Die Vorstellung [Brimir, Acacia]

[Juni '17]

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Die Vorstellung [Brimir, Acacia]

Beitrag von Allessandro » Do 22. Jun 2017, 15:44

Allessandro wanderte erneut durch die Straßen Genuas, aber diesmal alleine. Seine Ghule hatte er bei seinem Zelt gelassen. Da wo er jetzt hinging konnte er sie jetzt nicht gebrauchen. Er war auf dem weg zum Piazza di San Giorgio wo er Brimir treffen sollte, welcher ihn zum Seneschall brachte. Hoffentlich kommt diesmal nichts dazwischen, denn es behagte ihm nicht, dass er sich noch nicht dem Fürsten der Stadt vorstellen konnte.

Es dauerte nicht lange und Allessandro kam zu dem Platz, doch von Brimir fehlte jede Spur. -Verdammt- dachte Allessandro und er lehnte sich an eine kleine Mauer, wo er auf den Nordmann wartete.
"Faltoret tuaja janë djegur, rrugët tuaja janë flushed me gjak, perënditë e tua janë të rreme shpartallua, njerëzit e tu therur në mijëra, qyteti juaj është shqyer ... dhe pjesa më e ulët e urrejtjes sime do të jetë e kënaqshme."

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Re: Die Vorstellung [Brimir, Maximinianus]

Beitrag von Brimir » Mo 26. Jun 2017, 13:20

Es dauerte eine ganze Weile bis Brimir auftauchte. Und er wirkte gehetzt. Immer wieder blickte sich der Nordmann um. Dann sah er endlich Allessandro und ging direkt auf ihn zu.

"Komm mit... es gibt eine Plan-Änderung. Wir müssen uns beeilen. Der Krieg ist näher, als wir dachten. Ich bringe dich zu Acacia, der Ältesten der Lasombra."

Damit ließ er die Frage, was mit Maximininaus sei, erstmal bewusst offen. Da könnte man später drüber reden. Nicht hier, in den Mauern.

"Sie wartet außerhalb der Stadt auf uns."
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Re: Die Vorstellung [Brimir, Acacia]

Beitrag von Allessandro » Mo 26. Jun 2017, 19:23

Allessandro nickte verwundert und folgte den schnellen Schritten des Nordmannes. Es dauerte nicht lange und sie nähertem sich dem Stadttor. Er stellte keine Fragen, schließlich war Brimir der Clansälteste und er wusste es wahrscheinlich besser, aber was war vorgefallen? Allessandro würde ihn fragen, wenn die Zeit reif war.

Dort war es, dass Stadttor Genuas, durch welches er und Brimir nun die Stadt verließen.
"Faltoret tuaja janë djegur, rrugët tuaja janë flushed me gjak, perënditë e tua janë të rreme shpartallua, njerëzit e tu therur në mijëra, qyteti juaj është shqyer ... dhe pjesa më e ulët e urrejtjes sime do të jetë e kënaqshme."

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Re: Die Vorstellung [Brimir, Acacia]

Beitrag von Brimir » Mo 26. Jun 2017, 20:57

Als sie die Tore passiert hatten und diese ein gutes Stück hinter ihnen lag, wendete sich Brimir Allessandro zu.

"Ich habe Grund zur Annahme, dass der Seneschall Genua veraten hat... oder es noch tun wird. Lass uns gemeinsam unser Bündniss mit den Lasombra stärken. Sei höflich zu Acacia... sie ist nachtragend, wenn man sie beleidigt... ... und... du solltest dich für Ilario bei ihr entschuldigen, auch, wenn ich mir sicher bin, dass sie dir das selbst sagen wird."

Der Nordmann steuerte eine einsame Hütte an, die irgendwo abseits des Weges stand und ziemlich dunkel war.
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Re: Die Vorstellung [Brimir, Acacia]

