Ein Gespräch unter Brüdern [Gaius]

[August + September '17]

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Titus
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Re: Ein Gespräch unter Brüdern [Gaius]

Beitrag von Titus » Mo 13. Nov 2017, 20:37

Wo Gaius BLick verwirrt schien, war Titus Blick nun klar. Er fixierte die Augen des Salubri.

"Nicht nur mein Glaube wurde in den letzten Monaten und Jahren auf die Probe gestellt, sonder auch der Glaube aller Christenmenschen. Um so wichtiger ist es, dass wir den wahren Glauben an Gott den Erlöser und seinen Sohn Jesus Christus unseren Herren verteidigen, sowie unsere Mutter Kirche vor jedwedem Unbill verteidigen. Das Haus unseres Glaubens darf unter keinen Umständen einstürzen und jetzt wo es in seinen Grundfesten erschüttert ist, kriechen viele Teufel aus ihren Löchern um daran zu rütteln."
Todesqualen, Gott, jedem Ketzer, den ich sehe
Denn dein Wille geschehe
und ungebeugt, bis zum jüngsten Gericht
tu ich gottergeben meine Pflicht

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Gaius Marcellus
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Re: Ein Gespräch unter Brüdern [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Mo 13. Nov 2017, 22:29

Gaius nickte zögerlich.
"Vor Kreuzdorf... das was uns betroffen hat, getroffen hat, das war ein Hauch der wahren Macht Gottes? Oder nicht?" Diese Frage schien auf dem Herzen des Salubri zu brennen.

"Oder war es dunkle Magie?
Ich sandte einst Mannen nach Rom, nur Boten, doch jene, die mein Blut in sich trugen... sie vergingen... verfielen dem Wahnsinn und der Selbstzerstörung." Er blickte betrübt zu Boden.
"Sie wollten eine Spende bringen und um eine Gnade für Seinfredas Kloster bitten - doch des unheiligen Seneschalls gierige Finger reichten bis Rom.
Titus - wie soll man sich dies zusammenreihmen? Die göttliche Kraft zerschmettert meine getreuen und auch christlichen Freunde - aber sie lässt sich von Maximinianus Bestechung und Sünde korrumpieren?"

"Und... in Kreuzdorf. Als Erstes betraf es dich. Den Heiden Brimir erst später. Mich danach. Unbetroffen blieben der Ketzer Ramon und die daimonische Acacia... sie können doch nicht weniger verdammt sein als wir?! Oder schützt ihr Unglaube sie vor den Kräften?
Aber meine Intentionen dieser Nacht waren rein... ich wollte meine Pflicht tun und den Kainiten, der die Traditionen brach, festsetzen. Wollte den Ort retten, nicht verheeren, wie die anderen Kainiten..."
Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt,
er stand auf allen Wegen,
er winkte und er rief nach mir so laut.

Er sprach mein Leben sei verwirkt,
ich sollt mich zu ihm legen,
ein frühes Grab sei längst für mich gebaut,
ein frühes Grab sei längst für mich gebaut.

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Titus
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Re: Ein Gespräch unter Brüdern [Gaius]

Beitrag von Titus » Do 16. Nov 2017, 10:43

Titus blickte gequält

"Es war die Macht der Heiligkeit, ein brennendes Feuer des wahren Glaubens. Warum es uns beide betraf und die anderen nicht, kann ich nicht sagen. Aber es hat gezeigt, wie ehrbar und fromm unsere Motive auch sein mögen, es überdeckt nicht die Verdammnis, in die uns der dunkle Kuss gestürzt hat. Und es bestärkt mich in der Gewissheit, dass es mehr braucht als bloße Mildtat und Frömmigkeit, um Erlösung in den Augen unseres Herrn zu erlangen."
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Gaius Marcellus
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Re: Ein Gespräch unter Brüdern [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Do 16. Nov 2017, 17:41

"Was könnte es brauchen?
Glaubst du Ferrucio hat sie erreicht? Auch er wirkte gequält durch die Gaben Gottes und... ketzerisch... wie er sich ans Kreuz nageln ließ, wie er sich das letzte Abendmahl inszenieren ließ und uns zu den Römern an seiner Tafel machte... als sei er Christus selbst." Gaius wirkte erbost.
"Das kann kaum der Weg sein." Giftete er.

"Christus lehrt die Menschen wie sie Vergebung finden können, trotz ihrer Erbsünde... wieso soll dies so anders sein bei uns? Wir tragen eine zusätzliche Erbsünde... wieso gilt sein Versprechen auf Erlösung nicht für uns?" Gaius wirkte aufgeregt, hatte auch er sich mit dem Sterben, dem Vernichtet werden, auseinandergesetzt? Fürchtete er sich davor? Oder quälte ihn nur die grausame Ungerechtigkeit dieser materiellen Welt...
Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt,
er stand auf allen Wegen,
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Gaius Marcellus
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Re: Ein Gespräch unter Brüdern [Gaius]

Beitrag von Gaius Marcellus » Mi 29. Nov 2017, 10:19

Zusammenfassung wegen Charausstieg:
So sprachen beide Waffenbrüder noch von den Qualen der Existenz als gottesfürchtiger Ritter in den dunklen Nächten.
Später verabschiedeten sie sich ausgiebig, Gaius hielt noch einmal um Titus und seiner verbündeten Kappadozianer Vertrauen an, ver sicherte auch Seinfredas baldige Rückkehr von schwerer Misison und betonte, dass er sein Ziel und seine Hoffnung weiterhin in der marmornen Prinzessin, Gottes mildem Willen und in seiner Loyalität zu Brimirs und Acacias politischer Führung sah, einer Freundschaft und einer respektvollen Furcht, der er blind zu folgen bereit war - bei allen Bauchschmerzen, die all diese drei Punkte bedeuteten.
Dann bat er um ein Gebet, einige Hinweise zur Buße und ließ sich schließlich aus dem Kloster geleiten.
Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt,
er stand auf allen Wegen,
er winkte und er rief nach mir so laut.

Er sprach mein Leben sei verwirkt,
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