecken können. Aber ich nehme dein Angebot sehr gerne an. Ich nehme an, der Orden wird, jetzt wo Gaius weg ist vor die Hunde gehen. Versteh mich nicht falsch aber .... die beiden Kappadozianer wirkten nicht so auf mich, als könnten sie etwas führen. Sprechen von "Milde" und "Barmherzigkeit", da wo ich herkomme, lagen die Leute, welche solche Werte vertreten, recht schnell blutend in der Gosse. Von daher bin ich dir sehr dankbar, das du mir dieses Angebot machst." Sie seufzte und man konnte eine Spur von Wut in ihrer Stimme hören, als sie von den jetzigen Zuständen sprach. Fühlte sie sich doch zurecht mehr als unfair behandelt.

Es dauerte ein paar Momente bis sie wieder lächelte "Aber das sind meine Probleme. Ich hoffe du hattest mehr Glück?" Seinem Blick hielt sie Stand, wurde er doch vom puren Weiß empfangen.
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Re: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg [Amalia/Ajax]

Beitrag von Ajax » Mi 20. Dez 2017, 16:49

Lag da etwas wie Missbilligung in Ajax Augen oder was es etwas anderes. Es war klar, dass irgendetwas das Amalia gesagt hatte ihn entweder verstimmt oder in einer anderen Art berührt hatte. Doch schnell war der Augenblick wieder verflogen und er strahlte wieder die gleiche Effektivität aus wie sonst auch. Er pausierte bevor er der Salubri antwortete. Fast schon unagenehm lang. Seine Antwort sprach er klar und deutlich aus.

"Bevor ich dir deine Frage beantworte und glaub mir das werde ich würde ich dir gerne eine Frage stellen Amalia... Wie sehr bist du an diesem Auftrag und an der Gunst der Kappadozianer interessiert? Ich habe möglicherweise ein Angebot für dich, was du schwerlich ablehnen kannst." er lächelte. Es sah böse aus. Amalia wurde das Gefühl nicht los, das der Brujah etwas wusste das sie definitiv betreffen würde. Und seine Pläne waren sicherlich keiner bamherzigen Natur.

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Re: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg [Amalia/Ajax]

Beitrag von Amalia » Do 21. Dez 2017, 00:01

Jahre der Folter und der Qual schulten und so merkte Amalia die kleine Regung in dem Brujah. Sie lächelte lauernd und wartete geduldig bis der Kriegsbruder geendet hatte, ehe sie ihm eine Antwort gab. Ihr Auge lag ruhend und berechnend auf dem Brujah und studierte jede weitere Regung seiner Mimik. Was er wohl vorhatte?

Langsam und bedacht sprach sie ihre Worte "Nun ... Der Auftrag ist schon wichtig, würde er mir eine Zuflucht bieten, welche nicht direkt bei diesem Orden liegt. Ich hätte etwas mehr Luft zum Atmen. Das Problem sind die beiden Kappadozianer. Ihre Ansichten und ihre Moral wiedern mich an. SIe wirken so schwach und solange ich bei ihnen bin muss ich die Maske eines gütigen Christen tragen ... etwas was mit nicht sehr behagt. Ihre Gunst ist mir egal, ich haben ihnen bereits gesagt, dass das mein letzter Auftrag sein wird, und nach seiner Vollendung werde ich den Orden verlassen. Natürlich wären die beiden als Fürsprecher recht nützlich ... aber der Preis ist hoch. Aber ich bin gerne offen für andere Angebote. Vor allem für Angebote, welche mehr in mein Metier passen." Hier war es an ihr mehr als grausam zu Lächeln, es war ein Lächeln, welches Angst erzeugte ... jedenfalls in denen die nicht das Blut Kains teilten.
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Re: [1003] Nach dem Krieg ist vor dem Krieg [Amalia/Ajax]

Beitrag von Ajax » Do 28. Dez 2017, 12:46

Der Abend brachte noch einige interessante Dinge zum Vorschein. Ajax und Amalia unterhielten sich bis tief in die Nacht hinein und tauschten sich über den Krieg und das was vor ihnen lag aus, bis die Salubri die Wachstation wieder verließ waren einige Stunden vergangen.
Finitus
Ajax und Amalia treffen sich, sie tauschen sich über Pläne für die Zukunft und die momentane Situation der beiden aus und kommen zu der Übereinkunft in einiger Zeit die Dinge und Geschenisse neu zu bewerten und entsprechende Schritte einzuleiten.

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