Beitrag von Acacia » Di 27. Jun 2017, 23:36

Die Hütte wirkte verlassen unter den in jener Nacht über den Himmel jagenden Wolkenfetzen, doch ein aufmerksamer Beobachter mochte Gestalten in den Schatten ausmachen. Flecken, die dunkler waren als die vom blassen Mondlicht erhellten Schatten. Männer, die still Wache hielten und deren Blick beinah unangenehm auf der Haut brannte. Dennoch gab es keine Bewegung als die beiden Gangrel auf die Hütte zutraten und in das düstere Innere schritten.
Dunkelheit und das leise Singen von Stahl auf Leder empfing sie. Eine einzelne blass blakende Laterne erhellte den Raum mit bleichem Licht und tauchte ihn doch nur tiefer in seltsame Schatten. Der Krieger inmitten des kleinen, schäbigen Raumes musterte die beiden Männer eindringlich, wobei sein Blick beinah sofort von Brimir abglitt und auf dem anderen Mann liegen blieb. Es dauerte zwei Herzschläge zu lang bis er sich wieder entspannte und das elegant geschwungene Schwert fremdartiger Machart zurück in die Scheide schob und zurücktrat um die Frau zu enthüllen, die er beschützte.

Wie ein düsterer Engel stand sie neben einem schlichten Holzstuhl und wirkte vollkommen unpassend in dieser Umgebung. Die blasse Haut war makellos, die gesamte Ausstrahlung von einer fast göttlichen Düsternis und ihr Kleid hatte vermutlich mehr gekostet als diese Hütte und die Menschen, die sie normalerweise bewohnten zusammen. Im ersten Moment ignorierte sie Allessandro jedoch vollkommen und musterte den Erstgeborenen der Gangrel aufmerksam und dennoch mit vollkommen glatter Mimik. Erst dann drehte sie den Kopf zu Allessandro und ließ den Blick aus den mitternachtsschwarzen Augen über ihn wandern. Kein Lächeln zierte ihre Lippen, aber auch kein abwertendes Stirnrunzeln verunstaltete die glatte Stirn. „Willkommen. Ich bin Acacia della Velanera, Hüterin der Elysien, Mondsenatorin von Plateolonga, Ädil ihrer höchst verehrten Prinzessin Aurore, Erste der Lasombra von Genua und Älteste der Neugeborenen, Aschepriesterin der via regalis, Kind von Alexander, Ahn vom Blute Lasombras, Kind der Marcellina, Ahnin vom Blute Lasombras, Kind des Eli, Ahn vom Blute Lasombras, Kind des Saadi, Ahnherr der Schatten, Kind des Tubalcain, Ahnherr der Schatten, Kind Lasombras, erster seines Blutes.“ Die dunkle Stimme der Lasombra passte gut zu ihrem Äußeren und schwang sich über die vielen Namen und Titel als hätte ein jeder von ihnen eine tiefere Bedeutung und eine lange Geschichte für sie und als wären sie mehr als nur eine zufällige Aneinanderreihung von Buchstaben.
Wir sind wie Eisblumen, wir blühen in der Nacht. Wir sind wie Eisblumen viel zu schön für den Tag.
Wir sind wie Eisblumen, kalt und schwarz ist unsere Macht.
Eisblumen blühen in der Nacht.

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Re: Die Vorstellung [Brimir, Acacia]

Beitrag von Allessandro » Mi 28. Jun 2017, 10:17

Allessandro schluckte, er hatte keine Ahnung was er tun sollte, also tat er das, was er für richtig hielt. Er ging raschen Schrittes auf die Älteste zu und hielt ihr seine Hand hin und sagte wesentlich lauter, als beabsichtigt: "Abend, ich bin Allessandro, ich bin hier um mich dir vorzustellen und um dir meine Dienste anzubieten, alles für Genua"

Das wars er hatte bestimmt etwas vergessen aber es wollte ihm nicht einfallen was es war

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Re: Die Vorstellung [Brimir, Acacia]

Beitrag von Brimir » Mi 28. Jun 2017, 10:32

"Hallo, Acacia" kam es fast sanft, währe dieses dauerhafte Knurren nicht, dass die Stimme des Gangrel unterlegte. Dieser stellte sich, noch während die Lasombra sich vorstellte, auch gleich einen Schritt vor dem Stuhl neben dem Acacia stand, allerdings etwas zur Seite versetzt, um ihr nicht im Weg zu stehen - auf der anderen Seite nah genug, um einem Angriff zuvor zu kommen. Und als Allessandro den Schritt nach vorne machte, stand Brimir auch schon wieder dazwischen, sodass die Hand sicher Brimirs Brust berührte.

Brimir hatte ja schon am Lagerfeuer die ziemlich direkte Art von Allessandro erlebt. Damals dachte er, dass es daran lag, dass sie unter sich gewesen seien. Doch nun wusste der Nordmann, wie sehr er sich getäuscht hatte. Er rollte die Augen und schüttelte den Kopf.

