[1001] Nachruf zu den Waffen [Brimir, Allessandro]

[Juli '17]

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Allessandro
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[1001] Nachruf zu den Waffen [Brimir, Allessandro]

Beitrag von Allessandro » Do 27. Jul 2017, 15:58

Allessandro wartete Stunden in der Höhle auf seinen Bruder, um seine Strafe zu bekommen. Es war still und kein Wort wurde zwischen den beiden gewechselt.
"Faltoret tuaja janë djegur, rrugët tuaja janë flushed me gjak, perënditë e tua janë të rreme shpartallua, njerëzit e tu therur në mijëra, qyteti juaj është shqyer ... dhe pjesa më e ulët e urrejtjes sime do të jetë e kënaqshme."

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1001] Nachruf zu den Waffen [Brimir, Allessandro]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 4. Aug 2017, 13:00

Es mochte sich für den jungen Gangrel vielleicht so angefühlt haben, aber es waren keine Stunden vergangen, am ehesten eine, bis jemand den Höhlenbereich betrat in dem er sich mit seinem Ghul aufhielt.
Doch es war nicht Brimir.

Stattdessen ging der unheimliche Tzimisce mit seinen beiden Höllenkreaturen an ihm vorbei und schaute ihn dabei abschätzig an.
Die Falle krabbelte ungelenk auf ihren sechs Gliedmaßen hinter dem Vampir her, während der andere Sandro schweigend auf den Boden starrte und darauf wartete wieder in den Käfig gesperrt zu werden.
Der Ghul des Gangrel erhielt einen abfälligen Blick von Toma. Zu sehr musste er an die Ghulin der Geißel damals denken, die ihn mit einem Pfeil angegriffen hatte, nur um ihn zu testen.
„Ihr seid mutig…dennoch war es dumm.“ sagte er an Allessandro gewandt. Er kannte es ja selbst, sich zu schnell von Emotionen leiten zu lassen, jedoch war das eben niemals gut. Ohne noch weiter darauf einzugehen, öffnete er dann die Käfige und schob die Kreaturen hinein und entfernte ihnen die Ketten.
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Re: [1001] Nachruf zu den Waffen [Brimir, Allessandro]

Beitrag von Allessandro » Fr 4. Aug 2017, 14:01

Allessandro stand auf in der Erwartung endlich seinem Clansbruder Rede und Antwort zu stehen doch da waren mehr als nur ein paar Füße und so guckte er erst misstrauisch als er den Drachen und seine Kreaturen sah. Er wartete bis der Drache sie wegsperrte und guckte erst zu den Kreaturen, ehe er sich mit wölfischen Grinsen dem Drachen zu wandte. Giorgio hingegen blickte die ganze Zeit auf den Boden scheinbar machte ihm der Anblick zu schaffen.

Dann erhob Allessandro seine Stimme "Nun Unbekannter, interessante Kumpanen habt ihr da und ja ich mag recht stürmisch sein, aber alles hat seinen Sinn und Zweck. Wir sind alle Teil eines Planes. Aber wärt ihr mir so freundlich euren Namen zu sagen? Und verratet mir eines wie sieht's oben aus haben sich die beiden mal geeinigt? Ich habe auch nicht ewig Zeit hier unten herumzusitzen" Während er sprach beäugte er den Fleischformer lauernd. Bereit zuzuschlagen, sollte er irgendetwas komisches versuchen.
"Faltoret tuaja janë djegur, rrugët tuaja janë flushed me gjak, perënditë e tua janë të rreme shpartallua, njerëzit e tu therur në mijëra, qyteti juaj është shqyer ... dhe pjesa më e ulët e urrejtjes sime do të jetë e kënaqshme."

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Re: [1001] Nachruf zu den Waffen [Brimir, Allessandro]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Fr 4. Aug 2017, 21:19

"Ah, ja wir haben uns noch nicht einander vorgestellt." erwiderte Toma, während er die Käfigtüren verschloss. Den Unterton den der Drache dabei in der Stimme hatte ließ darauf deuten, dass er das nicht allein als seine Schuld ansah. Immerhin hatte sich der Gangrel bei Eintreten der Arena auch nicht vorgestellt.

Das Wesen das offensichtlich schon lange kein Mensch mehr war, blickte den Gangrel an, nachdem es sich umgedreht hatte und bemerkte dessen Anspannung.
„Entspannt euch. Oder habt ihr Angst vor mir?“ Er konnte es nicht unterlassen, dass ein leichtes Grinsen über seine grotesken Züge ging, dann neigte sich der Kopf ein Stück zum Gruß.
"Toma Ianos Navodeanu, Neugeboren im Blut der Drachen. Kind des Ancilla Navod Sorinescu." Abwartend musterte er den rauen Krieger.


"Kumpanen, sagt ihr...ein seltsamer Ausdruck...sie sind Werkzeuge." antwortete er sodann kühl, nachdem sich Allessandro vorgestellt hatte, nicht verstehend, wie man sie als etwas anderes sehen konnte.

"Ihr meint also eure Unbedachtheit hatte einen Sinn? Welchen? Hat es einen Sinn oder nützlichen Zweck, dass ihr jetzt hier sitzt, wie ein gescholtenes Kind?" bemerkte der Drache und musterte den Gangrel fragend und neugierig.

"Die beiden Streithähne haben sich im Übrigen durchaus geeinigt. Brimir und Gaius teilen sich die Führung. Die Details wird euch Brimir sicher selbst erzählen." gab er dann noch Antwort auf Allessandros Frage bezüglich der Streiterei in der Arena.
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Re: [1001] Nachruf zu den Waffen [Brimir, Allessandro]

Beitrag von Allessandro » Mo 7. Aug 2017, 16:28

Allessandro lächelte grimmig "Ok Toma Ianos Navodeanu, nun ich bin Allessandro, Sohn des Hurgas vom Clan des Tieres und der hier ist Giorgio, aber seid euch gewiss Angst hab ich nicht aber ich bin ein recht vorsichtiger Zeitgenosse aber vertraut mir den Sinn werdet ihr noch erfahren" er schmunzelte über die Neugierde des Drachen "Aber es freut mich dass die beiden sich endlich geeinigt haben, dann wird mein Bruder wohl gleich kommen" Und dann wandte sich Allessandro leicht dem Eingang zu. Giorgio blickte die ganze Zeit auf den Boden er war nicht so abgehärtet wie Allessandro und sowohl der Drache als auch die beiden Kreaturen machten ihn scheinbar schwer zu schaffen.
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Re: [1001] Nachruf zu den Waffen [Brimir, Allessandro]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Di 8. Aug 2017, 18:51

"Vorsicht ist nicht verkehrt." kommentierte der Drache und hob fragend eine nicht vorhandene Augenbraue als Allessandro meinte, den Sinn würde er noch erfahren. "Ich werde gespannt auf diesen Moment warten." fügte er noch an und schmunzelte ebenfalls, doch eher etwas abschätzig. Aus diesem Gangrel wurde er noch nicht ganz schlau, aber sie hatten gerade auch nur ein paar Sätze gewechselt.
"Ja, Brimir sollte jeden Moment hier sein. Ich werde euch nun auch wieder allein lassen.
Eine angenehme Nacht noch, Allessandro. Ich hoffe, dass wir bald noch einmal die Möglichkeit zu einem Gespräch bekommen."
verabschiedete sich der Drache und verschwand im Gang, ließ die grauenhaften Kreaturen in ihren Käfigen bei dem Gangrel und seinem Menschen zurück.
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Re: [1001] Nachruf zu den Waffen [Brimir, Allessandro]

Beitrag von Brimir » Do 10. Aug 2017, 01:06

Das war der Moment in dem Brimir in den Trakt der Höhle kam und am Eingang stehen blieb. Er nickte Toma respektvoll zu und wartete, bis dieser aus dem Gang verschwunden war. Dann stapfte der Nordmann auf den jüngeren Gangrel zu. Seine Augen funkelten bedrohlich rot in der Dunkelheit.

"Was glaubst du eigentlich wer du bist, dass du mich für weich geworden erklärst, Welpe? Was meinst du, wie ich zum Ältesten hier geworden bin? Indem ich Cynolycus im Kampf müde geschwatzt habe? Ich habe mich durchgesetzt... und ich werde mir jedes Recht, dass mir zusteht mit Blut und Krallen holen, wenn ich muss. Aber ich bin nicht dumm genug wegen so einem mein Unleben zu riskieren, indem ich eine Blutjagd auf mich provozieren oder zu eilig agiere. Wenn du alt werden willst, solltest du das beherzigen... ansonsten stell dich einfach direkt in die Sonne."

Das Knurren war bedrohlich und hallte in der Dunkelheit mit.