"Was mein Clansbruder sagen will... sein Name ist Allessandro, Neugeborener vom Clan des Tieres und Kind von Hurgas... ... "

Dabei drehte er den Kopf nicht zu Acacia, sondern fixierte den anderen Gangrel im Raum in der Hoffnung sein Fehlverhalten ausbessern zu können.

"Und er wollte sich verneigen. Nicht wahr?"
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Re: Die Vorstellung [Brimir, Acacia]

Beitrag von Allessandro » Mi 28. Jun 2017, 10:44

Da fiel es Allessandro wieder ein. Natürlich. Das war ja eine hohe Dame da muss man sich verneigen.

Es war ein sehr wackeliger, gewiss komisch anzusehende Verneigung und der Gangrel machte auch keine sehr gute Haltung. Er neigte sein Haupt viel zu ruckartig und viel dabei auf ein Bein, was "natürlich" so beabsichtigt war. "Verzeiht ich wusste, dass ich etwas vergessen hatte" sagte Allessandro ohne dabei hochzugucken.
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Re: Die Vorstellung [Brimir, Acacia]

Beitrag von Acacia » Mi 28. Jun 2017, 12:33

Musternd hatte der nachtschwarze Blick auf dem vernarbten Gangrel gelegen und für die wenigen Momente, in denen ihre Worte schwer in der Luft hingen, hätte sie ebenso gut eine Statue sein können. Doch als der Gangrel plötzlich mit langen Schritten auf sie zukam, wich sie mit einer geschmeidigen Bewegung zurück, während sich der breite Rücken Brimirs vor sie schob und erneut das Singen von Stahl aus Leder zu hören war und der andere Mann mit schimmernder Klinge an die Seite des Gangrel-Erstgeborenen trat. „Zurück.“, grollte der Mann mit den hellen Augen und beobachtete dann den Gangrel, der sich mehr oder weniger schlecht verbeugte. Anspannung lag auf den Zügen des Fremden und es dauerte lange bis er zur Seite trat und Allessandro erneut den Blick auf die schwarzhaarige Schönheit gewährte.

„Immerhin weiß er, dass er ein Vampir ist.“, murmelte sie leise und ganz offensichtlich mehr für die Ohren des Erstgeborenen bestimmt, hinter dessen Schulter die stand, ehe sie ihre Stimme wieder hob und den neu angekommenen Gangrel musterte. „Dein Mangel an Benehmen ist nicht tolerierbar und er wird dich umbringen, wenn du das nicht änderst. Zu deinem Glück ist Brimir ein sehr guter Lehrer.“ Die dunkle Stimme war kühl und es war mehr als offensichtlich, dass er ihren Ansprüchen nicht einmal ansatzweise gerecht geworden war. „Aber um dir weitere dieser Fauxpas zu ersparen: Du hast mich mit Ihr und Euch anzusprechen, bei einer Vorstellung nennst du immer deinen Namen, deinen Rang und den Namen deines Erzeugers und seinen Rang … sofern du ihn weißt. In genau dieser Reihenfolge und ohne Ausnahme. Zudem kommt man einen fremden Kainiten nicht nah, wenn man seinen Kopf gern auf seinen Schultern behalten will. Hast du das verstanden?“ Sie sprach kühl und gelassen, während ihr Blick unverwandt auf Allessandro gerichtet blieb und sie die schmalen, weißen Hände elegant auf den schweren Röcken gefaltet hielt. Dennoch konnte man das ‚oder soll ich es noch mal in einfacheren Worten wiederholen‘ deutlich in ihrem Tonfall mitschwingen hören … wenn man denn ein Ohr dafür hatte.
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Re: Die Vorstellung [Brimir, Acacia]

Beitrag von Allessandro » Mi 28. Jun 2017, 14:18

Allessandro guckte hoch und sagte dann ohne Aufzustehen:" Verzeiht mir meinen Ausrutscher, ich werde alles mögliche tun, um dies zu bereinigen. Mein Name ist Allessandro, Neugeborener des Tieres, Kind von Hurgas ebenfalls Neugeborener des Tieres, weitere Ahnen sind unbekannt bis zum Kind von Ennoia, erste ihres Blutes und Enkelin Kains. Ich bin hierher gekommen um euch zu bitten mich als Gast der Domäne aufzunehmen.

Dann senkte Allessandro wieder sein Haupt und wartete, was als nächstes passierte
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