"Und es ist mir scheißegal, ob du Ajax treffen wolltest oder nicht. Meine Gäste stehen unter meinem Gastrecht... und dein Verhalten da oben hat dafür gesorgt, dass ich wegen dir wiedermal... dumm dastehe. Du willst diese beschissene Stadt also verlassen? Nein... so leicht kommst du nicht davon... "
"Eines Jeden Rücken ist ungeschützt, es sei denn, er hat einen Bruder."
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Re: [1001] Nachruf zu den Waffen [Brimir, Allessandro]

Beitrag von Allessandro » Do 10. Aug 2017, 13:47

Allessandros Grinsen schwand etwas kam wollte seinem Gesicht aber nicht ganz entweichen "Bruder, bei allem Respekt den ich dir entgegenbringe. Das alles hatte einen Sinn. Denke darüber nach, der Feind hat seine Ohren überall und er wird von diesem Abend erfahren. Nach meinem Verhalten wird er damit rechnen das du mich tötest und das werden wir auch so bestätigen. Somit wird er nicht mit mir rechnen während ich im geheimen bleibe und kämpfe. Ich bin kein großer Krieger Brimir, ich bin Jäger und ich werde die Stadt auch nicht verlassen, zumindest nicht bevor ich dem Rudel noch helfen. Los bestrafe mich, strecke mich nieder gibt mir eine Aufgabe, tu was du willst. Aber lass mein Ghule in Ruhe." Während Allessandro standhaft vor dem wütenden Gangrel stehen blieb wich Giorgio so weit zurück wie möglich.
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Re: [1001] Nachruf zu den Waffen [Brimir, Allessandro]

Beitrag von Brimir » Do 10. Aug 2017, 14:15

Brimir runzelte die Stirn und grollte in der Dunkelheit. "Du hast keine Ahnung von unserer Welt, oder? Sollte der Feind denken, dass ich dich umbringe, wäre er dumm. Denn wenn ich das tue, breche ich die Traditionen und lege ihm mein Leben in die Hand. Aber wir können die Situation dennoch so nutzen, dass sie uns im Krieg nützt."

Es folgte ein Kopfschütteln. Dann starrte Brimir Sandro an. *

"Was deinen Ghul anbelangt... hat Ajax Weisheit bewiesen. Sein Urteil lautete, dass er auf Jahr und Tag in meiner Hütte anpacken soll... um sich an den Respekt zu erinnern, den er einem von uns entgegenbringen sollte. Hätte ich das Urteil sprechen sollen, wäre er als Exempel getötet worden."

Dabei wurde eines klar: Der Nordmann war sichtlich kein Menschenfreund. Menschen waren Beute und Eigentum. Mehr nicht. Ohne den Blick von Sandro abzuwenden galt der letzte Satz wahrscheinlich auch eher Giorgio. **

Dann, urplötzlich, wurde einem das Alter des Nordmannes bewusst, als das Biest in Sandro sich zurück zog und träge wurde. Eine eigenartige Ruhe umfasste den Gangrel, welche auch bis in die Höhle hinaus drang. Vermutlich war diese Erfahrung die wahre Strafe des Abends für einen Kainiten auf dem Weg des Tieres: Getrennt werden von der Bestie im Inneren.

"Ich werde dich gleich aus der Domäne werfen. Du wirst an ihrem Rand verweilen... offiziell im Exil... und doch ihre Grenzen sichern... ... und wenn der Krieg kommt, wirst du zurückkehren, um an der Seite deiner Brüder und Schwestern zu kämpfen. Ich werde dich rufen, wenn die Zeit reif ist. Du willst dem Rudel helfen? Dann beweise mir, dass du nicht dumm bist. Denk nach bevor du handelst und erst dann... handele... Lerne dich anzupassen, denn ein Raubtier, dass das nicht kann wird eines Tages als Beute enden. Meinst du wirklich, dass ich gerne in der Politik spiele? All das tue ich für den Clan... für mein Blut... dafür... dass wir stark sein können. Und nicht, um... zivilisert zu werden und mir ketten anlegen zu lassen."

Brimir hob die Hände und Krallen wuchsen aus den Fingernägeln. Sandro wollte bestraft werden, dann sollte es eben so sein. Zumal es das Bild des Verstoßenen durchaus untermalte.

* Lied der Ruhe: @ThisIsBRIMIR! (Stefan): 5d10 = (4+8+9+4+5) = 2 Erfolge
** Lied der Ruhe: @ThisIsBRIMIR! (Stefan): 5d10 = (6+9+10+8+4) = 4 +2 = 6 Erfolge
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Re: [1001] Nachruf zu den Waffen [Brimir, Allessandro]

Beitrag von Allessandro » Mo 14. Aug 2017, 12:34

Das Gefühl war grauenvoll, das Tier war weg, der ewige Begleiter schien zu ruhen, dann sah Allessandro die Klauen und lächelte "Nun Bruder tu dein Schlimmstes noch ein paar Narben machen auch keinen Unterschied mehr, aber pass mir auf Eduardo auf, wenn ihm irgendetwas widerfährt werde ich dich, sollten wir den Krieg überleben finden und vernichten. Und nun zerschlag mir meine Fresse Bruder" er wurde sehr ernst als er über Eduardo sprach, doch den Satz danach sprach er wieder etwas gelassener aus.
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